Ist man in Deutschland mit einer KFZ-Versicherung gegenüber Karosserie-Betrieben, die einen PKW-Schaden beheben, auf der sicheren Seite? Eine Aachener Posse, die in ein „Juristisches Tollhaus“ führen kann, ist hier in vollem Gange!

EINGANGS-ARTIKEL

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis  (AK) posten wir Euch heute den Anfang einer weiteren unglaublichen und abstrusen Story, die sich tatsächlich so in der „BANANENREPUBLIK DEUTSCHLAND“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=bananenrepublik+deutschland) abspielt.

Stellt Euch vor, Ihr seid Autobesitzer und geratet mit Eurem PKW in einen Unfall, bei dem Ihr eine Teilschuld habt, die nach einem langwierigen Prozess feststegestellt wird.

Dies noch nicht wissend, gebt Ihr unmittelbar nach dem Unfall das Auto in eine vorgeblich renommierte Karosseriewerkstatt. Dort unterschreibt Ihr eine Abtretungserklärung.

Die Firma repariert Euer Auto und rechnet mit der Unfallversicherung des Unfallbeteiligten ab.

Euch wird der reparierten PKW seitens der Firma übergeben.

Guten Glaubens, dass damit für Euch die Sache erledigt ist, fahrt Ihr vom Hof.

Zweidreiviertel Jahre später flattert Euch eine Schreiben auf den Tisch, worin eine Kostenforderung enthalten ist, die Euch angeblich 2 3/4 Jahre vorher als Rechnung zugestellt worden sei, so die Behauptung der Karrosserie-Werkstatt.

Aber Ihr habt tatsächlich 2 3/4 Jahre lang keine Kostenrechnung und keine Mahnungen erhalten!

Kurz vor Ablauf der Verjährungsfrist nach dem BGB wird die Firma „wach“, wer immer sie „geweckt“ haben mag?

Ordnungsgemäß aktiviert Ihr nun zum zweiten Mal Eure KFZ-Versicherung (im vorliegenden Fall eine Vollkasko!), die auch bereit ist, die geforderte Summe zu zahlen.

Diese Zahlungsweise lehnt die Karosserie-Werkstatt allerdings ab mit dem Bemerken, sie möchte das Geld persönlich von Euch in Empfang nehmen, da sie mit der KFZ-Versicherung nicht korrespondieren wolle und müsse.

Ihr betont dann noch einmal ausdrücklich die Zahlungsbereitschaft, die Eure KFZ-Versicherung explizite in Eurem Auftrag der Firma gegenüber erklärt.

Die Karosserie-Werkstatt schaltet einen Rechtsanwalt ein, der Euch mit einem Prozess droht, weil er der Rechtsauffassung der Karosseriewerkstatt ist, dass diese nicht mit der KFZ-Versicherung abrechnen muss, sondern sie sich das Geld, wie wir meinen, nach „Gutsherren-Art“ direkt von Euch bringen lassen möchte!

Ihr glaubt diese ungeheuerliche Story nicht?

Dann lasst Euch überraschen, denn sobald der Prozess in Gang gekommen ist, werden wir darüber berichten und Ross und Reiter nennen!

Vor allen Dingen sind wir der Überzeugung, dass dies wieder eine Geschichte aus dem „JURISTISCHEN TOLLHAUS“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=juristisches+tollhaus) werden wird!

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

Aktuelle Anmerkungen:

1. Am Mittwoch, d. 28. August 2019, ist die Strafanzeige wg. § 283 b StGB gegen die Karosserie-Werkstatt postalisch an die Staatsanwaltschaft Aachen versendet worden!

2. Diese hat jetzt der Angelegenheit ein Js-Zeichen zugewiesen, das uns mit Post vom 04.09.2019 (Eingang am 06.09.2019) zugestellt worden ist.

Das Aktenzeichen lautet wie folgt:  301 Js 642/19!

Der Tatvorwurf wird bezeichnet mit „Verletzung der Buchführungspflicht“!

Sobald es weitere Informationen zur Sache gibt, werden wir dazu berichten!

3. Aufgrund der Bescheidmitteilung der Staatsanwaltschaft Aachen wurde mit Beschwerdeschreiben vom 01. Oktober 2019 die Generalstatsanwaltschaft in Köln kontaktiert!

4. Mit Schreiben vom 10.10.19 (Eingang hier am 14.10.19) ist uns das neue Aktenzeichen der Generalstaatsanwaltschaft Köln mitgeteilt worden. Es lautet 54 Zs 62/19.

5. Die Antwort auf das Beschwerdeschreiben ist am 12.11.19 hier eingegangen und lautet (Die witzigen Begründungsteile sind durch die Redaktion durch rote Schrift hervorgehoben worden.):

„Der Geberalstaatsanwalt Köln           Datum 05.11.19

Aktenzeichen: 54 Zs 62/19

An …

Strafanzeige gegen XXX wegen Verletzung der Buchführungspflicht

Ihre Beschwerde vom 01.10.19 gegen die Ablehnung der Aufnahme von Ermittlungen

Sehr geehrter XXX,

auf Ihre Beschwerde habe ich den Sachverhalt anhand der Vorgänge des Leitenden Staatsanwalts in Aachen geprüft, jedoch auch unter Berücksichtigung Ihres Beschwerdevorbringens keinen Anlass gesehen, die Aufnahme der Ermittlungen anzuordnen.

Die Entscheidung der Staatsanwaltschaft entspricht der Sach- und Rechtslage. Die vom Gesetz für die Aufnahme von Ermittlungen geforderten zureichenden tatsächlichen Anhaltspunkte für eine Straftat lassen sich Ihrem Anzeigevorbringen nicht entnehmen, sp dass ein Tätigwerden der Staatsanwaltschaft nicht in Betracht kommt.

Der von Ihnen angeführte Straftatbestand der Verletzung der Buchführungspflicht (§ 283 b des Strafgesetzbuches) scheidet vorliegend bereits deshalb aus,  weil eine Verletzung der Buchführungspflicht gemäß § 286 b Absatz 3 des Strafgesetzbuches nur unter der Voraussetzung des § 283 Abs. 6 des Strafgesetzbuches, d. h. in der Vermögenskrise des Unternehmens, strafbar ist, also nur dann, wenn über das Vermögen des vom Täter geleiteten Unternehmens das Insolvenzverfahren eröffnet oder der Eröffnungsantrag mangels Masse abgelehnt worden ist oder das Unternehmen seine Zahlungen vollständig eingestellt hat. Diese Voraussetzungen sind hier ersichtlich nicht gegeben. Ob der Beschuldigte vorliegend die Rechnung verspätet gestellt oder erst ´im Nachgang ´ erstellt hat, kann deshalb dahinstehen, weil eine ´unordenliche´ Buchführung alleine noch keinen Straftatbestand erfüllt.

