Wolfgang Erbe informiert zu der bröckelnde Nazifriont bei der US-Regierung und zum Thema „Versager überall“!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

soeben hat uns als Gewerkschafter/innen-Arbeitskreis (AK) ein wichtiges Info-Potpourri des Kollegen Wolfgang Erbe (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=wolfgang+erbe) erreicht.

Darin greift Kollege Wolfgang folgende Themen auf:

„Nazifront in der US Regierung bröckelt!“

„Versager überall – Hassgewalt, Lebensmittelskandale, Trinkwasser verseucht, Korruption und kriminelle Strukturen in Politik, Verwaltung und Sicherheitsorganen, fahrlässige Spielereien mit Krieg und Frieden!“

Wir haben das komplette Info-Potpourri nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet.

Für den AK Manni Engelhardt –Koordinator-

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Wolfgang Erbe informiert:

 

Nazifront in der US-Regierung bröckelt +Versagen all, überall – Hassgewalt, Lebensmittelskandale, Trinkwasser verseucht, Korruption und kriminelle Strukturen in Politik, Verwaltung und Sicherheitsorganen, fahrlässige Spielereien mit Krieg und Frieden und vieles mehr ….

David Duke – Trump brotherhood bröckelt
Nazis danken Trump

Ku-Klux-Klan-Chef dankt Trump

Minuten nach Trumps Einlassungen twitterte der frühere Ku-Klux-Klan-Chef David Duke, er danke dem Präsidenten für seine Aufrichtigkeit und den Mut, die Wahrheit zu Charlottesville auszusprechen und die «Linksterroristen» in der Bewegung «Black Lives Matter» und der Antifa zu verdammen.

https://bazonline.ch/ausland/amerika/Trump-sieht-Schuld-bei-Rechten-und-Linken/story/30410029

KKK, American Nazi Party praise Trump’s hiring of Bannon – doch jetzt ist er weg

President-elect Donald Trump http://thehill.com/people/donald-trump is drawing praise from the Ku Klux Klan, neo-Nazis and other white nationalist groups for appointing former Breitbart executive Stephen Bannon as his chief strategist.

“Perhaps The Donald is for real,” Rocky Suhayda, chairman of the American Nazi Party, told CNN in an segment that included interviews with several white nationalists.

http://thehill.com/blogs/blog-briefing-room/305912-kkk-american-nazi-party-praise-trumps-hiring-of-bannon

CHEF-NAZI-STRATEGE STEPHEN BANNON VERLÄSST WEISSES HAUS

http://thehill.com/homenews/administration/347102-trump-fires-stephen-bannon

US-Präsident Donald Trumps Chefstratege Stephen Bannon verlässt Medienberichten zufolge das Weiße Haus. Das habe Trump mehreren seiner Berater anvertraut, berichtet unter anderem die „New York Times“ unter Berufung auf zwei nicht näher genannte Quellen im Weißen Haus.

http://www.n-tv.de/politik/Trump-feuert-Stephen-Bannon-article19990788.html

http://www.faz.net/aktuell/politik/trumps-praesidentschaft/donald-trumps-chefstratege-stephen-bannon-verlaesst-das-weisse-hau-15157997.html

https://bazonline.ch/ausland/amerika/die-raedelsfuehrer/story/12849879

Künstliche Intelligenz? – Damit wir wissen worüber wir reden:

https://hosting.1und1.de/digitalguide/online-marketing/verkaufen-im-internet/was-ist-kuenstliche-intelligenz/

WISSENSCHAFT http://www.nationalgeographic.de/wissenschaft

Die Revolution unseres Lebens durch künstliche Intelligenz

Einerseits könnten KIs dabei helfen, Krebs zu heilen, und anstelle von Menschen in Kriegen kämpfen. Andererseits könnten Ärzte und Anwälte bald ihre Jobs los sein.

Ein Master-Algorithmus könnte es Maschinen ermöglichen, aus vorhandenen Daten jede mögliche Information zu ziehen. Das kann vom Marketing bis zur Medizin in zahllosen Bereichen Anwendung finden. Um einen solchen Algorithmus zu erschaffen, müssen wir aber die Lernprozesse unserer eigenen Gehirne besser verstehen. Dieser Helm mit Sensoren ist Teil eines Hirnscanners.
BILD ROBERT CLARK, NATIONAL GEOGRAPHIC CREATIVE

http://www.nationalgeographic.de/wissenschaft/2017/06/die-revolution-unseres-lebens-durch-kuenstliche-intelligenz

Trump baut Cyber-Kriegsführung weiter aus

Stand: 18:50 Uhr
US-Präsident ordnet Einrichtung eines gesonderten Kommandos an
https://www.welt.de/newsticker/news2/article167815191/Trump-baut-Cyber-Kriegsfuehrung-weiter-aus.html

http://www.debatingeurope.eu/de/2017/05/19/wie-sieht-die-zukunft-der-kriegsfuehrung-aus/#.WZcm4ITyjIU

Künstliche Intelligenz: Wird sie uns eines Tages töten?

Künstliche Intelligenz wohnt in der großen weiten Welt von Big Data. Nur mit ihrer Hilfe können wir das uferlose Meer an Information nutzen. Ein einzelner Mensch, sogar eine ganze Armee, wäre vollkommen überfordert. KI kann das. Und bald wird sie noch mehr können. Sie wird – so ihre Erfinder – in nächster Zeit tausendmal klüger als die gesamte Menschheit sein…

„Künstliche Intelligenz kann die großartigste Errungenschaft der Menschheit werden. Bedauerlicherweise kann sie auch die letzte sein.”

Stephen Hawking, Astrophysiker

https://www.pcwelt.de/ratgeber/Kuenstliche-Intelligenz-Wird-sie-uns-eines-Tages-toeten-10029572.html

Künstliche Intelligenz heute

Künstliche Intelligenz beeinflusst unseren Alltag jetzt schon nachhaltig. Unter anderem Smartphones, Werbeanzeigen oder Spamfilter in E-Mail-Programmen prägen unseren Alltag. Aber auch bei der Verarbeitung von Zahlen und großen Datenmengen im Verwaltungs- und Finanzbereich ist die KI heute unverzichtbar geworden. Die KI von Google (Deepmind) kann seit Kurzem Lippen ablesen und ist darin wesentlich erfolgreicher als menschliche Lippenleser.[1] http://gottunddiewelt.net/2016/11/27/kuenstliche-intelligenz-wird-alles-veraendern/#_ftn1 Selbstfahrende Autos und virtuelle Realitäten[2] http://gottunddiewelt.net/2016/11/27/kuenstliche-intelligenz-wird-alles-veraendern/#_ftn2 werden innerhalb der nächsten fünf Jahre marktreif.

In den USA wird laut Oxford-Studie in den nächsten zwanzig Jahren fast die Hälfte aller Jobs der digitalen Revolution zum Opfer fallen.[3] http://gottunddiewelt.net/2016/11/27/kuenstliche-intelligenz-wird-alles-veraendern/#_ftn3 Die künstliche Intelligenz wird schon bald der bessere Arzt, Ingenieur oder Manager sein.

Auch die Kriegsführung ändert sich durch die künstliche Intelligenz fundamental. Zur Zeit fliegen 82% der militärischen US-Piloten nicht mehr selbst, sondern lenken Drohnen aus sicherer Entfernung. Neuere Drohnen könnten rein technisch aber auch autark agieren. Dass die sogenannte Kill-Entscheidung heute noch durch Menschen getroffen werden muss, hat allein rechtliche Gründe.

http://gottunddiewelt.net/2016/11/27/kuenstliche-intelligenz-wird-alles-veraendern/

Elon Musk setzt als Unternehmer auf den technologischen Fortschritt

Der Tesla-Chef hält die technologischen Fortschritte in dem Bereich für äußerst gefährlich. Seit Jahren schon warnt Musk vor den möglichen Auswirkungen, welche intelligente Maschinen haben können. Jetzt hat er sich mit seiner Warnung direkt an die Politik gewandt, am Wochenende sprach er vor US-amerikanischen Governeuren.

<<Die Leute werden extrem besorgt sein»

Der Unternehmer rief die Politiker zum Handeln auf. Musk möchte, dass der US-Staat eine Behörde schafft, um die Fortschritte in der Künstlichen Intelligenz zu regulieren. «Zurzeit hat der Staat überhaupt keinen Einblick», zitierte das «Wall Street Journal» Musk. «Sobald das Bewusstsein da ist, werden die Leute extrem besorgt sein, und das sollten sie auch.»

