W. Erbe informiert: Hohe Verluste bei US special forces / Atom-Gravitationsbombe kommt in die Eifel / US-Ökokatastrophe / u. a. m.!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) hat uns ein hochinteressantes Info-Potpourri des Kollegen Wolfgang Erbe (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=wolfgang+erbe) erreicht.

Wolfgang hat darin folgende Themen aufbereitet:

„Die verletzte Bestie wird gefährlicher -US special forces hohe Verluste!“

„Neue Atom-Gravitationsbombe kommt in die Eifel!“

„Ölkatastrophe in USA!“

„Lybien braucht internationale Solidarität gegen den imperialistischen Krieg – Sklavenauktionen in Lybien!“

Wir haben das komplette Info-Potpourri nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet.

Für den AK Manni Engelhardt –Koordinator-

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Wolfgang Erbe informiert:

Die verletzte Bestie wird gefährlicher – US special forces haben mehr und mehr Verluste zu beklagen:

https://www.globalsecurity.org/military/library/news/2017/11/mil-171117-voa01.htm

https://www.globalsecurity.org/military/index.html

KI – AI – Wir haben Gott geschaffen

https://en.wikipedia.org/wiki/AlphaGo_Zero

http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/kuenstliche-intelligenz-gott-braucht-keine-lehrmeister-kolumne-a-1175130.html

https://www.theatlantic.com/technology/archive/2017/10/alphago-zero-the-ai-that-taught-itself-go/543450/

Künstliche Intelligenz – KI – AI – lernen schneller und effektiver als das klügste Kind

https://thewire.in/193893/alphago-zero-artificial-intelligence-ke-jie-tabula-rasa-neural-networks/

Schichtwechsel – Die Roboter übernehmen | Die Story im Ersten

http://www.spektrum.de/news/sind-zeitreisen-moeglich/1400869

https://ec.europa.eu/digital-single-market/sites/digital-agenda/files/quantum_0.jpg

Indien verlangt ein weltweites Verbot autonomer Waffensysteme

Amidst Calls for a Ban, India Leads the Debate on Lethal Autonomous Weapons

https://thewire.in/198197/amidst-calls-ban-india-leads-debate-lethal-autonomous-weapons/

Luftwaffenstützpunkt Büchel – Neue Atombomben der USA in Deutschland

https://deutsch.rt.com/international/56530-usa-testet-b61-12-atombombe/

Barack Obama hatte vor Jahren die atomare Abrüstung zum Regierungsziel erklärt. Doch nun billigte er die Modernisierung des US-Atomarsenals. Die neuen Waffen sollen nach SPIEGEL-Informationen auch in Deutschland stationiert werden.

Die Waffe vom Typ B61-12 soll ab dem Jahre 2020 in die Serienfertigung gehen und danach auch auf dem Luftwaffenstützpunkt Büchel in der Eifel stationiert werden. Die Bomben werden im Kriegsfall von Kampfflugzeugen abgeworfen. Dafür sind auch die „Tornado“-Jets des Luftwaffen-Geschwaders vorgesehen, das in Büchel beheimatet ist.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/usa-wollen-neue-atombomben-in-deutschland-stationieren-a-1107376.html

„EU-Verteidigungsunion“ – ein neuer Kopf der imperialistischen Hydra

http://www.neopresse.com/europa/eu-regierungen-unterzeichnen-pakt-ueber-integrierte-streitkraefte/

http://www.neopresse.com/europa/nato-fordert-umstellung-auf-kriegswirtschaft/

http://www.neopresse.com/

http://www.t-online.de/nachrichten/militaer-special/id_66066108/tid_embedded/si_0/usa-entwickeln-wohl-neue-atomwaffen.html

https://www.strategic-culture.org/news/2016/12/04/trump-stance-b61-12-issue-fundamental-importance.html

https://scout.com/military/warrior/Article/B61-12-The-Most-Dangerous-Nuclear-Weapon-101456764

Vielen Dank Herr Trump
Ölkatastrophe in USA
http://www.zeit.de/wissen/umwelt/2017-11/keystone-pipeline-leck-usa-south-dakota-oel-umweltverschmutzung

http://www.neopresse.com/umwelt/bohren-bohren-ueberall-wird-die-trumpverwaltung-das-arktische-refugium-zerstoeren/

https://www.commondreams.org/news/2017/11/18/opponents-incensed-nebraska-panel-wont-consider-weeks-spill-keystone-xl-decision

Lybien braucht internationale Solidarität gegen den imperialistischen Krieg

Libyan human rights body upset over CNN report of slave auctions in Libya – Sklavenauktionen in Lybien

https://www.libyaobserver.ly/news/libyan-human-rights-body-upset-over-cnn-report-slave-auctions-libya

Siemensarbeiter fliehen
https://www.libyaobserver.ly/inbrief/ubari-power-station-grinds-complete-halt-after-all-foreign-workers-flee-country

Siemensarbeiter kamen

https://www.libyaobserver.ly/economy/siemens-engineers-arrive-ubari-gas-fired-power-plant-southwestern-libya

https://www.contra-magazin.com/2017/06/gaddafis-sohn-kann-saif-al-islam-neuer-staatspraesident-libyens-werden/
http://www.zeit.de/politik/ausland/2017-06/libyen-saif-al-islam-gaddafi-freilassung

http://news.xinhuanet.com/english/2017-10/18/c_136687238.htm

Seif al-Gaddafi und die „Volksfront zur Befreiung Libyens“

http://www.neopresse.com/politik/afrika/seif-al-gaddafi-und-die-volksfront-zur-befreiung-libyens/
http://www.autonomie-magazin.org/2017/05/01/imperialismus-und-die-aufgaben-der-revolutionaeren-linken-in-der-brd/
http://www.autonomie-magazin.org/

http://www.infopartisan.net/

Wolfgang Erbe

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WeMove.EU ruft auf: Verteidigen wir Europas Naturerbe – Gegen die Abholzung des Waldes in Polen!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) hat uns eine weitere Mitteilung von WeMove.EU (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=wemove.eu) erreicht.

In dieser Mitteilung ruft WeMove.EU zur Aktion gegen Polizeigewalt in Polen gegen friedliche  Demonstranten auf, die für den Erhalt des Bialowieza-Urwalds demonstriert haben.

Dieses Mal hat WeMove.EU die Kampagne mit einem OFFENEN BRIEF unterlegt.

Wir haben die komplette Mitteilung nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme und Bedienung auf unsere Homepage und in die Kategorie „KAMPAGNEN“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/kampagnen/) gepostet.

MACHT BITTE ALLE MIT!

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

https://www.campact.de/media/i/c32cb8c466abdeb2ce4cd5be3d0520ac.jpg

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WeMove.EU informiert:

Hallo Manni Engelhardt,

mit unnötig harter Gewalt ging die Polizei gegen friedliche Proteste vor dem Sitz der polnischen Forstbehörde vor. Sie eskaliert damit die Auseinandersetzung um den letzten Urwald Europas weiter.[1*] Die Verteidiger/innen des Waldes hatten sich versammelt, um gewaltfrei gegen die Abholzung des unbezahlbar wertvollen Białowieża-Waldes zu demonstrieren. Sie forderten einen sofortigen Stopp der Zerstörung. Etliche wurden festgenommen. Ihnen drohen jetzt bis zu einem Jahr Haft.

