Kollege Fred Maintz prangert die Einführung der „Unendlichkeitshaft“ in Bayern an!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

soeben haben wir als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) eine weitere Mitteilung des Kollegen Fred Maintz (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=fred+maintz) erhalten.

Fred teilt darin mit, dass Bayern die sogenannte „Unendlichkeitshaft“ einführt.

Er bezieht sich auf einen Online-Artikel aus der SÜDDEUTSCHEN, den er angefügt hat. Wir haben die komplette Mitteilung nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme  auf unsere Homepage gepostet.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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Fred Maintz teilt mit:

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

es ist unfassbar. Da wird in Bayern fast unbemerkt ein vollkommen undemokratisches „Gefährder-Gesetz“ inklusive Unendlichkeitshaft eingeführt.

Man kann es nicht glauben, aber es ist wahr!

Nachstehend habe ich Euch den Artikel aus der Süddeutschen angehängt.

Ein Aufschrei der Entrüstung müsste jetzt durch Deutschland gehen.

Mit kollegialen Grüßen

Fred Maintz

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http://www.sueddeutsche.de/bayern/gefaehrder-gesetz-bayern-fuehrt-die-unendlichkeitshaft-ein-1.3594307

Gefährder-Gesetz Bayern führt die Unendlichkeitshaft ein

Wer in Bayern unter Verdacht steht, ein Gefährder zu sein, kann schon bald lange in Haft gehen – unendlich lange.

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  • Gefährder können ab August in Bayern länger vorbeugend eingesperrt werden.
  • Der Landtag in München stimmte mit den Stimmen der CSU für das Polizeiaufgabengesetz, das die Erhöhung der Präventivhaft von bisher 14 Tagen auf unbefristete Zeit vorsieht.
  • Alle drei Monaten soll ein Richter darüber entscheiden müssen.
Kommentar von Heribert Prantl

In Bayern gibt es künftig eine Haft, die es nirgendwo sonst in Deutschland gibt. Sie heißt hier offiziell, wie in anderen Bundesländern auch, Gewahrsam; auch Vorbeugehaft wird sie genannt. In Wahrheit ist sie Unendlichkeitshaft, sie ist eine Haft ad infinitum:

In Bayern kann man künftig, ohne dass eine Straftat vorliegt, schon wegen „drohender Gefahr“, unbefristet in Haft genommen werden. Da nimmt sich vergleichsweise das schludrige Prozedere, mit dem einst Gustl Mollath in der Psychiatrie festgehalten wurde, schon fast vorbildlich aus.

Bisher konnte die Vorbeugehaft in Bayern bis zu 14 Tage dauern, länger als anderswo. Künftig aber, nach der Reform des Polizeiaufgabengesetzes, können diese 14 Tage ewig dauern; es gibt keine Höchstfrist mehr; und die richterliche Kontrolle ist sehr unzureichend.

Das alles ist eigentlich unvorstellbar; bei diesem Gesetz „zur Überwachung gefährlicher Personen“ denkt man an Guantanamo, Erdogan oder die Entrechtsstaatlichung in Polen. Die Haft ad infinitum wurde aber im Münchner Landtag beschlossen. Die CSU sollte sich schämen; die Opposition, deren Aufstand nicht einmal ein Sturm im Wasserglas war, auch. Dieses Gesetz ist eine Schande für einen Rechtsstaat.

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CAMPACT sendet einen Hilferuf: „Wir haben ein Problem!“

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

soeben erreicht uns als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) eine wichtige Mitteilung von CAMPACT (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=campact).

Diese ist wie nachstehend betitelt:

„Wir haben ein Problem!“

Und dieses Problem ist hauptsächlich finanzieller Natur!

Wir haben die komplette Mitteilung nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme und Bedienung auf unsere Homepage gepostet.

LASST UNS GEMEINSAM CAMPACT IN JEDER HINSICHT STÜTZEN!