Ihre Beschwerde weise ich deshalb als unbegründet zurück….“

Liebe Kolleginnen und Kollegen, jetzt steht es fest, dass die Buchführung als solche ohne Klarheitsprinzip absolut schludrig geführt werden kann, ohne dass das einen Strafbestand darstellt. So lange das Unternehmen nicht in der Insolvenz ist, darf also kräftig gesaut werden!!!

6. Noch immer warten wir auf die gerichtliche Zustellung der Klageschrift. Sobald diese hier eingetroffen ist, werden wir weiter zum Thema berichten!

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Gestern gab es einen der heftigsten GENERALSTREIKS gegen Emmanuel Macrons unsozialer Politik! Ihm wird jetzt durch das französische Volk eine Hölle bereitet!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) haben wir Emmanuel Macron beständig prognostiziert, dass er ob seiner unsozialen Politik die GELB-WESTEN nicht mehr loswerden wird, wie Ihr es durch den Klick auf den nachstehenden Link in der Gänze aufrufen und nachlesen könnt.

> http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=emmanuel+macron !

So ist es denn auch am gestrigen Tage (Donnerstag, d. 05.12.19) zu einem GENERALSTREIK in Frankreich gekommen, wie ihn die französische Regierung mit Sicherheit nicht erwartet hat.

Diesbezüglich empfehlen wir Euch den Klick auf den nachstehenden Link der Euch eine umfassende Berichterstattung zum Thema aud der FRANKFURTER RUNDSCHAU präsentiert.

> https://www.fr.de/politik/generalstreik-frankreich-eskalieren-paris-brennen-ersten-autos-zr-13272846.html !

Als AK unterlegenwir diese Berichterstatttung mit einigen Fotos und Video-Filmen und lassen diese für sich sprechen.

Foto © picture alliance/David Vincent aus dem Artikel der RANKFURTER RUNDSCHAU

Französische Gewerkschafter demonstrieren in Marseille. | Bildquelle: REUTERS

Foto aus dem Tagesschau-Bericht zum Thema.

Emmanuel Macron prognostizieren wir nach diesem heißen Herbstag einen politisch EISKALTEN WINTER!Für ihn wird es die HÖLLE werden!

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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Der BBU informiert über Kollegen Udo Buchholz: „Falsches Spiel mit dem Grundwasser in Niedersachsen“!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
 
als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) haben wir eine weitere Pressemitteilung des BBU über dessen Pressesprecher und Vorstandsmitglied Udo Buchholz (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=udo+buchholz+bbu) erhalten.
 
Diese ist betitelt mit „Falsches Spiel mit dem Grundwasser in Niedersachsen“! Wir haben die komplette Pressemitteilung nachstehend zu urer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet.
 
Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-
 
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Der BBU informiert:
 
BBU-Pressemitteilung, 02.12.2019
 
BBU: Falsches Spiel mit dem Grundwasser in Niedersachsen
 
(Bonn, Hannover, 02.12.2019) Als durchsichtiges Manöver kritisiert der
Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU e.V.) einen Antrag von
SPD und CDU im niedersächsischen Landtag, der angeblich dem Schutz des
Grundwassers vor den Risiken der Erdgasförderung dienen soll.
Tatsächlich, so der Umweltverband, will sich die Regierungskoalition
damit von eigenen Maßnahmen hierzu weitgehend verabschieden, und die
Verantwortung dem Bund zuschieben. Der BBU fordert SPD und CDU auf, den
Antrag zurückzunehmen.
 
Als Irreführung der Öffentlichkeit bewertet der BBU in diesem
Zusammenhang, dass die Regierungskoalition im Landtag am Montag im
Umweltausschuss ihren Umweltminister Lies zur Vorlage eines Berichts
auffordern will, der längst in der Schublade liegt und ohnehin für
Freitag erwartet wird. Anstatt dieses Ergebnis des vom Umweltminister
selbst eingerichteten Stakeholder-Dialogs zu „Umweltauswirkungen der
Erdgasförderung“ abzuwarten, sollen am Montag im Umweltausschuss noch
schnell Fakten geschaffen werden, bevor unbequeme Forderungen auf den
Tisch kommen.
 
Insbesondere soll mit dem nun vorgelegten Antrag der Koalition ein aus
den Reihen der Opposition vorgeschlagenes Verbot von Öl- und
Gasbohrungen in Wasserschutzgebieten verdrängt werden. Ein solches
Verbot zu prüfen, hatten auch SPD und CDU im Koalitionsvertrag
vereinbart. In einem Brief hatte Bergbauminister Althusmann sogar den
Stakeholder-Dialog zur Grundlage dieser Prüfung erklärt, doch soll
dessen Ergebnis nun offenbar keine Relevanz mehr haben. Stattdessen soll
das Land in vollendeter Schwammigkeit lediglich in Form einer
Bundesratsinitiative darum bitten, für einen Vorrang des Wasserschutzes
zu sorgen. Eine Floskel, die bereits schon das heutige Wasserrecht für
sich beansprucht.
 
In gleicher Weise möchte rot-schwarz auch nicht von den
landesrechtlichen Wegen zu weiteren Umweltverträglichkeitsprüfungen
(UVP) für Tiefbohrungen Gebrauch machen. Hierzu hatte bereits vor einem
Jahr eine Ausarbeitung des Gesetzgebungs- und Beratungsdienstes des
Landtags gangbare Möglichkeiten aufgezeigt. Getreu dem Motto „Wer etwas
will, findet Wege, wer nicht will, sucht Gründe“ wird auch hier von der
Koalition lapidar auf die Bundesebene verwiesen, ohne die eigenen
Möglichkeiten auszuschöpfen.
 
Oliver Kalusch vom Geschäftsführenden Vorstand des BBU erklärt
abschließend: „Es ist an Absurdität nicht zu überbieten, sich selbst in
der Überschrift des eigenen Antrags und in einer Presserklärung für
einen ‚Vorrang des Trinkwasserschutzes vor Wirtschaftsinteressen‘ zu
feiern, während man lieber den Bund vorschiebt, um im Land die Hände in
den Schoß legen zu können. Es wäre geboten, zuerst im eigenen Bundesland
fortschrittliche Rechtsnormen zu verabschieden und auf dieser Grundlage
engagierte Bundesratsinitiativen zu starten. Das und keine
Placebo-Politik erwarten die Bürgerinitiativen von der Regierungskoalition.“
 
Engagement unterstützen
 
Zur Finanzierung seines vielfältigen Engagements bittet der BBU um
Spenden aus den Reihen der Bevölkerung. Spendenkonto: BBU, Sparkasse
Bonn, IBAN: DE62370501980019002666, SWIFT-BIC: COLSDE33.
 