Es sind schwere Zeiten für die Verteidiger/innen des Waldes, die den Wald retten wollen. Sie erleben Gewalt, werden schikaniert und eingeschüchtert. Mit allen Mitteln versuchen die Behörden, sie zum Schweigen zum bringen. Und jetzt steht auch noch der Winter bevor, und ihr Protestcamp im Urwald ist nur schlecht gegen die Kälte geschützt.

Wir alle können uns an dem Kampf der tapferen Frauen und Männer im Protestcamp beteiligen. Sorgen wir für die internationale öffentliche Aufmerksamkeit, die sie für ihre Sicherheit brauchen. Geben wir ihnen die Unterstützung, die nötig ist, damit sie den Urwald weiter verteidigen können!

Wir waren vor einigen Wochen im Camp und haben die vielen Grußbotschaften aus ganz Europa übergeben. Die Freude war deutlich zu sehen und die Aktivist/innen erzählten uns, dass sie immer wieder auf der Webseite nachsehen, wie viele Menschen unseren Solidaritäts-Brief unterzeichnet haben. manni engelhardt, zusammen mit 176.000 anderen haben Sie bereits unterschrieben – bitte nehmen Sie sich die Zeit, diese Nachricht zu teilen und so die Zahl auf über 200.000 zu erhöhen. Das wären 200.000 ausgezeichnete Begründungen, den Białowieża-Urwald zu verteidigen.

Teilen Sie unseren Offenen Brief!

Hier ist unsere originale E-Mail, zum Weiterleiten an Ihre Freunde und Familie:
 

Der letzte Urwald Europas fällt. Die Bäume sind bis zu vierhundert Jahre alt. Abgeholzt für die Gier. Eine kleine Gruppe Aktiver steht noch zwischen dem Wald und den riesigen Rodungsmaschinen. Zeigen wir, dass sie nicht allein da draußen sind. Unterschreiben Sie unsere Botschaft der Solidarität. Verteidigen Sie den Urwald mit uns!

Hallo Manni Engelhardt,

stellen Sie sich vor, Sie wandern durch einen Wald, der tausende Jahre alt ist. Gigantische Bäume, die Sonnenstrahlen brechen durch das Blätterdach. Die Luft voll Summen und Zwitschern. Es macht demütig, es ist wundervoll, sogar magisch und manchmal auch ein bisschen unheimlich. Stellen Sie sich nun den Lärm vor, den die riesigen Abholzmaschinen machen. Sägen, brechende Äste, röhrende Motoren und Dieselgestank.

Der Białowieża-Urwald im Osten Polens wird abgeholzt.[1] Der Staat hat die Genehmigung erteilt. Es ist Europas letzter Urwald. Unser unbezahlbar wertvolles gemeinsames Erbe. Aus stolzen Bäumen werden Sperrholz und Paletten. Nur wenige Dutzend Aktive stehen zwischen den Bäumen und den Rodungsmaschinen.

Sie nennen sich die Verteidiger/innen des Waldes und blockieren die Straßen, um die Abholzung zu stoppen. Sie retten Hunderte von Bäumen. Etliche von ihnen werden schikaniert, zahlen Geldstrafen, erleben Gewalt und viele landen vor Gericht.[2] Sie brauchen jede Unterstützung, die wir gewähren können: Unsere Solidarität und öffentliche Aufmerksamkeit.

Es ist das Einfache, das wir alle tun können – für internationale, öffentliche Aufmerksamkeit sorgen. Wir stellen sicher, dass auch die Holzfirmen wissen, wir schauen ganz genau hin. Unterstützen wir die Aktiven mit einer möglichst breit getragenen Grußbotschaft der Solidarität.

Bitte unterschreiben Sie und drücken Sie Ihre Solidarität aus. Wir alle verteidigen den Wald.

Wir verteidigen den Wald!

Der Białowieża-Urwald ist die Heimat von Luchs, Wolf und den letzten wilden Bisons in Europa. Nur hier gibt es noch ursprünglichen Tieflandwald, in den Menschen noch nicht eingegriffen haben. Der Urwald erstreckt sich über das Grenzgebiet zwischen Polen und Weißrussland. Er steht unter europäischem Naturschutz und ist als Weltkulturerbe geschützt. Sein Wert ist unschätzbar!

Doch die polnische Regierung hat sofort nach ihrer Wahl die weiträumige Abholzung erlaubt. Die Begründung: Der Borkenkäfer breite sich zu sehr aus. Dem widersprechen Wissenschaftler/innen aus ganz Europa.[3] Tatsächlich geht es um Gewinne. Über 50.000 Bäume sind bereits abgeholzt, viele über hundert Jahre alt.[4]

Polen ist das erste Land, das jemals eine Entscheidung des Europäischen Gerichtshof (EuGH) nicht befolgt hat. Kürzlich gab der EuGH der Beschwerde der EU-Kommission statt und ordnete einen sofortigen Stopp der Abholzung an, bis eine endgültige Entscheidung gefällt ist. Doch die polnischen Behörden ignorieren die Entscheidung. Sie schaffen einfach Fakten. Genauso stellen sie sich taub, wenn Umweltorganisationen, Wissenschaftler/innen und gar die Unesco protestieren. [5] [6]

Aber nicht nur die Abholzungen gehen weiter, sondern auch der Protest. Die Aktivist/innen im Camp streifen durch den Wald und sammeln Beweise, sie organisieren Blockaden und besetzen die Rodungsmaschinen, um das Fällen der Bäume zu verhindern und sei es nur für einen Tag.

Wir wollen diesen Protest unterstützen, indem wir eine Botschaft von Unterstützung und Solidarität senden. “Ihr in der ersten Reihe steht nicht allein, ihr seid dort auch in unserem Namen”. Ihr Protest geht weiter und sie brauchen unsere Unterstützung, um gut durch die Wintermonate zu kommen.

Wir verteidigen den Wald!

Das ist, wofür wir WeMove.EU gegründet haben. Wir überwinden mit unserem Protest und unserer Solidarität Grenzen. In den vergangenen Monaten haben wir die polnische Frauenbewegung unterstützt – sie hatte Erfolg. Im Winter waren wir zur Stelle, als Flüchtlinge in Griechenland und Serbien unter erbärmlichen Bedingungen leben mussten. Wir haben diese einmalige Kraft, das Megafon einer solidarischen Bewegung für mehr Gerechtigkeit in ganz Europa zu sein. Dieses Mal konzentrieren wir unsere Kraft auf den Urwald. Machen Sie mit.

Voller Hoffnung grüßen aus vielen Ländern Europas

Jörg Rohwedder (Lübeck)
Julia Krzyszkowska (Warschau)
Virginia López Calvo (Madrid)
Doina Proorocu (Bukarest)
Olga Vuković (Bologna)
Mika Leandro (Bordeaux)
für das gesamte WeMove.EU-Team

P.S.: Es gibt viele Möglichkeiten, ein Verteidiger des Waldes zu werden. Sie können mithelfen, indem Sie den letzten Urwald unter Ihren Freunden bekannt  machen, oder indem Sie Białowieża besuchen, um die einzigartige Schönheit des Waldes kennenzulernen. Sie können die lokale Bevölkerung unterstützen oder eine Solidaritätsaktion in Ihrer Stadt organisieren. Schließen Sie sich dem Aufruf zum Schutz des Waldes an!