Für den AK Manni Engelhardt –Koordinator-

http://www.parteien-news.de/images/stories/campact-e-v-neu.jpg

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CAMPACT ruft auf:

 

Lieber Manni Engelhardt,

offen gesagt, wir haben ein Problem: In der ersten Jahreshälfte hat Campact rund 1.000.000 Euro weniger an Spenden erhalten als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. 2016 war das TTIP-Entscheidungsjahr – daher kalkulierten wir für 2017 vorsichtig. Trotzdem sind bislang rund 400.000 Euro weniger an Spenden eingegangen als geplant. Einen solchen Einbruch haben wir in unserer zwölfjährigen Geschichte noch nicht erlebt. Ich möchte Ihnen erklären, was genau passiert ist und wie unser Plan jetzt aussieht.

Seit Jahren basiert unsere Finanzierung komplett auf den Förderbeiträgen und den Kampagnenspenden der 1,9 Millionen Campact-Unterstützer/innen. Im Unterschied zu vielen anderen Organisationen verzichten wir auf Zuschüsse von Ministerien oder sonstigen staatlichen Stellen – und werben auch keine Spenden von Unternehmen ein. Wir glauben, so am besten unsere Unabhängigkeit zu sichern.

Diese Arbeitsweise macht uns stark – und gleichzeitig verletzlich. Im großen Stil erhalten wir nur dann Spenden, wenn kontroverse politische Fragen anstehen: Wenn es um Genmais auf unseren Feldern geht oder den Atomausstieg. Um Wasserprivatisierung oder TTIP. Deswegen macht uns Angela Merkels Wahlkampfstrategie zu schaffen. Im Jahr der Bundestagswahl schläfert die Kanzlerin die politische Debatte ein und vermeidet jede Entscheidung, die viele Bürger/innen gegen sie aufbringen könnte. Von anderen Parteien eignet sie sich die populärsten Forderungen an – wie den Atomausstieg, den Mindestlohn, und jüngst machte sie eine Kehrtwende bei der Ehe für alle.

Nach der Wahl ist es mit der Ruhe vorbei. Insbesondere, wenn die Union künftig, wie in Nordrhein-Westfalen, mit der FDP regieren sollte. Die Rückkehr von Gentechnik droht ebenso wie extrem klimafeindliche Politik. Und auch bei den anderen Regierungskonstellationen wird es zu großen politischen Auseinandersetzungen kommen. Wir glauben, dass wir dann auch wieder mehr Spenden direkt für unsere Kampagnen erhalten.

Aber so viel Zeit haben wir nicht: Wenn wir unsere finanzielle Situation nicht schnell verbessern, müssen wir unsere Ausgaben massiv reduzieren. Bislang konnten wir parallel gegen TTIP, Fracking und Glyphosat arbeiten. Diese Schlagkraft würden wir durch die Kürzungen einbüßen – ausgerechnet jetzt. Der neuen Regierung müssten wir geschwächt gegenübertreten. Ein furchtbares Szenario, das wir verhindern wollen. Dazu suchen wir 2.800 neue Förderinnen und Förderer, die Campact zukünftig mit einem regelmäßigen Beitrag unterstützen. Manni Engelhardt, seien Sie dabei.

Schon mit 5 Euro im Monat helfen Sie enorm.

Klicken Sie hier, und fördern Sie Campact regelmäßig
https://www.campact.de/campact/unterstuetzen/foerdern-ev1/?_mv=3qbR5yTxS45CBUUdVkM0l1

Um die Arbeit von Campact unabhängig von den Schwankungen des politischen Alltags zu machen, setzen wir schon lange auf die Unterstützung von Förderinnen und Förderern. Knapp 60.000 Menschen ermöglichen unsere Kampagnen mit regelmäßigen Beiträgen. Diese Strategie macht sich bezahlt: Bei unseren politischen Gegnern sind wir für unsere Schnelligkeit, unsere starken Themen und unsere Ausdauer bekannt.