Musks Warnung vor den Fortschritten in der Künstlichen Intelligenz kommt in seinem Umfeld nicht nur gut an. So hat etwa Google-Mitgründer Larry Page – ein Freund Musks – weniger Angst vor intelligenten Maschinen. Laut dem Magazin «Vanity Fair» leidet darunter die Freundschaft der beiden Männer.

Offener Brief zahlreicher Prominenten

Dennoch ist Musk mit seiner Skepsis nicht allein. So warnten rund 2000 Wissenschaftler, Unternehmer und Technikexperten vor zwei Jahren vor den Risiken der Künstlichen Intelligenz http://www.handelszeitung.ch/politik/warum-musk-und-hawking-vor-killerrobotern-warnen-818895 . In dem offenen Brief betonten sie vor allem die Gefahr, dass Roboter für die Kriegsführung missbraucht werden. Zu den bekannten Unterzeichnern gehören neben Musk auch Apple-Mitgründer Steve Wozniak oder der Physiker Stephen Hawkings.

Andere Prominente warnen vor den Folgen, welche intelligente Maschinen für die Gesellschaft haben. Roboter könnten schon bald zahlreiche Jobs zum Verschwinden bringen, glaubt beispielsweise Bill Gates http://www.handelszeitung.ch/konjunktur/milliardaer-bill-gates-plaediert-fuer-steuer-auf-roboter-1345633 .

http://www.handelszeitung.ch/unternehmen/technologie/elon-musk-die-leute-werden-extrem-besorgt-sein-144490

Das Zeitalter der Killer-Roboter kann noch verhindert werden

Egal ob Go, Schach oder Jeopardy spielen, Mammograme analysieren oder Flugzeugkampf – wählt man ein enges Aufgabenfeld, dann kann der Computer es bereits heute besser als der Mensch. In spätestens zehn bis 20 Jahren trifft das dann auf alles zu.

https://www.wired.de/collection/tech/toby-walsh-interview-killerroboter-autonome-waffensysteme-offener-brief-future-life

Neue digitale Militärtechnologien und autonome Waffensysteme
Die Zukunft der Kriegsführung

http://library.fes.de/pdf-files/id/ipa/11622.pdf

Die Bundeswehr und KI Kriegsführung

https://www.bundeswehrkarriere.de/it?pk_campaign=Digi%20Kraef%20Cy%202HJ%202017&pk_kwd=Wrd_RA

Die digitale Revolution und die Zukunft des Krieges

Die Massenstreitkräfte des 20. Jahrhunderts werden von Hightech-Armeen abgelöst. Die Einhegungsmöglichkeit neuer Waffensysteme ist begrenzt.

High-Tech-Rüstung wird durch anhaltend hohe Militärausgaben und die fortschreitende militärische Forschung und Entwicklung ermöglicht. Laut SIPRI 2013 http://books.sipri.org/product_info?c_product_id=476 lagen die globalen Militärausgaben zuletzt bei 1.747 Mrd. US-Dollar. Die höchsten Ausgaben für militärische Forschung und Entwicklung lagen mit etwa 80 Mrd. US-Dollar jährlich in den USA.

Treibendes Element für diese kostenintensiven Programme zur Nutzung schneller Datenübertragung, großer Speicher- und Rechenkapazitäten aber auch miniaturisierter Sensoren und neuer Materialien ist der bessere Schutz der eigenen Soldaten. Im Zuge dieser digitalen Revolution werden die Massenarmeen des 20. Jahrhunderts mehr und mehr von Hightech-Armeen https://www.blaetter.de/archiv/jahrgaenge/2014/august/die-neuen-hightech-kriege abgelöst, in denen dem einzelnen Soldaten und Befehlshaber enorme technische Hilfsmittel zur Verfügung stehen.

http://www.ipg-journal.de/schwerpunkt-des-monats/neue-high-tech-kriege/artikel/detail/die-digitale-revolution-und-die-zukunft-des-krieges-829/

Die US Air Force und Lockheed Martin haben Anfang der Woche einen autonomen Düsenjäger vom Typ F-16 vorgestellt, der als Teil eines Geschwaders mit einem menschlichen Piloten fliegen kann. Die Technologie soll auf eine Zukunft hinarbeiten, in der ein einzelner Pilot eine ganze Staffel von autonomen Kampfflugzeugen um sich herum kommandiert.

Die F-16 flog auf dem Demonstrationsflug als Flügelmann eines bemannten Jägers. Gemeinsam gingen die beiden Flugzeuge dabei durch verschiedene mögliche Szenarien während einer Mission gegen Bodenziele: Die fliegende KI musste selbstständig die Mission ausführen und dabei auf veränderte Parameter wie Systemausfälle, Routenänderungen und den Abriss von Funkkontakt reagieren https://techcrunch.com/2017/04/11/u-s-air-force-and-lockheed-demonstrate-autonomous-f-16-strike-capabilities/ , berichtet TechCrunch.

https://www.wired.de/collection/tech/autonome-f-16-lockheed-martin-drohne

Schlaue Computer kommen

Künstliche Intelligenz KI ist die Zukunft von Bosch

Bosch investiert Hunderte Millionen Euro in Künstliche Intelligenz. Im eigenen Forschungszentrum laufen die Roboter schon auf und ab.

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/bosch-investiert-millionen-in-kuenstliche-intelligenz-15156050.html

http://www.horizont.net/tech/nachrichten/Kuenstliche-Intelligenz-Deutsche-stehen-der-Technologie-offener-gegenueber-als-US-Amerikaner-157197

https://www.techfak.uni-bielefeld.de/ags/wbski/JC_Ethik_SS14.pdf

https://www.androidpit.de/kuenstliche-intelligenz-erringt-weiteren-sieg-gegen-menschen

Das ist kein Spaß. Die Welt am Abgrund – Denkende Waffen

Die dritte Revolution in der Kriegsführung
Die denkenden Waffen

http://www.huffingtonpost.de/christian-moeller/das-ist-kein-spass-die-we_b_7895770.html

Bundeswehr will KSK-Vize-Chef absetzen

Neue Querelen um die Bundeswehr-Eliteeinheit KSK: Nach internen Ermittlungen soll der stellvertretende Kommandeur des Kommandos Spezialkräfte abgesetzt werden.

* Eine Zivilbeschäftigte der im baden-württembergischen Calw stationierten Einheit habe sich wegen verbaler Entgleisungen, Drohungen und frauenfeindlicher Sprüche über ihn beschwert, berichtet der „Spiegel“.
* Nach einer Prüfung durch den Wehrdisziplinaranwalt habe die Militärführung entschieden, den Vizekommandeur zu versetzen.
* Die Versetzung hat nichts mit dem jüngst bekanntgewordenen Verdacht zu tun, dass bei einer Feier von KSK-Soldaten Rechtsrock gespielt und der Hitlergruß gezeigt worden sein soll.
http://www.n-tv.de/der_tag/18-August-2017-article19989499.html

http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2017-08/bundeswehr-ksk-kommandeur-stellvertreter-absetzung

http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/bundeswehr-setzt-vize-kommandeur-der-ksk-ab-15157176.html

 
https://www.gmx.net/magazine/panorama/nazi-verdacht-ksk-staatsanwaltschaft-stuttgart-ermittelt-32483552

Freitag, 18. August 2017

Nach Fipronil nun Amitraz Pestizid in Desinfektionslösung entdeckt

Neue Entwicklung im Fipronil-Skandal: Bei einer Analyse der gepanschten Desinfektionslösung „Dega 16“ wird nun auch Amitraz entdeckt. Das Pestizid darf in Geflügelställen nicht vorkommen.

http://www.n-tv.de/panorama/Pestizid-in-Desinfektionsloesung-entdeckt-article19990755.html

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/nitratwerte-im-grundwasser-gefahr-fuers-trinkwasser-1.3617856

https://berthoalain.com/author/berthoalain/

http://www.jungewelt.de

http://infopartisan.net/

http://www.trend.infopartisan.net/inhalt.html

http://www.globalresearch.ca

http://uhurunews.com/

Wolfgang Erbe

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Auch wir trauern um die Opfer von Barcelona! Lasst uns den Terror brechen, HIER, HEUTE, MORGEN und ÜBERALL!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

ale Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) haben wir uns mit der Frage des Terrorismusses mehrfach befasst, wie Ihr es durch den Klick auf den nachstehenden Link in der Gänze aufrufen könnt.

http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=terror !