Referenzen

[1*] Polnische Polizei ging gegen friedliche Proteste vor der polnischen Forstbehörde vor: logging http://www.dw.com/en/polish-police-break-up-protest-against-bialowieza-forest-logging/a-41322966

[1] ‚Mein größter Alptraum wird wahr‘: Der letzte große Urwald in Europa ist ‚am Rande des Abgrunds‘: https://www.theguardian.com/environment/2017/may/23/worst-nightmare-europes-last-primeval-forest-brink-collapse-logging

[2] Polnische Wissenschaftler/innen protestieren gegen den Plan, den Białowieża-Urwald abzuholzen https://www.nature.com/news/polish-scientists-protest-over-plan-to-log-in-bia%C5%82owie%C5%BCa-forest-1.19428

[3] Tausende protestieren gegen die Abholzung von Polens Urwald

http://www.news24.com/Green/News/1000s-protest-logging-in-polands-ancient-forest-20170625, Wissenschaftler ignorieren/ Polen beginnt mit Abholzung https://news.mongabay.com/2016/06/ignoring-scientists-poland-begins-logging-famous-primeval-forest/

[4] Unesco appelliert an Polen, die Abholzung des Urwalds zu stoppen: https://www.euractiv.com/section/central-europe/news/unesco-urges-poland-to-stop-logging-ancient-forest/

[5] Polen rodet letzten Urwald Europas: http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/bialowieza-urwald-polen-laesst-trotz-eugh-verbot-baeume-faellen-a-1160753.html

[6] Mehr als hundert Jahre alte Bäume werden gefällt. Was kannst Du machen, um den Białowieża zu retten? http://politicalcritique.org/cee/poland/2017/bialowieza-forest-unesco-logging-take-action/

&qid=67378540’color:#941b80;text-decoration:none“> WeMove.EU ist eine Bürgerbewegung, die sich für ein besseres Europa einsetzt; für eine Europäische Union, die sich sozialer Gerechtigkeit verpflichtet fühlt; die für ökologische Nachhaltigkeit und bürgernahe Demokratie steht. Wir sind Menschen unterschiedlicher Lebensläufe, Kulturen und Religionen, die Europa ihr Zuhause nennen – egal, ob wir in Europa geboren wurden oder anderswo. Wenn Sie sich aus unserem Verteiler austragen möchten, klicken Sie bitte hier.

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Der BBU teilt mit: Leckage im AKW Lingen 2, wo sich Störfälle & Pannen häufen!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

nunmehr hat uns als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) die jüngste Mitteilung des BBU (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=bbu) über dessen Pressesprecher und Vorstandsmitglied Udo Buchholz (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=udo+buchholz) erreicht.

Diese Mitteilung beinhaltet die Leckage im AKW Lingen 2, wo sich Störfälle und Pannen häufen!

Wir haben sie nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage und in die Kategorie „ATOMPOLITIK“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/atompolitik/) gepostet.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

http://weltweit.nirgendwo.info/files/Atomzentrum_Lingen_schliessen_2017-35-1-690x462.jpg

(Foto aus  http://weltweit.nirgendwo.info/aktuelles/ zeigt die Demo in Lingen vom 09.09.17)

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BBU-Pressemitteilung vom 17.11.17:

Leckage im AKW Lingen 2: Störfälle und Pannen häufen sich!

(Bonn / Berlin / Hannover, 17.11.2017) Der Weiterbetrieb des

Atomkraftwerkes Lingen 2 ist aus Sicht des Bundesverbandes

Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) nicht hinnehmbar. Mitte der Woche

hatte das Niedersächsische Umweltministerium die Öffentlichkeit erneut

über ein besonderes Vorkommnis im AKW Lingen 2 informiert. Diesmal ging

es um eine Leckage im Nebenkühlwassersystem. „Das Nebenkühlwassersystem

ist ein kombiniertes System, das zur Wärmeabfuhr aus der Anlage sowohl

im Normalbetrieb zum Beispiel von betrieblichen Einrichtungen wie etwa

Klimaanlagen als auch bei Störfällen genutzt werden kann“, so das

Ministerium. Erst Ende Oktober war es im AKW Lingen 2 durch eine defekte

Sicherung in einem Spannungsregler zu einem Ausfall von Teilen der

Brandmeldeanlage gekommen. Als Folge waren mehrere Brandmelder nicht

verfügbar.

Der BBU, in dem u. a. auch der Elternverein Restrisiko Emsland, der

Landesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (LBU) Niedersachsen und das

Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen organisiert sind, fordert

schon lange die Stilllegung des AKW Lingen 2. „Das AKW Lingen 2 soll

noch bis Ende 2022 betrieben werden. In der Zeit fällt aber weiterhin

Atommüll an, für den es kein Entsorgungskonzept gibt, und niemand kann

garantieren, dass der nächste Störfall nicht zu einer Katastrophe

führt“, kritisiert BBU-Vorstandsmitglied Udo Buchholz

In Lingen gab und gibt es immer wieder Demonstrationen gegen das AKW

Lingen 2 und die benachbarte Brennelementefabrik. Noch im September

forderten rund 500 Personen in der Innenstadt von Lingen u. a. die

sofortige Stilllegung dieser Atomanlagen und das Verbot der damit

verbundenen Atomtransporte.Zudem haben schon weit über 200 Initiativen

und Organisationen die Lingen-Resolution unterschrieben, mit der die

sofortige Stilllegung des AKW Lingen 2 und der Brennelementefabrik in

Lingen gefordert wird. Es werden weitere Unterstützungserklärungen

gesammelt.

Mit Blick auf die aktuellen Regierungsbildungen in Hannover und in

Berlin fordert der BBU, dass das Thema Atomausstieg sowohl in

Niedersachsen als auch auf der Bundesebene verstärkt auf die politische

Tagesordnung gesetzt werden muss.

Und auch von der neuen Landesregierung in Nordrhein-Westfalen fordert

der BBU ein engagiertes Vorgehen gegen die Atomanlagen in Lingen, die

sich nur wenige Kilometer nördlich der Landesgrenze von NRW und

Niedersachsen befinden. „Die Bevölkerung in NRW wird nicht nur von den

belgischen AKW bedroht, sondern auch vom AKW Lingen 2“, so Udo Buchholz,

der sich als Münsterländer bereits schon seit Jahrzehnten gegen das AKW

Lingen 2 engagiert.

Pressemitteilung des NMU zum jüngsten Vorkommnis im AKW Lingen 2:

https://www.umwelt.niedersachsen.de/aktuelles/pressemitteilungen/meldepflichtiges-ereignis-im-atomkraftwerk-emsland-kke-159529.html

Lingen-Resolution:

http://bbu-online.de/AK%20Energie/Aktuelles%20AK%20Energie/Lingen-Resolution%202017.pdf

Engagement unterstützen

Informationen über den BBU und seine Aktivitäten gibt es im Internet unter

http://bbu-online.de, telefonisch unter 0228-214032. Die

Facebook-Adresse lautet www.facebook.com/BBU72

<http://www.facebook.com/BBU72>. Postanschrift: BBU, Prinz-Albert-Str.

55, 53113 Bonn.

Der BBU ist der Dachverband zahlreicher Bürgerinitiativen,

Umweltverbände und Einzelmitglieder. Er wurde 1972 gegründet und hat

seinen Sitz in Bonn. Weitere Umweltgruppen, Aktionsbündnisse und

engagierte Privatpersonen sind aufgerufen, dem BBU beizutreten um die

themenübergreifende Vernetzung der Umweltschutzbewegung zu verstärken.

Der BBU engagiert sich u. a. für menschen- und umweltfreundliche

Verkehrskonzepte, für den sofortigen und weltweiten Atomausstieg, gegen

die gefährliche CO2-Endlagerung, gegen Fracking und für

umweltfreundliche Energiequellen.