Informationen über den BBU und seine Aktivitäten gibt es im Internet
unter http://www.bbu-online.de und telefonisch unter 0228-214032. Die
Facebook-Adresse lautet www.facebook.com/BBU72
Postanschrift: BBU, Prinz-Albert-Str.
55, 53113 Bonn.
 
Der BBU ist der Dachverband zahlreicher Bürgerinitiativen,
Umweltverbände und Einzelmitglieder. Er wurde 1972 gegründet und hat
seinen Sitz in Bonn. Weitere Umweltgruppen, Aktionsbündnisse und
engagierte Privatpersonen sind aufgerufen, dem BBU beizutreten um die
themenübergreifende Vernetzung der Umweltschutzbewegung zu verstärken.
Der BBU engagiert sich u. a. für menschen- und umweltfreundliche
Verkehrskonzepte, für den sofortigen und weltweiten Atomausstieg, gegen
die gefährliche CO2-Endlagerung, gegen Fracking und für
umweltfreundliche Energiequellen.
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Der Kollege Fred Maintz äussert sich zur neugewählten SPD-Spitze!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
 
als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) haben wir einen kritischen Beitrag des Kollegen Fred Maintz (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=fred+maintz) zu neugewählten SPD-Spitze (https://www.tagesspiegel.de/politik/kein-groko-ende-die-spd-spitze-sagt-die-revolte-wieder-ab/25297334.html) erhalten.
 
Diesen Beitrag wollen wir Euch keinesfalls vorenthalten und haben ihn deswegen nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet.
 
Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-
 
 

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Kollege Fred Maintz teilt mit:

 

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,,

erst mal Gratulation an die neu gewählte SPD-Spitze. Inwieweit die beiden mit ihren Anhänger(innen) (vor allem von der Basis) ihren übrigens sehr gemäßigten Links-Kurs auch durchhalten, wird sich zeigen. 

Die ersten Presse-Reaktionen geben ja schon mal einen Vorgeschmack auf die zu erwartenden Widerstände einflussreicher Kreise (bis in die SPD hinein). Aber genau das ist freilich nicht neu, denn es reicht ja schon eine Kombination aus wirtschaftlichem Zahlen-Interesse und sozialem Gerechtigkeits-Sinn (wie z.B. bei Walter-Borjans) völlig aus, um bei so manchen Kapital-abhängigen Journalisten für regelrechte Wutsprünge im Dreieck zu sorgen (oder zumindest tun sie im Sinne ihrer Auftraggeber so). 

Das war ja schon vor 20 Jahren gegen den damaligen SPD-Bundesfinanzminister und jetzigen LINKEn-Genossen Oskar Lafontaine so: „der gefährlichste Mann Europas“ hieß es damals vor allem wegen seiner völlig berechtigten Forderung nach der Besteuerung großer hektischer Kapitalbewegungen. Genau so  läuft das Spiel, wenn die kurzfristige Gier nach schnellem Reichtum schwerer wiegt als die Stabilität ganzer Volkswirtschaften. Offenbar wiederholt sich Ähnliches jetzt (?) gegen die frisch gewählten SPD-Vorsitzenden. 

Mit kollegialen Grüßen

Fred Maintz

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Auch UNICREDIT gibt die vorweihnachtliche Kunde über einen Stellenabbau in der Größenordung von 8000 Arbeitsplätzen! Fröhliche Weihnachten und einen GUTEN RUTSCH kann man dazu nur polemisch ausrufen!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
 
als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) prognostizieren wir bis zum sogenannten „HEILIGEN ABEND“ noch weitere nkündigungen über „STELLENABBAU“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=stellenabbau).
 
Den „Streich-Ochester-Reigen“ setzt jetzt die HBV-Mutter UNICREDIT fort.
 
Wie SPIEGEL ONLINE berichtet, will UNICREDIT 8000 Stellen streichen!
 
Der Klick auf den nachstehenden Link führt Euch direkt auf diesen Beitrag vom 03.12.19.
 
 
Die UNICREDIT hatte die deutsche HVB 2005 übernommen. Das war bis dato die größte Bankenfusion innerhalb Europas.
 

Und wie man sehen kann, war und ist auch diese Fusion mit Rationalisierung und Stellenabbau verbunden!

Der KAPITALISMUS ist halt nur am Profit und nicht am Menschen orientiert!

Fröliche Weihnachten, kann man dazu nur sagen!

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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Pünktlich zur Wochenmitte geben wir Euch unsere AK-TV-TIPPS für die kommenden Tage!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
 
pünktlich zur Wochenmitte geben wir Euch als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) wieder unsere AK-TV-TIPPS (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=ak-tv-tipps) für die kommenden Tage.
 

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Am SAMSTAG, DEN 07. DEZEMBER 2019, 20.15 UHR, strahlt der TV-SENDER
 
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den Film unter dem Titel
 
„EFFI BRIST“
 
aus.
 
Der Klick auf den nachstehenden Link führt Euch direkt zur Programmvorschau zu diesem Film.
 
 
Kurzbeschreibung:
 
In ein freud- und ereignisloses Leben als Ehefrau und bald auch Mutter eingebunden, lässt sich Effi auf eine Affäre mit dem ebenfalls verheirateten Major Crampas ein – der Beginn einer Abwärtsspirale, die tragisch endet.
 
Effis Eltern und sie selbst erwarten sich von der Ehe mit einem Adligen und Vertrauten des Fürsten Bismarck vor allem den gesellschaftlichen Aufstieg. Doch zunächst muss Effi mit ihrem Mann vom heimatlichen Hohen-Cremmen in den eher provinziellen Handelsort Kessin ziehen. Schwanger und von ihrem Mann zunehmend allein gelassen, fühlt sie sich in der Fremde unwohl. Was zu Anfang in ihrer Fantasie auch mit dem Reiz des Exotischen verbunden war, macht ihr bald nur noch Angst. In ihrem Kessiner Haus scheint es zu spuken, und die provinzielle Enge droht sie zu erdrücken.
 