Der gestrige Anschlag von Barcelona lässt uns das Thema wieder aufgreifen, zumal wir Euch im Beitrag vom 27.12.2016 bereits versprochen hatten, zur gegebenen Zeit noch einmal intensiv dazu Stellung nehmen zu wollen.

Der Klick auf den nachstehenden Link führt Euch direkt auf diesen Artikel:

http://www.ak-gewerkschafter.de/2016/12/27/allianz-fuer-weltoffenheit-hat-zu-den-berliner-terroranschlaegen-einen-aufruf-gestartet/ !

Die aktuellsten Meldungen zum Anschlag in Barcelone, den die IS jetzt für sich reklamiert hat, könnt Ihr durch den Klick auf den nachstehenden Link bei FOCUS ONLINE aufrufen und nachlesen:

http://www.focus.de/politik/terroranschlag-in-barcelona-im-live-ticker-is-reklamiert-anschlag-fuer-sich-fahrer-offenbar-weiter-auf-der-flucht_id_7485056.html !

Als AK möchten wir hier einige grundsätzliche Ausführungen zum derzeitigen Terror machen:

1. Terrorismus (lateinisch Terror = Furcht und Schrecken) sind Gewaltaktionen gegen Menschen und Sachen (wie z. B. Entführungen, Attentate, Sprengstoffanschläge, Morde und Massenmorde) zur Überwindung einer politischen Ordnung. Terrorismus ist also das Ausüben und Verbreiten von Angst und Schrecken.

2. Die Quellen des Terrorismus finden wird sehr gut aufgearbeitet auf der Homepage des Jochen Hippler. Diese könnt Ihr durch den Klick auf den hier stehenden Link aufrufen und nachlesen:

http://www.jochenhippler.de/html/quellen_des_terrorismus.html !

3. Die Häufigkeit der Anschläge hat in den letzten 48 Monaten zugenommen. Je wirkungsvoller die Anschläge, um so motivierter zeigen sich die Terroristen.

Die Anschläge des IS zeigen auf, dass Religion ein Opiat sein kann, das monströse Vorstellungen dahingehend poduziert, die ganze Welt von einer religiösen Richtung zwangsbeglücken zu wollen.

Ob es in der Vergangenheit die terroristisch-mittelalterlichen Kreuzzüge waren, die Furcht und Schrecken auslösten und Gegen-Terrorismus erzeugten (http://www.planet-wissen.de/geschichte/mittelalter/leben_im_mittelalter/pwiediekreuzzuegekriegumdieheiligestadt100.html) sowie die Vernichtung der Inkas durch die Spanier – Pizarro – (https://www.helles-koepfchen.de/artikel/2949.html) oder ob er heute der Errichtung eines Kalifats (islamischen Gottes-Staats) dienlich sein soll, meistens geschah und geschieht es im Namen irgendeines Gottes, was die religiöse Motivation unterstreicht.

4. Reine politische Motive sind seltener. Der Neonazistische Terror ist nicht religös motiviert, sondern rein auf die Zerstörung der staatlichen Fundamentierung ausgerichtet und hat die Zerstörung der Weimarer Republik durch die NSDAP zum Vorbild.

Hier empfehlen wir den Klick auf den nachstehenden Link, der einige substantiierte Beispiele enthält:

https://www.aida-archiv.de/index.php/aktuelles-2/241-gegen-rechts/3932-neonazistischer-terror-in-muenchen-1945-2013 !

5. Der Terror der RAF, der unverkennbar ebenfalls rein politisch und nicht religiös motiviert war, entsprang dem antidemokratischen Druck durch die etablierte Politik der 60-er und 70-er Jahre und hatte zum Ziel, das Establishment in Angst und Schrecken zu versetzen und den Staat in seinen Grundfesten zu erschüttern, wobei die RAF fälschlich ihren Terrorismus mit einer Revolution, die eine absolut andere Qualität besitzt, gleichsetzte.

6. Der Terror, der momentan rund um die Welt praktiziert wird, mag zwar noch Angst und Schrecken verbreiten, führt aber durch seine Häufigkeit dazu, dass er im Laufe der Zeit anders wahrgenommen wird. Der Überraschungseffekt ist auf jeden Fall raus, da die meisten Menschen sich mittlerweile darauf eingestellt haben, dass sie an jedem Ort und zu jeder Zeit von einem Terror-Anschlag betroffen sein können.

Desweiteren verursacht dieser Terror auch Widerstand innerhalb der von ihm betroffenen Nationen. Die beabsichtigte Vernichtung kultureller Werte hat mittlerweile vielfach bei sehr vielen Menschen Trotzreaktionen hervorgerufen und manifestiert.

Das Motto lautet dann immer häufiger: JETZT ERST RECHT!

Angst, Wut und Trauer schlagen um. Es entsteht mit und mit ein kollektiver Widerstand.

Das sozioökonomische System, in dem wir leben, wird öfter hinterfragt.

Es erzeugt zweifelsohne auch Terrorismus mit, durch Imperialismus und strukturelle Gewalt. Der Klick auf den nachstehenden Link führt Euch auf entsprechende Artikel zum Thema bei HPD-Online

https://hpd.de/artikel/schwierige-verhaeltnis-struktureller-gewalt-und-terrorismus-14352 !

Als AK resümieren wir wie folgt:

Der Terrorismus wird dann seine Wirkung vollkommen verfehlen, wenn wir ihn alle analysieren und ihn als das erkennen und darstellen, was er wirklich ist, nämlich eine Kompensation von individueller Hilflosigkeit, durch einzelene und kollektive Gewaltakte.

Hier gilt es für uns alle, weiterhin und furchtlos die Trommel gegen Terrorismus, Faschismus, Profit und Inhumanität zu schlagen. Und dabei muss Standing gezeigt werden.

Wenn die Terrorszenen spüren, dass sie mit ihren bestialischen und mörderischen Anschlägen keine Angst mehr erzeugen können, werden sie sich eingestehen müssen, dass sie ihr Ziele verfehlt haben!

Leben ist immer und überall lebensgefährlich. 

Gedenken wir der Opfer dieser bestialischen Terroranschläge immer wieder, aber zeigen wir, dass wir Humanität, Liebe und Solidarität in uns haben, die keine Gewalt der Welt brechen kann!

Wir sollten ALLE bereit sein, den Terror brechen zu wollen, HIER, HEUTE, MORGEN und ÜBERALL!

In diesem Sinne trauern auch wir um die Opfer von Barcelona.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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Und wieder informiert der Kollege Konrad Gillissen zur Situation bei CINRAM!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

das Thema „CINRAM“ ist mittlerweile für unseren Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) ein Dauerbrenner geworden, wie Ihr es durch den Klick auf den nachstehenden Link in der Gänze aufrufen könnt:

http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=cinram !

Der schwerbehinderte Cinram-Mitarbeiter Konrad Gillissen (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=konrad+gillissen) hat wieder einen ergänzenden Kommentar zum Beitrag „Kollege Konrad Gillissen beschreibt seinen Leidensweg bei CINRAM!“
(http://www.ak-gewerkschafter.de/2017/08/08/kollege-konrad-gillissen-beschreibt-seinen-leidensweg-bei-cinram/)
verfasst.

Wir haben diesen weiteren Kommentar nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet.

Für den AK Manni Engelhardt –Koordinator-

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Konrad Gillessen informiert:
Hallo zusammen,

da ich beim Anwalt war und auch viel im Internet gelesen habe, stelle ich fest,
dass der Antrag, der ans Integrationsamt ging, fehlerhaft ist und somit als nicht gültig anzusehen ist.
Jetzt versucht man, die Schwerbehinderten los zu werden und das auch mit Fehlern behaftet.
Es ist so weit und ich bin dafür, dass wir, die wir gekündigt werden sollen, auf die Straße
gehen und uns gegen die „Blutsauger“ wehren!

