Ist man in Deutschland mit einer KFZ-Versicherung gegenüber Karosserie-Betrieben, die einen PKW-Schaden beheben, auf der sicheren Seite? Eine Aachener Posse, die in ein „Juristisches Tollhaus“ führen kann, ist hier in vollem Gange!

EINGANGS-ARTIKEL

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis  (AK) posten wir Euch heute den Anfang einer weiteren unglaublichen und abstrusen Story, die sich tatsächlich so in der „BANANENREPUBLIK DEUTSCHLAND“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=bananenrepublik+deutschland) abspielt.

Stellt Euch vor, Ihr seid Autobesitzer und geratet mit Eurem PKW in einen Unfall, bei dem Ihr eine Teilschuld habt, die nach einem langwierigen Prozess feststegestellt wird.

Dies noch nicht wissend, gebt Ihr unmittelbar nach dem Unfall das Auto in eine vorgeblich renommierte Karosseriewerkstatt. Dort unterschreibt Ihr eine Abtretungserklärung.

Die Firma repariert Euer Auto und rechnet mit der Unfallversicherung des Unfallbeteiligten ab.

Euch wird der reparierten PKW seitens der Firma übergeben.

Guten Glaubens, dass damit für Euch die Sache erledigt ist, fahrt Ihr vom Hof.

Zweidreiviertel Jahre später flattert Euch eine Schreiben auf den Tisch, worin eine Kostenforderung enthalten ist, die Euch angeblich 2 3/4 Jahre vorher als Rechnung zugestellt worden sei, so die Behauptung der Karrosserie-Werkstatt.

Aber Ihr habt tatsächlich 2 3/4 Jahre lang keine Kostenrechnung und keine Mahnungen erhalten!

Kurz vor Ablauf der Verjährungsfrist nach dem BGB wird die Firma „wach“, wer immer sie „geweckt“ haben mag?

Ordnungsgemäß aktiviert Ihr nun zum zweiten Mal Eure KFZ-Versicherung (im vorliegenden Fall eine Vollkasko!), die auch bereit ist, die geforderte Summe zu zahlen.

Diese Zahlungsweise lehnt die Karosserie-Werkstatt allerdings ab mit dem Bemerken, sie möchte das Geld persönlich von Euch in Empfang nehmen, da sie mit der KFZ-Versicherung nicht korrespondieren wolle und müsse.

Ihr betont dann noch einmal ausdrücklich die Zahlungsbereitschaft, die Eure KFZ-Versicherung explizite in Eurem Auftrag der Firma gegenüber erklärt.

Die Karosserie-Werkstatt schaltet einen Rechtsanwalt ein, der Euch mit einem Prozess droht, weil er der Rechtsauffassung der Karosseriewerkstatt ist, dass diese nicht mit der KFZ-Versicherung abrechnen muss, sondern sie sich das Geld, wie wir meinen, nach „Gutsherren-Art“ direkt von Euch bringen lassen möchte!

Ihr glaubt diese ungeheuerliche Story nicht?

Dann lasst Euch überraschen, denn sobald der Prozess in Gang gekommen ist, werden wir darüber berichten und Ross und Reiter nennen!

Vor allen Dingen sind wir der Überzeugung, dass dies wieder eine Geschichte aus dem „JURISTISCHEN TOLLHAUS“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=juristisches+tollhaus) werden wird!

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

Aktuelle Anmerkungen:

1. Am Mittwoch, d. 28. August 2019, ist die Strafanzeige wg. § 283 b StGB gegen die Karosserie-Werkstatt postalisch an die Staatsanwaltschaft Aachen versendet worden!

2. Diese hat jetzt der Angelegenheit ein Js-Zeichen zugewiesen, das uns mit Post vom 04.09.2019 (Eingang am 06.09.2019) zugestellt worden ist.

Das Aktenzeichen lautet wie folgt:  301 Js 642/19!

Der Tatvorwurf wird bezeichnet mit „Verletzung der Buchführungspflicht“!

Sobald es weitere Informationen zur Sache gibt, werden wir dazu berichten!

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WeMove.EU hat eine Kampagne gegen die Einführung einer digitalen Währung durch Mark Zuckerbergs FACEBOOK gestartet! Macht bitte ALLE bei dieser Antikampagne mit!

 Liebe Kolleginnen und Kollegen,

unter dem Titel „Zuckerberg will in Ihre Geldtasche“ haben wir als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis eine Kampagne von WeMove.EU (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=wemove.eu) gegen die Facebook-Absicht, eine digitale Währung namens Libra zu schaffen, zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme und Bedienung auf unsere Homepage gepostet und in der Kategorie „KAMPAGNEN“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/kampagnen/) archiviert.

Macht bitte alle mit!

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

Bildergebnis für fotos vom logo von wemove.eu

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WeMove.EU ruft auf:

Facebook will mit seiner digitalen Währung Libra unser Finanzsystem übernehmen. Das bedroht unsere Demokratie.
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Facebook will mit seiner digitalen Währung Libra unser Finanzsystem übernehmen. Das ist eine Bedrohung für unsere Demokratie. Handeln Sie, bevor es zu spät ist.

Hallo Manni Engelhardt,

jeder fünfte Mensch weltweit nutzt Facebook täglich. Das macht den Tech-Riesen zu einem der einflussreichsten Unternehmen der Welt. [1] Und jetzt will der Konzern auch noch unser Geld überwachen.

Was Facebook plant, läuft auf eine grundlegende Änderung unseres Währungssystems hinaus. Sie wollen Libra einführen – eine neue globale „digitale Währung“. Und so würde das aussehen: Mit Ihrem echten Geld kaufen Sie digitale Banknoten. Diese können Sie dann über Facebook und seine Partner an andere überweisen, im Austausch für ein Produkt oder eine Dienstleistung. Neben dem echten Geld würde es noch ein Facebook-Geld geben, aber mit viel größeren Risiken. [2]

Die Macht der großen Technologiekonzerne ist schon heute kaum mehr kontrollierbar. Wenn wir ihnen auch noch den Zugang zu unseren sensiblen Zahlungsdaten gewähren, machen wir uns extrem abhängig von Facebook und seinen Partnern – selbst unsere Abhängigkeit von Großbanken ist im Vergleich dazu weniger gefährlich. [3] Facebook will, dass seine digitale Währung für möglichst viele alltägliche Transaktionen genutzt wird – und könnte dann fast jeden Schritt der Nutzer überwachen.

Facebook-Geld – nein danke!

Gemeinsam mit unseren Partnern Finance Watch und Finanzwende setzen wir uns dafür ein, dass die Finanzwirtschaft den Bedürfnissen der Gesellschaft dient und demokratisch kontrolliert wird. Wir wenden uns gegen schrankenlose Macht und fordern klare Regeln für Technologiekonzerne.

Wir wollen keine Überwachung. Deshalb müssen wir jetzt handeln. Facebook hat in der Vergangenheit immer wieder gezeigt, dass sie nicht zögern, wenn sie ihre Strategien umsetzen. Sie behaupten, dass Libra das Leben von Milliarden von Menschen “leichter machen” würde. Aber diese Währung bedroht unser demokratisches System: Sie würde die Macht weiter in den Händen weniger Tech-Riesen konzentrieren, ohne öffentliche Kontrolle oder demokratische Rechenschaftspflicht. Das wäre ein gefährliches Experiment auf unsere Kosten. [4]

Wir können diese neue Währung noch vor ihrer Einführung stoppen. Dafür gibt es Rückenwind. Die Europäische Zentralbank hat bereits eine Verwarnung gegen Libra ausgesprochen, und ein EZB-Beamter hat sie als „tückisch“ bezeichnet. [5] Frankreich und Deutschland haben kürzlich erklärt, dass sie sich gegen Libra einsetzen. [6] Aber Warnungen und mündliche Versprechen reichen nicht aus. Wir brauchen ein Verbot der Facebook-Währung.

Gemeinsam können wir erreichen, dass diesen Warnungen Taten folgen. Wir wissen, dass Facebook hinter den Kulissen starke Lobbyarbeit betreibt und Druck auf die Regulierungsbehörden ausübt, die sich gegen Libra stellen wollen. Mit unserer Petition zeigen wir den Behörden: Wir unterstützen euch! Wenn wir der Europäischen Zentralbank und den EU-Institutionen klar machen, dass wir keine Facebook-Währung wollen, kann das dazu beitragen, dass sie die Einführung von Libra verhindern.

Halten Sie Facebook von seinem Plan ab, unser Finanzsystem zu übernehmen

Wenn sich die Europäische Union geschlossen gegen Facebook stellt, kann die geplante Einführung von Libra gestoppt werden. Ohne Zugang zu den europäischen Märkten wäre Libra als „globale Kryptowährung, die weltweit verfügbar sein wird“, nicht sinnvoll. [7]

Als Bürgerbewegung wollen wir, dass die europäische Demokratie eine Demokratie der Bürgerinnen und Bürger ist: Entscheidungen dürfen nicht von den Interessen der Großunternehmen dominiert werden. Wir werden nicht untätig bleiben, wenn Konzerne wie Facebook versuchen, unser Finanzsystem zu übernehmen. Lassen Sie uns gemeinsam die neue Währung von Facebook stoppen!