Nach der Geburt ihrer Tochter Annie macht Effi Bekanntschaft mit dem neuen Bezirkskommandeur Major Crampas, einem charmanten Lebemann. Es folgen gemeinschaftliche Ausflüge des Ehepaares mit Crampas. Als Innstetten berufsbedingt abwesend ist, beginnt eine Affäre zwischen Effi und Crampas. Sie treffen sich nahezu täglich. Erst die Beförderung Innstettens zum Ministerialrat und der damit verbundene Umzug nach Berlin beenden diese Beziehung – sehr zur Freude und Erleichterung Effis. In Berlin erhofft sie sich ein neues, ihrem gesellschaftlichen Anspruch entsprechendes, großstädtisches Leben.
 

Der Stellenwert von Moral und Gesellschaft für das Individuum

Sechs Jahre später holt sie die Vergangenheit ein: Innstetten findet Crampas‘ Liebesbriefe. In einem ausführlichen Grundsatzgespräch über den Stellenwert von Moral und Gesellschaft für das Individuum diskutiert Innstetten mit seinem befreundeten Kollegen Wüllersdorf die Möglichkeiten seines Handelns. Für Innstetten steht fest, er muss Konsequenz zeigen. Er tötet Crampas im Pistolenduell, verstößt Effi und nimmt ihr die gemeinsame Tochter.
 
Bei einem späteren Wiedersehen begegnet ihr Annie mit kalter Höflichkeit. Effi gibt sie und sich verloren und erkrankt schwer. Erst auf Intervention ihres Hausarztes nehmen die Eltern Effi wieder bei sich auf, nachdem sie davor zur Wahrung ihrer moralischen Prinzipien den Kontakt mit ihr gemieden haben. Effi zieht wieder nach Hohen-Cremmen, kehrt nicht mehr ins gesellschaftliche Leben zurück und stirbt.
 
„Fontane Effi Briest“ ist Rainer Werner Fassbinders Adaption des Romans „Effi Briest“ von Theodor Fontane. Rückblickend bezeichnete Fassbinder den Film häufig als denjenigen, in dem er seine künstlerischen Ideen am unabhängigsten und vollständigsten umsetzen konnte. Trotz des wörtlich übernommenen Fontane-Textes unternimmt der Regisseur keineswegs den Versuch, den Roman in das Medium Film zu übersetzen. Vielmehr setzt er sich ganz im Sinne des Autorenfilmes auf eine eigenständig künstlerisch-konzeptionelle Weise kritisch mit der Romanvorlage auseinander.
 
Für Hanna Schygulla wurde die Effi zur einprägsamsten Rolle in ihrer Zusammenarbeit mit Fassbinder. Schygulla spielt ausdrucksstark mit einer Mischung aus Naivität und Unschuld.
 

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Am DIENSTAG, DEN 10. DEZEMBER 2019, 22.45 UHR, strahlt der TV-Sender
 
 
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die Dokumentation unter dem Titel
 
„IRGENDWER ZAHLT IMMER – VOM WERT DER ARBEIT“
 
aus.
 
Der Klick auf den nachstehenden Link führt Euch direkt zur Programmvorschau der Sendung.
 
 
Kurzbeschreibung der Sendung:
 
Das Leben im Hamsterrad: Die einen machen ein Vermögen, die anderen schuften zum Billiglohn. Was ist unsere Arbeit noch wert und wo liegt die Schmerzgrenze? Persönliche Einblicke geben in diesem Film der Milliardär Reinhold Würth und eine seiner Fabrikarbeiterinnen, der Start-up-Unternehmer Niklas Östberg und eine seiner Fahrradkurierinnen, sowie der Jungbauer Bertram Dohle, der mit seinem Dorf der Globalisierung trotzt.
Der Dokumentarfilm zeigt, was der ökonomische Druck mit Menschen aus ganz unterschiedlichen Lebenswelten macht: Mit Reinhold Würth, mit seiner Fabrikarbeiterin, mit seinem Verkaufsvertreter, aber auch mit dem Bauunternehmer, der wiederum versucht, die Preise des Würth-Vertreters zu drücken und – ungewollt – dessen Provision schmälert. Würth rechnet offen vor, dass der Wert seiner Unternehmen bei einem Verkauf bis zu 14 Milliarden Euro einbrächte. Und er habe 75.000 Menschen Arbeit gegeben. Seine Fabrikarbeiterin kommt gerade so über die Runden.
Der Start-up-Unternehmer Niklas Östberg kämpft mit seinem Unternehmen Delivery Hero gegen die harte globale Konkurrenz – und verliert am Ende den deutschen Markt an den Konkurrenten Lieferando. Doch diese „Niederlage“ spült für Östberg zugleich eine Milliarde Euro in die Kasse. „So funktioniert Kapitalismus“, sagt die Radkurierin, die für neun Euro die Stunde unterwegs ist, zum beinharten Konkurrenzkampf.
Der Jungbauer Bertram Dohle aus dem sauerländischen Dorf Kallenhardt sagt, man habe hier so etwas „wie ein eigenes kleines Wirtschaftssystem“. Das heißt, man hilft sich, wo man kann – und das oft unentgeltlich. Denn die Landwirte sind am Ende der Wertschöpfungskette in der Nahrungsmittelwirtschaft.
Das Porträt der Familie Dohle zeigt, wie sich Menschen organisieren, um auf einem globalen Markt bestehen zu können. Und es zeigt, dass Tradition und Heimatgefühl keine leeren Worthülsen sind, sondern zum Zusammengehigkeitsgefühl der Menschen gerade vor den Drohkulissen des globalen Marktes positiv beitragen können.
Filme im Ersten
Das tägliche Hamsterrad dreht sich immer schneller, aber die Menschen in diesem Film behalten ihren Humor und lassen sich ihre Würde nicht nehmen. Das ist eine Erkenntnis des Dokumentarfilms von Sascha Adamek und Martin Hahn. Er gewann 2017 den ARD-Dokumentarfilm-Wettbewerbs „Top of the Docs“.
 

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Wenn Interesse an den Sendungen besteht, bitten wir Euch um Vormerkung, denn wir werden diese Mitteilung auf unserer Homepage nicht wiederholen.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-
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Kollege Wolfgang Erbe informiert: Europäische Steuerzahler & deutsche Steuerzahler beraubt und betrogen – Cum Ex – Steuerraub in Milliardenhöhe – Deutsche Bank wegen Danske Bank erneut im Visier von US-​Ermittlern! / Griechenland verurteilt Ex-​Siemens-​Chef von Pierer zu langer Haftstrafe! / u. a. m.!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
 
als Gewerkschafter/(Innen-Arbeitskreis (AK) hat uns ein weiteres Info-Potpourri des Kollegen Wolfgang Erbe (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=wolfgang+erbe ) erreicht.
 