Wenn sich die Chance bietet, etwas zu verändern, zögern wir nicht. Dank unserer Förder/Innen können wir blitzschnell Kampagnen starten, ohne andere Themen zu vernachlässigen. Im entscheidenden Moment sind wir da – und müssen nicht erst um Spenden fragen. Ohne diese Schnelligkeit hätten wir letztes Jahr die teilweise Wiederzulassung der für Bienen tödlichen Neonikotinoide nicht verhindern können. Wir hatten nur wenige Wochen, eine entsprechende Verordnung aus dem Landwirtschaftsministerium zu stoppen.

Beherrscht ein Thema die Schlagzeilen, wird erst einmal viel gespendet. Aber oft braucht es einen langen Atem, um einen wirklichen Erfolg zu erzielen – auch dann, wenn ein Thema wieder in der öffentlichen Versenkung verschwunden ist. Unsere Förderinnen und Förderer machen es uns möglich, so lange an einer Kampagne dran zu bleiben, wie es politisch sinnvoll ist. Nur so konnten wir 2016 das Fracking-Verbot im Schiefergestein erreichen – nach vier Jahren Kampagnenarbeit.

Tatsache ist: Wir müssen die Verluste der ersten Jahreshälfte ausgleichen. Andernfalls werden die nötigen Einsparungen auf Kosten unserer Ausdauer, Themenvielfalt und Schnelligkeit gehen. Noch in diesem Monat treffe ich mich mit meinen Kolleg/innen, um über das weitere Vorgehen zu entscheiden. Bitte machen Sie unsere unabhängige Arbeit weiter möglich und fördern Sie Campact mit Ihrem regelmäßigen Beitrag. Schon mit 5 Euro monatlich unterstützen Sie unsere gemeinsamen Ziele.

Klicken Sie hier, um Campact regelmäßig zu fördern
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Wenn Sie Campact mit einem regelmäßigen Beitrag fördern, stärken Sie progressive Politik und sichern unsere finanzielle Unabhängigkeit. Als Förder/in laden wir Sie zur jährlichen Ideenwerkstatt ein und Sie erhalten mehrmals im Jahr eine spezielle Förder-Info. Am Jahresanfang erhalten Sie eine steuerlich absetzbare Spendenquittung über Ihre Beiträge. Ihre Unterstützung können Sie jederzeit formlos kündigen.

Mit herzlichen Grüßen
Ihr Felix Kolb
Campact-Vorstand

PS: Geld ist das eine. Die Anzahl unserer Förderinnen und Förderer spielt aber auch eine große Rolle, um uns als Bürgerbewegung Gehör zu verschaffen. Je mehr Menschen uns unterstützen, desto stärker sind wir. Deshalb: Kämpfen Sie mit uns gemeinsam!

PPS: Wenn Sie uns Ihre Förderzusage bis zum 25. Juli geben, senden wir Ihnen als Dankeschön unseren neuen Campact-Aufkleber.
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27283 Verden

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Die angedrohten Sanktionen gegen Erdogan sind nur AFFENTHEATER! Der ERDOWAHN wird weitergehen, wir wetten darauf!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) haben wir beständig auf den sich steigernden Erdowahn des türkischen Staatspräsidenten Erdogan hingewiesen, wie Ihr es durch den Klick auf die nachstehenden Links aufrufen und nachlesen könnt:

http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=erdowahn

http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=erdogan

http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=t%C3%BCrkei !