Mit Entschlossenheit,

Olga Vukovic (Bologna)
Virginia López Calvo (Madrid)
Marta Tycner (Warschau)
Giulio Carini (Rom)
Fatima Ibrahim (London)
Alexandre Naulot (Marseille)
für das gesamte WeMove.EU-Team

PS.: Eine neue digitale Währung wird noch mehr Macht in die Hände von Facebook und privaten Unternehmen der Libra Association (PayPal, Uber, eBay und andere) legen. Und das ist nur eines der vielen Risiken, die mit Libra verbunden sind. Unsere Partner haben zahlreiche Gründe veröffentlicht, warum diese Währung keine gute Idee ist. Widersetzen Sie sich Facebook und unterschreiben Sie die Petition noch heute!

Diese Kampagne wird in Zusammenarbeit mit Finance Watch und Finanzwende durchgeführt.

Referenzen:
[1] Im zweiten Quartal 2019 meldete Facebook 1,58 Milliarden aktive Nutzer täglich, das sind rund 20 Prozent der heutigen Weltbevölkerung. https://www.statista.com/statistics/346167/facebook-global-dau
[2] https://libra.org/de-DE/partners/?noredirect=de-DE  ; Erfahren Sie mehr darüber, wie Libra funktioniert, indem Sie das offizielle Libra-Whitepaper lesen:
https://libra.org/de-DE/white-paper/?noredirect=1
[3] https://www.finance-watch.org/publication/libra-heads-i-win-tails-you-lose/
[4] https://libra.org/de-DE/white-paper/?noredirect=1
[5] https://www.marketwatch.com/story/ecb-official-calls-facebooks-libra-treacherous-2019-09-02
[6] https://www.politico.eu/article/france-and-germany-pledge-to-fight-facebooks-libra/
[7] https://libra.org/de-DE/?noredirect=1

&qid=166225519″ rel=“nofollow“ color:#941b80;text-decoration:none“> WeMove.EU ist eine Bürgerbewegung, die sich für ein besseres Europa einsetzt; für eine Europäische Union, die sich sozialer Gerechtigkeit verpflichtet fühlt; die für ökologische Nachhaltigkeit und bürgernahe Demokratie steht. Wir sind Menschen unterschiedlicher Lebensläufe, Kulturen und Religionen, die Europa ihr Zuhause nennen – egal, ob wir in Europa geboren wurden oder anderswo.

WeMove.EU finanziert sich aus Spenden unserer Unterstützer aus ganz Europa. Wir würden uns freuen, wenn Sie unsere unabhängige Arbeit finanzieren helfen. Spenden

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Kollege Wolfgang Erbe informiert über die Unruhen in Algerien, Ägypten, Frankreich und über anderes mehr!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) haben wir ein weiteres Info-Potpourri des Kollegen Wolfgang Erbe (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=wolfgang+erbe) erhalten.

Darin informiert Wolfgang über Unruhen in Algerien – Ägypten und Frankreich – Arab Spring 2.0?: „Sisi Must Leave“ Mass Protest Rocks Egypt’s Streets Overnight und anderes mehr.

Wir haben dieses Info-Potpourri nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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Kollege Wolfgang Erbe informiert:

Unruhen in Algerien – Ägypten und Frankreich – Arab Spring 2.0?: „Sisi Must Leave“ Mass Protest Rocks Egypt’s Streets Overnight
 
Regierungskritiker demonstrieren in Ägypten
 
 
 

10 Std.vor 10 Stunden

Unglaublich. Proteste gehen heute weiter in #Suez. Es ist ein reines Dejavue was sich gerade in Ägypten abspielt

https://twitter.com/hashtag/Suez?src=hash&ref_src=twsrc%5Etfw%7Ctwcamp%5Etweetembed%7Ctwterm%5E1175516958357434368&ref_url=https%3A%2F%2Fwww.theguardian.com%2Fworld%2F2019%2Fsep%2F22%2Fprotesters-and-police-clash-in-egypt-for-second-day-running

1 Std.vor 1 Stunde

This is the image of the nation this is our nation, soldiers killing people because they want justice, This image happens everyday in Egypt, in invisibility. We are the owner of this land, we aren’t enemies. Rise your guns in our faces. #ميدان_التحرير_الان #ميدان_التحرير #سويس pic.twitter.com/Y5yoekBtHN

Arab Spring 2.0?: „Sisi Must Leave“ Mass Protest Rocks Egypt’s Streets Overnight

11 Std.Vor 11 Stunden

#Egypt: More videos are coming from #Suez. The security forces are using massive amounts of tear gas and rubber bullets against the anti #Sisi protestors. The number of demonstrators is significantly increased from yesterday. #Suez

Appel aux algériennes pour une forte mobilisation féminine, cette révolution est la votre ##Algerie #OccupyAlgiers #Algerie_Libre_Democratique

https://twitter.com/lamia_bulle/status/1174584806069456896

#Algerien 19/09/2019 Hamid Ghoumrassa & Khaled Boudia, Journalisten der Tageszeitung Elkhabar werden derzeit von Polizisten in Bab Jedid (n. #Algier) verhört. El Khabar zählt zu den oppositionellen Zeitungen. #Algerie #Repression #Pressefreiheit

مئات الآلاف من الجزائريين يتظاهرون للأسبوع 31 ضد النظام Des centaines de milliers d’Algériens manifestent contre le pouvoir pour la 31e semaine consécutive #الجزائر #الجمعة31 #Alger #Algerie #Vendredi31

https://twitter.com/khaleddrareni/status/1175077940482252801

Amazing video from Algiers today. Lahmi ychawak  #Algiers #Algeria #Yetna7aw_Ga3
 
 
 
 
Gelbwestenproteste in Frankreich #Acte45 #YellowVests Paris is on fire
 
 
Große Proteste in Paris, Toulouse, Bordeaux und anderen Städten
 
VIDEO: Protest in #Paris #Acte45 (huge protests in Toulouse, Bordeaux too)
 
 

Heute abend bei Report München Millionen Patientendaten von Menschen in über 50 Ländern liegen freizugänglich im Netz + Ärzte starten Petition gegen Telematikinfrastruktur + Bürgerkrieg in Frankreich – Gewaltsame Auseinandersetzungen bei „Gelbwesten“-Protesten in Nantes + Saudi-Arabien – USA – IRAN kurz vor dem neuen Krieg (und nochmal die Recherche von Sonntag – GMX hat wohl nicht allen auch den Anhang zugestellt)

Datensicherheit

Millionen Patientendaten ungeschützt im Netz

17. September 2019

 
Heute abend mal wieder:
 
17.09.2019
23:30 Uhr    bei report München   Moderation: Andreas Bachmann | tagesschau24
 
Themen:
  • Datenskandal im Gesundheitswesen – Patientendaten offen im Netz
  • Plastikmüll statt Mode – Ersticken wir in Billig Altkleidern?
  • Die Querdenker – Politiker, die ihre Partei aufmischen
 
Ihre Gesundheitsdaten sind in Gefahr!
 
Meine Daten gehören mir!
 
Wie fragil die vermeintliche Sicherheit digitaler Daten im Internet ist, zeigt sich immer wieder. Das mussten schon zahlreiche Menschen am eigenen Leibe feststellen, als plötzlich ihre persönlichen Daten im Netz für jedermann einsehbar auftauchten. Verantwortungslose Politiker Nach dem Motto »Digitalisierung first, Datensicherheit second« fordern einige Politiker sogar ein »Abrüsten beim Datenschutz«, damit die Digitalisierung im Gesundheitswesen endlich gelinge. Minister Spahn: »Hacker hin oder her, ich werde das vorantreiben!« Absolut verantwortungslos: Denn bei Patientendaten geht es – ganz anders als z.B. bei Bankdaten – um Informationen und Diagnosen, die auch in 10, 20 oder 30 Jahren hoch brisant sind und deren Bekanntwerden für die Betroffenen zu fatalen Folgen führen können. Ausser, dass die Daten im Internet auftauchen können, kann dies auch, wenn es um einen Arbeitsvertrag oder einen Versicherungsabschluss geht, negative Konsequenzen haben. Darum sollten Sie ein Zeichen setzen gegen diese Absichten der Politik, die für Sie als Patienten zu unkalkulierbaren Risiken führen. Und die das, auf die Schweigepflicht gegründete vertrauensvolle Arzt-Patientenverhältnis, nachhaltig beschädigen.
 
Bitte tragen Sie sich deshalb in unsere Unterschriftenliste gegen die Telematik-Infrastruktur ein.
 
 

Ärzte starten Petition gegen Telematikinfrastruktur

 
online Petition eingereicht 
 

Am 2.9. wurde nun eine Bundestagspetition eingereicht gegen die Speicherung von Patientendaten auf Servern und in Clouds, sowie gegen den Zwang zur Installation der Telematik-Infrastruktur.

Die Petition wird aber erst voraussichtlich Ende September-Mitte Oktober 2019 online zur Zeichnung freigeschaltet.

In der Zwischenzeit kann aber auf Listen (analog) unterzeichnet werden. Laden Sie Infomaterial und Unterschriftenlisten herunter.

Diese finden Sie am Seitenmenü dieser Homepage

 

Bürgerkrieg in Frankreich – Gewaltsame Auseinandersetzungen bei „Gelbwesten“-Protesten in Nantes + Saudi-Arabien – Huthi-Rebellen greifen zwei Standorte von Saudi Aramco an – Ölproduktion halbiert

Bürgerkrieg in Frankreich

Gilets Jaunes Paris #Acte44 #ActeXLIV

 
 
These are armoured cars deployed on the streets of  #Nantes against peaceful protesters in the heart of Europe. Coming to an EU city near you with the new European Army …… soon
 
 
Bahnhof besetzt:
 
#Acte44  #Toulouse : après 44 semaines, malgré la brutalité de la répression, les  #giletsjaunes toulousains occupent la gare de Matabiau. Même si Macron ne veut pas, nous n est là !
 