Der Zeitpunkt jetzt ist reif.
Jetzt können wir noch etwas ändern, solange wir geschlossen dagegen protestieren.
Einige Politiker/Innen sind angeschrieben. Mal sehen, ob sich davon eine/r meldet?
Macht bitte alle mit! Jetzt oder nie, denn wenn wir auf die IGBCE warten, dann wird alles zu spät sein.
Das Ganze schaffen wir auch alleine!!!
Wie ich das sehe, haben sie uns und andere belogen. Auch das, was im Antrag steht, um von den 320 Mitarbeiter/Innen auch ca. 32 Schwerbehinderte kündigen zu können halte ich für unrichtig.
Mit kollegialen und solidarischen Grüßen

Konrad Gillissen

NB.: Und hier kommt der Bericht aus dpa/Inw)

vom 14. Juni 2017 12:54
Elektronik – Alsdorf
Cinram stellt Produktion komplett ein
Direkt aus dem dpa-Newskanal
„Alsdorf (dpa/lnw) – Der zahlungsunfähige DVD-Hersteller Cinram stellt seine Produktion ein und will sich von der Hälfte seiner Belegschaft trennen. Betroffen von der Schließung seien 420 fest angestellte Mitarbeiter, bestätigte die Gewerkschaft IG BCE am Mittwoch einen Bericht des WDR. Derzeit verhandle die Geschäftsleitung des Unternehmens aus Alsdorf bei Aachen mit dem Betriebsrat über einen Interessenausgleich. Diskutiert werde auch über die Gründung einer Transfergesellschaft, um den betroffenen Beschäftigten eine neue Perspektive zu geben.

Cinram hatte Mitte April beim Amtsgericht Aachen Insolvenz angemeldet. Dem Unternehmen war fast die Hälfte des Umsatzes weggebrochen, nachdem der Großabnehmer Universal Pictures seinen Vertrag nicht mehr verlängert hatte. Cinram wolle sich künftig ganz auf das Distributionsgeschäft mit dann noch rund 430 Mitarbeitern konzentrieren, hieß es weiter.“

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Bei der Bundeswehr jagt ein Skandal den anderen! Jetzt gibt es einen dicken NAZI-Verdacht bei der Elitetruppe KSK!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

über jüngste Affären bei der Bundeswehr haben wir als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis ausführlich berichtet, wie Ihr es durch den Klick auf den nachstehenden Link aufrufen und nachlesen könnt:

http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=bundeswehr !

Die Skandale reißen jedoch nicht ab. Schon wieder ist ein NAZI-Verdacht gegen eine Bundewehrelite-Truppe veröffentlicht worden.

Die Staatsanwaltschaft und die Bundeswehr selbst ermitteln wegen Nazi-Vorwürfen gegen die Bundeswehrelite-Truppe KSK.

Bei einer Abschiedsfeier für einenm Kompanie-Chef im April des Jahres soll es zu sogenannten bizarren Spielchen gekommen sein, bei denen unter anderen Dingen, wie z. B. Schweinskopf-Werfen auch der Hitlergruß entboten worden sein.

Bereits am 13. Juli 2017 wurde die Heeresführung durch eine Presseanfrage über diese Vorgänge informiert.

Der Klick auf den nachstehendenm Link führt Euch zu einer umfassenden Online-Berichterstattung des MGAZINS STERN zum Thema:

http://www.stern.de/politik/deutschland/bundeswehr-spezialeinheit–hitlergruss-und-rechtsrock-bei-soldatenfeier–7582576.html !

Uns wundert dies als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) in keiner Weise, passt dies doch ausgezeichnet in das Bild, das wir von der „BANANENEPUBLIK DEUTSCHLAND“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=bananenrepublik+deutschland) haben.

                                 http://www.ww2incolor.com/d/253102-2/life_99t

(Foto aus https://pickelhaube.wordpress.com/2011/07/18/nazi-oberstleutnant-ubernimmt-bundeswehr-universitat/ zeigt Oberstleutnat Martin Böcker. Klickt bitte den Link an und lest den Artikel vom 18.07.11, dann versteht ihr die aktuelle Situation noch besser!)

Wir bleiben am Thema dran und werden weiter berichten.

Für den AK Manni Engelhardt – Koordinator –

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CAMPACT veröffentlicht seinen Transparenz-Bericht 2016!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

soeben erhalten wir als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) eine Mitteilung von CAMPACT (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=campact).

Diese Mitteilung enthält den TRANSPARENZ-BERICHT 2016 von CAMPACT. Wir haben die komplette Mitteilung nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage und in die Kategorie „KAMPAGNEN“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/kampagnen/) gepostet.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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CAMPACT informiert:

 
 
 
 
 
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Die Antwort auf Ihre Fragen: Der Transparenzbericht

Wer finanziert eigentlich Campact? Wie haben sich Campact-Aktive 2016 politisch engagiert? Für welche Kampagnen wurde am meisten gespendet? Und: Welcher Kaffee wird im Verdener Campact-Büro getrunken? Antworten zu diesen und weiteren Fragen finden Sie im Transparenzbericht 2016.

Lesen Sie hier den Transparenzbericht
 

 

Lieber Manni Engelhardt,

wie sieht lebendige Demokratie aus? Das hat unsere Bürgerbewegung im letzten Jahr eindrucksvoll gezeigt: 320.000 Bürger/innen gingen zeitgleich in sieben Städten gegen TTIP und CETA auf die Straßen und wehrten sich so gegen undemokratische Handelsabkommen. Gemeinsam haben wir außerdem Ausdauer gezeigt: Nach vier Jahren Kampagne wurde Fracking im Schiefergestein 2016 endlich verboten. Und dank unseres blitzschnellen Protests gegen Neonikotinoide blieben diese bienentötenden Pestizide verboten. 

Diese Erfolge haben wir vor allem unseren Förderinnen und Förderern zu verdanken. Ihre Beiträge ermöglichen uns, auf öffentliche Fördermittel und Unternehmenskooperationen zu verzichten. So können wir unabhängig und wirksam für gesellschaftlichen Wandel eintreten. Wer Campact regelmäßig fördert, gibt unserer Bürgerbewegung Planungssicherheit, lässt uns blitzschnell Kampagnen starten und langfristig an politischen Zielen dranbleiben. Bitte fördern auch Sie Campact mit Ihrem regelmäßigen Beitrag. Schon mit 5 Euro im Monat helfen Sie enorm.
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In nur 38 Tagen ist Bundestagswahl – und Campact-Aktive stehen bereit: Ab nächster Woche brechen sie in ganz Deutschland auf, um die Direktkandidat/innen zu treffen. Mit im Gepäck: ein Kompass mit 10 Forderungen für sozialen, ökologischen und demokratischen Fortschritt. Es sind Anliegen, die Bürgerinnen und Bürgern am Herzen liegen – schließlich stammen sie direkt von ihnen. In zahlreichen Gesprächsrunden deutschlandweit und einer abschließenden Umfrage haben wir sie zusammengetragen. Im Wahlkampf machen wir jetzt den Politiker/innen deutlich: Mit diesen 10 Schritten muss sich die nächste Bundesregierung auf den Weg machen. 

Ein Blick in den Kompass verrät: Für Campact-Aktive gehört Transparenz zum demokratischen Fortschritt dazu. Als Bürgerbewegung gehen wir mit gutem Beispiel voran: Campact unterstützt die Initiative Transparente Zivilgesellschaft und legt nach deren Standards Rechenschaft über Strukturen, Mittelherkunft und deren Verwendung ab. 

Ethik und Transparenz im Umgang mit Spenden sind uns von großer Bedeutung. Sie sind der Grundpfeiler für das Vertrauen, das uns von unseren Aktiven, Spender/innen und Förder/innen entgegengebracht wird. So konnte unsere Bürgerbewegung 2016 viel gewinnen – und 2017 mutig unsere Arbeit für eine progressive Politik und eine demokratische Gesellschaft fortsetzen.

Vielen Dank für Ihr Engagement!

Mit herzlichen Grüßen
Dr. Felix Kolb, Campact Vorstand 

PS: Mit Ihrem regelmäßigen Förderbeitrag ermöglichen Sie Campact, schnell, ausdauernd und unabhängig zu sein. Sie erhalten mehrmals im Jahr die Förder-Info und werden zur Campact-Ideenwerkstatt eingeladen. Ihre Förderbeiträge sind steuerlich absetzbar. Im Februar des Folgejahres erhalten Sie automatisch eine Zuwendungsbestätigung. Ihre Unterstützung können Sie jederzeit wieder beenden.
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Fred Maintz nimmt Bezug auf ein Plädoyer des Prof. Butterwegge für mehr Umverteilung gegen Armut!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

soeben erreicht uns als Gewerkschafter/Innren-Arbeitskreis (AK) eine weitere Mitteilung des Kollegen Fred Maintz (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=fred+maintz).