Zur Finanzierung seines vielfältigen Engagements bittet der BBU um

Spenden aus den Reihen der Bevölkerung. Spendenkonto: BBU, Sparkasse

Bonn, IBAN: DE62370501980019002666, SWIFT-BIC: COLSDE33.

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Die Entscheidung des LG-Franfurt für arabischen Rassismus auf deutschem Boden ist aus unserer Sicht ANTISEMITISCH!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) können wir es nicht fassen. Das Frankfurter Landgericht hat eine antisemitische Entscheidung getroffen.

Das Landgericht selbst teilt dazu auf seiner Homepage die Entscheidungs und ihre Kurbegründung mit. Diese könnt Ihr durch den Klick auf den nachstehenden Link aufrufen:

file:///C:/Users/Anke/AppData/Local/Temp/PM_16_11_2017_kuwaitische_Fluggesellschaft.pdf !

Dazu titelt die Deutsch-Iralelische Gesellschaft auf ihrer Homepage:

„Kein arabischer Rassismus auf deutschem Boden!“

Der Klick auf den nachstehenden Link führt Euch direkt auf diesen Artikel vom 17.11.17:

http://www.dig-aachen.de/2017/11/17/kein-arabischer-rassismus-auf-deutschem-boden/ !

Desweiteren haben wir Euch nachstehend noch zwei Links mit gepostet, die Euch nach dem Anklicken jeweils auf zwei weitere Presseartikel zum Thema führeh.

Der erste Link führt Euch auf die Homepage der SHZ. Der zweite Link führt Euch auf die Homepage der BILD-Zeitung.

https://www.shz.de/deutschland-welt/politik/landgericht-frankfurt-kuwait-airways-darf-israelischen-staatsbuerger-abweisen-id18345811.html

http://www.bild.de/politik/inland/antisemitismus/kuwait-airways-darf-israelis-abweisen-53880250.bild.html

Dieses Urteil passt wieder einmal prima in die Landschaft einer „BANANENREPUBLIK DEUTSCHLAND“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=bananenrepublik+deutschland), die sich hier nicht in einer besonderen historischen Verpflichtung sieht.

Der Holocaust scheint der Spruchkammer des Frankfurter Landgerichts scheinbar nicht mehr erinnerlich zu sein?

Sie stellt in ihrer Entscheidung des „Kuweitische Einheitsgesetz zum Israel-Boykott“ aus dem Jahre 1964 über unser Grund Gesetz!

Das ist für uns nicht nachvollziehbar und lässt uns deutlich antisemitische Tendenzen eines „JURISTISCHEN TOLLHAUSES“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=juristisches+tollhaus) erkennen.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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Basti Heyden kommentiert: Der Kassendieb Franz Josef Ohlen ist juristisch, politisch und gewerkschaftlich abgeräumt worden!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

soeben erreicht uns als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) zur „CAUSA OHLEN“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/causa-ohlen/) ein Kommentar des Kollegen Basti Heyden (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=basti+heyden).

Kollege Heyden bezieht sich darin direkt auf den Kommentar des Kollegen Klär in unserem heutigen Artikel zum Kassendieb Franz-Josef Ohlen, den Ihr durch den Klick auf den nachstehenden Link aufrufen und nachlesen könnt:

http://www.ak-gewerkschafter.de/2017/11/17/klaus-friedel-klaer-kommentiert-der-ak-hat-gegen-den-kassendieb-franz-josef-ohlen-und-gegen-die-staatsorgane-erfolgreich-die-trommel-geschlagen/

Wir haben den Kommentar des Kollegen Heyden nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage und in die „CAUSA OHLEN“ gepostet.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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Kollege Basti Heyden kommentiert:

Lieber Manni, liebe Gewerkschaftskollegen in Aachen,

die Leiche hat sich selbst zerfleddert! Der Kassendieb Franz-Josef Ohlen ist mit Fug und Recht wegen seiner kriminellen Machenschaften bestraft worden.

Dem Beitrag des Kollegen Klaus-Friedel schließe ich mich diesbezüglich vollinhaltlich an.

Zu diesem Erfolg gratuliere auch ich euch ganz herzlich.

Dieser Kassendieb ist juristisch, politisch und erst recht gewerkschaftspolitisch im wahrsten Sinnes des Wortes abgeräumt worden.

Wer versucht, mit kriminellen Machenschaften seinen Kollegen zu schaden und dafür sogar mit dem Teufel paktiert, der landet zum Schluß immer in der Hölle!

 Ricke, racke mit Geknacke produzierte er braune Hühnerkacke, trotzdem holte die Justiz ihn von der Matte!

Wie Kollege Klaus-Friedel und ich es immer wieder sagen, strafen wir ihn mit Ignoration und Verachtung!

Basti Heyden

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CAMPACT informiert aktuell zu Glyphosat und ruft zum Aktionstag auf!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

soeben haben wir als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) eine aktuelle Mitteilung von CAMPACT (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=campact) zum Thema GLYPHOSAT (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=glyphosat) erhalten.

Unter dem Titel „Hallo, CDU! Wir kommen, damit Du nein sagst!“ ruft CAMPACT zu einem Aktionstag auf. In der Mitteilung ist die Möglichkeit zur Anmeldung für einen Aktionstag enthalten.

Wir haben die komplette CAMPACT-Mitteilung nachstehend auf unsere Homepage zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme und Bedienung auf unsere Homepage und in die Kategorie „KAMPAGNEN“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/kampagnen/) gepostet.

Macht bitte ALLE mit!

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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CAMPACT informiert:

 
 
 
 
 
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Glyphosat: Die CDU muss Nein sagen

Elf Tage noch, dann fällt die Glyphosat-Entscheidung. Ob Deutschland zu dem gefährlichen Pestizid nein sagt, liegt an der Union. Vor 100 lokalen Parteibüros der Union fordern wir das Aus für das Gift. Eine der Aktionen ist auch in Ihrer Nähe. Sie können sich ganz leicht anmelden – bitte machen Sie mit!

Klicken Sie hier, um sich für eine Aktion anzumelden
 
 

 

Lieber Manni Engelhardt,

so schnell waren wir noch nie. Innerhalb einer Woche haben Campact-Aktive überall im Land 100 Aktionen vorbereitet – das ist echt Wahnsinn. Warum dieses Tempo? Schon in elf Tagen stimmt die EU über Glyphosat ab – und diesmal geht es ums Ganze.

Zweimal wurde schon abgestimmt, zweimal gab es einen Patt. Deutschland hätte längst den Unterschied machen können, hat sich aber enthalten. So gab es keine Mehrheit – weder für noch gegen das Monsanto-Gift. Wenn das jetzt wieder passiert, entscheidet die EU-Kommission alleine. Und die hat schon durchblicken lassen, dass sie das Ackergift wieder zulässt.[1]

Es ist also klar: Wir brauchen das deutsche Nein! Daher strömen wir zwischen Dienstag (21.11.) und Donnerstag (23.11.) vor 100 Parteibüros von CDU und CSU – das Ende für Glyphosat hängt nämlich allein noch an der Union. Einige verkleidet als Monsanto-Mitarbeiter, andere mit Glyphosat-Spritzpistolen oder Plakaten mit toten Insekten in der Hand, zeigen wir, dass die Bürgerinnen und Bürger das Ackergift nicht wollen. 

