Klare Kante gegen Erdogan! Erklärt Euch solidarisch mit den türkischen Wissenschaftlern!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) bnerichten wir kontinuierlich über die undemokratischen Maßnahmen des Herrn Erdogan in der Türkei nach dem gescheiterten Putschversuch, wie Ihr es durch den Klick auf den nachstehenden Link aufrufen könnt: http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=erdogan !

Soeben erreicht uns über CHANGE.ORG (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=change.org ) ein Aufruf zur SOLIDARITÄT MIT DEN TÜRKISCHEN WISSENSCHAFTLERN! Diesen Aufruf haben wir nachstehend mit der Bitte um Kenntnisnahme und Bedienung auf unsere Homepage gepostet.

Macht bitte ALLE mit!

http://bilder2.n-tv.de/img/incoming/crop12892921/6754993010-cImg_16_9-w680/imago-st-052416400058-61582970.jpg

(Foto aus: http://www.n-tv.de/politik/Erdogan-zerteilt-Koeln-article12892871.html)

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

****************************************************************************

Hallo Manfred, dieser Aufruf wurde vor kurzem auf Change.org gestartet. Wir dachten, Sie möchten sich vielleicht engagieren?

Solidarität mit den türkischen Wissenschaftlern – Solidarity with the Turkish academics

Johann Hafner
Deutschland

– English below –

Wir verurteilen die ungerechtfertigten Entlassungen von Professoren und Lehrern, die gezielte Einschüchterung von Presseleuten und Intellektuellen – seien sie Gülen-nah oder nicht –  und das verhängte Ausreiseverbot für Wissenschaftler. Wir erklären uns solidarisch mit unseren Kollegen an türkischen Universitäten, auch mit jenen, die Kritik am türkischen Staat üben. Eine starke Demokratie braucht akademische Freiräume und verträgt Widerspruch. Die staatliche Aufreizung von Volkszorn und Förderung von Verschwörungstheorien sind einer Demokratie nicht würdig.

Wir fordern die Freilassung der pauschal inhaftierten Kollegen und die Rückgabe der Lehrlizenz an Schulen und Universitäten. Die Türkei kann auf darauf stolz sein, dass mit Hilfe zivilen Widerstands ein Militärputsch abgewehrt wurde, aber die übertriebenen Reaktionen darauf haben das Vertrauen in die türkische Demokratie international erschüttert. Daher fordern wir internationale Kommissionen zur Prüfung der erhobenen Vorwürfe.

Wir hoffen sehr, dass die gewachsenen akademischen Kontakte zwischen unseren Ländern nicht durch die blindwütige Politik der derzeitigen Regierung unterbrochen werden. Wir hoffen auf einen zensurfreien Austausch von Ideen und Personen zwischen der Türkei und anderen europäischen Staaten.

Prof. Dr. Johann Ev. Hafner

Neben Prof. Hafner sind auch folgende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die Erstunterzeichner der Petition:

Prof. Dr. Joachim Valentin
Prof. Dr. Rudi Schmiede
Prof. Dr. Tobias Specker
Prof. Dr. Michael Langer
Prof. Dr. Hristo Kyuchukov
Prof. Dr. Urs Baumann
Prof. Dr. Hans Brügelmann
Prof. Dr. Werner Sacher
Prof. Dr. Christine Kulke
Prof. Dr. Hans Werner Heymann
Prof. Dr. Andreas Helmke
Dr. Tuyet Helmke
Dr. Jochen Thies
Dr. Helmut Meyer
Dr. Karl Heinz Peters
Dr. Helmut Dinse
Dr. Mehmet Özer
Marion Schneider
Peter Bielmeier

 ——————————————————————————————————————

We condemn the unlawful layoffs of faculty in schools and universities, the intentional intimidation of reporters and intellectuals – be they close to the Gülen-movement or not – and the prohibition on travel for academic staff. We express our solidarity with our colleagues in Turkish universities, especially with those who criticize the Turkish administration. A strong democracy needs academic freedom and endures contradictions. The way how the present system arouses popular anger and how it fuels conspiracy theories is a shame for a democratic society.

We demand the release of the colleagues who have been incarcerated without due process. We demand the restitution of their licence to teach. Turkey can be proud of defeating the attempted coup especially by public resistance, but the exaggerated reactions to the coup have strongly shattered confidence in Turkish democracy. Therefore we demand an international commission to examine the accusations.

We hope, that the well established academic contacts between our countries will not be interrupted by the a revenge-driven measures. We hope for an uncensored exchange of ideas and persons between Turkey and the other European countries.

Prof. Dr. Johann Ev. Hafner

Besides Prof. Hafner, the following academics show their support by being the first signers of the petition:

Prof. Dr. Joachim Valentin
Prof. Dr. Rudi Schmiede
Prof. Dr. Tobias Specker
Prof. Dr. Michael Langer
Prof. Dr. Hristo Kyuchukov
Prof. Dr. Urs Baumann
Prof. Dr. Hans Brügelmann
Prof. Dr. Werner Sacher
Prof. Dr. Christine Kulke
Prof. Dr. Hans Werner Heymann
Prof. Dr. Andreas Helmke
Dr. Tuyet Helmke
Dr. Jochen Thies
Dr. Helmut Meyer
Dr. Karl Heinz Peters
Dr. Helmut Dinse
Dr. Mehmet Özer
Marion Schneider
Peter Bielmeier

Share
Veröffentlicht unter Solidarität | Hinterlasse einen Kommentar

„A wie asozial – So demontiert Hartz 4 den Sozialstaat“! Eine Buchempfehlung des Kollegen Fred Maintz!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) möchten wir selbstverständlich auch den Hinweis des Kollegen Fred Maintz (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=fred+maintz) zum faktenreichen Buch mit dem Titel „A wie asozial. So demontiert Hartz 4 den Sozialstaat“

http://www.tectum-verlag.de/media/catalog/product/cache/1/image/360x500/9df78eab33525d08d6e5fb8d27136e95/9/7/9783828832824_1.jpg

zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage und in die Kategorie „HARTZ IV“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/hartz-iv/ ) posten, was nachstehend geschehen ist.

Kollege Maintz hat zur Erklärung den entsprechenden Online-Artikel aus der Zeitung JUNGE WELT  nachstehend zitiert.