 

„Justice pour Steve, ni oubli ni pardon“

Les manifestants s’étaient rassemblés vers midi pour un pique-nique place Mellinet, à 14 heures, heure de départ de la manifestation non déclarée. 

„Justice pour Steve, ni oubli ni pardon“, pouvait-on lire sur les pancartes. Dans le cortège, les manifestants ont scandé „Tout le monde déteste la police“, ou „La police mutile, la police assassine“. Le cortège s’est ensuite dirigé vers le centre-ville et la police a fait usage de grenades lacrymogènes.

 

Gewaltsame Auseinandersetzungen bei „Gelbwesten“-Protesten in Nantes

 

Trump nutzt Drohnenangriffe auf saudische Ölraffinerien für Kriegsdrohungen gegen den Iran

It’s F*cking Insane That the United States Is Considering Bombing Another Country in the Middle East

It is even more nuts considering the country is Iran, a nation of 80 million people, and our commander-in-chief is flagrantly insane.

 
 
 

Drohnenangriff trifft größte Ölraffinerie in Saudi-Arabien

 
Stand: 20:49 Uhr
 
Riad (dpa) – Mehrere Drohnenangriffe haben unter anderem die größte Ölraffinerie in Saudi-Arabien getroffen und Brände ausgelöst. Ein Sprecher des saudischen Innenministeriums sagte der staatlichen Nachrichtenagentur SPA, dass durch Drohnenangriffe Feuer an zwei Komplexen des staatlichen Ölkonzerns Saudi Aramco in Bakiak und Churais ausgebrochen seien. Die Brände seien inzwischen unter Kontrolle. Zu den Angriffen in der Nacht zum Samstag bekannten sich die Huthi-Rebellen aus dem benachbarten Jemen.
 

ÖLFÖRDERUNG

Huthi-Rebellen greifen zwei Standorte von Saudi Aramco an – Ölproduktion halbiert

Nach Drohnenangriffen auf Anlagen von Aramco musste die Ölproduktion vorerst zurückgefahren werden. Für den globalen Ölmarkt könnte das schwere Folgen haben.
 

Am Morgen brechen in zwei saudi-arabischen Ölanlagen Feuer aus. Das Land geht davon aus, dass sie mit Drohnen angegriffen wurden. Wer dafür verantwortlich ist, bleibt unklar.

In Saudi-Arabien brennen nach Angaben von Staatsmedien zwei Öl-Anlagen nach einer Drohnenattacke. Die Feuer seien in den Einrichtungen des Staatskonzerns Aramco in Abkaik und Churais am frühen Morgen ausgebrochen, meldete die saudiarabische Nachrichtenagentur SPA unter Berufung auf das Innenministerium in Riad. Inzwischen seien die Brände unter Kontrolle. Zu den mutmaßlichen Anschlägen im Osten des Königreichs bekannten sich die schiitischen Huthi-Rebellen aus dem Nachbarland Jemen.

 

STOPPT DEN KRIEG IM JEMEN

Stoppt Saudi Arabien, die Kriegskoalition und Rüstungsexporte!

 

SAUDI-ARABIEN

Saudi-Arabien: Krieg gegen die schiitische Minderheit?

In Awamiya im Osten des Ölscheichtums wird seit Monaten heftig gekämpft. Teile der Stadt wurden dem Erdboden gleichgemacht. Die harte Hand Riads gegenüber den saudischen Schiiten hat die Lage eskalieren lassen.

Weitgehend unbeachtet von der Weltöffentlichkeit ist in Saudi-Arabien seit drei Monaten die kleine Stadt Awamiya im Osten des Landes Schauplatz heftiger Kämpfe: Satellitenbilder zeigen die Zerstörung ganzer Stadtviertel. Auf sozialen Netzwerken kursieren Bilder von Feuergefechten und zerstörten Gebäuden. Eine unabhängige Berichterstattung ist nicht möglich. Ausländische Reporter haben keinen Zugang. Zentrum der Kämpfe ist anscheinend Al-Masora, der historische Teil Awamiyas. In den engen Gassen liefern sich militante Schiiten Gefechte mit saudischen Truppen. Mindestens 15 Menschen sollen bei der Belagerung von Awamiya bislang umgekommen sein. Eingesetzt werden auch schwere Waffen. Nachdem in sozialen Netzwerken Bilder von in Kanada hergestellten gepanzerten Fahrzeugen beim Einsatz gegen Zivilisten in Awamiya aufgetaucht sind, wird in Ottawa über ein Ende kanadischer Waffenexporte nach Saudi-Arabien nachgedacht.

Zwangsumsiedlung und Abriss

Unmittelbarer Anlass des Konfliktes waren saudische Pläne, das 400 Jahre alte Zentrum von Awamiya in weiten Teilen abzureißen und dort ein Einkaufszentrum zu errichten – gegen den Willen der einheimischen Bevölkerung. Die Vereinten Nationen hatten Saudi-Arabien noch im April dringend aufgefordert, die Zwangsumsiedlungen und den Abriss der Altstadt zu stoppen. Der UN Sonderbeauftragte für kulturelle Rechte, Karima Bennoune, fürchtete die „Ausradierung dieses einzigartigen kulturellen Erbes in unumkehrbarer Weise.“
Sebastian Sons zeigt sich im Interview mit der DW skeptisch, dass Riad hier Infrastrukturmaßnahmen durchführt, um die Lebensqualität der Bewohner zu verbessern. „Es scheint sich doch eher um ein Umsiedlungsprojekt zu handeln“, urteilt der Nahostexperte bei der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik. „Man will die schiitische Minderheit, die dort dominant vertreten ist, zersiedeln, zersetzen, ihnen die Lebensgrundlage nehmen. Das passt in die grundsätzliche Repression und Marginalisierung der Schiiten, die vom saudischen Staat schon seit Jahrzehnten durchgeführt wird und die quasi auch Teil der Staatspropaganda ist“, führt Sons aus.

https://www.dw.com/de/saudi-arabien-krieg-gegen-die-schiitische-minderheit/a-40025351

und nochmal den Anhang vom Sonntag der wohl nicht von gmx versendet wurde:

Bitte entschuldigt hier die k orrigierte Artikelsammlung
zu den Protesten bei der IAA – Ostwestfalen Lippe steht auf – IGM FFF Ärzte und Kirchen alle machen beim Klimastreik mit + Auch Karlsruhe – IGM Vernetzungstreffen mit der sozialen Bewegung „Fridays For Future“ + Kämpfe bei Siemens, & …
 
Alles mit vielen Bildern und Videos und Musik im Anhang PDF IAA-Frankfurt-25.000-gegen-die-Scheiße-KlimateWeek-Bielefeld_-19.9.-29.9.19-mit-Klimacam-_1_
 
IAA Frankfurt – 25.000 gegen die Scheiße + KlimateWeek Bielefeld: 19.9.-29.9.19 mit Klimacamp, in dem auch übernachtet wird – viele Bielefelder Hausärzte und Kinderärzte wollen am Weltklimastreiktag am Freitag, 20. September, ab 11 Uhr ihre Praxen schließen & 14 Bielefelder Kirchen beteiligen
 
Ostwestfalen Lippe: KlimateWeek Bielefeld: 19.9.-29.9.19 mit Klimacamp, in dem auch übernachtet wird – viele Bielefelder Hausärzte und Kinderärzte wollen am Weltklimastreiktag am Freitag, 20. September, ab 11 Uhr ihre Praxen schließen & 14 Bielefelder Kirchen beteiligen sich mit Glockenläuten und Andachten

IGM Vernetzungstreffen mit der sozialen Bewegung „Fridays For Future“ + Kämpfe bei Siemens, „Hörmann Automotive Penzberg GmbH“ (HAP), Bosch, RIVA, Kennametal +  Neuer alter Contergan Skandal + Umweltpolitik: Mittelständler rufen zum Klimastreik auf schon 3000 Unternehmen rufen zum Klimastreik auf

Neuer alter Contergan Skandal + Umweltpolitik: Mittelständler rufen zum Klimastreik auf schon 3000 Unternehmen rufen zum Klimastreik auf+ Initiative Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter für Klimaschutz

Wolfgang Erbe

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Kollege Laurenz Nurk bringt uns den jüngsten NEWSLETTER des Gewerkschaftsforums Dortmund zur Kenntnis!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

soeben hat uns als Gewerkschafter/Innebn-Arbeitskreis (AK) ein weiterer NEWSLETTER des GEWERKSCHAFTSFORUMS DORTMUND über den Kollegen Laurenz Nurk (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=laurenz+nurk) erreicht.

Wir haben diesen NEWSLETTER nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet und in der Kategorie „GEWERKSCHAFTSSARBEIT“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/gewerkschaftsarbeit/) archiviert.