Darin berichtet Wolfgang zu folgenden Themen:
 
„Europäische Steuerzahler & deutsche Steuerzahler beraubt und betrogen – Cum Ex – Steuerraub in Milliardenhöhe – Deutsche Bank wegen Danske Bank erneut im Visier von US-​Ermittlern!“
 
„Griechenland verurteilt Ex-​Siemens-​Chef von Pierer zu langer Haft!“
 
Wir haben das komplette Info-Potpourri nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet.
 
Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-
 

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Kollege Wolfgang Erbe informiert:

Europäische Steuerzahler & deutsche Steuerzahler beraubt und betrogen – Cum Ex – Steuerraub in Milliardenhöhe – Deutsche Bank wegen Danske Bank erneut im Visier von US-​Ermittlern  + Griechenland verurteilt Ex-​Siemens-​Chef von Pierer zu langer Haftstrafe

Cum-Ex-Skandal:

Die Geschichte eines organisierten Steuerraubs

Die herrschende Politik sah jahrelang tatenlos zu

https://www.linksfraktion.de/themen/dossiers/cum-ex-skandal-geschichte-eines-organisierten-steuerraubs/

https://de.wikipedia.org/wiki/Dividendenstripping#Cum-Cum-Geschäfte

https://www.sueddeutsche.de/thema/Cum-Ex

In der Affäre um die großanlegten Cum-Ex-Steuerbetrugsgeschäfte kommt der deutsche Ableger der internationalen Großkanzlei Freshfields immer stärker ins Gerede. Erst zahlte die Sozietät nach der Pleite einer kanadischen Bank, die jahrelange mit Hilfe der Freshfields-Juristen in die Staatskasse gegriffen hatte, heftige 50 Mio. Euro, um sich den Insolvenzverwalter vom Halse zu halten. Dann verdichteten sich die Hinweise gegen die Großkanzlei so stark, dass Ende letzter Woche der Top-Steueranwalt des Hauses in Untersuchungshaft kam. Seitdem gibt es unter Juristen in Frankfurt kaum noch ein anderes Thema.

https://www.capital.de/wirtschaft-politik/cum-ex-skandal-rechtsanwaelte-als-gierige-investmentbanker

sollen rund 200 Milliarden Euro gewaschen worden sein. In mehreren Ländern laufen Ermittlungen gegen das Geldhaus

https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/ermittler-durchsuchen-zentrale-der-deutschen-bank-in-frankfurt-16402590.html

Slime – Wenn der Himmel brennt

https://www.youtube.com/watch?v=u8zcwIIPSnc

https://www.youtube.com/watch?v=DFXFNzIiKDc&list=RDDFXFNzIiKDc&start_radio=1#t=5

Brüllen, zertrümmern und weg

https://www.youtube.com/watch?v=MblJQ9ESo3I&list=RDDFXFNzIiKDc&index=11

https://www.br.de/nachrichten/wirtschaft/cum-ex-geschaefte-deutsche-bank-tief-in-steuerskandal-verstrickt,RFUXrQl

Deutsche Bank: Schock für Investoren

https://www.4investors.de/nachrichten/boerse.php?sektion=stock&ID=136971

Half die Deutsche Bank dem dänischen Finanzinstitut?

https://www.spiegel.de/wirtschaft/deutsche-bank-und-danske-bank-geldwaescheskandal-weitet-sich-aus-a-1240106.html

Deutsche Bank wegen Danske Bank erneut im Visier von US-​Ermittlern

 
Griechenland verurteilt Ex-​Siemens-​Chef von Pierer zu langer Haftstrafe
In einer rund 20 Jahre zurückliegenden Schmiergeldaffäre in Griechenland sind frühere Siemens -Manager zu hohen Haftstrafen verurteilt worden – darunter der langjährige Vorstands- und Aufsichtsratschef Heinrich von Pierer (78), den das Gericht zu 15 Jahren Haft verurteilte. Nach dreijähriger Verhandlung hat ein Gericht in Athen insgesamt 22 ehemalige Mitarbeiter der Siemens AG und des früheren staatlichen griechischen Telekommunikationsunternehmens OTE wegen Bestechung und Geldwäsche zu Haftstrafen zwischen sechs und 15 Jahren verurteilt.

Unter den Verurteilten seien auch sieben Deutsche, berichtete der staatliche Rundfunk (ERT) am Montag weiter.

 
15 Jahre Knast
 
Wolfgang Erbe
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WeMove.Eu ruft auf: Die Gewalt gegen Frauen gehört europaweit gesetzlich verboten!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
 
soeben erreicht uns als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) eine Mitteilung von WeMove.EU (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=wemove.eu) zum Thema „GEWALT GEGEN FRAUEN“.
 
Die Organisation weist darauf hin, dass alle drei Stunden eine Frau ermordet wird und ruft dazu auf, der zuständigen EU-Kommissarin Helena Dalli möglichst von uns allen eine Botschaft zukommen zu lassen.
 
Wir haben die komplette Mitteilung inklusive der Möglichkeit der Botschaftsversendung nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme und Bedienung auf unsere Homepage gepostet und in der Kategorie „KAMPAGNEN“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/kampagnen/) archiviert.
 
Macht bitte ALLE mit!
 
Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-
 
Bildergebnis für fotos vom logo von wemove.eu"
 

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WeMove.EU ruft auf:

 
Jede Woche werden 50 Frauen in Europa ermordet. Wir fordern der Gewalt gegen Frauen Einhalt zu gebieten.
 
Woche für Woche sterben in Europa 50 Frauen durch häusliche Gewalt. Es gibt gute Gesetze, die dem ein Ende setzen können. Die Istanbul-Konvention ist ein solches Gesetz, das aber immer noch nicht in der ganzen EU in Kraft ist. Machen wir Druck und bewahren so Frauen vor Gewalt und Tod.
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Hallo Manni Engelhardt,

alle drei Stunden stirbt eine Frau durch die Hand eines Mannes, der sie angeblich liebt. Das sind 50 jede Woche, 2400 waren es im vergangenen Jahr. [1] Die Proteste überall auf der Welt zeigen, dass es den Frauen (und vielen Männern) reicht. [2]

Nach langen Kämpfen der internationalen Frauenbewegung gibt es seit 2014 die Istanbul-Konvention, ein internationales Abkommen, das den Schutz von Frauen vor Gewalt zum Ziel hat. Einige EU-Mitgliedsländer blockieren aber seit zwei Jahren, dass das Abkommen durch die EU ratifiziert wird. [3]

Ursula von der Leyen, neue Präsidentin der Europäischen Kommission, hat eine Lösung für die ersten 100 Tage ihrer Amtszeit auf die Tagesordnung gesetzt. [4] Das ist ein fantastisches Versprechen und auch ein Ergebnis jahrelanger feministischer Mobilisierungen.