Wir empfehlen den Kauf des Buches sehr!

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

Fred Maintz stellt vor:

„Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

anbei der heutige jW-Artikel zum faktenreichen Buch „A wie asozial. So demontiert Hartz 4 den Sozialstaat“:

http://www.jungewelt.de/2016/07-25/054.php

Ein sehr lesenwertes Buch, das ich nur wärmstens empfehlen kann.

Fred Maintz“

Profitables Sanktionsregime

Durch Hartz IV wurde ein riesiger Niedriglohnsektor errichtet. Über Entstehungsgeschichte und Auswirkungen der »Arbeitsmarktreform«

Von Jana Werner

S 15.jpg

Was Hartz IV bedeutet, konnte jeder schon vor zwölf Jahren wissen: Erwerbslosenprotest auf einer Straßenkreuzung beim Checkpoint Charlie am 19. August 2004 in Berlin
Foto: Christian-Ditsch.de

Franziska Reif und Tobias Prüwer legen mit »A wie Asozial. So demontiert Hartz IV den Sozialstaat« ein faktenreiches, konsequent für die unmittelbaren Opfer Partei ergreifendes und wütendes Buch gegen die Agenda 2010 und ihre Macher vor.

Der Band ist in insgesamt elf Abschnitte untergliedert. Darin wird der Entstehungshintergrund der Hartz-IV-»Reform« nachgezeichnet, die Institution Jobcenter samt zugehörigem Bürokratismus und versuchter Arbeitsvermittlung eingeführt, die Medienkampagne gegen Erwerbslose analysiert und auch Möglichkeiten von Widerstand behandelt. Es werden dabei einerseits umfangreiche Daten und Berichte ausgewertet, andererseits kommen ausführlich Betroffene beider Seiten des Schreibtischs – Hartz IV-Bezieher und Jobcenter-Mitarbeiter – zu Wort. Letztere sind oftmals selbst von prekären Arbeitsverhältnissen betroffen: »Es gibt sicher Mitarbeiter, die der Meinung sind, was Besseres zu sein. Aber: Wenn es ganz schlecht läuft, dann sitzen die in 13 Monaten auf der anderen Seite vom Schreibtisch.«

Daraus entsteht ein Rundumschlag, der überdeutlich werden lässt, dass Hartz IV in erster Linie ein asoziales Gängelungssystem ist, dass – entgegen dem Gesetzeswortlaut viel fordert und kaum fördert. Das Autorenduo trägt unzählige – von lokalen Selbsthilfegruppen dokumentierte – Beispiele von Überwachungen und Strafen gegenüber arbeitslosen Menschen zusammen und lässt diejenigen selbst zu Wort kommen, über die sonst viel zu oft nur geredet wird. Die Autoren berichten über die alltägliche Sanktionspraxis der SGB-II-Vollstrecker in den Amtsstuben. Die findet jenseits großer Skandale statt, wie etwa die Rekrutierung und temporäre Bezahlung von Saisonarbeitskräften für den Handelsriesen Amazon. »Manchmal werden Zahlungen an Hilfeempfänger einfach ohne Angaben von Gründen eingestellt. Als ein Bezieher der Grundsicherung sich an seinen Sachbearbeiter wandte, sagte dieser sinngemäß: ›Wir machen das manchmal, um zu überprüfen, ob die Leute überhaupt noch leben.‹«

Aber auch die Profiteure des Hartz-IV-Zwangsapparates werden benannt, so üben Reif und Prüwer Kritik an der »Armenindustrie und Tafeln«, deren bloße Existenz zeige, dass die materielle Daseinsfürsorge im bundesdeutschen Sozialstaat nicht mehr gewährleistet sei. Von der Möglichkeit einer Existenzsicherung durch sozialversicherungspflichtige Erwerbsarbeit auf breiter Ebene scheine auch kaum mehr jemand ernsthaft auszugehen. Vielmehr werde das Ehrenamt als »Good-Will-Industrie« hoch gepriesen und »als Ausdruck demokratischer Beteiligung gefeiert, gar als Zeichen einer solidarischen (und damit intakten) Gesellschaft. Dabei ist sie weit eher ›Folge der steuerlichen Entlastung für Reiche und Unternehmen.‹« Das nenne sich dann Bürgerverantwortung und Empowerment und werde auch Hartz-IV-Beziehern mit mehr oder minder sanftem Zwang als adäquate Gegenleistung für erhaltene Sozialleistungen nahegelegt.

Hervorhebenswert ist die Zusammenstellung von Solidarität und Protest gegen die Zumutungen von Hartz IV, darunter eine Ohrfeige für Gerhard Schröder auf einer Wahlkampfveranstaltung im Jahr 2004, mit der ein arbeitsloser Lehrer gegen die Agenda- 2010-Politik protestieren wollte und die er mit der Aussage »Meine Tat ist unanständig, basta, aber nicht ungerecht!« kommentierte.

Im abschließenden Kapitel resümieren die Autoren, dass Hartz IV eine massive Ungleichverteilung von Einkommen und Vermögen bewirkt habe – die auch so gewollt war, denn Gerhard Schröder prahlte bereits 2005 auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos: »Wir haben einen der besten Niedriglohnsektoren aufgebaut, den es in Europa gibt.«

Leider verfallen die Autoren am Ende in eine grundsätzliche Reflexion über den Sinn von Erwerbsarbeit und fordern, vor dem Hintergrund der These, dass das Ende der Arbeitsgesellschaft gekommen sei, eine Neubestimmung von Arbeit in der Gesellschaft. Diese Neubestimmung müsse quasi als »Pionierarbeit« von den Erwerbslosen ausgehen, die ihrem »Dasein ohne Arbeit (…) einen Sinn zu geben versuchen.« Die Autoren fordern, dass »Arbeit (…) aus dem Mittelpunkt rücken, anderes ins Zentrum treten und die Erwerbsarbeit als Grundbestimmung des Menschen verblassen« müsse. Die Autoren schließen mit der Hoffnung, dass »der Hartz-IV-Komplex (…) in der Funktion eines Antipoden den Keim einer kritischen Bewegung, die darauf zielt, nicht dermaßen regiert zu werden« bereits enthalte, jedoch noch »zu Bewusstsein finden« müsse.