Für den K Manni Engelhardt -Koordinator-

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Kollege Laurenz Nurk informiert:

gewerkschaftsforum-do.de

ein Forum für Dortmunder Gewerkschafter, die etwas zu sagen haben

img

 
 Liebe Kolleginnen und Kollegen,
 
ich möchte euch auf neue Artikel auf www.gewerkschaftsforum-do.de
aufmerksam machen:
 

Die Grenzen gewerkschaftlichen Whistleblowings

Gewerkschaftliche Whistleblower agieren in der Regel in einem Graubereich. Zwar kann es im öffentlichen Interesse sein, interne Informationen an die Öffentlichkeit zu bringen, jedoch ist der Schutz von Whistleblowern gesetzlich nicht klar geregelt, denn die entsprechende EU-Richtlinie hat Deutschland noch nicht umgesetzt.
Wenn Gewerkschaftsaktivisten die alltäglichen Widersprüche wie ständige Überlastung und ständigen Personalmangel nicht mehr aushalten und auf die Missstände aufmerksam machen, werden sie nicht nur mit dem Arbeitsplatzverlust bedroht. Zunehmend greifen die Unternehmen auch auf die Schadensersatzforderungen an den Whistleblower zurück, die immer öfter auch vollstreckt werden und stellen Strafanzeige gegen Unbekannt wegen des Tatverdachts der Verletzung von Geschäftsgeheimnissen.
Am Beispiel der Arbeitsbedingungen in den Bildungs- und Sozialeinrichtungen wird im Folgenden aufgeführt, was gewerkschaftliche Whistleblower beachten sollten und die Rolle, die viele Gewerkschaften in so einem Konflikt ihrer Mitglieder mit den Unternehmen oft einnehmen. weiterlesen
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Firmeninsolvenzen: für die Beschäftigten der Horror – für die Unternehmen meistens ein Konkurrenzvorteil

Im Jahr 2017 meldeten in Deutschland 20.140 Firmen Insolvenz an. Zu den Hauptleidtragenden einer Insolvenz zählen fast immer auch die Beschäftigten des insolventen Unternehmens. Die Zahl der betroffenen Arbeitsplätze summierte sich deutschlandweit auf 203.000.
Für die betroffenen Beschäftigten ist die Zukunftsangst in dem Moment groß, die Sorgen sind berechtigt, schnell stehen die Menschen ohne Arbeit und Geld da.
Zunehmend wird die Firmeninsolvenz genutzt, damit sich die Unternehmen gesundstoßen, unliebsame Beschäftigte entlassen und durch legale Tricksereien Betriebskosten gespart und die Betriebe im Konkurrenzkampf besser aufgestellt werden können. weiterlesen
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Die Vertafelung der Gesellschaft

Die Zahl der Menschen, die sich Lebensmittel bei den Tafeln abholen, steigt seit Jahren kontinuierlich an. Im Jahr 2018 ist sie um 10 Prozent auf aktuell 1,65 Millionen Menschen angestiegen, zehn Prozent mehr als im Vorjahr.
Würde der Staat, vertreten durch die Parlamente im Bund und in den Bundesländern das Sozialstaatsgebot des Grundgesetzes ernst nehmen,  müsste er durch seine Gesetzgebung dafür sorgen, dass es  Lebensmittelspenden an Bedürftige durch zivilgesellschaftliche Organisationen und Wohlfahrtsverbände nicht geben muss. Im Gegenteil, seit Beginn der „Tafelbewegung“, die durch die großen weltweit tätigen Unternehmensberatungen ins Leben gerufen wurde, hat er die Institutionalisierung der Tafeln gefördert, auch um die Leistungsbemessung für die Zahlungen  gemäß dem Sozialgesetzbuch II/Hartz-IV möglichst gering halten zu können.
Der folgende Beitrag erschien schon einmal an dieser Stelle im Jahr 2015 und hat nichts an Aktualität verloren. weiterlesen
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Stillstand bei den Entscheidungen über Hartz-IV-Sanktionen beim BVerfG und bei der Koalitionsregierung

Das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) in Karlsruhe tut sich schwer, über eine Beschlussvorlage aus dem Jahr 2016 zu entscheiden, in welcher das Sozialgericht Gotha die Sanktionspraxis der Jobcenter als Verstoß gegen die Grundrechte auf Menschenwürde, körperliche Unversehrtheit und freie Berufswahl gewertet hatte. Konkret, das BVerfG muss darüber entscheiden, ob die Sanktionen im SGB II mit dem Grundgesetz vereinbar sind.
Bereits am 15. Januar 2019 hatte es dazu verhandelt und war bisher nicht in der Lage, eine Entscheidung zu verkünden.
Kritiker reden bereits von einer bewussten Verschleppungstaktik des Gerichts und führen an, dass das höchste Gericht darauf wartet, was sich seitens der Bundesregierung in der Sache tut. Hatte die SPD doch vor einigen Monaten vollmundig eine „Hartz-Reform“ ankündigt, ohne dass bisher etwas Substantielles auf dem Tisch liegt oder wartet die Politik auf das grundlegende Urteil aus Karlsruhe?
Der Ball wird wie beim Ping Pong gegenseitig zugespielt, bis kaum noch jemand weiß, um was es eigentlich geht. Das Verzögerungsspiel kann aber auch heißen, dass man sich lieber nicht genauer mit dem Problem beschäftigen möchte, weil es vielleicht im Ergebnis zu einer Infragestellung des bestehenden SGB II-Systems führen würde, wenn man eine Verfassungswidrigkeit und damit eine Nicht-mehr-Anwendbarkeit des Instruments der Sanktionen statuiert.
Hier soll noch einmal in Erinnerung gerufen werden, was es mit der höchstrichterlichen Entscheidung zu den Hartz-IV-Sanktionen auf sich hat. weiterlesen
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Seit vier Jahren gilt in Deutschland ein allgemeiner Mindestlohn – doch nach wie vor erhalten ihn mehr als eine Million Beschäftige nicht. Parallel dazu werden pro Jahr eine Milliarde erpresste und unbezahlte Überstunden in den Betrieben abgeliefert. Hinzu kommt, dass auch viele Beschäftigte über den gesetzlichen Mindestlohn hinaus zu schlecht bezahlt werden, sie und ihre Familien am Existenzminimum von ihren Löhnen leben müssen, die allzu oft auch noch tariflich auf niedrigem Niveau abgesichert sind.
Die mickrigen Lohnabschlüsse, die von den großen Gewerkschaften wie ver.di und der IG Metall erzielt werden, untermauern immer wieder den Trend des Lohndumpings in Deutschland.
Da müsste doch bei den gewerkschaftlich organisierten Menschen die Alarmglocken läuten, sie müssten Druck aufbauen und die Bedeutung einer Lohnpolitik diskutieren, die mehr bewirken kann, als nur die Binnennachfrage anzukurbeln. weiterlesen
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Wohngeld trägt nicht zur Lösung des Problems von Wohnungsnot bei – es ist Teil des Problems

Das Wohngeld soll zum 1. Januar 2020 erhöht werden, zu diesem Zweck werden die Mittel für Wohngeld durch Bund und Länder aufgestockt. Im Jahr 2020 werden insgesamt 1,2 Milliarden Euro zur Verfügung stehen. Die Bundesregierung argumentiert mit den deutlich gestiegenen Wohnkosten und den Verbraucherpreisen. Die Leistungsfähigkeit des Wohngelds nehme dadurch mit der Zeit immer mehr ab. Zusätzlich würden bereits Erhöhungen der Einkommen, die ja nur die Entwicklung der Verbraucherpreise ausgleichen würden, zu einer Reduktion oder zum Verlust des Wohngeldanspruchs führen, mit der Folge, dass die Zahl der Wohngeldempfänger und die Reichweite des Wohngelds sinke.
Mit dieser Argumentation setzt man weiter auf die Subjektförderung, bei der das Wohngeld durch die Mieter an die Vermieter weitergeleitet wird und damit die erhöhten Mietpreise legitimiert bzw. subventioniert werden. Man setzt nicht auf die Objektförderung, was konkret heißt, auf den Bau von Sozialwohnungen. weiterlesen

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Beitragsservice (früher GEZ) ist Spitzenreiter bei Zwangsvollstreckungen – in den letzten 5 Jahren waren es 6,3 Millionen Verfahren

Der Beitragsservice, der für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk den Rundfunkbeitrag eintreibt, gibt als Gläubigervertreter von ARD, ZDF und Deutschlandradio die meisten Zwangsvollstreckungen in Deutschland in Auftrag. Im Jahr 2018 hat er wieder 1,21 Million Mal die Zwangsvollstreckung gegen einen Beitragsschuldner bei den zuständigen Vollstreckungsbehörden in die Wege geleitet. In den letzten fünf Jahren summierten sich die Zwangsvollstreckungen des Rundfunkbeitrags auf 6,33 Millionen Euro. Bei 45,8 Millionen Beitragskonten sind das rechnerisch etwa 14 Prozent.
Dabei werden vor allem die ärmeren Menschen betroffen, die die 17,50 Euro monatlich kaum aufbringen können oder wollen und diejenigen, die nicht über eine Beitragsbefreiung informiert sind. weiterlesen
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Die Situation der Beschäftigten in kirchlichen Unternehmen ist derzeit kein Thema