Wir sind sicher: Das wird in den Unionsparteien für richtig Wirbel Sorgen. Wenn wir nächste Woche zwischen Flensburg und Kempten Tausende sind, greifen die lokalen Unionspolitiker/innen aufgeregt zum Hörer und rufen in ihrer Berliner Parteizentrale an. Dann merkt Angela Merkel, dass ihr der Pro-Glyphosat-Kurs mehr schadet als nutzt. 

Die Besuche der Parteibüros sind vorbereitet – jetzt fehlen den engagierten Organisator/innen noch die Mitstreiter/innen. Unsere Bitte: Kommen auch Sie zur Aktion bei Ihnen vor Ort. Nur das macht den Protest stark! Auf unserer Online-Karte finden Sie die Aktionen in Ihrer Nähe. Wählen Sie eine aus und melden Sie sich als Teilnehmer/in an. Wir können Glyphosat jetzt endgültig erledigen – bitte machen Sie mit.

Klicken Sie hier, um sich anzumelden
Lokale Politikerinnen und Politiker haben häufig ein gutes Gespür für die Sorgen der Menschen. Beim Thema Fracking waren wir mit solchen Vor-Ort-Aktionen erfolgreich: Als vor zwei Jahren das Fracking-Gesetz im Bundestag zur Abstimmung stand, organisierten Campact-Aktive in vielen Wahlkreisen Petitionen, die sich an ihre Abgeordneten richteten. Damit gaben sie den Anstoß, dass das Gesetz zunächst gestoppt und dann erheblich verschärft wurde.

Solch einen Erfolg wollen wir jetzt auch beim Thema Glyphosat schaffen. Die Macht der Parteibasis ist enorm. Sie kann Angela Merkel davon überzeugen, mit Nein zu stimmen. Wir setzen auf Ihre Unterstützung: Suchen Sie jetzt gleich auf unserer Aktionskarte die nächste Veranstaltung in Ihrer Nähe und melden Sie sich dafür an.

Hier klicken und anmelden
Herzliche Grüße 
Dr. Gerald Neubauer, Campaigner

PS: „Man kann nicht sagen, dass Roundup nicht krebserregend ist“ – das schrieb die Monsanto-Toxikologin Donna Farmer über ein Glyphosat-Produkt in einer internen E-Mail, die jetzt öffentlich wurde.[2] Der Konzern weiß genau, wie schädlich Glyphosat ist. Mit seiner Vertuschung darf Monsanto nicht durchkommen! Helfen Sie mit und melden Sie sich für den Aktionstag an.

Jetzt hier klicken und anmelden

[1] „Der Glyphosat-Showdown in Brüssel“, Handelsblatt, 9. November 2017
[2] „Wie Monsanto das Krebsrisiko verharmlost“, Der Spiegel, Ausgabe 43/2017

 
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Campact e.V. | Artilleriestraße 6 | 27283 Verden
 
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Klaus-Friedel Klär kommentiert: Der AK hat gegen den Kassendieb Franz Josef Ohlen und gegen die Staatsorgane erfolgreich die Trommel geschlagen!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

soeben ereicht uns als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) ein Kommentar des Kollegen Klaus-Friedel Klär (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=klaus-friedel+kl%C3%A4r) zur „CAUSA OHLEN“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/causa-ohlen/).

Speziell geht der Kollege Klär auf die zwei jüngsten Artikel zum Thema ein, die Ihr durch das Anklicken der nachstehenden Links aufrufen und nachlesen könnt:

http://www.ak-gewerkschafter.de/2017/11/16/staatsanwaltschaft-aachen-teilt-wenn-auch-verspaetet-mit-dass-der-kassendieb-franz-josef-ohlen-am-05-10-17-wieder-verurteilt-worden-ist/

und

http://www.ak-gewerkschafter.de/2017/11/14/causa-ohlen-ist-der-kassendieb-franz-josef-ohlen-am-05-10-17-wieder-rechtskraeftig-verurteilt-worden-offener-brief-an-den-generalstaatsanwalt/!

Wir haben den Kommentar nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme in seiner Gänze auf unsere Homepage und in die „CAUSA OHLEN“ gepostet.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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Kollege Klaus-Friedel Klär meint:

Hallo liebe Kolleginnen und Kollegen des Gewerkschafterkreis in Aachen,

seit Juni 2017 hatte ich mich ganz bewusst nicht mehr zum Kassendieb Franz Josef Ohlen gemeldet, weil ich seinen Untergang herrannahen sah.

Seine politischen und juristischen Abstürze hat er ja hauptsächlich selbst herbeigeführt.

Foto-Aufnahmen auf der NPD-Facebook-Seite zeigen ihn mit verschränkten Armen auf dem Rücken am NPD-Stand stehend. Sogar dem NPD-Funktionär Willibert Kunkel bot Ohlen die Möglichkeit, auf seiner Facebook-Seite ein Spruch-Plakat posten zu können.

Den Vergleich mit Horst Mahler hatte ich sehr wohl zutreffend in meinem Kommentar vom 9. Juni des Jahres gezogen. Dem möchte ich auch nichts mehr hinzufügen, denn das wäre müssig.

Wohl aber möchten meine Kollegen und ich euch unsere Hochachtung aussprechen. Dies deshalb, weil ihr, allen voran der Kollege Engelhardt, mutig die Trommel geschlagen habt.

Ihr habt den Staatsorganen mehr als mutig die kämpferische Stirn in einer Art und Weise geboten, die ihresgleichen sucht.

In sieben Jahren habt ihr deutlich aufgezeigt, dass Staatsorgane irren können und dass dort auch nur Menschen tätig sind, die Fehler machen.

17 Mal habt ihr es geschafft, diesen Kassendieb, Betrüger und Falschbeeider vor die – wie ihr es beschrieben habt – juristische Pumpe laufen zu lassen.

Der Typ ist nach seinen jüngsten Verurteilungen zur absoluten dummschwätzenden LACHNUMMER geworden. Ihn sollte man mit Ignorierung und Verachtung begegnen!

Für meine Kollegen und für mich steht jetzt fest, dass ihr ein Garant und ein Beispiel dafür seid, wie man Unrecht erfolgreich bekämpfen kann.

Herzlichen Glückwunsch, bleibt auch künftig tapfer, schlagt die Trommel erfolgreich weiter und zeigt allen Kolleginnen und Kollegen auf, wie der lohnende Weg mit aufrechtem Gang erfolgreich begangen werden kann. Dies getreu eurem Motto: „Wir gehen unseren Weg!“

Es grüßt euch solidarisch und kollegial

Klaus-Friedel Klär

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Wolfgang Erbes Infopotpourri: Proteste in Frankreich / Studentenproteste hier / u. a. m.!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) hat uns ein Info-Potpourri des Kollegen Wolfgang Erbe (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=wolfgang+erbe) erreicht.

Folgende Themen werden darin angesprochen:

Wir haben das komplette Info-Potpourri nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet.