Darin nimmt Kollege Maintz Bezug auf ein Plädoyer für mehr finanzielle Umverteilung vom Professor Christoph Butterwegge (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=butterwegge) unter dem Titel „Bildung – keine Wunderwaffe im Kampf gegen Armut und soziale Ungleichheit.

Wir haben die Mitteilung des Kollegen Maintz nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage und in die Kategorie „SOZIALPOLITIK“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/sozialpolitik/) gepostet.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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Fred Maintz teilt mit:

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

 

vor allem Liberale quatschen bei Armutsbekämpfung sofort immer nur von Bildung und nichts Anderem: Mumpitz !

Bildung ist im Wesentlichen Planwirtschaft (einschliesslich der Vermittlung notwendiger Grundlagen zum Bestehen in der Marktwirtschaft); viele Bereiche ausserhalb der Bildung werden aber mit wesentlich kürzeren Zeithorizonten marktwirtschaftlich „geregelt“; die sich daraus ergebenden Ungleichheiten kann man daher nicht nur mit Bildung verringern, sondern halt mit notwendiger (vor allem steuer- und sozialrechtlicher) UmFairteilung.

 
Nachstehend ein Beitrag von Professor Butterwege zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme.
 
Mit kollegialen Grüßen
 
Fred Maintz
 

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http://www.bpb.de/gesellschaft/kultur/zukunft-bildung/253853/bildung-keine-wunderwaffe

Bildung – keine Wunderwaffe im Kampf gegen Armut und soziale Ungleichheit

Ein Plädoyer für mehr finanzielle Umverteilung von Prof. Christoph Butterwegge

Quer durch das politische Spektrum wird die sozialpolitische Bedeutung von Bildung hervorgehoben. Doch so wichtig und richtig die Bildungsförderung von sozial benachteiligten Kindern ist, als Mittel gegen Armut und soziale Ungleichheit greift sie zu kurz. Mindestens ebenso bedeutsam sind Fragen der materiellen Umverteilung, die bei aller Rede über Bildung aus dem Blick zu geraten drohen.

Kinder spielen auf einem Spielplatz in Berlin Marzahn, Hellersdorf in einer Plattenbausiedlung.Kinder spielen auf einem Spielplatz in Berlin Marzahn, Hellersdorf in einer Plattenbausiedlung. (© picture-alliance, ZB – Fotoreport)


In der „modernen Wissensgesellschaft“ wird Bildung geradezu fetischisiert. Im Wettbewerb mit anderen „Wirtschaftsstandorten“, so heißt es allenthalben, sei ein hohes Qualifikationsniveau der Bevölkerung ein entscheidender Standortfaktor und eine Vermehrung des „Humankapitals“ der Schlüssel für wirtschaftliche Prosperität. Glaubt man dem Mainstream in Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Publizistik, kann Bildung überdies fast alle gesellschaftlichen Übel heilen oder zumindest eindämmen, seien es ausufernde Kriminalität, exzessiver Drogenmissbrauch, jugendliche Aggressivität, gewalttätiger Rechtsextremismus oder (Kinder-)Armut und soziale Ungleichheit.

Wenn es um die Erklärung und Bekämpfung gesellschaftlicher Probleme geht, steht das Verhältnis von Armut und Bildung im Mittelpunkt fast aller Debatten. Sowohl mit Blick auf die Ursachen (analytisch) wie auch mit Blick auf die Verringerung bzw. Verhinderung von Armut (politisch-strategisch) erscheint der Faktor Bildung als dominant: Armut wird in Deutschland häufig auf Bildungsmängel zurückgeführt und daher konzentrieren sich Gegenmaßnahmen folgerichtig auf bildungspolitische Maßnahmen. Es ist jedoch fraglich, ob der Hauptgrund für die soziale Polarisierung der Gesellschaft wirklich in einer wachsenden Bildungsungleichheit und kulturellen Defiziten der Unterschichtangehörigen liegt, anders gesagt: ob sich die soziale Spaltung unserer Gesellschaft durch mehr oder eine bessere Bildung für alle bewältigen lässt.

Bildung ist zweifellos ein Wert an sich und – folgt man dem liberalen Vordenker und Soziologen Ralf Dahrendorf – ein soziales Bürgerrecht, das allen Gesellschaftsmitgliedern zusteht. Hier wird gleichwohl argumentiert, dass eine Blickverengung auf (gescheiterte) Bildungsbiografien sozial Benachteiligter von den eigentlichen Wurzeln der sich ständig vertiefenden Kluft zwischen Arm und Reich ablenkt und zur Individualisierung, Psychologisierung bzw. Pädagogisierung eines sozioökonomischen Kardinalproblems der Gesellschaftsentwicklung führt, dessen erfolgreiche Lösung nur mittels einer Umverteilung materieller Ressourcen von oben nach unten möglich ist.

In einem reichen Land wie der Bundesrepublik beruht Armut auf zu hoher sozialer Ungleichheit. Um die Armut zu verringern, muss daher der im Übermaß vorhandene, aber in wenigen Händen konzentrierte Reichtum umverteilt werden. Vor einer entsprechenden Steuerpolitik aber schrecken viele Parteien zurück und verweisen stattdessen auf die überragende Rolle der Bildung zur Bekämpfung von Armut. Die dafür notwendigen Mittel aber werden nicht bereitgestellt. So wird alleinstehenden Erwachsenen ab 1. Januar 2017 im Hartz-Regelbedarf gerade einmal 1,05 Euro pro Monat für Bildung gewährt, ihren Partner(inne)n sogar nur 0,94 Euro. Symptomatisch war auch das Jahresgutachten 2016/17 des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung mit dem Titel „Zeit für Reformen“, welches statt einer Wiedererhebung der Vermögensteuer die Einführung eines verpflichtenden Vorschuljahres empfahl – Bildung ja, Umverteilung nein. Letztere ist jedoch die unabdingbare Voraussetzung für eine bessere Ausstattung der öffentlichen Schulen und eine umfassendere Bildung gerade auch der Kinder aus weniger privilegierten Familien.

Bildungsdefizite – Hauptursache von Kinderarmut?

Um die Lebenssituation sozial benachteiligter Schülerinnen und Schüler zu kennzeichnen, wird häufig der zur Jahrtausendwende von der Soziologin Jutta Allmendiger in die Fachdebatte eingeführte Begriff „Bildungsarmut“ verwendet. Tatsächlich schlägt sich Armut nicht bloß als chronisches Minus auf dem Bankkonto oder als gähnende Leere im Portemonnaie nieder, sondern führt auch zu vielfältigen Benachteiligungen, etwa im Hinblick auf die mangelnde (Schul-)Bildung der Betroffenen. Es wäre jedoch ein Irrtum zu meinen, Armut erschöpfe sich in Bildungsdefiziten oder basiere primär darauf. Vielmehr ist das Verhältnis von Armut und Schulbildung erheblich komplizierter, als es zunächst scheint, und der Begriff „Bildungsarmut“ missverständlich, wenn nicht irreführend.

Ungewollt verleitet der Begriff „Bildungsarmut“ zu dem Irrglauben, eine gute Schulbildung biete die Gewähr für einen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz. Zweifellos verhindern Bildungsdefizite vielfach, dass junge Menschen auf liberalisierten Arbeitsmärkten sofort Fuß fassen. Auch führt die Armut von Familien häufig dazu, dass deren Kinder keine weiterführende Schule besuchen oder sie ohne Abschlusszeugnis wieder verlassen. Armut in der Herkunftsfamilie zieht oftmals Bildungsdefizite der davon betroffenen Kinder nach sich. Der umgekehrte Effekt ist hingegen kaum signifikant: Ein schlechter oder fehlender Schulabschluss verringert zwar die Erwerbschancen, wirkt sich aber kaum nachteilig auf den Wohlstand einer Person aus, wenn diese vermögend ist oder Kapital besitzt. Armut führt in aller Regel zur Bildungsbenachteiligung der davon Betroffenen, Bildungsbeteiligung aber nicht zu Reichtum. Pointiert formuliert: Armut kann zwar auf die Dauer dumm machen, Dummheit deshalb jedoch noch lange nicht arm.

Armut und Bildung stehen in einem Wechselverhältnis zueinander, aber nicht in dem Sinne, dass Bildungsdefizite der Eltern die Kinderarmut herbeigeführt hätten. Kinder aus sozial benachteiligten Familien gehören zwar zu den größten Bildungsverlierer(inne)n, ihre Armut basiert jedoch selten auf falschen oder fehlenden Schulabschlüssen, denn die Letzteren sind höchstens Auslöser und Verstärker, aber nicht Verursacher materieller Not. Bildungsdefizite führen allerdings oft zu einer Verfestigung der Armut, weil die Chancen eines Menschen auf dem Arbeitsmarkt und Berufskarrieren heute immer stärker an Qualifikationen gebunden sind, die man an (Hoch-)Schulen erwirbt.