Im Rahmen der Vermarktwirtschaftlichung sozialer Hilfebedarfe wurde seit Mitte der 1990er Jahre der „Sozialstaat“ mit seinem Budget von über 100 Milliarden Euro systematisch dem Verwertungsprozess zugeführt. Die kirchlichen Wohlfahrtsverbände übernahmen die betriebswirtschaftlichen Grundzüge und sprachen nun von ihren „Sozialbetrieben“, verschrieben sich dem Wettbewerb am Markt, nannten nun die Ratsuchenden und Klienten „Kunden“ und konkurrierten mit ihren deformierten pädagogischen und sozialen Einrichtungen als ein Dienstleistungsunternehmen um Marktanteile.
Aufgrund der mangelnden Mitbestimmung und der Selbstdefinition als „Dienstgemeinschaft“ – ein Begriff, der aus dem deutschen Faschismus stammt – konnten Veränderungsprozesse von „oben“ angeregt und leicht umgesetzt werden. Das garantiert natürlich einen Konkurrenzvorteil, wenn unternehmerische Entscheidungen nach „Gutsherrnart“ gefällt werden können. Die kirchlichen Unternehmen berufen sich dabei immer noch auf die ihnen im Grundgesetz zugesicherte Kirchenautonomie und bestehen nach wie vor darauf, dass auf ihre Krankenhäuser, Altenheime und Beratungsstellen das Betriebsverfassungs- und das Mitbestimmungsgesetz nicht angewendet werden.
Waren vor einigen Jahren noch innerkirchliche Widerstandsaktivitäten der Beschäftigten an der Tagesordnung, ist es mittlerweile recht still geworden.
Ein Grund dafür ist sicherlich die mangelhafte Unterstützung durch die Gewerkschaften und Initiativen für Menschen- und Arbeitsrechte. weiterlesen

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Viel Freude beim Lesen
und
herzliche Grüße

Laurenz Nurk

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Der DGB und ein breites Bündnis der Zivilgesellschaft fordern ein Lieferkettengesetz! Dieser Forderung schließen wir uns als AK vollinhaltlich an!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) hatten wir uns ja mit der „GRÜNEN KNOPF-Aktion“ auseinandergesetzt, wie Ihr es durch den Klick auf den nachstehenden Link aufrufen und nachlesen könnt.

> http://www.ak-gewerkschafter.de/2019/09/10/diese-gruene-knopf-aktion-ist-plakative-politische-schaumschlaegerei-und-bleibt-makulatur/ !

In diesem Zusammenhang möchten wir jetzt auf die Presseveröffentlichung des DGBs (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/dgb) hinweisen, die auf dessen Homepage seit dem 10.09.2019 gepostet steht.

Da wird nämlich jetzt ganz prinzipiell ein LIEFERKETTEN-GESETZ gefordert.

Wir begrüßen diese Initiative als AK sehr und werden das Thema auch von unserer Seite aus weiter behandeln.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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Der DGB teilt mit:

 DEUTSCHER GEWERKSCHAFTSBUND Bildergebnis für fotos vom logo des dgb

Willkommen im Pressebereich

PM 059 – 10.09.2019

Gegen Gewinne ohne Gewissen: Breites Bündnis der Zivilgesellschaft fordert Lieferkettengesetz

Die Bundesregierung muss deutsche Unternehmen gesetzlich zur weltweiten Einhaltung von Menschenrechten und Umweltstandards verpflichten. Das fordert ein breites Bündnis aus 64 zivilgesellschaftlichen Organisationen anlässlich des siebten Jahrestages der verheerenden Brandkatastrophe in der Textilfabrik Ali Enterprises in Pakistan.

Die heute vorgestellte „Initiative Lieferkettengesetz“ eint Gewerkschaften, Umwelt-, Menschenrechts- und Entwicklungsorganisationen, Vertreter des fairen Handels sowie kirchliche Organisationen. Zum Auftakt der Kampagne erinnert die Initiative heute mit einer Aktion vor dem Reichstag an die Toten, die bei verschiedenen Unglücken bei Zulieferern deutscher Unternehmen ums Leben gekommen sind.

In einer Petition fordert das Bündnis von Bundeskanzlerin Angela Merkel, bis 2020 ein Lieferkettengesetz auf den Weg zu bringen. Mit einem solchen Gesetz müssten Unternehmen geeignete Maßnahmen ergreifen, um Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörungen in ihrem Geschäftsbereich zu vermeiden. Bei Schäden an Menschen und Umwelt könnten Unternehmen haftbar gemacht werden.

„Immer wieder gibt es Berichte von brennenden Fabriken, ausbeuterischer Kinderarbeit oder zerstörten Regenwäldern. Das zeigt: Freiwillig kommen deutsche Unternehmen ihrer Verantwortung nicht ausreichend nach. Die Bundesregierung muss endlich einen gesetzlichen Rahmen schaffen, damit Unternehmen Ausbeutung und Umweltzerstörung nicht weiter in Kauf nehmen”, sagt Johanna Kusch, Sprecherin der Initiative Lieferkettengesetz.

„Der Dammbruch der Eisenerzmine in der brasilianischen Gemeinde Brumadinho mit 272 Toten Anfang 2019 ist ein verheerendes Beispiel für Menschenrechtsverstöße im Rohstoff- und Energiesektor. Die schwere Mitverantwortung des deutschen TÜV Süd an dieser Katastrophe zeigt, dass Unternehmen Menschenrechte in ihren Auslandsgeschäften immer wieder missachten. Wirtschaft darf nicht töten, und zwar keinen einzigen Menschen. Ebenso müssen Opfer von Menschenrechtsverletzungen die Möglichkeit haben, Unternehmen gerichtlich zur Verantwortung zu ziehen, wenn nötig auch vor deutschen Zivilgerichten“, fordert Pirmin Spiegel, MISEREOR-Hauptgeschäftsführer.

„Deutsche Supermarktketten tun im internationalen Vergleich besonders wenig für den Menschenrechtsschutz. Dabei verkaufen sie Produkte, für die Arbeiterinnen und Arbeiter mit Hungerlöhnen abgespeist und hochgiftigen Pestiziden ausgesetzt werden. Deutlich besser sind die Briten, unter anderem weil es dort ein Gesetz zu moderner Sklaverei gibt. Damit auch die deutschen Supermärkte echte Fortschritte machen, brauchen wir ein Lieferkettengesetz. Denn Leid und Ausbeutung dürfen keine Zutaten in unserem Essen sein“, betont Marion Lieser, geschäftsführende Vorstandsvorsitzende von Oxfam Deutschland e.V..

„Der Amazonas steht in Flammen und viele Betroffene vor Ort verlieren ihre Lebensgrundlage. Zahlreiche Brände werden gelegt, um Platz für Soja als Tierfutter für die deutsche Massentierhaltung zu schaffen. Dies ist nur einer von vielen Fällen in denen Umweltzerstörung und Menschenrechtsverletzungen Hand in Hand gehen. Wir brauchen in Deutschland endlich ein Lieferkettengesetz, damit Unternehmen weltweit Umweltstandards und die Menschenrechte einhalten”, fordert Ernst-Christoph Stolper, stellvertretender Vorsitzender des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND).

Wirtschaftlicher Wettbewerb auf Kosten der Umwelt und auf Kosten fundamentaler Arbeitnehmerrechte ist unlauterer Wettbewerb. Die Vereinigungsfreiheit und das Recht auf Tarifverhandlungen sind nicht nur Menschenrechte und demokratische Grundprinzipien, sie sind vielmehr eine Grundvoraussetzung für menschenwürdige Arbeit und sozialen Fortschritt. Dem vorherrschenden globalen Geschäftsmodell des Umwelt- und Sozialdumpings muss Einhalt geboten werden. Ein Lieferkettengesetz wäre ein mutiger Beitrag dafür.”, sagt Frank Zach aus dem Bundesvorstand des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB).

Weiterführende Informationen:

Kontakt:

  • Annika Zieske, Pressereferentin Oxfam Deutschland e.V.:
    Tel.: 030-453069715, E-Mail: azieske@oxfam.de
  • Sigrid Wolff, Pressesprecherin BUND:
    Tel.: 030-27586425, E-Mail: presse@bund.net
  • Nora Neye, Pressesprecherin DGB-Bundesvorstand:
    Tel.: 030-24060212, E-Mail: nora.neye@dgb.de 

Die Initiative Lieferkettengesetz wird getragen von:

Arbeitsgemeinschaft der Eine Welt-Landesnetzwerke in Deutschland e.V. (agl), Brot für die Welt, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND), Christliche Initiative Romero e.V. (CIR), CorA-Netzwerk für Unternehmensverantwortung, Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB), Forum Fairer Handel e.V., Germanwatch e.V., Greenpeace e.V., INKOTA-netzwerk e.V., Bischöfliches Hilfswerk MISEREOR e. V., Oxfam Deutschland e.V., SÜDWIND e.V., ver.di – Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft, WEED – Weltwirtschaft, Ökologie & Entwicklung e.V., Weltladen-Dachverband e.V., Werkstatt Ökonomie e.V.

Mehr Informationen unter www.lieferkettengesetz.de

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Wer die Pressemitteilung direkt auf der Homepage des DGB lesen möchte, der/die klicke bitte den nachstehenden Link an.

> https://www.dgb.de/presse/++co++4b53a8e2-d39e-11e9-b311-52540088cada !

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Auch wir als AK begrüßen mit der IG-BAU die Wiedereinführung der MEISTERPFLICHT!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) begrüßen wir die Stellungnahme der IG-BAU (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=ig-bau) zur beabsichtigten Wiedereinführung der MEISTERPFLICHT.