Für den AK Manni Engelhardt –Koordinator-

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Wolfgang Erbe informiert:

Proteste in Frankreich + Studentenproteste hier + weltweite Kampagne gegen Kampfroboter unterstützen + Tickende Zeitbombe: Warum Europas nächste Krise wieder von den Banken ausgehen könnte

Studentenproteste

http://www.abs-bund.de/

Gutachten von Sachverständigen Oury Jalloh – doch Mord

2005 wurde der Asylbewerber Oury Jalloh in einer Polizeizelle verbrannt. Neue Ermittlungsakten, die dem ARD-Magazin Monitor vorliegen, zeigen: Mit hoher Wahrscheinlichkeit wurde er getötet.

http://www.tagesschau.de/inland/jalloh-recherche-monitor-101.html

https://www.welt.de/politik/ausland/article170640692/Fluechtlinge-verkaufen-ihre-Organe-fuer-Reise-uebers-Mittelmeer.html

Unwetter in Griechenland
Tote bei Überflutungen nahe Athen

Seit Tagen regnet es in Griechenland. Einige Bäche haben sich in gefährliche Ströme verwandelt und Ortschaften überflutet. In der Nähe der Hauptstadt Athen starben mindestens 15 Menschen in den Fluten, viele weitere werden vermisst.
http://www.tagesschau.de/ausland/unwetter-griechenland-101.html

Auf der Suche nach der zweiten Erde: Ein Exoplanet mit angenehmem Klima?

Der nur elf Lichtjahre von uns entfernte Exoplanet Ross 128b umkreist einen ruhigen roten Zwergstern im Sternbild Jungfrau und könnte die uns nächste Welt mit lebensfreundlichen Bedingungen sein.

http://www.spektrum.de/news/wie-lebensfreundlich-ist-der-uns-zweitnaechste-exoplanet-ross-128b/1519017

https://www.welt.de/wissenschaft/weltraum/planeten/article170661235/Erdaehnlicher-Planet-naehert-sich-unserem-Sonnensystem.html

http://www.n-tv.de/wissen/Neuer-lebensfreundlicher-Exoplanet-entdeckt-article20133896.html

https://de.wikipedia.org/wiki/Ross_128

Die wollen neue Atomraketen stationieren

Der Westen braucht einen neuen Nato-Doppelbeschluss. Im schlimmsten Fall wird es sogar nötig sein, dass die USA ihre Atomraketen auf den neuesten Stand bringen müssen und diese Waffen wie seit den Tagen des Kalten Krieges in der Eifel stationieren.

https://www.welt.de/debatte/kommentare/article170582425/Im-schlimmsten-Fall-muessen-neue-Atomraketen-in-die-Eifel.html

Doku – Schöne neue Welt

Die Dokumentation zeigt, mit welchen Ideen die Visionäre der kalifornischen Hightech-Firmen die Welt verändern wollen und hinterfragt, welche Folgen das für unser aller Leben haben wird.

Angela Andersen und Claus Kleber gelingt es, das Unmögliche möglich zu machen:

In 60 Minuten bringen sie das vielschichtige, komplexe Phänomen Silicon Valley so auf den Punkt, dass jeder versteht, warum es so wichtig ist, mehr darüber zu wissen, wie dort unsere Zukunft bestimmt wird.

https://www.zdf.de/dokumentation/dokumentation-sonstige/schoene-neue-welt-120.html

Schöne neue Arbeitswelt?

Arbeit 4.0 soll alles digitalisieren. Selbstbestimmtes Arbeiten wo und wann man will scheint so möglich. Doch es lauern auch Gefahren.

https://www.zdf.de/nachrichten/heute-plus/arbeit-digitalisierung-bosch-100.html

http://www.etventure.de/innovationsstudien/

Wirtschaft https://www.welt.de/wirtschaft/

DGB-Umfrage – Arbeit kann tödlich sein

https://www.welt.de/wirtschaft/article170658089/Der-Job-laugt-die-Deutschen-restlos-aus.html https://www.welt.de/wirtschaft/article170658089/Der-Job-laugt-die-Deutschen-restlos-aus.html

KI-Forscher warnen vor einer neuartigen Waffe, die uns Menschen zum Verhängnis werden könnte

Die Risiken eines Lebens voll mit Künstlicher Intelligenz haben Aktivisten und Wissenschaftler längst auf den Plan gerufen. Aktuell sorgt ein brutales Video, das vor den Folgen autonomer Waffen für die Menschheit warnen soll, für Furore. Der Film wurde am Montag bei einer Veranstaltung der Vereinten Nationen mit dem Titel Convention on Conventional Weapons https://www.un.org/disarmament/geneva/ccw/ präsentiert, die von einer Aktivistengruppe namens „Campaign to Stop Killer Roborts“ ins Leben gerufen wurde.

Das Militär ist größter Finanzgeber für die Forschung an der KI

Russell selbst positioniert sich als klarer Gegner dieser Technologien http://www.businessinsider.de/roboter-bringt-eure-briefe-post-will-die-zustellung-revolutionieren-2017-10 . Momentan betätigt sich im Übrigen das Militär als größter Geldgeber der Forschung rund um Künstliche Intelligenz. Die Technik ersetzt beim Einsatz beispielsweise die menschlichen Patrouillen. Roboter sind heute in der Lage, Ziele besser zu scannen, als es ein einziger Soldat jemals schaffen könnte.

Im Gegensatz zu der „Killer-Bestie“ im Film werden diese militärischen Drohnen aber immerhin noch ferngesteuert: Autonome Waffen wiederum entziehen sich der menschlichen Kontrolle. Kritiker sehen hierin einen klaren Verstoß gegen moralische Grundsätze. Aus diesem Grund fordern sie einen länderübergreifenden Vertrag gegen Massenherstellung.

Missbrauch wird befürchtet

http://www.businessinsider.de/ki-forscher-warnen-vor-einer-neuartigen-waffe-die-uns-menschen-zum-verhaengnis-werden-koennte-2017-11

Killer-Roboter STOPPEN! – Unterstützt die Kampagne!

http://www.facing-finance.org/de/die-kampagne/deutsch-killer-roboter-stoppen/

https://www.stopkillerrobots.org/media/

Daft Punk – live Around the world / robot rock

https://www.youtube.com/watch?v=6ciSj0-sHws

Tickende Zeitbombe: Warum Europas nächste Krise wieder von den Banken ausgehen könnte

http://www.businessinsider.de/warum-europas-naechste-krise-wieder-von-den-banken-ausgehen-koennte-2017-11

http://www.finanzen.net/unternehmen/

Nichts geht mehr: Großer Stromausfall legt Mainz und Wiesbaden lahm

In Mainz und Wiesbaden ist es am Donnerstagmorgen (16.11.17), zu einem größeren Stromausfall gekommen. Durch Ampel-Ausfall und Alarmanlagen brach in den Städten Chaos aus.

In Wiesbaden http://www.news.de/nachrichten/wiesbaden/ und im Mainz http://www.news.de/nachrichten/mainz/ ist es am Donnerstagmorgen zu einem größeren Stromausfall gekommen. In Mainz sei der gesamte Großraum betroffen, sagte ein Polizeisprecher. Auch ganz Wiesbaden sei ohne Strom, phasenweise sei er aber wieder da, sagte ein Polizeisprecher auf der anderen Rhein-Seite.