Was sich jetzt jüngst in und um die Türkei und das Deutsch-Türkische-Verhältnis abspielt, ist eine politische „HORROR-MUPPETS-SHOW“!

http://cdn3.spiegel.de/images/image-1125656-860_poster_16x9-lnax-1125656.jpg

(Foto von dpa aus: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/g20-gipfel-martin-schulz-gegen-grosskundgebung-von-recep-tayyip-erdogan-a-1154983.html)

Als Reaktion auf die jüngsten Verhaftungen von Deutschen in der Türkei, die wir als Opfer des ERDOWAHNS bezeichnen, richtet, wie die Medien es seit 48 Stunden gebetsmühlenartig wiederholen, die Bundesregierung ihre Türkei-Politik vorgeblich neu aus.

Da ist von Reisewarnungen, Prüfung von Wirtschaftshilfen und Hermes-Bürgschaften und Überprüfungen von EU-Zahlungen an die Türkei die Rede!

Der Klick auf den nachstehenden Link führt Euch direkt zu den aktuellsten SPIEGEL-ONLINE-Berichten zum Thema:

http://www.spiegel.de/thema/tuerkei/ !

Erdogan und die türkische Regierung insgesamt verurteilen diese Überlegungen, wie es in den Medien heisst.

Wir sagen als AK ganz deutlich dazu, dass das Ganze ein einzigartiges AFFENTHEATER ist, denn Erdogan sitzt am Hebel der „FLÜCHTLINGSREGULATION“, was Deutschland und die EU in die Knie zwingt.

Dem Volk gegenüber will man dies nach unserem Dafürhalten aber nicht eingestehen und lässt die „aufgeblasenen Politik-Muskeln“ spielen, nach dem Motto: „Jetzt werden wir es dem Diktator zeigen!“

Da muss sich jede Bürgerin und jeder Bürger in Deutschland und in der EU die Frage danach stellen, weshalb hier so ein politisches Bohei und Tamtam veranstaltet wird, das dem Erdogan nur Munition zu weiteren Schimpfkanonaden liefert und ihm letztendlich nur ein müdes Lächeln entlocken wird?

Deutschland und die EU waren und sind politisch erpressbar und werden gerade im Vorfeld der Bundestagswahlen durch die Türkei erpressbar bleiben.

Der ERDOWAHN allerdings wird hemmungslos weitergehen und sich steigern. Darauf halten wir jede Wette. Wir bleiben am Thema selbstverständlich dran!

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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Fred Maintz informiert: Helau und Alaaf zum „Steuerzahlergedenktag“!

Liebe Kolleginne und Kollegen,

soeben erreicht uns als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) ein Beitrag des Kollegen Fred Maintz (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=fred%2Bmaintz). Fred verweist darin auf den gestrigen „Steuerzahlergedenktag“ und hängt einen kritischen Artikel aus der ZEIT vom 19. Juli 2017 in Bezug auf den BUND DER STEUERZAHLER daran an.

Wir haben den kompletten Beitrag des Kollegen Maintz nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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Fred Maintz informiert:

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

zum gestrigen „Steuerzahlergedenktag“ eine gute Analyse der „Zeit“:

dieser „Bund der Steuerzahler“ ist ein sich seriös verkaufender Propagandaverein, der die Steuerzahler der Mittelschicht von den hohen privaten Einkommen und Vermögen der Oberschicht sowie der massiven Ungleichverteilung ablenkt und brutal mit dem Rasenmäher die (sozial-) staatliche Infrastruktur zerschlagen will, habe ich Euch nachstehenden Artikel zur Kenntnisnahme angefügt.

 
 
Mit kollegialen Grüßen
Fred Maintz

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http://www.zeit.de/wirtschaft/2017-07/steuerzahler-gedenktag-deutschland-arbeit-abgaben/seite-2

Steuerzahler: Die Tea Party lässt grüßen

Wie jedes Jahr ruft der Bund der Steuerzahler auch jetzt seinen Gedenktag aus. Die Berechnung allerdings ist falsch und nichts anderes als vulgärökonomischer Populismus.
Steuerzahler: Jedes Jahr verkündet der Bund der Steuerzahler seinen Gedenktag.