Hier führen die Autoren ihre Einsicht nicht konsequent fort, dass Hartz IV, durch Druck auf das gesamte Lohngefüge und rechtliche Auswirkungen im Steuer- und Pfändungsrecht sowie durch forcierte Abstiegsängste Nocherwerbstätiger, nicht nur Erwerbslose, sondern alle Lohnabhängigen trifft. Aber gerade hier gilt es, politisch anzusetzen – für ein soziales Recht auf Arbeit mit existenzsichernden Löhnen. Der Slogan »Hartz IV muss weg!« ist unvermindert aktuell.

Share
Veröffentlicht unter Deutschland, Hartz IV | Hinterlasse einen Kommentar

GdF nimmt Stellung zum jüngsten BAG-Skanal-Urteil!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) haben wir zur Kenntnis genommen, dass seit dem gestrigen Tage (27.07.2016) die Gewerkschaft der Flugsicherung –GdF- (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/tarifpolitik/gdf/)

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/thumb/a/a3/GdF_Logo.svg/200px-GdF_Logo.svg.png

sowohl eine Pressemittelung als auch eine Mitgliederinformation zu der jüngsten BAG-Entscheidung auf Friedenspflichtverstoß auf ihre Homepage online gestellt hat.

Wir berichteten mit Beiträgen vom gestrigen und heutigen Tage zu dem ungeheuerlichen Urteil des BAG. Die entsprechenden Artikel könnt Ihr mit Klicks auf die nachstehenden Links jeweils nacheinander aufrufen:

http://www.ak-gewerkschafter.de/2016/07/27/die-bag-entscheidung-gegen-die-gdf-auf-friedenpflichtverstoss-halten-wir-fuer-grundgesetzwidrig/

und

http://www.ak-gewerkschafter.de/2016/07/28/dirk-momber-zur-entscheidung-des-bag-in-sachen-gdf-man-kann-uns-nicht-kuendigen-sklaven-muessen-verkauft-werden/ !

Die komplette GdF-Pressemitteilung haben wir nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet.

Am Ende dieser Pressemitteilung haben wir einen Link mit gepostet, der Euch nach dem Anklicken auf die Mitgliedermitteilung der GdF zum Thema führt.

Für den AK Manni Engelhardt –Koordinator-

***************************************************************************************

Pressemitteilung  der Gewerkschaft der Flugsicherung

Frankfurt, den 27.07.2016

Sehr geehrte Damen und Herren,

am 26.07.2016 fand vor dem Bundesarbeitsgericht (BAG) die Gerichtsverhandlung bzgl. des GdF-Streiks bei der Fraport AG im Februar 2012 statt. Gegenstand waren Schadenersatzansprüche der Fluggesellschaften Lufthansa und Air Berlin sowie der Fraport.

Das BAG bestätigte die Urteile der beiden Vorinstanzen (Arbeitsgericht Frankfurt und Hessisches Landesarbeitsgericht), wonach die Klagen der Luftfahrtgesellschaften abgewiesen wurden.

Der Anspruch der Fraport wurde allerdings – anders als in den Vorinstanzen – vom BAG als grundsätzlich berechtigt erachtet.

Die Vorinstanzen hatten die Klage der Fraport mit der Begründung abgewiesen, der schadenauslösende Arbeitskampf hätte auch ohne die beiden vom Arbeitgeber als rechtswidrig gerügten Tarifforderungen zur gleichen Zeit und in gleicher Form sowie Umfang stattgefunden.

Sie seien daher als untergeordnete Punkte für den Schaden nicht ursächlich gewesen.

Das BAG ist nun der Auffassung, dass man eine Tarifforderung nur einheitlich betrachten und nicht teilen könne. Der von den Vorinstanzen berücksichtigte Einwand könne daher keine Rolle spielen, selbst wenn er zutreffe.

„Diese Betrachtungsweise des BAG führt zu einer massiven Risikoverschiebung des Streikgeschehens zu Lasten der Gewerkschaften und gefährdet die grundgesetzliche

Arbeitskampffreiheit“, analysiert GdF Bundesvorsitzender Matthias Maas. „Jede noch so kleine und nebensächliche Tarifforderung kann den Arbeitskampf an sich in Frage stellen. Gewerkschaften, die sich wegen jeder Kleinigkeit potenziellen Millionenschäden gegenübersehen, sind nicht mehr frei in der Wahrnehmung der Arbeitnehmerinteressen.“

Die GdF behält sich weiterhin alle rechtlichen Schritte vor um gegen dieses Urteil vorzugehen

Mit freundlichen Grüßen

Jan Janocha

Bundesvorstand Presse und Kommunikation

Sprecher der GdF e. V.

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Mobil +49 17647709176

E-Mail: Jan.Janocha@gdf.de

Internet www.gdf.de

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Geschäftsstelle:

Gewerkschaft der Flugsicherung e. V.

Am Hauptbahnhof 8

60329 Frankfurt

Telefon +49

69 24404680

Fax +49 69 2440468-20

Link zur Mitgliederinformation auf der Homepage der GdF:

https://www.gdf.de/index.php/de/

Share
Veröffentlicht unter Deutschland, GdF, Tarifpolitik, Urteile | Hinterlasse einen Kommentar

Respekt auch unseren Tieren: Unterzeichnet die Petition „GEGEN FRISCH GESCHLÜPFT UND AB IN DEN MÜLL!“

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

soeben erreicht uns als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) über CAMPACT (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=campact) eine weitere Petition. Diese trägt den Titel:

„Frisch geschlüpft und ab in den Müll – jetzt dagegen unterzeichnen!“

Wir haben diese Petition der Linda Neddermann von Campact

https://www.campact.de/media/i/0d4ef5f6e6dab7d16680bc44a9054f9f.jpg

nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme und Bedienung nachstehend auf unsere Homepage und in die Kategorie „PETITIONEN“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/petitionen/) gepostet.