Wir bleiben aber wachsam, denn Worten müssen auch Taten folgen. Seit diesem Montag ist die für Gewalt gegen Frauen zuständige Kommissarin Helena Dalli. Wir wollen sie von ihrer ersten Woche an wissen lassen, dass wir Bürgerinnen und Bürger aus Europa aufmerksam beobachten, ob sie sich für die Frauen und die Istanbul-Konvention einsetzt. Wir haben Facebook-Kommentare und Tweets vorbereitet, die Sie sofort verschicken können.

Eine Botschaft an Helena Dalli senden

Dass jeden Tag Frauen durch ihre Ehemänner und Ex-Partner ermordet werden, ist nur eine Dimension der Gewalt gegen Frauen. Weitaus mehr Frauen erleiden jeden Tag psychische Gewalt, sexuelle Gewalt und Vergewaltigung. Immer noch gibt es Genitalverstümmelung. Sexuelle Ausbeutung und Menschenhandel sind verbreitet, Belästigung und Stalking gehören zum Alltag von Frauen. Wir wollen nicht länger hinnehmen, dass jede dritte Frau ab 15 Jahre in der EU mindestens ein Mal in ihrem Leben körperliche und/oder sexuelle Gewalt erlebt. Von der drohenden Gewalt sind über 250 Millionen Frauen und Mädchen betroffen: Selbst wenn sie nicht direkt Opfer werden, leben sie in der Angst davor.

Es war ein Meilenstein der Frauenbewegung, als die EU und viele Mitgliedsländer die Istanbul-Konvention vor zwei Jahren unterzeichnet haben. Die Konvention sieht weitreichende Maßnahmen vor, Frauen vor Gewalt zu schützen und sie finanziell zu unterstützen. Diese Grundlage brauchen wir europaweit, deshalb muss die EU die Konvention endlich ratifizieren.

Sowohl die neue Ratspräsidentin als auch die zuständige Kommissarin Dalli haben versprochen, entschlossen gegen Gewalt gegen Frauen vorzugehen und die Ratifizierung der Istanbul-Konvention zu erreichen. Mit unseren Nachrichten lassen wir sie wissen, dass wir sie beim Wort nehmen.

Eine Botschaft an Helena Dalli senden

Mit feministischer Energie,

Jörg Rohwedder (Lübeck)
Virginia López Calvo (Madrid)
Marta Tycner (Warschau)
Giulio Carini (Rom)
David Schwartz (Brüssel)
Alexandre Naulot (Marseille)
für das gesamte WeMove.EU-Team

Referenzen:
[1] https://www.womenlobby.org/IMG/pdf/european_coalition_factsheet_final_all_logos_8_march.pdf
[2] https://www.bbc.com/news/world-50557784
https://www.independent.co.uk/news/world/politics/international-day-for-the-elimination-of-violence-against-women-protests-un-a9216996.html
[3] http://www.europarl.europa.eu/legislative-train/theme-area-of-justice-and-fundamental-rights/file-eu-accession-to-the-istanbul-convention
[4] https://ec.europa.eu/commission/presscorner/detail/en/speech_19_4230

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Der MERKUR berichtet heute über die Widerstandsaktionen der Beschäftigten bei THYSSENKRUPP! Als AK sind wir der Meinung, dass das ein guter Anfang ist, der sich fortsetzen muss!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) haben wir sehr häufig über die beschissene Situation der Kolleginnen und Kollegen bei THYSSENKRUPP berichtet, wie Ihr es durch den Klick auf den nachstehenden Link aufrufen und nachlesen könnt.

> http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=thyssenkrupp !

Den jüngsten Beitrag zum Thema hatten wir mit Datum vom 22.11.2019 auf unsere Homepage gepostet. Diesen Beitrag könnt Ihr direkt durch den Klick auf den nachstehenden Link aufrufen.

> http://www.ak-gewerkschafter.de/2019/11/22/in-bezug-auf-thyssenkrupp-haben-wir-als-ak-recht-behalten-der-stellenabbau-wird-gigantisch-werden-dagegen-muss-widerstand-her/ !

Wie der MERKUR online soeben berichtet, haben die Kolleginnen und Kollegen bei THYSSENKRUPP gemeinsam mit der IG-Metall den Widerstand begonnen!

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Aktualisiert:

Beim angeschlagenen Industriekonzern Thyssenkrupp bangen die Beschäftigten der Stahlsparte um ihre Arbeitsplätze. Foto: Marcel Kutsch/dpa Bildergebnis für fotos vom copyright zeichen"Marcel Kutsch

Thyssenkrupp-Stahlkocher fordern sichere Jobs

Bei Thyssenkrupp wächst die Unruhe. Die Stahlarbeiter fühlen sich als „Schmuddelkinder“ des Konzerns behandelt. Jahrelang sei nicht in moderne Anlagen investiert worden. Das räche sich jetzt.

Duisburg (dpa) – Bei den Stahlarbeitern von Thyssenkrupp wächst die Wut. Vor einer Aufsichtsratssitzung der Stahlsparte des angeschlagenen Industriekonzerns machten sie ihrem Unmut lautstark Luft und forderten den Erhalt ihrer Arbeitsplätze.

Thyssenkrupp will bis zu 2000 der insgesamt 27.000 Arbeitsplätze beim Stahl abbauen. Ein Tarifvertrag, der betriebsbedingte Kündigungen ausschließt, läuft Ende des Jahres aus. Nach Angaben der IG Metall waren 6000 Mitarbeiter vor das Verwaltungsgebäude von Thyssenkrupp Steel in Duisburg gezogen.

Der Vorstand der Stahlsparte wollte in der Aufsichtsratssitzung sein Konzept für die Zukunft des größten deutschen Stahlproduzenten vorstellen. Die Arbeitnehmervertreter fordern, dass der Kündigungsschutz verlängert wird. Thyssenkrupp mit weltweit 162.000 Mitarbeitern hatte bereits den konzernweiten Abbau von 6000 Arbeitsplätzen angekündigt.