Ampeln aus, Alarmanlagen an – Chaos in Mainz durch Stromausfall

Ursache soll nach ersten Erkenntnissen ein Brand in einem Umspannwerk sein. In Mainz fielen Ampeln aus, es kam zu Verkehrsbehinderungen. Alarmanlagen wurden ausgelöst. Die Polizei war am Morgen damit beschäftigt, den Verkehrsfluss im Berufsverkehr im Griff zu behalten und die Alarmmeldungen abzuarbeiten. Laut Mainzer Polizei trafen die ersten Meldungen zum Stromausfall gegen 7.00 Uhr ein.

http://www.t-online.de/nachrichten/id_82710608/grossflaechiger-stromausfall-sorgt-fuer-aufregung.html

http://www.news.de/panorama/855678937/grosser-stromausfall-in-mainz-und-wiesbaden-verkehrs-chaos/1/

http://www.wiesbadener-kurier.de/lokales/region/grossflaechiger-stromausfall-in-der-region_18323298.htm

Neuer Aktionstag französischer Gewerkschaften gegen Macron-Regierung – Proteste in über 170 Städten

In Frankreich haben Gewerkschaften und Verbände für Donnerstag erneut zu landesweiten Protesten gegen die Regierungspolitik von Präsident Emmanuel Macron aufgerufen.

https://www.stern.de/news/neuer-aktionstag-franzoesischer-gewerkschaften-gegen-macron-regierung-7700822.html

http://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/morgenecho/macron-halbes-jahr-amt-alfred-grosser-100.html

Europa

„Arroganz und Führerkult“ – 100 Mitglieder verlassen Macrons Regierungspartei LREM

Bald steht der erste Parteitag von Emmanuel Macrons Bewegung „La République en Marche“ an. In einem offenen Brief kündigen nun 100 Mitglieder ihren Austritt an. Sie sprechen von Verrat und kritisieren die Fokussierung auf Macron sowie autoritäre Strukturen in der Partei.

Die Partei von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, La République en Marche (LREM), verliert kurz vor ihrem ersten Parteitag 100 Mitglieder. In einem offenen Brief https://de.scribd.com/document/364376440/Tribune-des-100-democrates-de-La-Republique-en-marche?secret_password=xJkteUzA8njcE7s2k4WZ#from_embed , den der Radiosender „Franceinfo http://www.francetvinfo.fr/replay-radio/le-brief-politique/info-franceinfo-une-centaine-de-marcheurs-vont-quitter-le-mouvement-vendredi-a-la-veille-du-congres_2444762.html “ veröffentlichte, kritisieren sie mangelnde innerparteiliche Demokratie und kündigen ihren Austritt an. Die „100 Demokraten“, wie sich die Unterzeichner des Briefes nennen, bemängelten autoritäre Strukturen in der Partei und die Fokussierung auf Macron.

https://deutsch.rt.com/europa/60638-frankreich-100-mitglieder-verlassen-macrons-bewegung-herrschaft-der-eliten/

Maschinen statt Mitarbeiter : Deutsche-Bank-Chef stellt erheblichen Stellenabbau in Aussicht

* Von Tim Kanning http://www.faz.net/redaktion/tim-kanning-11104089.html http://www.faz.net/redaktion/tim-kanning-11104089.html
* -Aktualisiert am 09.11.2017
Den Mitarbeitern der Deutschen Bank steht auf längere Sicht offenbar noch ein weit größerer Stellenabbau http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/thema/stellenabbau bevor als bisher bekannt. „Wir beschäftigen 97.000 Leute. Die meisten großen Wettbewerber haben eher halb so viele“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Bank, John Cryan http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/thema/john-cryan , nun in einem Interview mit der „Financial Times“.

Damit deutete er relativ unverblümt an, dass der aktuell geplante Abbau von 9000 Stellen bei Weitem nicht ausreichen dürfte. Vor allem durch die Digitalisierung werden aus seiner Sicht viele Aufgaben in der Bank überflüssig. In dieser Hinsicht habe das größte deutsche Geldhaus nach wie vor Nachholbedarf. „Wir machen zu viel Handarbeit, was uns fehleranfällig und ineffizient macht“, sagte Cryan. Vor allem durch das maschinelle Lernen – Stichwort Künstliche Intelligenz http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/thema/kuenstliche-intelligenz – könnte die Bank noch deutlich effizienter werden.

Ähnlich radikal hatte sich Cryan schon im September auf einer Konferenz in Frankfurt geäußert – viele Banker arbeiteten ohnehin wie Roboter, sagte er damals. Dass der für seine Offenheit bekannte Brite seine Einschätzung nun noch einmal im Zentralorgan des Londoner Finanzplatzes wiederholt, dürfte in der Belegschaft allerdings für einigen Aufruhr sorgen.

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/kuenstliche-intelligenz/deutsche-bank-john-cryan-plant-erheblichen-stellenabbau-15284756.html

https://www.ft.com/video/15d8f9c8-2128-443c-8bcd-5c3db185ed1f

Angst um Arbeitsplätze

Wie die repräsentative Studie des Bitkom ergab, sehen die Menschen in Deutschland Chancen in fast allen Lebensbereichen. Die größten Vorteile erwarten die Befragten demnach für einen verbesserten Straßenverkehr (83 Prozent), für die Entlastung von körperlich belastenden Tätigkeiten (81 Prozent) und für beschleunigte Verwaltungsprozesse (68 Prozent).

Es gebe aber auch große Sorgen, dass dabei Arbeitsplätze verschwinden, sagte Berg. Über konkrete Befürchtungen wurden die Teilnehmer der Studie nicht befragt. 60 Prozent stimmten allerdings zu, dass Künstliche Intelligenz http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/thema/kuenstliche-intelligenz in der Organisation des Arbeitsalltags werde helfen können. 59 Prozent glauben demnach, dass sie Weiterbildung am Arbeitsplatz erleichtern wird und 42 Prozent sehen in ihr eine Chance, sich auf sinnvollere Arbeiten zu konzentrieren.

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/kuenstliche-intelligenz/kuenstliche-intelligenz-entscheidet-ueber-unternehmenserfolg-15293947.html

https://berthoalain.com/author/berthoalain/

http://www.jungewelt.de

http://infopartisan.net/

http://www.trend.infopartisan.net/inhalt.html

http://www.globalresearch.ca

http://uhurunews.com/

Wolfgang Erbe

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Der Kollege Fred Maintz berichtet über die ANTI-SOZIALPOLITIK der EU!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

soeben erreicht uns als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) eine Mitteilung des Kollegen Fred Maintz (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=fred+maintz) zum Thema „Die EU-Anti-Sozial-Politik“.

Wir haben diese Mitteilung nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage und in die Kategorie „SOZIALPOLITIK“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/sozialpolitik/) gepostet.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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Fred Maintz teilt mit:

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

aus gegebenen Anlass Aktuelles von der EU-Anti-„Sozial“-Politik:
 
Leider wohl auch Wasser auf die Mühlen der AfD (?) und eine Warnung an (nicht nur) Linke, die sich auf diese EU verlassen
 
 
Mit kollegialen Grüßen
 
Fred Maintz
 

Grundsätze des Sozialabbaus

Alexander Ulrich hält die »Europäische Säule sozialer Rechte« für »im besten Fall unnütz«

    • Von Alexander Ulrich
    • Lesedauer: 3 Min.
Der Europäischen Gerichtshofs in Luxemburg

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) bringt es auf den Punkt, wenn er kritisiert, dass die zwanzig Grundsätze der »Europäischen Säule sozialer Rechte« zwar viele schöne Worte enthalten, die allerdings als unverbindliche Absichtserklärung wenig bringen. Zwar ist von sozialen Rechten die Rede. Doch gerade eins sind die Grundsätze nicht: rechtsverbindlich. Auch nach der feierlichen Proklamation bleibt es bei vagen Lippenbekenntnissen.