Wir haben die komplette Pressemitteilung der IG-BAU nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

*********************************************************** Die IG-Bau teilt mit:

                       Ähnliches Foto

IG BAU begrüßt Wiedereinführung der Meisterpflicht

© IG BAU (Alexander Paul Englert)
 
10.09.2019
 
Pressemitteilungen 2019

Zum Plan der Großen Koalition, die Meisterpflicht in mehreren Handwerksberufen wieder einzuführen, erklärt Dietmar Schäfers, Stellvertretender Bundesvorsitzender der IG BAU:

Heute ist ein guter Tag fürs Handwerk. Die Experten der Koalition haben sich für die Wiedereinführung der Meisterpflicht ausgesprochen – jedenfalls in Teilen.

Die Teilreparatur, die jetzt kommen soll, war längst überfällig. Und sie darf auch noch nicht der Endpunkt sein – das Handwerk ist noch längst nicht am Ziel.

Es hat über 5.700 Tage gedauert, bis Deutschland wieder zum Meisterbrief für Fliesenleger zurückgefunden hat. Nach der Abschaffung der Meisterpflicht für insgesamt 93 Gewerke durch Arbeits- und Wirtschaftsminister Wolfgang Clement unter Rot-Grün in 2004 haben drei GroKos und eine schwarz-gelbe Koalition im Bund dieses drängende Thema knapp 15 Jahre lang ignoriert.

Ebenso die extreme Zunahme von Ein-Mann-Firmen im Fliesenlegerbereich mit Kombiwagen und Do-it-yourself-Know-how. Die Zahl der Betriebe in der Branche wuchs von 12.400 Ende 2003 auf 69.300 Ende 2018 – eine regelrechte Explosion.

Gleichzeitig haben wir eine Implosion der Qualität erlebt. Das Schlagwort vom „Pfusch am Bau“ bringen sehr viele Menschen zuerst mit dem Fliesenleger-Solo-Unternehmer in Verbindung.

Vom ersten Tag an hat die IG BAU aus guten Gründen dagegengehalten und Tacheles geredet: Die Wiedereinführung der Meisterpflicht ist für die Gewerkschaft immer ein Muss gewesen. Die Meisterpflicht, die jetzt vom Fliesenleger bis zum
Schildermacher für Leuchtreklame zurückkommt, ist ein erster, wichtiger Schritt.

Andere Handwerksbereiche müssen hier allerdings noch folgen. Mit der aktuellen Entscheidung zeigt die Politik, dass sie in der Lage ist, Fehler aus der Vergangenheit zu korrigieren. Damit gewinnt die Koalition auch das Vertrauen in die Handlungsfähigkeit der Regierung. Nur die Meisterpflicht ist ein Garant für die Qualität am Bau. Sie ist ein Garant für qualifizierten Nachwuchs – und damit für die Perspektive am Bau. Und sie ist ein Garant für fairen Lohn – und schiebt den Dumpinglohn-Exzessen in der Bauwirtschaft einen Riegel vor.

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Wer den Artikel direkt auf der Homepage der IG-BAU als PDF lesen möchte, der/die klicke bitte den nachstehenden Link an.

> https://www.igbau.de/Binaries/Binary13020/Meiterpflicht-Handwerk.pdf !

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IUF teilt mit: Indonesien – Solidarität reduziert die Strafe einer Gewerkschaftsführerin, die in einer Prozess-Farce verurteilte wurde!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) haben wir über IUF (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=iuf) wieder eine wichtige Information zur Situation der Gewerkschafter/Innen in Indonesien (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=indonesien) erhalten.

Darin berichtet IUF über die Auswirkung der Solidarität, die die Strafe einer Gewerkschaftsführerin, die in einer Prozess-Farce verurteilte wurde, zu reduzieren half.

Wir haben die komplette Mitteilung von IUF nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme und Bedienung auf unsere Homepage gepostet und in der  Kategorie „SOLIDARITÄT“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/solidarität) archiviert.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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IUF informiert:

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Indonesien: Solidarität reduziert die Strafe einer Gewerkschaftsführerin, die in einer Prozess-Farce verurteilte wurde

Der Prozess gegen Reni Desmiria, Sekretärin der SPBMI, der Gewerkschaft der Beschäftigten des Fisch- und Meeresfrüchteverarbeiters Bumi Menara Internusa (BMI) in Lampung, Indonesien, ist mit ihrer Verurteilung und einem verminderten Strafmass zu Ende gegangen. Das als notorisch korrupt geltende Rechtssystem erklärte sie erwartungsgemäss für schuldig, sah sich aber angesichts der Kampagnen auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene gezwungen, das Strafmass auf 4 Monate unter Berücksichtigung der Untersuchungshaft zu senken.BMI, das grosse Fisch- und Meeresfrüchteunternehmen wie Aqua Star und Chicken of the Sea (nur auf Englisch) beliefert, sieht sich nun mit einem Strafverfahren konfrontiert, das von dem unabhängigen IUL-Mitgliedsverband SPBMM und der Anwaltskanzlei LBH angestrengt wird. Aufgrund der vom BMI-Management beim Prozess unter Eid getätigten Aussagen besteht der Verdacht auf systematischen Lohnraub, Unterbezahlung des gesetzlichen Mindestlohns, systematischen Missbrauch von Gelegenheitsarbeit und Nichteinhaltung der obligatorischen Versicherungsleistungen. Untermauert wurde die strafrechtliche Klage durch Aussagen der Gewerkschaftsmitglieder und das von ihnen vorgelegte Beweismaterial. Die Geschäftskunden von BMI müssen nun erklären, wie die kriminellen Beschäftigungspraktiken eines Hauptlieferanten jahrelang unentdeckt bleiben konnten.

Die Gewerkschaft dankt den tausenden VerteidigerInnen der Arbeitnehmerrechte auf der ganzen Welt, die ihren Kampf unterstützt haben. Er ist noch nicht zu Ende.

Email-Adresse: iuf@iuf.org
Rampe du Pont-Rouge, 8, CH-1213, Petit-Lancy (Schweiz)
www.iuf.org Folgt uns auf  Facebook und TwitterSchreibt euch ein, um die IUL-Nachrichten per Email zu erhalten
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CAMPACT ruft noch ein letztes Mal zur Teilnahme an der KLIMA-DEMO am 20.09.2019 auf!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) haben wir noch einmal einen Aufruf von CAMPACT (http://www.ak-gewekschafter.de/?s=campact) für die KLIMADEMO am⇨ 20. September 2019 (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=klima+demonstration+fridays+fo+future) erhalten.

Wir haben diesen Aufruf nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet und in der Kategorie „KAMPAGNEN“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/kampagnen) archiviert.

KOMMT ALLE ZUR KLIMA-DEMO!!!

Für den AK Manni Engelhardt –Koordinator-

Bildergebnis für fotos vom logo von campact

******************************************************** Letzter CAMPACT-AUFRUF:

Alle fürs Klima

Deutschlands Wende in der Klimapolitik – ja oder nein? Am 20. September entscheidet die Bundesregierung. Genau für diesen Tag planen die jungen Menschen von Fridays For Future das ganz große Ding: einen weltweiten Streik für das Klima. Dafür brauchen sie uns alle. Überall in Deutschland gehen wir auf die Straße – auch bei Ihnen in der Nähe. Seien Sie dabei!

Hier klicken und Ort in Ihrer Nähe finden
https://www.campact.de/fridays-for-future/klima-streik-2092019/karte/?decision=yes&_mv=1abfw9mEoWUnURp2o5clqg

Ich kann leider nicht teilnehmen
https://session.campact.de/v1/softlogin/create?_mv=1abfw9mEoWUnURp2o5clqg&redirect=https://aktion.campact.de/fridays-for-future/klimastreik-d/spenden%3Futm_campaign%3D%252Ffridays-for-future%252F%26utm_term%3Dlink1%26utm_medium%3DEmail%26utm_source%3D%252Ffridays-for-future%252Fklima-streik-2092019%252F%26utm_content%3Drandom-b

Hallo Manni Engelhardt,

„Es reicht nicht mehr, dass nur wir jungen Menschen streiken“, sagt Jakob Blasel, 18 Jahre, Aktivist von Fridays for Future. „Alle müssen jetzt mitmachen, denn es geht um die Zukunft unseres Planeten.“ Jakob und seine Mitstreiter*innen wollen etwas historisch Einmaliges erreichen: einen weltweiten Klimastreik mit Millionen Menschen – alle Generationen an Tausenden Orten. Am Freitag nächste Woche, den 20. September. Deshalb setzt Jakob darauf, dass Sie dabei sind, manni engelhardt: bei Ihnen in der Nähe.

„Wenn genug Menschen mitmachen, könnte der 20. September ein Wendepunkt sein,“ sagt Jakob. Zu Recht. Denn selten war Protest so optimal terminiert. Am gleichen Tag entscheidet die Regierung über ihr Klimaschutzpaket. Sie will die wichtigen Fragen knacken: Ob wir ein Klimaschutzgesetz bekommen. Wie schnell der Kohleausstieg geht. Ob ein CO2-Preis kommt – und in welcher Höhe. Sie sehen: Es geht um alles. SPD-Vizekanzler Olaf Scholz hat ambitionierten Klimaschutz gar zur Koalitionsfrage erklärt.[1]

Schon jetzt sind CDU/CSU und SPD in Aufregung. Sie ahnen, dass ihnen die Wähler*innen davonlaufen – weil sie beim Klimaschutz versagen. Protest von Hunderttausenden in allen Ecken Deutschlands: Das zeigt der Koalition – sie muss handeln. Doch dafür braucht es jetzt Sie. Protestieren Sie nächste Woche Freitag mit!