Wenn man so tut, als führten hauptsächlich mangelnde Bildungsanstrengungen zu materieller Armut, wird ausgerechnet den von Armut Betroffenen – im Sinne eines individuellen Versagens (der Eltern) – die Verant-wortung dafür zugeschrieben. Die gesellschaftlich bedingte Begrenzung ihrer Handlungsmöglichkeiten gerät dabei ebenso aus dem Blick wie die politischen Strukturzusammenhänge, die Armut als gesellschaftliches Phänomen bedingen. Die soziale Ungleichheit des Bildungserfolgs geht wesentlich auf die Ungleichheit der materiellen Lebensverhältnisse zurück.

Sowenig ein ökonomistisch verkürzter Armutsbegriff das Phänomen in seiner ganzen Komplexität erfasst, sowenig Sinn macht ein kulturalistisch verkürzter Armutsbegriff. Ohne die Berücksichtigung der Schlüsselrolle materieller Güter für die Existenz, das Ansehen und die Wertschätzung eines Menschen im Gegenwartskapitalismus kann das Problem der Armut nicht verstanden werden. Geradezu paradox erscheint, dass die überragende Bedeutung des Geldes sowie seiner halbwegs gleichmäßigen und gerechten Verteilung auf die unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen ausgerechnet zu einer Zeit immer häufiger angezweifelt wird, in der es aufgrund einer fortschreitenden Ökonomisierung und Kommerzialisierung fast aller Lebensbereiche ständig an Relevanz für die Grundversorgung und den gesellschaftlichen Status von Individuen gewinnt. Wer nicht über ausreichende materielle Mittel verfügt, kann keine kostenpflichtigen Weiterbildungskurse absolvieren, um seine persönlichen Arbeitsmarktchancen zu verbessern und keine private Rentenversicherung abschließen, um sich vor Altersarmut zu schützen. Schon ein Ausflug ins städtische Spaßbad, das vielerorts die öffentliche Schwimmhalle ersetzt hat, kommt angesichts der gestiegenen Eintrittspreise für so manche arme Familien nicht in Frage.

Konsequenzen für die Armutsbekämpfung: „Bildung für alle“ statt Umverteilung des Reichtums?

Wenngleich Bildung unter günstigen Umständen fraglos zum individuellen beruflichen Aufstieg taugt, versagt sie als gesellschaftliches Patentrezept. Denn die Vorteile, die ein höherer Bildungsabschluss dem Einzelnen auf dem Arbeitsmarkt einbringt, beruhen gerade darauf, dass andere Mitbewerber den entsprechenden Abschluss nicht vorweisen können. Wenn es der Bildungspolitik tatsächlich gelänge, sämtliche benachteiligten Jugendlichen zu höheren Bildungsabschlüssen zu führen, was ihnen sehr zu wünschen wäre, würde dies nicht unbedingt größere Berufs- und Einkommenschancen für alle bedeuten. Vielmehr würde sie um die wenigen Ausbildungs- bzw. Arbeitsplätze womöglich nur auf einem höheren Bildungsniveau, nicht aber mit größeren individuellen Erfolgschancen konkurrieren. Eine bessere (Aus-)Bildung erhöht die Konkurrenzfähigkeit eines Heranwachsenden auf dem Arbeitsmarkt, Erwerbslosigkeit und (Kinder-)Armut vermag sie jedoch nicht zu beseitigen.

Zwar kann ein Individuum durch die Beteiligung an Bildungsprozessen einer prekären Lebenslage entkommen, eine gesamtgesellschaftliche Lösung bietet sie allein jedoch nicht. Die bestehenden Ungleichheitsstrukturen werden durch das mehrgliedrige Bildungssystem der Bundesrepublik nicht aufgebrochen, sondern reproduziert und zementiert. Nur wer sich der Grenzen einer Strategie bewusst ist, die auf vermehrte Bildungsangebote für Kinder aus sozial benachteiligten Familien setzt, kann einen Beitrag zur Bekämpfung des Armutsrisikos dieses Personenkreises leisten.

Ohne eine Verbesserung der Bildungseinrichtungen und der Bildungschancen für alle (Wohn-)Bürgerinnen und Bürger bzw. ihre Kinder ist die Armut nicht erfolgreich zu bekämpfen. Aber nur mittels eines Ausbaus im Bildungsbereich lässt sich das Problem ebenso wenig lösen. Vielmehr bedarf es darüber hinaus einer Vielzahl anderer Maßnahmen zur Verbesserung der sozialen Infrastruktur (etwa der öffentlichen Kinderbetreuung, des Gesundheitswesens und der sozialen Sicherung) einerseits sowie zur Umverteilung von Arbeit, Einkommen und Vermögen andererseits. Schließlich können Bildungspolitik und Pädagogik weder eine gerechte Steuerpolitik noch eine die Armut konsequent bekämpfende Sozialpolitik ersetzen.

Bildungsbeteiligung ist kein Garant für eine gesicherte materielle Existenz. Andernfalls hätten nicht über 10 Prozent aller Beschäftigten im Niedriglohnsektor einen Hochschulabschluss. So wichtig Bildungs- bzw. Kulturangebote für Kinder sind, so wenig taugen sie allein als Wunderwaffe im Kampf gegen die Armut. Zwar werden die Armen häufig dumm (gemacht), die Klugen aber deshalb nicht automatisch reich. Bildung ist daher auch nur ein begrenzt taugliches Mittel gegen (Kinder-)Armut, denn sie kann zwar Partizipationsdefizite junger Menschen mildern, die auf Unkenntnis beruhen, aber nicht verhindern, dass materielle Ungleichgewichte auf deren Arbeits- und Lebensbedingungen durchschlagen.

Da die „Bildungsferne“ armer Familien eine Folge gravierender materieller Defizite ist, die teilweise über Generationen hinweg bestehen, lässt sich die Benachteiligung von Kindern nur dadurch verringern, dass der ursächliche Mangel an finanziellen Ressourcen behoben wird. Wenn man Inklusion nicht bloß als (sonder)pädagogisches Prinzip, sondern auch – in einem sehr viel umfassenderen Sinne – als gesellschaftspolitisches Leitbild begreift, muss ein inklusiver Wohlfahrtsstaat, der eine gleichberechtigte Partizipation aller Bürgerinnen und Bürger am gesellschaftlichen Reichtum wie am sozialen, politischen und kulturellen Leben ermöglicht, das Ziel sein. Grundlage dafür müsste ein Konzept bilden, welches unterschiedliche Politikfelder (Beschäftigungs-, Sozial- und Steuerpolitik) miteinander verknüpft, ohne die Bildungspolitik aus ihrer Verantwortung für bessere Entwicklungschancen der nachwachsenden Generation zu entlassen.

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SYMPATHY FOR THE DEVIL(S) – Kritik gegen Donald Trump in der DAILY NEWS!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) haben wir den nachstehenden Beitrag zur Thematik Donald Trump (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=donald+trump) von der Homepage des Rolling Stones-Clubs-Aachen/Stolberg (www.stones-club-aachen.de) auf unsere AK-Homepage transferiert. Wir wünschen viel Spaß beim Lesen.

Die New Yorker Zeitung DAILY NEWS hat Donald Trump heftig kritisiert. Dabei benutzte sie einen Song-Titel der allergrößten, allerbesten und dienstältesten Rockband aller Zeiten und des Universums.

Laut https://www.odomgroup.northwestern.edu/wp-content/uploads/2016/06/Huffington-post-logo.png titelte sie den ROLLING STONES-Song SYMPATHY FOR THE DEVIL, dem sie ein S (pluralis) anhing.

                   http://www.telegraph.co.uk/content/dam/news/2017/08/16/NY_DN_trans_NvBQzQNjv4BqqVzuuqpFlyLIwiB6NTmJwfSVWeZ_vEN7c6bHu2jJnT8.jpg?imwidth=480

Diese Kritik in Bezug auf die Äusserungen Donald Trumps über die rechte Gewalt in USA ist für ihn vernichtend. Sie unterstellen ihm auch damit eine große Nähe zu den Rechtsradikalen.