Für den AK Manni Engelhardt –Koordinator-

Petition der Linda Neddermann:

„Lieber Manni Engelhardt,

gelb und flauschig staksen die piepsenden Küken herum. Viel Zeit bleibt ihnen nicht. Nur ein paar Stunden, nachdem sie geschlüpft sind, landen sie im Schredder. Jahr für Jahr werden in Deutschland 50 Millionen männliche Küken getötet, weil sie für die kommerzielle Tierproduktion wertlos sind:[1] Sie legen keine Eier und werden nicht schnell genug fett. Ein Schredder-Verbot der NRW-Landesregierung hat das Oberverwaltungsgericht Münster unlängst gekippt. Die absurde Begründung: Das Kükenschreddern sei mit dem Tierschutzgesetz vereinbar und aus wirtschaftlichen Gründen unvermeidlich.[2]

Die Tierschützerin Janine Schulz aus Bremen macht das wütend. Sie hält selbst Hühner in ihrem Garten und setzt sich für eine ökologische Tierhaltung ein. Mit einer Petition auf WeAct, der Petitionsplattform von Campact, will sie ein Verbot für das Schreddern erreichen.

Mit dieser Forderung steht sie nicht allein da. Auch der niedersächsische Landwirtschaftsminister Christian Meyer (Grüne) will das massenhafte Töten von Küken spätestens 2017 verbieten.[3] Doch damit sein Vorstoß nicht per Gericht gestoppt wird, fordert er ein Gesetz der Bundesregierung. Bundesagrarminister Christian Schmidt (CSU) vertritt jedoch die Interessen der Agrarindustrie – er sträubt sich gegen ein bundesweites Verbot.[4]

Zeigen wir dem Agrarminister, was wir als Verbraucher/innen von ihm erwarten. Stärken wir Christian Meyer den Rücken, um das Schreddern zu beenden. Denn jeder Tag, an dem wir nicht handeln, kostet 136.986 Küken das Leben. In einer Woche sterben 958.904 Küken. Das darf nicht so weitergehen!

Unterzeichnen Sie die Petition von Janine Schulz
https://campact.org/n7M4B_rB3memoPFI?utm_campaign=%2Fkb-weact%2F&utm_term=link1&utm_medium=Email&utm_source=%2Fkb-weact%2Fpetitions%2F&utm_content=random-b&_mv=7pqczOBPoB0gkpAcFsNJby

„Wir haben es satt!“ ist das Motto einer wachsenden agrarpolitischen Bewegung. Jahr für Jahr gehen tausende Campact-Aktive, Umweltschützer/Innen, Bauer/Innen, Verbraucher/innen für eine nachhaltige Landwirtschaft auf die Straße und fordern: Wir wollen keine Agrarindustrie und keine Megaställe, in denen Küken massenhaft getötet werden!

Auch Janine Schulz kann die Haltung von Agrarminister Schmidt nicht nachvollziehen. „Ich habe mich viel mit dem Thema Massentierhaltung beschäftigt und bei allem, was ich bisher darüber weiß, dreht sich mir der Magen um. Ich könnte mein Frühstücks-Ei nicht genießen, wenn es aus der kommerziellen Tierhaltung inklusive Küken-Schreddern käme“, sagt sie. „Deswegen halte ich privat in meinem Garten acht Hühner und einen Hahn. So bekomme ich Eier von Hühnern, denen es gut geht.“

Was bei Frau Schulz im Garten funktioniert, ist auch in Betrieben möglich, die für viele Konsument/innen Eier und Geflügelfleisch produzieren. Initiativen wie die Bruderhahn- Initiative Deutschland, das Haehnleinprojekt oder „Ei care“ verzichten auf das Töten der männlichen Küken. Die Bruderhahn Initiative beweist: Nur vier Cent mehr auf den Verkaufspreis von einem Ei reichen aus, um ein männliches Küken aufzuziehen. Tausende Hähne bleiben so am Leben. Das ist ein gelungener Ansatz für eine nachhaltige und tiergerechte Landwirtschaft.

Retten Sie die Eintagsküken, unterzeichnen Sie die Petition
https://campact.org/a2cZCrlSah3G1XMB?utm_campaign=%2Fkb-weact%2F&utm_term=link2&utm_medium=Email&utm_source=%2Fkb-weact%2Fpetitions%2F&utm_content=random-b&_mv=7pqczOBPoB0gkpAcFsNJby

Diese Petition wurde auf WeAct, der neuen Petitionsplattform von Campact, gestartet. Es ist also keine Kampagne von Campact. Da Campact aber die Ziele der Petition unterstützt, möchten wir Sie mit dieser E-Mail gerne auf die Kampagne hinweisen.

Mit herzlichen Grüßen
Linda Neddermann (Campaignerin)

PS: 2008 tötete Starkoch Jamie Oliver vor laufender Kamera Küken, um auf die massenhafte Nahrungsmittelproduktion und das sinnlose Sterben der Eintagsküken aufmerksam zu machen.[5] Der Aufschrei über diese grausame Tat in aller Öffentlichkeit war groß. Aber verändert hat sich nichts in den Mastställen. Darum müssen wir jetzt handeln!

Stoppen Sie das Küken-Schreddern und unterzeichnen Sie!
https://campact.org/vD_XSzZOEdYpUjZT?utm_campaign=%2Fkb-weact%2F&utm_term=link3&utm_medium=Email&utm_source=%2Fkb-weact%2Fpetitions%2F&utm_content=random-b&_mv=7pqczOBPoB0gkpAcFsNJby

[1] Statistisches Bundesamt: „Eingelegte Bruteier, Geschlüpfte Küken (in Brütereien): Deutschland, Jahre, Geflügelart“, Tabelle, Jahr 2015
[2] „Töten von Eintagsküken ist mit dem Tierschutzgesetz vereinbar“, 20.5.2016, Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen
[3] „Kükenschreddern ist moralisch-ethisch nicht vertretbar“, 20.5.2016, Deutschlandfunk
[4] „CSU-Agrarminister verteidigt millionenfaches Kükenschreddern“, 31.3.2016, Süddeutsche Zeitung
[5] „Koch-Schock mit Jamie Oliver: Tote Küken, blutige Hühner, guten Appetit!“, 15.7.2008, Spiegel

———————————————————————————————————————

Alle Kampagnen von Campact
https://www.campact.de

Mehr Informationen über Campact
https://www.campact.de/campact/

Überstützen Sie Campact mit einer Spende!
https://www.campact.de/campact/unterstuetzen/spenden/

Kontakt

https://www.campact.de/campact/ueber-campact/kontakt/

Campact e.V.
Artilleriestraße 6
27283 Verden“

Share
Veröffentlicht unter Petitionen | Hinterlasse einen Kommentar

Update der Sonja Schuhmacher zur Petition FRACKING KOMPLETT VERBIETEN!