Überall im Land versammeln sich am Freitag, den 20. September Rentner*innen, Berufstätige und Familien mit ihren Kindern. Schüler*innen, Auszubildende und Student*innen. Manche können sich nur zwei Stunden freinehmen, schauen während der Mittagspause vorbei. Jeder Mensch, jedes Plakat zählt: Auch bei Ihnen um die Ecke ist was los – machen Sie den Protest stark, kommen Sie vorbei.

Hier klicken und alle Streik-Orte finden
https://www.campact.de/fridays-for-future/klima-streik-2092019/karte/?decision=yes&_mv=1abfw9mEoWUnURp2o5clqg

Ich kann leider nicht teilnehmen
https://session.campact.de/v1/softlogin/create?_mv=1abfw9mEoWUnURp2o5clqg&redirect=https://aktion.campact.de/fridays-for-future/klimastreik-d/spenden%3Futm_campaign%3D%252Ffridays-for-future%252F%26utm_term%3Dlink2%26utm_medium%3DEmail%26utm_source%3D%252Ffridays-for-future%252Fklima-streik-2092019%252F%26utm_content%3Drandom-b

„Wenn wir jetzt nichts unternehmen, gibt es keine Zukunft für uns“ – Jakob protestiert jeden Freitag für das Klima. Zusammen mit Hunderten Jugendlichen in seiner Stadt und gemeinsam mit Millionen weltweit. Die jungen Menschen haben das Klima-Thema ganz oben auf die politische Agenda gebracht. Doch gehandelt hat die Politik bisher nicht. Dafür müssen wir ran – die Erwachsenen, die Wähler*innen. Beim großen Klimastreik stehen alle Generationen zusammen.

Jakob und seine Mitstreiter*innen sind seit Wochen am Wirbeln: Plakate aufhängen, Lautsprecher anmieten, Schilder malen – es ist viel zu tun. Doch die Jugendlichen sind nicht allein. Umwelt- und Sozialverbände, Gewerkschaften und Menschenrechtsorganisationen rufen am 20. September ihre Mitglieder auf, mitzustreiken. Viele Unternehmen wollen mit der kompletten Belegschaft auf die Straße gehen. Es kann die größte Klimademo werden, die es jemals gegeben hat. Wir haben die Chance, Geschichte zu schreiben.

Jetzt kommt es auf Sie an: Stellen Sie sich an die Seite der jungen Menschen. Gehen Sie am 20. September auf die Straße. Fordern Sie gemeinsam mit Jakob und seinen Mitstreiter*innen von der Regierung: Handelt, bevor es zu spät ist! Sie sind dabei? Dann finden Sie direkt raus, wo in Ihrer Nähe ein Protest geplant ist.

Hier klicken und alle Streik-Orte finden
https://www.campact.de/fridays-for-future/klima-streik-2092019/karte/?decision=yes&_mv=1abfw9mEoWUnURp2o5clqg

Ich kann leider nicht teilnehmen
https://session.campact.de/v1/softlogin/create?_mv=1abfw9mEoWUnURp2o5clqg&redirect=https://aktion.campact.de/fridays-for-future/klimastreik-d/spenden%3Futm_campaign%3D%252Ffridays-for-future%252F%26utm_term%3Dlink3%26utm_medium%3DEmail%26utm_source%3D%252Ffridays-for-future%252Fklima-streik-2092019%252F%26utm_content%3Drandom-b

Herzliche Grüße
Matthias Flieder, Campaigner
Christoph Bautz, Campact-Vorstand

PS: Von Tromsø in Norwegen bis Kapstadt in Südafrika, von Tijuana in Mexiko bis Tokio in Japan – weltweit sind am 20. September Millionen auf den Straßen, damit wir beim Klimaschutz im letzten Moment das Ruder noch rumreißen. Sorgen Sie mit dafür, dass auch in Ihrer Nähe richtig was los ist!

Hier kommen Sie zur Karte mit allen Orten
https://www.campact.de/fridays-for-future/klima-streik-2092019/karte/?decision=yes&_mv=1abfw9mEoWUnURp2o5clqg

Ich kann leider nicht am Protest teilnehmen
https://session.campact.de/v1/softlogin/create?_mv=1abfw9mEoWUnURp2o5clqg&redirect=https://aktion.campact.de/fridays-for-future/klimastreik-d/spenden%3Futm_campaign%3D%252Ffridays-for-future%252F%26utm_term%3Dlink4%26utm_medium%3DEmail%26utm_source%3D%252Ffridays-for-future%252Fklima-streik-2092019%252F%26utm_content%3Drandom-b

[1] „Scholz erklärt Klimapolitik zur Koalitionsfrage“, Spiegel Online, 2. September 2019

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Alle Kampagnen von Campact
https://www.campact.de

Mehr Informationen über Campact
https://www.campact.de/campact/

Überstützen Sie Campact mit einer Spende!
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Kontakt
https://www.campact.de/campact/ueber-campact/kontakt/

Campact e.V.
Artilleriestraße 6
27283 Verden

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Als AK empfehlen wir die Veranstaltungsreihe „Bombenkrieg und Befreiung an der Rur“!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) Möchten wir auf die Veranstaltungsreihe in Düren und Jülich aufmerksam machen, die anläßlich des 75. Jahrestags der Zerstörung beider Städte am Ausgang des II.Weltkriegs und 80 Jahre nach Kriegsbeginn durchgeführt werden.

Diese Veranstaltungsreihe steht unter dem Titel „BOMBENKRIEG und BEFREIUNG AN DER RUR“! Hier einige Auszüge aus der Beschreibung auf der Homepage der Stadt Jülich dazu gepostet stehen (https://www.juelich.de/)!

Fotos der Zerstörung Jülichs

Ausstellung im Schlosskeller der Zitadelle

8. November 2019 – 8. Mai 2020

Die Zerstörung Jülichs am Ausgang des Zweiten Weltkriegs durch alliiertes Luftbombardement und ein mehr als dreimonatiger Artilleriebeschuss gehört zu den einschneidensten Ereignissen in der Geschichte der Stadt. Der vom nationalsozialistischen Deutschland heraufbeschworene Krieg kam mit aller Härte nach Jülich zurück. Die Stadt gelangte genauso wie Düren oder der »Hürtgenwald« dadurch zu trauriger Berühmtheit…

Mehr dazu durch den Klick auf den nachstehenden Link.

> https://www.juelich.de/Ausstellungen/bildgewaltig !

Bombenkrieg und >Befreiung< an der Rur

Eine Veranstaltungsreihe des Museums Zitadelle Jülich in Zusammenarbeit mit dem Stadt- und Kreisarchiv Düren und der VHS Jülicher Land.

September 2019 – Mai 2020

Heute vor einem Dreivierteljahrhundert, am 30. Oktober des Jahres 1944, trafen sich britische und amerikanische Offiziere im Hauptquartier der 12. US-Armeegruppe, um die bis dahin größte Luft-Boden-Offensive des Zweiten Weltkrieges vorzubereiten. Diese mit dem Decknamen »Operation Queen« versehene anglo-amerikanische Angriffs-Aktion sah unter anderem vor, die Städte Düren und Jülich als Verbindungszentren »auszuschalten«, wodurch der von Deutschland ausgerufene »Totale Krieg« im wahrsten Wortsinne endgültig auf die beiden Städte an der Rur zurückfiel. Das Bombardement vom 16. November 1944 bedeutete für Düren und Jülich durch die nahezu vollständige, fast einhundertprozentige Auslöschung einen endzeitlichen Einschnitt, man wurde buchstäblich »aus der Welt gebombt«. Deshalb erschien es uns – also dem Stadt- und Kreisarchiv Düren und dem Museum Zitadelle Jülich – als für die Erinnerung des »kollektiven Gedächtnisses« zuständigen Institute geboten, 75 Jahre nach diesem »gemeinsam« erlebten ultimativen Ereignis an selbiges zu erinnern. Um angesichts dieser von den anglo-amerikanischen Verbündeten angerichteten Apokalypse…

Mehr dazu durch den Klick auf den nachstehenden Link.

> https://www.juelich.de/termine/bombenkrieg !

Der Auftakt findet am Mittwoch, den 25. September 2019, mit dem Vortrag von Michael D. Gutbier über „1933 – Der Beginn des zweiten Weltkriegs im Rheinland“ in der Schlosskapelle der Zitadelle Jülich (https://www.juelich.de/schlossfestungzitadelle) statt. Michael D. Gutbier hält am Dienstag, den 22. Oktober 2019, ab 19.00 Uhr, seinen Vortrag im Haus der Stadt in Düren (https://www.dueren.de/kultur-tourismus/kultur/kultur-undveranstaltungsraeume/haus-der-stadt/).

Wir empfehlen als AK diese  Veranstaltungen sehr.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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Das Europäische Behindertenforum sagt uns über WeMove.EU ein herzliches Dankeschön!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

das Das Europäische Behindertenforum hat uns über WeMove.EU (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=wemove.eu) ein großes Dankeschön ausgesprochen.

Wir haben dieses Dankeschön nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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Das Europäische Behindertenforum informiert:

Menschen mit Behinderung haben in Europa mehr Rechte – dank Ihnen!
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Loredana kann die Liste der Kandidaten nicht lesen, die auf dem Bildschirm des elektronischen Wahlgeräts angezeigt ist.