Der Ruhrkonzern steckt seit langem in der Krise und schreibt rote Zahlen. Zuletzt musste er sogar den führenden Börsenindex Dax verlassen. Auch die Stahlsparte steht unter Druck, weil die geplante Stahlfusion mit dem europäischen Zweig des indischen Stahlkonzerns Tata von der EU untersagt worden war. Der Bau von zwei Stahlwerken vor über zehn Jahren in Brasilien und den USA hatte den Konzern an den Rand des Ruins gebracht und belastet ihn noch heute.

Redner von IG Metall und Betriebsrat warfen dem Management vor, mit Blick auf die Fusion jahrelang notwendige Investitionen in den Stahl unterlassen zu haben. „Der Stahlbereich ist durch fehlende Investitionen der letzten Jahre regelrecht ausgehungert“, sagte der frühere IG-Metall-Vorsitzende Detlef Wetzel, der stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender bei Thyssenkrupp Steel ist. Das Unternehmen erklärte, angesichts der wirtschaftlichen Situation sei der finanzielle Spielraum begrenzt. Für den Stahlbereich seien aber bereits Investitionen von 570 Millionen Euro jährlich geplant. Arbeitnehmervertreter hatten eine fast dreimal so hohe Summe gefordert.

Der Gesamtbetriebsratsvorsitzende von Thyssenkrupp Steel, Tekin Nasikkol, machte die Führung des Konzerns für die Misere beim Stahl verantwortlich. „Dieser Konzern wurde von unfähigen Managern zugrunde gewirtschaftet“, sagte er. Jahrelang seien die Stahlarbeiter als „Schmuddelkinder des Konzerns“ behandelt worden. Sogar Reparaturen seien unterlassen oder nur notdürftig durchgeführt worden. Dabei habe der Stahl in den vergangenen zehn Jahren 3,5 Milliarden Euro an Gewinnen in die Konzernkasse überwiesen. „Jetzt ist es an der Zeit, dass dieses Geld wieder zurückfließt“, forderte Nasikkol.

Zu der Kundgebung waren Thyssenkrupp-Beschäftigte aus ganz Nordrhein-Westfalen nach Duisburg gekommen. Michael Faust war aus dem Siegerland angereist, wo er in einer Bandbeschichtungsanlage arbeitet. „Die Stimmung unter den Kollegen ist schlecht“, berichtete er. „Vom Vorstand gibt es keine klaren Aussagen zur Zukunft.“ Jörg Jakob, der aus der Kokerei des Stahlwerks gekommen war, forderte: „Wir brauchen frisches Geld. Jahrelang hat es nur Sparprogramme gegeben.“

Die erst seit Anfang Oktober amtierende neue Thyssenkrupp-Chefin Martina Merz muss einen Strategieschwenk beim Stahl einleiten. Das Joint Venture mit Tata sollte die Abhängigkeit des Konzerns vom konjunkturabhängigen Stahlgeschäft deutlich verringern. Jetzt könnte die Bedeutung des Stahls für den Konzern wieder wachsen – und das in schwierigen Zeiten. Allein bis Ende Oktober ist die Rohstahlproduktion in Deutschland nach Angaben des Branchenverbands um 4,6 Prozent gesunken. Hinzu kommt, dass der Klimaschutz immense Summen erfordert. Thyssenkrupp kalkuliert mit Investitionen von rund 10 Milliarden Euro in den kommenden 30 Jahren.

Geld für den Umbau des Konzerns soll die profitable Aufzugssparte bringen. Ob dies über einen Börsengang, einen Komplett- oder einen Teilverkauf geschehen soll, ist nach Unternehmensangaben noch offen. Auch bei den Mitarbeitern des Aufzugsgeschäfts herrscht Verunsicherung. Sie haben für Mittwoch eine Kundgebung vor der Konzernzentrale in Essen angekündigt. Die Zeiten bei Thyssenkrupp bleiben unruhig.

Thyssenkrupp Steel Europe

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Wer den Beitrag direkt online auf der Homepage des MERKUR lesen möchte, der/die klicke bitte den nachstehenden Link an.

> https://www.merkur.de/wirtschaft/thyssenkrupp-stahlarbeiter-demonstrieren-zr-13266772.html !

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Als AK begrüßen wir diese Widerstandsaktion der Kolleginnen und Kollegen sehr. Das ist allerdings erst der Anfang. Am Mittwoch, den 04. Dezember 2019 gehen die Widerstandaktionen weiter. Wir rufen zur SOLIDARITÄT mit den kämfenden Kolleginnen und Kollegen auf und werden weiter dazu berichten.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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Der Arbeitskreis Umwelt (AKU) Gronau informiert über einen NIKOLAUSSPAZIERGANG an der Uranfabrik Gronau und über weitere Proteste gegen den Uranmüllexport!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) haben wir eine Pressemitteilung des Arbeitskreis Umwelt (AKU) Gronau über den Kollegen Udo Buchholz, dem Pressesprecher und Vorstandsmitglied des BBU (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=udo+buchholz+bbu) erhalten.

Darin wird ein Nikolausspaziergang an der Uranfabrik in Gronau und der weitere Proteste gegen den Uranmüllexport angekündigt.

Wir haben die komplette Pressemitteilung nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet und in der Kategorie „ATOMPOLITIK“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/atompolitik/) archiviert.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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Pressemitteilung des AKU Gronau:

Arbeitskreis Umwelt (AKU) Gronau
Mitglied im Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU)
c/o Siedlerweg 7
48599 Gronau
02562-23125

02.12.2018

Pressemitteilung

Nikolausspaziergang an der Uranfabrik in Gronau / Weitere Proteste gegen
Uranmüllexport

Mitglieder mehrerer Anti-Atomkraft- und Friedensinitiativen aus dem
Münsterland, aus Enschede (NL) und aus der Grafschaft Bentheim haben
sich am Sonntag (1.12.2019) zum Nikolaus-Sonntagsspaziergang an der
Gronauer Urananreicherungsanlage getroffen. Erfreut waren die
Teilnehmerinnen und Teilnehmer wieder über den Kuchen der Schüttorfer
VolxKküche und über verschiedene Nikolausgeschenke. Diese wurden dem
Anti-Atomkraft-Nikolaus im Vorfeld von der Umweltorganisation Robin
Wood, vom Netzwerk Friedenskooperative, von der Deutschen
Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen und vom
Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) zur Verfügung gestellt.