Liebe Kolleginnen und Kollegen, soeben erreicht uns als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) ein Update der Frau Sonja Schuhmacher

http://media05.onetz.de/2015/12/12/282215_preview.jpg?1449956103

(Foto aus: http://media05.onetz.de/2015/12/12/282215_preview.jpg?1449956103)

http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=sonja+schuhmacher über CHANGE.ORG http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=change.org zur Petition „FRACKING KOMPLETT VERBIETEN“: http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=fracking+komplett+verbieten!

Dieses Update haben wir nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme und Bedienung auf unsere Homepage gepostet.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator–

***************************************************************************************

News zur Petition

Sonja Schuhmacher hat gerade ein Update zur Petition „#Fracking KOMPLETT verbieten – Ausgfrackt is!”, die Sie unterschrieben haben, veröffentlicht.

Kennen Sie diese Studie zu den Erneuerbaren Energien?

27. Jul 2016 — Liebe Fracking-GegnerInnen, Gesetze und Beschlüsse, die helfen, auf Jahrzehnte klimaschädlichen Kohlestrom im Netz zu halten? Wer würde dafür stimmen? Wer eine Partei wählen, die das durchwinkt? Das neue vom Bundestag beschlossene EEG hilft den Erneuerbaren Energien ebenso wenig wie der geplante Netzausbau, ein Milliardenprojekt, das die Stromkunden bezahlen sollen. Dies beweist eine Studie des… Weiterlesen

Weiterlesen

Teilen Sie dieses Update!

Teilen
Twittern

Share
Veröffentlicht unter Deutschland, Petitionen | Hinterlasse einen Kommentar

W. Erbe: Kommt am Sonntag alle nach Köln! Der „ERDOWAHN“ muss gestoppt werden!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/innen-Arbeitskreis (AK) haben wir auf die Demo für kommende n Sonntag hingewiesen, bei der deutsche und türkische Faschisten für den „ERDOWAHN“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=erdogan) in Köln auf die Straße gehen wollen. Der Klick auf den nachstehenden Link führt Euch geradewegs auf diesen Artikel vom 26.07.2016:

http://www.ak-gewerkschafter.de/2016/07/26/w-erbe-informiert-tuerkische-und-deutsche-faschisten-planen-eine-pro-erdogan-demo-in-koeln-wir-halten-dagegen/ !

Nunmehr hat der Kollege Wolfgang Erbe (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=wolfgang+erbe) zu diesem Thema noch einmal nachgelegt.

Sein Ergänzungsbeitrag ist wie folgt betitelt:

 „Köln – Samstag + Sonntag Demos gegen Rechts – egal woher sie kommen – Treffpunkte!“

Wir haben ihn ob seiner Wichtigkeit nachstehend in der Gänze zu Eurer Information – verbunden mit der Bitte um Teilnahme – nachstehend auf unsere Homepage gepostet.

Für den AK Manni Engelhardt –Koordinator-

Wolfgang Erbe informiert:

**Köln – Samstag + Sonntag Demos gegen Rechts – egal woher sie kommen

Erdowahn stoppen – Demonstration für Demokratie und Meinungsfreiheit in der Türkei

Sonntag, 31. Juli https://www.facebook.com/events/calendar?adjusted_ts=1469948400&open_popup_on_init=1 um 14:00

Heumarkt https://www.facebook.com/pages/Heumarkt/180963455297163
Heumarkt, 50667 Köln (Cologne, Germany)

https://www.facebook.com/events/1636316403327118/

https://www.facebook.com/stop.erdowahn/

Pressemitteilung

Köln- Am 31.07.2016 findet als Reaktion auf den versuchten Putsch in der Türkei eine Demonstration von Erdogan Anhängern in Köln statt. Dagegen formieren sich die Parteijugendorganisationen – Grüne Jugend Köln, JuLis Köln, Jusos Köln, und Linksjugend [solid] Köln – in Form einer Gegenkundgebung. Dazu erklären sie in einem gemeinsamen Positionspapier:

http://www.gruene-jugend-koeln.de/hp/?p=1550#comment-3158

https://www.facebook.com/stop.erdowahn/photos/gm.1637244736567618/749874141781825/?type=3&theater

Großdemo findet in Deutz statt: Erdogan-Anhänger dürfen nicht auf Kölner Heumarkt

http://www.rundschau-online.de/region/koeln/grossdemo-findet-in-deutz-statt-erdogan-anhaenger-duerfen-nicht-auf-koelner-heumarkt–24458132

Diese Liste mit den bisher angemeldeten Demonstrationen veröffentlichte die Polizei heute:

Türkische Großdemonstration mit angemeldeten 15.000 Teilnehmern zwischen 10 und 22 Uhr auf der Deutzer Werft. Hier sind, so die Kölner Polizei die Kooperationsgespräche abgeschlossen.

Bei diesen Demonstrationen verhandelt die Polizei noch über Ort und Art der Versammlung:

Versammlung der rechtspopulistischen Bürgerbewegung „Pro NRW“ mit dem Titel „Keine Huldigung für Erdogan in Deutschland: Stoppt den islamistischen Autokraten vom Bosporus!“ mit angemeldeten 350 Teilnehmern zwischen 11.30 – 19 Uhr. „Pro NRW“ will am Hauptbahnhof starten und hat auch einen Aufzug angemeldet.