Der Klick auf den nachstehenden Link führt Euch direkt zum entsprechenden Online-Artikel bei der HUFFNGTONPOST:

http://www.huffingtonpost.de/2017/08/16/new-york-donald-trump-_n_17764814.html?utm_hp_ref=germany&ir=Germany

Den ROLLING STONES, die ohnehin und berechtigterweise an Trump kein gutes Haar lassen (http://www.stones-club-aachen.de/?s=donald+trump), wird es freuen.

Und uns freut es ebenfalls!

                                 https://upload.wikimedia.org/wikipedia/en/0/0d/Rolling_Stones_Sympathy_for_the_Devil.jpg

Manni Engelhardt -Stones-Club-Manager- & – AK-Koordinator-

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Wolfgang Erbes aktuelles Info-Potpourri: AKW-Proteste mit vielen Verletzten in Frankreich / Titandioxid in Zahnpasta / u.a.m.!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

soeben erreicht uns als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) ein weiteres Info-Potpourri des Kollegen Wolfgang Erbe (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=wolfgang+erbe).

Wolfgang berichtet darin u. a. über die AKW-Proteste in Frankreich (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=frankreich) mit vielen Verletzten,

         http://p5.focus.de/img/fotos/origs5567546/1898518865-w630-h472-o-q75-p5/urn-newsml-dpa-com-20090101-160525-99-72802-large-4-3.jpg

(Foto aus: http://www.focus.de/politik/ausland/streit-um-arbeitsmarktreform-proteste-in-frankreich-nun-sollen-atomkraftwerke-bestreikt-werden_id_5567547.html)

über Titandioxid in Zahnpasta und andere wichtige Themen mehr. Wir haben sein komplettes Info-Potpourri nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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Wolfgang Erbe informiert:

Proteste gegen AKW in Frankreich – viele Verletzte + Titandioxid in Zahnpasta + Lebensmittel – akute Gefahr + 3 mal so viel vergiftete Eier – jetzt auch NRW betroffen + Sahra Wagenknecht – EZB-Geldpolitik „Nächster Crash kündigt sich an“

Frankreich

Verletzte bei gewaltsamen Protesten gegen Atommüllager

 
Die Schlacht um Bure

15th of August 2017 – En marche ! Against the nuclear tomb…

Bure will be their downfall > Infotour > 15th of August 2017 – En marche ! Against the nuclear tomb…

 
 

Titandioxid

Farbstoff kann Entzündungen verstärken

Titandioxid kommt als Farbstoff in Wandfarben und Lebensmitteln vor. Schweizer Forscher haben nun beobachtet, dass Titandioxid im Körper Entzündungen auslösen oder verstärken kann. Sie sehen vor allem bei Patienten mit chronischen Darmerkrankungen ein erhöhtes Risiko.

Lebensmittel müssen besser gekennzeichnet werden

„Das Risiko von Titandioxid muss neu beurteilt werden. Es dürfen nicht mehr nur Darmgesunde mit gesunder Schleimschicht für die Untersuchungen sozusagen als relevant herangezogen werden. Wir haben einfach inzwischen zu viele Menschen der Bevölkerung, die diese ausgedünnte Darmschutzschicht haben. Und die müssen der Maßstab sein.“

 
| aktualisiert vor 1 Minute

Fipronil-Skandal

Offenbar kamen 28 Millionen belastete Eier nach Deutschland
 
Pfannkuchen mit Fipronil in Ungarn gefunden
 
 
In Nordrhein-Westfalen wurde ein belastetes Volleipulver aus dem Verkehr gezogen
 
 
 
Unternehmen rät dringend vom Verzehr der Milch ab! 
 
 
 

Umwelt

Pflanzenschutzmittel beeinträchtigen Fruchtbarkeit von Hummeln

 
Neonicotinoiden
 
 

Arbeitsmarkt

Zahl der „atypisch Beschäftigten“ steigt

 

 
In Deutschland hat inzwischen jeder fünfte Arbeitnehmer eine befristete Tätigkeit oder arbeitet in Teilzeit.
 
 
 

EZB-Geldpolitik „Nächster Crash kündigt sich an“

Die Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht hat das Anleihenkauf-Programm der Europäischen Zentralbank als Enteignung der Kleinanleger kritisiert. Es gebe eine unglaubliche Geldflut, aber keine entsprechende Wertschöpfung, sagte sie im Dlf. Das werde sich rächen.

Sahra Wagenknecht im Gespräch mit Ann-Kathrin Büüsker

http://www.deutschlandfunk.de/ezb-geldpolitik-naechster-crash-kuendigt-sich-an.694.de.html?dram:article_id=393577

https://berthoalain.com/author/berthoalain/

 
Wolfgang Erbe
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Belgien, das Kapital und der legalisierte Steuerbetrug auf Kosten der Allgemeinheit!

Liebe Kollegnnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) haben wir uns auch desöfteren den Problemen der arbeitenden Menschen in Belgien gewidmet, wie Ihr es durch den Klick auf den nachstehenden Link aufrufen und nachlesen könnt:

http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=belgien !

Entsetzt hat uns am heutigen Tage ein Artikel in der AACHENER ZEITUNG zum Thema „Belgien und die Steuerparadiese“.

Diesen Artikel haben wir nachstehend im Print zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage und in die Kategorie „BELGIEN“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/europa/belgien/) gepostet.

http://www.aachener-zeitung.de/img/logos/az_website_retina.png

 

WIRTSCHAFT

AZ – Seite 6 ABCDE – Nummer 189     von Mittwoch, den 16. August 2017

„Belgien und die Steuerparadise

Firmen dürfen Geld ausser Landes schaffen. Der Staat schaut zu – trotz wichtiger fehlender Einnahmen.

VON DETLEF DREWES

Aachen. Die Zeiten, in denen Belgien ein gern besuchtes Land für Steuerflüchtlinge und Anleger war, sind lange vorbei. Heute müssen die Arbeitnehmer des kleinen Benelux-Königreiches von jedem verdienten Euro 54 Cent an Staat oder Sozialversicherung abgeben. Umso verständlicher scheint der Aufschrei über jene gigantische Summe, die jedes Jahr von den Wirtschaftsuntgernehmen ausser Landes gebracht wird. 221 Milliarden Euro waren es 2016, amtlich festgestellt von den Finanzbehörden des Landes. Eine gigantische Summe, die – so schrieb die Zeitung ´Le Soir´ – fast an die Ersparnisse der gut zehn Millionen Einwohner herranreicht. Die betragen rund 260 Milliarden Euro. Doch die Praxis ist zumindest theoretisch legal. Seit 2010 müssen Firman alle Transaktionen über 100 000 Euro oder mehr in jenen Staaten anmelden, die auf einer schwarzen Liste stehen. Dort finden sich die Namen fast aller bekannten Steueroasen von Monaco über die Britischen Jungferninseln, bis zu den Cayman-Islands und den Bermudas. Die dort aufgeführten Abgabeparadiese haben sich aus den internationalen Abkommen über Transparenz der getätigten Transaktionen ausgeklinkt oder sind nie beigetreten. Belgien bemühte sich vor siebe Jahren, Licht in diesen Dschungel zu bekommen, legte sogar eigens das Meldeformular 275F auf, das im Vorjahr 853 Unternehmen nutzten, um ihre Transfers beim Finanzamt einzureichen. Dass dem Staat dabei etliche Milliarden an dringend benötigten Finanzmitteln durch die Lappen gehen, rechnet die Öffentlichkeit der Regierung immer wieder vor. Dabei ist der Trend genau genommen sinkend. 2014 lag die Summe noch bei 223,7 Milliarden  Euro, ein Jahr später waren es sage und schreibe 274,7 Milliarden Euro. Vier Beamte in der  Verwaltung sind nur dazu abgestellt, um die Aufgaben der Konzerne zu  prüfen. Sie kommen kaum nach, obwohl gar nicht so viele Anträge eingereicht werden, weil Banken und börsennotierte Betriebe von der Meldepflicht ausgenommen wurden. Warum, weiß heute kaum noch jemand.