Jedes Jahr verkündet der Bund der Steuerzahler seinen Gedenktag. © erhui1979/Getty Images

Inhalt

  1. Seite 1 — Die Tea Party lässt grüßen
  2. Seite 2 — Steuern und Sozialbeiträge sind das Geld der Gesellschaft

Auf einer Seite lesen

Heute ist Steuerzahlergedenktag. Das behauptet zumindest der Bund der Steuerzahler. Bis zum heutigen Tag haben demnach die Deutschen im Durchschnitt gearbeitet, um ihre Steuern und Sozialabgaben zu zahlen. Die Botschaft, die der Steuerzahlerbund damit vermitteln will: Die Steuern und Abgaben sind viel zu hoch, der gierige Staat nimmt den rechtschaffenen Bürgern das hart erarbeitete Geld weg und verschwendet es.

Nur hat das mit der realen Situation in Deutschland wenig zu tun. Das Konzept des Steuerzahlergedenktags ist verkorkst und geht in weiten Teilen von falschen Annahmen aus. Kurz gesagt: Es handelt sich um Vulgärökonomie und libertären Populismus – die Tea Party lässt grüßen.

Um seinen Gedenktag zu ermitteln, berechnet der Bund der Steuerzahler eine sogenannte Einkommensbelastungsquote. Dazu werden die gesamten Steuern und Abgaben ins Verhältnis zum Volkseinkommen gesetzt – also die Summe aller Löhne, Gewinne und Vermögenseinkommen. Diese Belastungsquote liegt für das Jahr 2017 bei 54,6 Prozent – „die höchste Quote, die wir in der Bundesrepublik je gehabt haben“, sagt der Präsident des Bundes der Steuerzahler, Reiner Holznagel. Auf das Jahr bezogen bedeutet das, der 19. Juli 2017 ist der Steuerzahlergedenktag.

Das Problem: Das Volkseinkommen ist die falsche Bezugsgröße. Denn bei der Berechnung dieser Größe sind die indirekten Steuern schon abgezogen – also die Mehrwertsteuer, die Verbrauchsteuern und die Grundsteuern. In den vergangenen Jahrzehnten wurden die Mehrwertsteuer und die Ökosteuern beträchtlich erhöht und im Gegenzug die Einkommensteuer und die Sozialbeiträge gesenkt. Auch wenn sich insoweit die gesamten Staatseinnahmen gar nicht erhöht haben, bedeutet das für die Berechnung des Steuerzahlerbundes: Das Volkseinkommen ist gesunken und die Belastungsquote somit gestiegen.

Der Steuerzahlerbund sollte stattdessen das Nettonationaleinkommen verwenden – da sind die indirekten Steuern noch nicht abgezogen. Dann läge die Belastungsquote für das laufende Jahr nur noch bei 48,3 Prozent und der Steuerzahlergedenktag wäre schon am 25. Juni gewesen.

Stefan Bach: Unsere Steuern. Wer zahlt? Wie viel? Wofür?

Stefan Bach ist Steuerexperte beim Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung DIW in Berlin. Im Westend Verlag erschien sein Buch „Unsere Steuern. Wer zahlt? Wie viel? Wofür?“. © Westend Verlag

Zweiter dicker Rechenfehler: Sozialabgaben sind keine Steuern. Zu großen Teilen sind sie Versicherungsbeiträge, die private Vorsorge ersetzen. Den Beiträgen heute stehen Leistungen in der Zukunft gegenüber, denn wer beispielsweise mehr in die Rentenkasse einzahlt, bekommt im Alter eine höhere Rente. Allerdings wird in den Sozialkassen auch viel umverteilt, siehe Mütterrente oder Rente mit 65, und bei der Kranken- und Pflegekasse zahlt man auf sein Bruttoeinkommen, obwohl jeder die gleichen Leistungen bekommt.