Aufzug des Bündnisses „Köln gegen Rechts“ mit dem Titel „Gegen Nationalismus und Rassismus in BRD und in der Türkei“ mit erwarteten 500 Teilnehmern von 12 – 22 Uhr

Kundgebung des Bündnisses „ErdoWahn Stoppen – Für Demokratie und Menschenrechte in der Türkei“ bestehend aus Grüne Jugend, JuSo, JuLi, Linksjugend mit erwarteten 1.500 Teilnehmern in der Zeit von 10 – 18 Uhr

Kundgebung der IKR (Internationale Krefelder) mit dem Titel „Erdogans langer Arm in Deutschland“ mit erwarteten 20 Teilnehmern von 11 – 19 Uhr

http://www.report-k.de/Koeln-Nachrichten/Koeln-Nachrichten/Polizei-informiert-zum-Stand-zu-den-Demonstrationen-am-Sonntag-31.-Juli-62156

http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/12415/3388473

München – Täter war Rechter

Laut einem Bericht der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (FAZ) war der Amokläufer von München ein Rassist mit einem rechtsextremistischen Weltbild. Das haben Ermittler aus dem engsten Umfeld des Attentäters erfahren.

http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/f-a-z-exklusiv-amoklaeufer-von-muenchen-war-rechtsextremist-14359855.html

http://www.gmx.net/magazine/politik/explosion-ansbach/joachim-herrmann-ansbach-attentaeter-unbekanntem-beeinflusst-31714224

My youngest son came home today:

Gesendet http://www.report-k.de/Koeln-Nachrichten/Koeln-Nachrichten/Polizei-informiert-zum-Stand-zu-den-Demonstrationen-am-Sonntag-31.-Juli-62156 : Mittwoch, 27. Juli 2016 um 00:10 Uhr

Betreff: Gegendemo am 30.07.

Liebe Freund*innen,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Genossinnen und liebe Genossen,

das Bündnis internationalistischer, klassenkämpferischer,
antifaschistischer und revolutionärer Organisationen und Einzelpersonen
ruft auf zur Demonstration am Samstag, den 30.07.16 unter dem Motto:

Gegen Militärputsch und Erdoghan Regime – für Demokratie und Freiheit.

Die Demonstration beginnt mit einer Auftaktkundgebung um 11:55 Uhr auf
dem Friesenplatz.

Die beantragte Demoroute geht vom Friesenplatz zum Heumarkt.

Beteiligt Euch und mobilisiert viele Menschen, denen die Entwicklung in
der Türkei am Herzen liegt: Kampf der weiteren Errichtung einer
faschistischen Diktatur in der Türkei.

Werdet Mitaufrufer und Mitgestalter (als Redner oder Rednerin, mit
kulturellen Beiträgen) dieser Demonstration.

Bitte meldet Euch zurück unter der Absenderadresse:
kolen-leverkusen@mlpd.de.

Mit kämpferischen Grüßen
MLPD – Kreis südliches Rheinland

https://www.rf-news.de/2016/kw29/resolution-des-buendnistreffens-internationalistischer-klassenkaempferischer-antifaschistischer-und-revolutionaerer-organisationen-und-einzelpersonen-am-23.-juli-2016

https://www.rf-news.de/2016/kw30/demonstration-gegen-akp-aufmarsch-am-samstag-in-koeln

http://www.jungewelt.de

http://infopartisan.net/

http://www.trend.infopartisan.net/inhalt.html

www.globalresearch.ca

http://uhurunews.com/

W. Erbe**

Share
Veröffentlicht unter Antifa | Hinterlasse einen Kommentar

Dirk Momber zur Entscheidung des BAG in Sachen GdF: „Man kann uns nicht kündigen, Sklaven müssen verkauft werden!“

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

unser Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis- (AK-) Mitglied Dirk Momber (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=dirk+momber) hat zu unserem Artikel vom 27. Juli 2016 mit dem Titel „Die BAG-Entscheidung gegen die GdF auf Friedenspflichtverstoß halten wir für grundgesetzwidrig!“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/2016/07/27/die-bag-entscheidung-gegen-die-gdf-auf-friedenpflichtverstoss-halten-wir-fuer-grundgesetzwidrig/ ) einen geharnischten Kommentar geschrieben.

Diesen Kommentar wollen wir Euch nicht vorenthalten und haben ihn nachstehend in ungekürzter Fassung auf unsere Homepage gepostet.

Für den AK Manni Engelhardt –Koordinator-

http://www.bugaga.ru/uploads/posts/2014-12/1418807252_piramidy-23.jpg

(Foto aus: http://www.bugaga.ru/uploads/posts/2014-12/1418807252_piramidy-23.jpg)

Dirk Momber meint:

„Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

bricht die ´viel fliegende Richterin Schmidt (?)´ die Tarifautonomie auf!?

Manche verfolgen eigene Interessen, aber die Präsidentin des BAG, keine andere als Richterin Schmidt, praktiziert jetzt schon Rechtsprechung, wie die Befürworter von TTIP und CETA (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=ttip+%2B+ceta) es sich durch Ihre freien Schiedsgerichtshöfe wünschen.

So sollen dann die Schadensersatzansprüche der Unternehmen aus den Streikkassen der Gewerkschaften befriedigt werden.

Nach der Auffassung der BAG Richterin haben die Gewerkschaften beim Arbeitskampf die Friedenspflicht verletzt.

Der Arbeitgeber Fraport kann jetzt mit den Streikgeldern der Gewerkschaften in neue Flughäfen in Griechenland Investieren.

Durch das Aufbrechen der Tarifautonomie rücken abhängig Beschäftigung und Sklaverei noch näher zusammen!

Man kann uns nicht kündigen, Sklaven müssen verkauft werden!

Aber auch das scheint jetzt Normalität zu werden, dass Personal-Leaser Ablösungs-Summen fordern können, für Mitarbeiter, die eine feste Anstellung in ihrem Einsatzbetrieb erhalten können.

Also gibt es doch arbeitende Sklaven, auch ohne Schiedshöfe auf TTIP-Basis!

Solche Rechtsprechung sollte nicht mehr im Namen des Volkes erfolgen, sondern im Namen der Banken, Versicherungen und der Großunternehmen!

Rechtsprechung im Namen des Kapitals! Bald müssen wir trotz Vollbeschäftigung um Entlohnung betteln, denn ohne Tarifautonomie verlieren die Gewerkschaften jedwedes Mittel, um die Rechte Ihrer Mitglieder durchsetzen zu können.