Auch legt der DGB-Vorsitzende Reiner Hoffmann den Finger in die richtige Wunde, wenn er auf das grundlegende Problem der Unterordnung sozialer Grundrechte unter das Wettbewerbsrecht hinweist. Genau diese Hierarchie hat in den vergangenen Jahren immer wieder dazu geführt, dass nationalstaatlich verankerte Arbeitnehmerrechte vom Europäischen Gerichtshof (EuGH) attackiert wurden. So kam es zu zahlreichen arbeitnehmerfeindlichen Urteilen, beispielsweise in Fragen der Tarifautonomie oder des Streikrechts. Auch das deutsche Modell der Mitbestimmung steht in Luxemburg auf dem Prüfstand und muss sich daran messen lassen, ob es den Binnenmarktfreiheiten nicht zuwider läuft.

An diesem Grundproblem ändert die soziale Säule rein gar nichts. Im Gegenteil: Künftig könnte es sogar noch häufiger zu derartigen Attacken kommen. Nicht nur gegen Arbeitnehmerrechte, sondern in vielen Bereichen der sozialen Sicherheit.

 

Vergegenwärtigen wir uns zunächst, was die EU-Kommission unter Sozialpolitik versteht. Aufschluss gibt ein Blick in das sogenannte Reflexionspapier, das ebenfalls Teil der Säule ist: Der steigenden Lebenserwartung will man durch eine Erhöhung des Renteneintrittsalters begegnen. Die immer höheren Flexibilitätsansprüche der Unternehmen sieht man als Chance für abwechslungsreichere Berufslaufbahnen. Hohe Arbeitslosigkeit in einem Land will man bekämpfen, indem man die Auswanderung in ein anderes Land erleichtert. Sogar die sinkende Geburtenrate will man angehen, indem man den Arbeitnehmern noch mehr Flexibilität abverlangt.

Alexander Ulrich ist Parlamentarischer Geschäftsführer der Linksfraktion im Bundestag.

 
Alexander Ulrich ist Parlamentarischer Geschäftsführer der Linksfraktion im Bundestag
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Letztlich steckt in der Säule der durchaus ambitionierte Versuch, das Soziale neu zu definieren. Faktische Rentenkürzungen werden zur Sozialpolitik verklärt – weil sie die Rentensysteme »nachhaltiger« machen. Selbiges gilt, wenn Menschen auf Kosten sozialer Nahbeziehungen und der völligen Aufgabe von Lebensplanungssicherheit befähigt werden, sich den Bedürfnissen der Ökonomie so weit zu unterwerfen, dass sie immer wieder einen neuen Job finden. Irgendwas. Irgendwo. Es geht um eine Sozialpolitik, die den Menschen nicht mehr vor den Härten des Marktes schützt, sondern ihm hilft zu lernen, mit diesen Härten zurechtzukommen. Das Soziale wird quasi neoliberalisiert. So widersprüchlich es klingen mag, hier wird versucht, einen neoliberalen Sozialbegriff einzuführen. Das soziale Europa soll ermöglicht werden, indem es in das neoliberale Europa eingepasst wird.Wenn nun die zwanzig Grundsätze der Säule feierlich proklamiert wurden, könnte die Kommission versuchen, über Verordnungen und Richtlinien tatsächliche europäische soziale Rechte zu etablieren, die dem neoliberalen Sozialbegriff entsprechen. Wo sie damit durchkommt, könnten schnell Situationen entstehen, in denen neue, europäische, neoliberale soziale Rechte mit bestehenden Sozialschutzsystemen auf nationaler Ebene in Konflikt geraten.

Europäisches Recht sticht dann nationales Recht. Der EuGH käme noch häufiger als bisher in die Verlegenheit, in Konfliktfällen dem europäischen Recht Geltung zu verschaffen – zulasten der im Zweifelsfall großzügigeren nationalstaatlich verankerten Rechten. So schön die Vorstellung eines sozialen Europas mit starken sozialen Rechten für alle EU-Bürger auch ist, sozialpolitische Kompetenzen sind vorläufig bei Kommission und EuGH in schlechten Händen.

Grundlage jeder sinnvollen, nicht neoliberalen europäischen Sozialpolitik müsste sein, dass Sozialstandards in den EU-Verträgen systematisch Vorfahrt vor dem Wettbewerbsrecht und den Binnenmarktfreiheiten erhalten – beispielsweise durch eine soziale Fortschrittsklausel. Die soziale Säule macht diesen Schritt nicht einmal ansatzweise. Deswegen ist sie im besten Fall unnütz. Im schlechtesten Fall richtet sie großen Schaden an.

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Staatsanwaltschaft Aachen teilt – wenn auch verspätet – mit, dass der Kassendieb Franz-Josef Ohlen am 05.10.17 wieder verurteilt worden ist!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

soeben erreicht uns – wenn auch verfristet – der Bescheid der Staatsanwaltschaft Aachen in der „CAUSA OHLEN“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/causa-ohlen/).

Mit unserer Beschwerde an den Generalstaatsanwalt zu Köln vom 14. November 2017 hatten wir ja dagegen protestiert, dass der Ltd. Oberstaatsanwalt der Staatsanwaltschaft Aachen, Herr Helmut Hammerschlag, nicht im Rahmen der ihm durch uns vorgegenen Frist die Mitteilung darüber an uns erlassen hatte, ob der Kassendieb Franz-Josef Ohlen am 05. Oktober 2017 durch das Amtsgericht Aachen wegen Betruges in zwei Fällen und der erneuten Abgabe einer weiteren falschen Versicherung an Eides Statt verurteilt oder nicht verurteilt worden ist.

Der Klick auf den nachstehenden Link führt Euch direkt auf unseren Artikel vom 14.11.2015 zu dieser Beschwerde:

http://www.ak-gewerkschafter.de/2017/11/14/causa-ohlen-ist-der-kassendieb-franz-josef-ohlen-am-05-10-17-wieder-rechtskraeftig-verurteilt-worden-offener-brief-an-den-generalstaatsanwalt/!

Der Bescheid von soeben(Eingang 16.11.17) ist mit Poststempel vom 14. November 2017 versehen und auf den 08.11.17 datiert worden und lautet:

„…Aktenzeichen: 9 Js 1628/1603

Ermittlungsverfahren gegen Franz Josef Ohlen

Sehr geehrter Herr Engelhardt,

es wird mitgeteilt, dass im Hauptverhandlungstermin am 05.10.2017 eine Verurteilung erfolgt ist.

Unterschrift“

Somit steht fest, dass der Kassendieb Franz-Josef Ohlen jetzt mehrfach verurteilt worden ist. Die Verurteilungen erfolgten wegen Abgaben falscher Versicherungen an Eides Statt, wegen Unterschlagung und Betrug!

Damit schließen wir die „CAUSA OHLEN“, die über 7 Jahre währte, ab! Dem Ltd.Oberstaatsanwalt Hammerschlag sei der nachstehende Spruch in das juristische Stammbuch geschrieben:

https://gutezitate.com/zitate-bilder/zitat-wer-zu-spat-kommt-den-bestraft-das-leben-michail-gorbatschow-134939.jpg

Diese „CAUSA OHLEN“ bleibt auf unserer Homepage gepostet stehen, damit alle Menschen, die es interessiert, lesen können, wie sich die Justiz durch einen Kriminellen hinhalten und an der Nase herumführen ließ, bis es nicht mehr anders ging und ihn dann letztendlich mehrmals verurteilen musste!

Sie soll auch gleichzeitig eine Warnung dafür sein, sich nicht mit unserem Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis anlegen zu wollen, wenn man vorhat, aus Recht Unrecht und aus Unrecht Recht machen zu wollen!!!

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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