Schon seit Ende 1986 finden an jedem ersten Sonntag im Monat
Sonntagsspaziergänge an der Urananreicherungsanlage in Gronau statt.
Bisher ist keiner der inzwischen traditionellen Sonntagsspaziergänge
ausgefallen. Mit den Spaziergängen wird immer wieder ins öffentliche
Bewusstsein gerufen, dass in Gronau angereichertes Uran, aber auch
Atommüll, produziert wird. Mit dem Uran aus Gronau werden Atomkraftwerke
in aller Welt betrieben. Und während die letzten Atomkraftwerke in der
Bundesrepublik Ende 2022 stillgelegt werden sollen, was aus Sicht der
Anti-Atomkraft-Bewegung allerdings viel zu spät ist, gibt es für die
Gronauer Uranfabrik bisher noch keine Laufzeitbegrenzung. Und so gibt es
im Jahr 2020 weiteren Anlass für die Fortsetzung der
Sonntagsspaziergänge. Erster Termin nach Neujahr ist der 5. Januar.

Neue Proteste gegen Uranmüllexporte

Am Rande des Gronauer Nikolausspazierganges waren auch die neuen
Uranmüllexporte von Gronau nach Russland ein wichtiges Thema. Vermutlich
startet am Montag (9. Dezember) erneut ein Sonderzug mit Uranmüll von
Gronau Richtung Russland. Dabei durchquert er zunächst das Münsterland,
das Ruhrgebiet und die Niederlande. Ab Amsterdam wird der Uranmüll
dannmit einem Schiff nach Russland transportiert. Schon jetzt werden in
mehreren Städten für den kommenden Montag Protestaktionen geplant, u. a.
in Gronau und Münster.

Weitere Informationen aus der Friedens- und Umweltbewegung:

https://www.robinwood.de

https://www.friedenskooperative.de

https://bbu-online.de

https://nrw.dfg-vk.de/startseite

http://www.enschedevoorvrede.nl

https://www.facebook.com/AKU.Schuettorf

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Für das Tarifgebiet Niedersachsen & Bremen hat die IG-Metall in der Holz- & Kunststoffindustrie einen Tarifabschluß erzielt!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
 
als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) berichteten wir auch über die Tarifverhandlungen in der Holz- und Kunststoffindustrie, wie Ihr es unschwer durch den Klick auf den nachstehenden Link aufrufen und nachlesen könnten.
 
 
Den jüngsten Beitrag zum Thema hatten wir am 13.10.19 auf unsere Homepage gepostet. Diesen könnt Ihr durch den Klick auf den nachstehenden Link direkt aufrufen.
 
 
Am 26. November 2019 wurde ein Ergebnis für Niedersachsen und Bremen zwischen der IG-Metall und den Arbeitgebern in Niedersachsen erzielt.
 
Dazu teilt die IG-Metall das Nachstehende mit:
 
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Verhandlungsergebnis: 2,6 und 1,8 Prozent – Extraplus für Azubis

 
Die Entgelte in der Holz und Kunststoff verarbeitenden Industrie in Niedersachsen steigen ab 1. Januar 2020 um 2,6 Prozent – und um weitere 1,8 Prozent ab 1. Januar 2021. Die Laufzeit des Entgelt-Tarifvertrags beträgt 23 Monate und endet am 31. August 2021. Für die Monate Oktober bis Dezember 2019 gibt es eine Einmalzahlung von 150 Euro.
Dieses Verhandlungsergebnis haben IG Metall und Arbeitgeber gestern Nacht in Hannover erzielt.
 
 

Bis zu 10,3 Prozent mehr für Auszubildende

Die IG Metall hat es zudem erreicht, ein Extraplus für Auszubildende durchzusetzen. Die Ausbildungsvergütungen steigen überproportional zwischen 55 Euro im ersten Ausbildungsjahr – ein Plus von 6,51 Prozent – und 100 Euro im vierten Ausbildungsjahr – ein Plus von 10,3 Prozent. Zudem erhalten die Auszubildenden eine Einmalzahlung für die Monate Oktober bis Dezember von 75 Euro.
 
Damit rücken die Ausbildungsvergütungen in der Holz und Kunststoff verarbeitenden Industrie Niedersachsen/Bremen deutlich an die Metall- und Elektroindustrie heran – mit 900 Euro im ersten und 1070 Euro im vierten Jahr.
 

Ein Jahr länger Altersteilzeit

Außerdem haben IG Metall und Arbeitgeber ausgehandelt, dass der Tarifvertrag Demografie um weitere acht Monate verlängert wird und gemeinsam mit dem Entgelt-Tarifvertrag am 31. August 2021 endet. Folglich können dann beide Tarifverträge synchron neu verhandelt werden.
 
Für die Beschäftigten in der Holz- und Kunststoffindustrie bedeutet das, dass die Tarifregelungen zur Altersteilzeit um ein Jahr verlängert werden.
 

Schwierige Tarifrunde

Das Verhandlungsergebnis haben IG Metall und Arbeitgeber in der bereits dritten Verhandlungsrunde für Niedersachsen/Bremen erzielt – nach insgesamt drei Monaten schwieriger Tarifverhandlungen in der Holz- und Kunststoffindustrie. Die Arbeitgeber wollten zunächst Lohnerhöhungen unterhalb der Inflation. In den Tarifverhandlungen vergangene Woche Freitag hatten die Arbeitgeber ihr Angebot auf lediglich 1,7 und 1,5 Prozent mehr Geld erhöht, bei deutlich längerer Laufzeit. Über 11000 Beschäftigte mussten bundesweit mit Warnstreiks Druck machen, betonte Wilfried Hartmann, IG Metall-Verhandlungsführer in Niedersachsen und Bremen. „Es waren viele Aktivitäten in den Betrieben notwendig, bis die Arbeitgeber bereit waren, einen sachgerechten Tarifabschluss zu akzeptieren.“
 
Bundesweit sind über 180.000 Beschäftigte in der Möbelindustrie und der Holz- und Kunststofffertigung beschäftigt.
 

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Wer den Beitrag direkt online auf der Homepage der IG-Metall lesen möchte, die /der klicke bitte den nachstehenden Link an.

> https://www.igmetall.de/tarif/tarifrunden/holz-und-kunststoff/verhandlungsergebnis-steht-mehr-geld-und-extraplus-azubis !

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Als AK bemerken wir:

1. Die Laufzeit erscheint zwar noch hoch, liegt aber mit 23 Monaten unterhalb der Zweijahresgrenze!

2. Die Frage, die sich anschließt ist die, wie es in den übrigen Tarifbereichen aussehen wird?

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

 
 
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