Wie schreibt es unser AK beständig: ´Juristisches Tollhaus in der Bananenrepublik Deutschland!´

Dirk Momber“

Share
Veröffentlicht unter Deutschland, GdF, Tarifpolitik | Hinterlasse einen Kommentar

Pressemitteilung des BBU: „Dreifache Atommüll-Bedrohung für Ahaus und Gronau!“

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) haben wir soeben zum Thema „ATOMPOLITIK“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/categoy/atompolitik) eine aktuelle Pressemitteilung über den Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) erhalten. Der BBU hat uns diese Pressmitteilung im Auftrage der Initiativen AKU-Gronau, BI „Kein Atommüll in Ahaus“, SOFA und Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen zukommen lassen. Sie trägt den Titel:

„Dreifache Atommüll-Bedrohung für Ahaus und Gronau!“

Wir haben die komplette Pressemitteilung nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage und in die Kategorie „ATOMPOLITIK“ gepostet.

http://www.bbu-online.de/presseerklaerungen/PR-Vorlage/prvorlage_clip_image002_0066.jpg

Für den AK Manni Engelhardt –Koordinator-

**Pressemitteilung:

Gronau/Ahaus/Münster, 27. Juli 2016

Dreifache Atommüll-Bedrohung für Ahaus und Gronau:
„Münsterland darf nicht zur Atommüllkippe werden“
Atomkraftgegner schreiben an NRW-Landesregierung

Die Münsterländer Anti-Atomkraft-Initiativen sind sehr besorgt: Neben
der aktuell erteilten Genehmigung des Bundesamtes für Strahlenschutz zur
Einlagerung der 152 Castoren mit hochradioaktiven Brennelemente-Kugeln
aus dem Forschungszentrum Jülich in das Atommülllager Ahaus, drohen ab 2018
zusätzliche Castor-Transporte aus dem Forschungsreaktor Garching bei
München. Und dem benachbarten Gronau droht nach Angaben der
NRW-Landesregierung noch in diesem Jahr die Inbetriebnahme eines neuen –
zeitlich unbefristeten – Atommülllagers für 60 000 t Uranoxid an der
Urananreicherungsanlage Gronau.

„Das ist für das Münsterland eine dreifache Atommüll-Bedrohung. Wir
befürchten, dass die Region dauerhaft zu einer Atommüllkippe wird, da
weder für die hochradioaktiven Brennelemente aus Jülich und Garching
noch für den Atommüll aus der Urananreicherung eine langfristige
Entsorgungsmöglichkeit existiert – wir fordern von der
NRW-Landesregierung, sowohl die Einlagerung der Castoren wie auch die
Inbetriebnahme des Dauerlagers für Uran-Müll in Gronau zu verhindern,“ so
Udo Buchholz vom Arbeitskreis Umwelt (AKU) Gronau und Vorstandsmitglied
des Bundesverbandes Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU).

NRW-Wirtschafts- und Atomminister Duin in der Kritik

In diesem Zusammenhang haben die Münsterländer Anti-Atom-Initiativen mit
Nachdruck den zuständigen Atomminister in Düsseldorf, Garrelt Duin
(SPD), zu Gesprächen nach Gronau und Ahaus eingeladen, um die
Atommüllpolitik der NRW-Landesregierung vor Ort zu erklären. Bislang
hatte die NRW-Landesregierung z. B. Castor-Transporte von einem
Zwischenlager in ein anderes strikt abgelehnt und nur noch einen
einzigen Transport, nämlich in ein Endlager, gefordert. Duin war auch
Mitglied in der Endlagerkommission des Bundes und konnte sich dort von
der ungelösten Entsorgungsfrage für Atommüll aus erster Hand überzeugen.
Eine erste – terminlich offene – Einladung nach Gronau hatte der
Minister vor wenigen Tagen „aus Termingründen“ abgelehnt.

„Es geht nicht an, eine Region mit Atommüll förmlich zu überfluten,
diesen vor Ort z. T. sogar zeitlich unbefristet lagern zu wollen, und
sich dann nicht einmal dem Gespräch mit den Betroffenen zu stellen. Wenn
der Atommüll erstmal in der Region ist, werden Generationen von Menschen
hier damit leben müssen. Minister Duin ist der verantwortliche
NRW-Minister und muss nun handeln. Oder ist das Münsterland so weit von
Düsseldorf entfernt, dass die Atommülllagerung in Ahaus und Gronau in
der NRW-Landesregierung niemand interessiert,“ fragt Matthias Eickhoff
vom Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen.

Der Vorsitzende der Bürgerinitiative „Kein Atommüll in Ahaus“, Heiner
Möllers, ist noch aus einem anderen Grund äußerst besorgt: „Derzeit
werden wir ständig vor einer wachsenden Terrorgefahr gewarnt, aber dem
Jülicher Forschungszentrum und dem Bundesamt für Strahlenschutz fällt
nichts Besseres ein, als 152 Castor-Behälter mit hochradioaktivem
Atommüll auf eine lange und gefährliche Reise quer durch das Rheinland,
das Ruhrgebiet und das Münsterland zu schicken – ohne jeglichen Gewinn
bei der langfristigen Entsorgung. Welcher Polizei-Einsatzleiter möchte
so einen Transport verantworten, welcher Innenminister dafür
geradestehen? Diese Atommüll-Pläne sind blanker Wahnsinn und müssen
sofort gestoppt werden.“

30./31. Juli: Friedens-Fahrradtour nach Gronau und Ahaus

Bereits am jetzigen Wochenende gibt es neue Proteste in Gronau und
Ahaus. Eine Friedens-Fahrradtour der DFG-VK wird am Samstag, 30. Juli,
von Münster aus kommend gegen 18 Uhr an der Urananreicherungsanlage
Gronau ankommen und eine kleine Kundgebung durchführen. Am Sonntag, 31.
Juli, wird die Tour gegen 11.30 Uhr am Zwischenlager Ahaus einen Stopp
einlegen, um gegen die unverantwortliche Atompolitik in NRW zu
demonstrieren. Die Tour führt dann weiter nach Köln. Aktuelle Infos dazu:
http://www.nrw.dfg-vk.de/themen/Fahrradtour.html

Die Anti-Atomkraft-Initiativen kündigen weitere Proteste an.

Weitere Infos:

www.bbu-online.de, www.bi-ahaus.de, www.sofa-ms.de, www.urantransport.de**

Share
Veröffentlicht unter Atompolitik | Hinterlasse einen Kommentar

Die BAG-Entscheidung gegen die GdF auf Friedenpflichtverstoß halten wir für grundgesetzwidrig!

Liebe Kolleginne und Kollegen,

keinen Schock für uns als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) löste die gestrige Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts (BAG) mit dem Aktenzeichen: 1 AZR 160/14 aus, allenfalls manifestiert sie unsere Behauptung auf eine „BANANENREPUBLIK DEUTSCHLAND“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=bananenrepublik+deutschland) !