Hallo Manni Engelhardt,

ich möchte Ihnen im Namen der Europäischen Behindertenbewegung ganz herzlich danken, dass Sie unsere Petition unterzeichnet haben.

Gemeinsam mit uns haben Sie sich dafür eingesetzt, allen Bürgerinnen und Bürgern Europas das Wählen zu ermöglichen.

Wir haben wichtige Fortschritte erzielt. Zum Beispiel: Das Wahlrecht wurde auf Menschen mit geistiger Behinderung in Spanien, Frankreich, Deutschland und Dänemark ausgedehnt. Blinden und sehbehinderten Portugiesen gelang es durch die Einführung von Stimmzetteln in Brailleschrift erstmals, eigenständig zu wählen. Und die Debatte zwischen den Kandidaten für den Vorsitz der Europäischen Kommission wurde zum ersten Mal live mit Untertiteln versehen und gleichzeitig in internationaler Zeichensprache übersetzt.

Doch wir haben immer noch viel zu tun: Wir haben Berichte über Wahllokale, die für behinderte Menschen nicht zugänglich sind, in Belgien, Bulgarien, Irland, Ungarn, Großbritannien, Spanien und Rumänien, um nur einige zu nennen.

Deshalb verstärken wir unsere Forderungen. Wir wollen, dass das Europäische Parlament sein Gesetz ändert, damit die nächsten Europawahlen für alle zugänglich sind. Die EU-Länder sollen sicherstellen müssen, dass auch Menschen mit Behinderung ein Wahlrecht haben. Dies ist eine starke Forderung. Die große Unterstützung, die wir für unsere Petition erhalten haben, gibt uns Rückenwind und Zuversicht.

Das Europäische Behindertenforum und WeMove Europe werden Sie auf dem Laufenden halten, welche weiteren Aktionen wir in Angriff nehmen.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung,

André Félix,
Externer Kommunikationsbeauftragter
Europäisches Behindertenforum

&qid=165212401″ rel=“nofollow“ color:#941b80;text-decoration:none“>You Move Europe ist eine Online-Aktionsplattform, mit der Sie sich für ein ökologisch und sozial gerechteres und demokratischeres Europa einsetzen können. Wir geben Ihnen mit You Move Europe das Werkzeug in Ihre Hand. Falls Sie eine Idee haben, wie Europa verbessert werden kann, hilft Ihnen You Move Europe diese umzusetzen. Petitionen auf dieser Plattform werden von zivilgesellschaftlichen Gruppen und Bürgern initiiert und durchgeführt. WeMove.EU hostet diese Petitionen, die im Einklang mit unseren Werten stehen, aber nicht zwangsläufig von WeMove.EU mitgetragen werden.

WeMove Europe SCE mbH | Planufer 91 Berlin |www.wemove.eu/de|

Datenschutzerklärung: https://www.wemove.eu/de/privacy-policy

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WeMove.EU und der AK rufen nochmals zur Teilnahme an der KLIMADEMO für Samstag, den 20.09.19, auf! Macht bitte ALLE mit!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) möchten wir gemeinsam mit WeMove.EU (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=wemove.eu) für Eure Teilnahme am Klimastreik am 20. SEPTEMBER 2019 (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=20.+september+2019+klimastreik) erinnernd aufrufen!

Diesbezüglich haben wir die Mitteilung von WeMove.EU nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnis- und Teilnahme auf unsere Homepage gepostet und in der Kategorie „KAMPAGNEN“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/kampagnen) archiviert.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

Ähnliches Foto

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WeMove.EU ruft auf:

Menschen in ganz Europa bereiten sich auf die größte Klima-Mobilisierung aller Zeiten vor. Machen Sie mit!
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In weniger als zwei Wochen finden die wohl größten Protestaktionen fürs Klima statt, die es je gegeben hat. Unmittelbar danach nimmt die neue EU-Kommission ihre Arbeit auf. Wenn sie sehen, dass die Straßen Europas von Menschen überfüllt sind, kann dies zu einem Wendepunkt im Kampf gegen die Klimakrise werden.

Hallo Manni Engelhardt,

die schwedische Teenagerin Greta Thunberg hat vor einem Jahr ihr Klassenzimmer verlassen, um jeden Freitag für das Klima zu kämpfen. Mit ihrem Schulstreik hat sie eine neue Generation von Klimaaktivisten inspiriert. Millionen Kinder und Jugendliche in über 160 Ländern fordern nun immer lautstärker schnelle und wirksame Maßnahmen gegen die Klimakrise.

Ihr massenhafter Protest hat die Welt aufgerüttelt – in Europa haben viele Länder und Städte den Klimanotstand ausgerufen, führende Politiker/innen wollen Milliarden von Euro in Klimaschutzmaßnahmen stecken. [1] Jetzt rufen die Jugendlichen uns alle auf, sich ihnen anzuschließen und zwischen dem 20. und 27. September bei der weltweit größten Klimaaktion mitzumachen.

Europa kann – und sollte – im Kampf um die Erhaltung unseres Planeten weltweit führend sein. Die neue EU-Kommission wird unmittelbar nach der Aktionswoche ihre Arbeit aufnehmen. Je mehr von uns auf die Straße gehen, ob jung oder alt, desto stärker und eindringlicher wird unsere Botschaft an die neue Kommission: Jetzt ist es Zeit, sich für unser gemeinsames Zuhause einzusetzen – mit einer wirksamen und konsequenten europäischen Klimapolitik. Machen Sie mit und gehen Sie am Freitag, den 20. September, auf die Straße!

Finden Sie eine Veranstaltung in Ihrer Nähe:

Klimastreik 20.9.
Week4Climate 21.-27.9.

Am 20. September tagt in Berlin das Klimakabinett, um endlich ein Maßnahmepaket zu beschließen. Und in New York laufen die Vorbereitungen für den wichtigen UN-Klimagipfel. Wir alle können für die größte Klimaaktion aller Zeiten sorgen, indem wir mit den Jugendlichen gemeinsam einen fairen und schnellen Ausstieg aus den fossilen Brennstoffen fordern. Gleichzeitig entwickeln wir eine Vision für eine Zukunft, die Menschlichkeit und den Schutz des Planeten an erste Stelle stellt.

„Wir bitten alle Erwachsenen, sich uns anzuschließen. Denn der Planet brennt. Um das zu ändern, brauchen wir jede und jeden. Verlasst eure Komfortzone, damit dies zu einem Wendepunkt in unserer Geschichte werden kann. Wir müssen mutiger werden – es geht um Rebellion, wo immer man rebellieren kann.“ – Greta und die jungen AktivistInnen [2]

Machen Sie mit, um für unser gemeinsames Zuhause zu kämpfen! Finden Sie eine Veranstaltung in Ihrer Nähe:

Klimastreik 20.9.
Week4Climate 21.-27.9.

Wir rufen zur Teilnahme an den Klimaprotesten auf, weil sie all das symbolisieren, wofür unsere Bürgerbewegung steht: Solidarität mit Bewegungen in ganz Europa, um für eine bessere Zukunft für alle zu kämpfen. Deshalb werden die Mitarbeiter/innen von WeMove Europe an den Streiks teilnehmen, in den Städten, in denen sie wohnen. Wir hoffen, dass Sie sich uns anschließen und bei einem Streik in Ihrer Nähe dabei sein werden!

Solidarisch,

Olga Vukovic (Bologna)
Virginia López Calvo (Madrid)
Marta Tycner (Warschau)
Giulio Carini (Rom)
Fatima Ibrahim (London)
Alexandre Naulot (Marseille)
für das gesamte WeMove.EU-Team

PS. Wir wissen, es gibt jetzt eine echte Dynamik für Veränderungen, denn auch große Akteure, die bislang wenig mit Klimaschutz am Hut hatten, haben dazu aufgerufen, sich den Mobilisierungen anzuschließen. Etwa die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi. [3] Und auch vom Deutschen Gewerkschaftsbund DGB kommt Unterstützung für die Klimastreikenden. [4] Machen Sie mit und seien Sie dabei bei dieser historischen Aktionswoche. Hier finden Sie ein Event in Ihrer Nähe!

Referenzen:
[1] https://www.cnbc.com/2019/02/22/juncker-proposes-climate-change-spending-after-greta-thunberg-speech.html
https://www.climatechangenews.com/2019/06/24/four-countries-declared-climate-emergencies-give-billions-fossil-fuels/
[2] https://www.theguardian.com/environment/2019/may/23/we-need-everyone-youth-activists-call-on-adults-to-join-climate-strikes
[3] https://www.verdi.de/themen/politik-wirtschaft/++co++df301e60-c8c7-11e9-a4c3-525400b665de
[4] https://www.dgb.de/themen/++co++1047786e-b904-11e9-926b-52540088cada

&qid=164800146″ rel=“nofollow“ color:#941b80;text-decoration:none“> WeMove.EU ist eine Bürgerbewegung, die sich für ein besseres Europa einsetzt; für eine Europäische Union, die sich sozialer Gerechtigkeit verpflichtet fühlt; die für ökologische Nachhaltigkeit und bürgernahe Demokratie steht. Wir sind Menschen unterschiedlicher Lebensläufe, Kulturen und Religionen, die Europa ihr Zuhause nennen – egal, ob wir in Europa geboren wurden oder anderswo. Wenn Sie sich aus unserem Verteiler austragen möchten, klicken Sie bitte hier.

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