Firmen machen falsche Angaben

Aber Belgien muss seit Jahren mit immer neuen Meldungen von entgangenen Steuereinnahmen leben. So wurde erst vor wenigen Wochen bekannt, dass das Reiseportal booking.eom zwar überaus erfolgreich wirtschaft, an seinem Sitz in Belgien aber vergleichweise wenig Steuern zahlt. Angeblich habe man 2016 nur 1,2 Millionen Euro erwirtschaftet, für die 400 000 an Abgaben anfielen. Die ganze Wahrheit sieht anders aus: Ein Großteil der Gewinne wird an das Mutterhaus in den Niederlanden abgeführt und dort zu traumhaft günstigen Sätzen veranlagt. Doch damit nicht genug. Vollends ärgerlich wird die Politik der belgischen Unternehmen vor allem dadurch, dass es bei der Offenlegung des Transfers in die Steueroasen nicht ehrlich zugeht. Das Gesetz fordert exakte Angaben über die Verwendung – etwa für Mieten, Dienstleistungen oder den Kauf von Gütern. Dazu passt aber so gar nicht, was in das Formular eingetragen wird. So gab der belgische Zweig des Mineralölkonzerns Total an, Benzin für eine Raffinerie in Antwerpen auf den Bermudas gekauft zu haben. Allerdings ist die atlantische Inselgruppe bis dato nicht als Dorado für Kraftstoff in Erscheinung getreten. ´Es gibt ja auch Versicherer, die sich an Rückversicherer mit Sitz auf den Kaimans wenden, um ihre Ausfälle zu decken´, wird ein Experte der Finanzverwaltung zitiert, der die Umgehungspraktiken kennt. Die Summe würde vermutlich noch höher ausfallen, wenn auch Staaten wie Singapur, Luxemburg, Hokong oder Panama in die schwarze Liste aufgenommen worden wären. Eine entsprechende Änderung hat das belgische Parlament zwar schon passiert, umgesetzt wurde sie aber noch nicht. Begründung: Da die EU ebenfalls an einer solchen arbeite, wolle man dieser  Aufstellung von Steueroasen nicht vorgreifen. Und so gehen die Überweisungen in Milliardenhöhe vorerst in Belgien weiter, während Premierminister Charles Michel in jedem Jahr neu suchen muss, wo er sein Geld für Kindergärten, Schulen und andere sozialen Verpflichtungen herbekommen soll.“

Mit diesem Artikel, dessen Wahrheitsgehalt nur unterstellt werden kann, wird überdeutlich aufgezeigt, wozu der Staat und dessen politischer Apparat im real existierenden Kapitalismus da ist.

http://cdn-europe1.new2.ladmedia.fr/var/europe1/storage/images/europe1/international/charles-michel-un-benjamin-a-la-tete-de-la-belgique-681732/13644526-1-fre-FR/Charles-Michel-un-benjamin-a-la-tete-de-la-Belgique.jpg

(Foto aus https://alchetron.com/Charles-Michel-252315-W)

Winke, winke ihr verlorenen Steuermilliarden, lasst es den Kapitalisten gut gehen! (Kommentar von Manni Engelhardt zu diesem Foto)

Er verhilft dem Profit zu einem noch profitableren Wachstum durch legalisierten Steuerbetrug gegenüber sich selbst auf Kosten der Allgemeinheit.

Belgien scheint hier mit am weitesten entwickelt zu sein!

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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WeMove.EU ruft zum Ausbau der EBI auf! Es verbleiben dazu nur 24 Stunden!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

soeben erreicht uns als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis eine weitere Kampagne von WeMove.EU (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=wemove.eu).

Darin ruft WeMove.EU dazu auf, innerhalb der verbleibenden 24 Stunden einen Aufruf zur EUROPÄISCHEN BÜRGERINITIATIVE (EBI) und deren Ausbau zu einem wahrhaft demokratischen Mittel zu unterzeichnen.

Wir haben als AK diese Kampagne inklusive Unterzeichnungsmöglichkeit nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme und Bedienung auf unsere Homepage gepostet.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

https://www.campact.de/media/i/c32cb8c466abdeb2ce4cd5be3d0520ac.jpg

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We.Move.EU ruft auf:

Das mächtigste Instrument, das wir haben, um Einfluss auf Europas Gesetze zu nehmen, wird überarbeitet. Die EU-Kommission fragt nach unserer Meinung dazu – doch uns bleiben nur noch 24 Stunden, um unseren Forderungen Gehör zu verschaffen.

Hallo Manni Engelhardt,

wir haben schon viele Petitionen gestartet und uns immer wieder bei wichtigen Entscheidungen eingemischt. Heute können wir noch mehr tun – nämlich die Spielregeln ändern.

Unsere Bürgerbewegung setzt sich für ein besseres und faireres Europa ein. Um uns Gehör zu verschaffen, haben wir vieles ausprobiert: Petitionen, Appelle, Protestaktionen auf der Straße. Nun soll das stärkste Instrument, das wir haben, damit Europas Politiker uns hören, überarbeitet werden: die Europäische Bürgerinitiative (EBI). Das ist eine einzigartige Chance. Wir können jetzt dafür sorgen, dass daraus ein wahrhaft demokratisches Mittel wird, um auf die Politik der EU Einfluss zu nehmen.

Um ein Verbot des Ackergifts Glyphosat zu erreichen, starteten wir, gemeinsam mit vielen Partnern, zum ersten Mal eine EBI. [1] In nur fünf Monaten 1,3 Millionen Unterschriften zu sammeln, war nicht einfach, bei den vielen bürokratischen Hürden und den unterschiedlichen Vorschriften in den 28 EU-Ländern. Und die Auseinandersetzung um Glyphosat ist noch nicht beendet. Doch uns war immer klar: Wenn wir Veränderung wollen, dann ist das der richtige Weg. Mit einer Bürgerinitiative lässt sich sehr viel bewegen.

Und nun haben wir endlich auch die Möglichkeit, das Instrument nachzuschärfen. Die EU-Kommission will von den Bürgerinnen und Bürger wissen, wie die EBI reformiert werden soll [2]. Uns bleiben 24 Stunden, damit sie viele Forderungen bekommen nach mehr Demokratie und weniger Bürokratie!

UNTERSCHREIBEN SIE JETZT!

Die EBI wurde 2012 eingeführt, und sie stand für eine großartige Vision: Bürgerinnen und Bürger sollen in der EU mehr mitbestimmen können. Wenn sie für eine Initiative eine Million Unterschriften sammeln, müssen sie von der Kommission angehört werden. Fünf Jahre später sind die Ergebnisse enttäuschend. Nur drei von 66 Initiativen waren erfolgreich, und keine von ihnen führte zu einer Veränderung in der Gesetzgebung der EU. [3]

Nun endlich will die EU-Kommission das Instrument überarbeiten. Die Frage ist nur, wie weitreichend. Druck kommt inzwischen vom Europäischen Gerichtshof. Er urteilte kürzlich, dass die Kommission die Registrierung der TTIP-Initiative vor zwei Jahren zu Unrecht abgelehnt hatte. [4] Die Kommission muss also eine Reform vorlegen, und das ist unsere Chance, auf eine Entscheidung in unserem Sinne zu drängen.

Wir wollen diese Gelegenheit nutzen, die EBI zu einem wirklich starken Instrument für Bürger/innen und von Bürger/innen zu machen, damit der Weg offen ist für viele weitere Initiativen, die so erfolgreich sind wie unsere. In 24 Stunden übergeben wir gemeinsam mit unseren Partner der Kommission unsere Unterschriften. Und das soll ein richtiger Paukenschlag werden. Die Kommission soll wissen, dass Zehntausende Menschen unsere Forderung teilen: Wir wollen eine bessere Bürgerinitiative!

UNTERSCHREIBEN SIE JETZT!

Wenn die EBI zu einem wahrhaft demokratischen Instrument für Bürger/innen wird, gewinnen wir alle. Unser gemeinsames Engagement für ein besseres Europa wird gestärkt, weil viele Hürden wegfallen und Menschen aus ganz Europa mehr Mitspracherechte erhalten bei den Entscheidungen, die unser tägliches Leben betreffen.

Voller Hoffnung grüßen aus vielen Ländern Europas

Jörg Rohwedder (Lübeck)
Virginia López Calvo (Madrid)
Julia Krzyszkowska (Warschau)
Olga Vuković (Bologna)
Mika Leandro (Bordeaux)
für das gesamte WeMove.EU-Team

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Referenzen

[1] https://act.wemove.eu/campaigns/eci-glyphosat-de

[2] http://ec.europa.eu/citizens-initiative/public/regulation-review?lg=de

[3] http://www.thegoodlobby.eu/the-european-citizens-initiative-a-right-destined-to-success-or-failure/

[4] https://www.euractiv.com/section/economy-jobs/news/stop-ttip-petition-is-legitimate-top-eu-court-rules/

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