Die Gewerkschaft der Flugsicherung (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/tarifpolitik/gdf/ und https://www.gdf.de/index.php/de/) hatte bekanntermaßen am 26.08.2015 noch beim 1. Senat des BAG obsiegt, wie wir es mit Artikel vom 26.08.2015 gepostet hatten.

Diesen Artikel könnt Ihr durch den Klick auf den nachstehenden Link aufrufen und nachlesen:

http://www.ak-gewerkschafter.de/2015/08/26/gdf-obsiegt-beim-bag-grundsatzentscheidung-gegen-die-axt-anlegung-beim-grundrecht-auf-streik/ !

Die dazugehörige Pressemitteilung des BAG könnt Ihr nach dem Klick auf den hier stehenden Link nachlesen.

http://juris.bundesarbeitsgericht.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bag&Art=pm&Datum=2016&anz=38&pos=0&nr=18348&linked=urt !

Heute nun ist den Medien die Berichterstattung über die gegenteilige Entscheidung des BAG vom gestrigen Tage zu entnehmen. Da titeln dann einige Zeitungen, dass der Streik für die GdF teuer wird, weil sie gegen die Friedenspflicht verstoßen habe.

Die NASSAUISCHE NEUE PRESSE titelt:

„Fraport gewinnt Millionenklage gegen Lotsengewerkschaft“!

Den entsprechenden Online-Artikel könnt Ihr in der Gänze durch den Klick auf den nachstehenden Link aufrufen:

http://www.nnp.de/rhein-main/Fraport-gewinnt-Millionenklage-gegen-Lotsengewerkschaft;art1491,2130558 !

Und die Pressemitteilung des BAG über die Entscheidung des 1. Senats vom 26.07.2016 unter Vorsitz der Präsidentin am BAG I. Schmidt

http://www.bundesarbeitsgericht.de/dasgericht/grafiken/praesidentin.jpg

(Foto aus: BAG)

könnt Ihr ebenfalls direkt mit Klick auf nachstehenden Link aufblättern:

http://juris.bundesarbeitsgericht.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bag&Art=pm&Datum=2016&nr=18768&pos=0&anz=38&titel=Arbeitskampf_-_Verletzung_der_Friedenspflicht_-_Schadensersatzanspruch !

Der Hintergrund dieser Entscheidung war der Streik der GdF am Frankfurter Flughafen in 2012, über den wir breit berichteten, wie Ihr es durch den Klick auf den nachstehenden Link direkt aufrufen könnt:

http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=gdf+streik+am+frankfurter+flughafen !

Jetzt hat das BAG im Gegensatz zu den beiden Vorinstanzen (LAG-Hessen) der Schadensersatzklage von Fraport als direkt vom Streik betroffener Kläger stattgegeben. Ein Schaden in Höhe von ca. 5, 2 Millionen Euro kann jetzt gegenüber der GdF geltend gemacht werden!

Abgesehen von der Schadenssumme, die die GdF bis in das gewerkschaftliche Mark treffen wird, halten wir die Entscheidung des BAG für verfassungswidrig.

Sie stellt einen klaren Verstoß gegen das grundgesetzlich verbriefte Streikrecht dar!

Sie nimmt ein Stück weit die kommende Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes in Sachen „TARIFEINHEITSGESETZ“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=tarifeinheitsgesetz) vorweg, bzw. macht deutlich, wo es in unserer „BANANENREPUBLIK“ mit den Gewerkschaften und den Arbeitnehmerrechten lang gehen soll. Die Arbeitnehmerrechte und die Gewerkschaften sollen wohl in die sogenannte „TONNE“ geklopft werden!

Der GdF raten wir dringend an, dass Verfassungsgericht und im Anschluss gegebenenfalls den EUROPÄISCHEN GERICHTSHOF für Menschenrechte mit dieser Entscheidung des BAG zu kontaktieren!

Eine Stellungnahme der GdF auf deren Homepage sehen wir in den kommenden Tagen entgegen.

Wir bleiben am Thema dran!

Für den AK Manni Engelhardt –Koordinator-

Share
Veröffentlicht unter Deutschland, GdF, Tarifpolitik, Urteile | Hinterlasse einen Kommentar

Rente mit 73 oder gar erst ab 83: Der blanke Manchester-Kapitalismus lässt grüßen!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) haben wir das Thema „RENTE“ mit ganz oben auf unsere Agenda gesetzt, wie Ihr es durch den Klick auf den nachstehenden Link aufrufen könnt:

http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=rente !

Da finden wir die aktuelle Forderung des IW-Chef Bardt nach einer Rente erst ab 73 für unerträglich. Der Klick auf den nachstehenden Link führt Euch geradewegs zu einem entsprechenden Online-Artikel in der „FRANKFURTER NEUE PRESSE“:

http://www.fnp.de/nachrichten/politik/IW-Chef-Bardt-plaediert-fuer-Rente-mit-73;art673,2130199 !

Ähnlich wie BDI-Chef Grillo,

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/1/14/Ulrich_Grillo_1.JPG

(Foto aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Ulrich_Grillo)

der das Renteneintrittsalter sogar auf 85 anheben will (http://www.ak-gewerkschafter.de/2015/10/30/der-nackte-wahnsinn-bdi-chef-ulrich-grillo-will-das-rentenalter-in-deutschland-auf-85-jahre-anheben/), pustet Bardt in das grundsätzlich gleiche Horn.

Das sind grobe „KLÖTZE“ auf die nach unserer Meinung „GROBE KEILE“ gehören!

Der Deutsche Gewerkschaftsbund – DGB – (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/dgb/) hat mit Datum vom gestrigen Tage (25.06.16) eine entsprechende Online-Stellungnahme zu diesem Thema auf seine Homepage gepostet, die Ihr durch den Klick auf den nachstehenden Link direkt aufrufen könnt:

http://www.dgb.de/presse/++co++68609fb6-5256-11e6-965b-525400e5a74a !

Bei den Forderungen von Grillo und Bardt lässt der blanke Manchester-Kapitalismus grüßen.

Wir bleiben am Thema dran und werden weiter berichten!

Für den AK Manni Engelhardt –Koordinator-

Share
Veröffentlicht unter Deutschland, DGB | Hinterlasse einen Kommentar