Nimmt man deshalb vereinfachend an, dass die Sozialbeiträge nur zur einen Hälfte Steuern sind und zur anderen Hälfte Versicherungsbeiträge, dann liegt die gesamtwirtschaftliche Belastungsquote bezogen auf das Nettonationaleinkommen nur noch bei 38,9 Prozent – der Steuerzahlergedenktag wäre schon am 22. Mai gewesen.

Und es geht noch weiter: Der Staat zahlt auch Steuern an sich selbst – Mehrwertsteuer auf seine Einkäufe und Investitionen, Ökosteuer auf seinen Energieverbrauch, Kfz-Steuer für seine Fahrzeuge, Grundsteuer für seine Immobilien oder Unternehmen- und Einkommensteuern auf seine Kapitalerträge. Hier kommen schätzungsweise 50 Milliarden Euro im Jahr zusammen. Zieht man die vom Steueraufkommen ab, liegt die Steuerbelastungsquote nur noch bei 37,1 Prozent – der Steuerzahlergedenktag wäre schon am 15. Mai gewesen.

Trotz all dieser Unzulänglichkeiten kommt der Steuerzahlergedenktag gut an. Er appelliert an die diffusen Überlastungsgefühle. Dabei wird ignoriert, dass seit zwanzig Jahren nur noch die Reichen nennenswert reicher werden und zugleich steuerlich entlastet wurden, während die Mittelschichten nur noch mit mickrigen Einkommenszuwächsen vorliebnehmen mussten, die von steigenden indirekten Steuern und der Einkommensteuerprogression aufgezehrt wurden. Außerdem verfällt die öffentliche Infrastruktur und die staatlichen Leistungen sind schlechter geworden.

Steuern und Sozialbeiträge sind das Geld der Gesellschaft. Damit finanziert der Staat die öffentlichen Güter und Leistungen, die für das Funktionieren einer modernen Volkswirtschaft und den sozialen Ausgleich unabdingbar sind. Insoweit bekommen Bürger und Unternehmen das Geld wieder zurück.

Aber in der komplexen Staatswirtschaft gibt es viele Reibungsverluste. Sicher kann unser Staat besser wirtschaften. Das betrifft Umfang, Struktur und Organisation der staatlichen Leistungen, die föderalistischen Strukturen, Ordnungspolitik und Regulierung oder ungünstige Effizienz- und Verteilungswirkungen von Steuern und Abgaben. Hier entsteht tatsächlich eine Belastung im ökonomischen Sinne. Da muss man ran, wenn man die staatliche Verschwendung beklagt. Aber Strukturreformen sind ein mühseliges Geschäft, mit dem sich Politiker schnell unbeliebt machen. Außer Allgemeinplätzen hört man dazu nur selten konstruktive Vorschläge.

„Bisschen Schwund ist immer“, heißt es im Volksmund. Auch in der „freien Wirtschaft“ gehen viele Projekte, Investments oder Unternehmensübernahmen schief. Diese staatlichen Effizienzreserven zu messen ist methodisch schwierig – aber mehr als zehn Prozent der gesamtwirtschaftlichen Einkommen machen sie sicher nicht aus. Der wirkliche Steuerzahlergedenktag liegt also spätestens Anfang Februar. Das ist noch vor Karneval und Fasching. Helau und Alaaf!

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Herr Werner Schell: „Ältere Patinent/Innen sind in Deutschland nicht optimal versorgt!“

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
 
soeben erreicht uns als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) eine weitere Pressemitteilung des Herrn Werner Schell (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=werner+schell).
 
In dieser Mitteilung beruft der Vorstand des Pro Pflege-Selbsthilfenetzwerks sich auf den BARMER REPORT 2017 und weist darauf hin, dass ältere Patienten in Deutschland nicht optimal versorgt werden.
 
Wir haben die komplette Mitteilung des Herrn Schell zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme nachstehend auf unsere Homepage und in die Kategorie „GESUNDHEITSPOLITIK“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=gesundheitspolitik) gepostet.
 
Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-
 
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de/Bilder/pflegetreff270416.jpg
 
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Herr Werner Schell informiert:

 

http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de/Bilder/Logo_ProPflege.PNG
Unabhängige und gemeinnützige Interessenvertretung
für hilfe- und pflegebedürftige Menschen in Deutschland
Harffer Straße 59 – 41469 Neuss

Pressemitteilung vom 20.07.2017

Ältere Patienten sind in deutschen Krankenhäusern nicht optimal versorgt

so das klare Urteil im  „Barmer Report 2017“ > http://www.wernerschell.de/forum/neu/viewtopic.php?f=4&t=22215

Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk sieht ebenfalls Optimierungsbedarf und hat wiederholt auf problematische Versorgungsstrukturen und die im Vordergrund stehenden ökonomischen Erwägungen hingewiesen aufmerksam gemacht; z.B.:

·        Patientenwohl als Maßstab für das Krankenhaus > http://www.wernerschell.de/forum/neu/viewtopic.php?f=2&t=21589

·        Ökonomie im Gesundheits- und Pflegesystem = Pflegenotstand > http://www.wernerschell.de/forum/neu/viewtopic.php?f=4&t=19752  

·        Mehr Pflegepersonal im Krankenhaus! – Alternativlos! > http://www.wernerschell.de/forum/neu/viewtopic.php?f=3&t=21118

·        Versorgung von Menschen mit Demenz im Krankenhaus > http://www.wernerschell.de/forum/neu/viewtopic.php?f=4&t=20538

·        Wegweiser unterstützt Demenzpatienten beim Krankenhausaufenthalt > http://www.wernerschell.de/forum/neu/viewtopic.php?f=4&t=20392

·        Auf dem Weg zu einem demenzsensiblen Krankenhaus > http://www.wernerschell.de/forum/neu/viewtopic.php?f=4&t=22133

·        Demenzkrankenbetreuung: Die Aus-, Fort- und Weiterbildung > http://www.wernerschell.de/forum/neu/viewtopic.php?f=3&t=18537

·        Verwirrtheitsrisiko nach OP kann deutlich gesenkt werden > http://www.wernerschell.de/forum/neu/viewtopic.php?f=4&t=18317

·        Demenz- und Delirkonzepten im Krankenhaus > http://www.wernerschell.de/forum/neu/viewtopic.php?f=4&t=20219

·        Rehabilitation vor Pflege – Reha aufwerten > http://www.wernerschell.de/forum/neu/viewtopic.php?f=4&t=20949

·        Was ist Geriatrie? Und was kann die Altersmedizin in Deutschland leisten? > http://www.wernerschell.de/forum/neu/viewtopic.php?f=6&t=20640

Ein Hauptknackpunkt bei der Versorgung kranker älterer Menschen in den stationären Einrichtungen sind die unzureichenden Stellendotierungen für die Pflege. Insoweit werden seit vielen Jahren bundesweit geltende Personalbemessungssysteme gefordert, die den pflegerischen Bedarf angemessen abdecken. Dem hat man aus Kostengründen bislang nicht Rechnung getragen mit der Folge, dass sich die unzureichenden Stellenausstattungen mittlerweile zu einem Fachkräftemangel ausgeweitet haben. Pflegekräfte sind aus dem Beruf geflüchtet bzw. krankheitsbedingt ausgeschieden (> http://www.wernerschell.de/forum/neu/viewtopic.php?f=5&t=22199 )  Die Versäumnisse der Vergangenheit zeigen Wirkung!

Die kürzlich erfolge Verabschiedung eines neuen Pflegeberufegesetzes (>  http://www.wernerschell.de/forum/neu/viewtopic.php?f=3&t=22204 ) löst mit Blick auf die unzureichenden Stellenausstattungen null Probleme. Die Reform der Pflegeausbildung und die angenommenen positiven Auswirkungen können natürlich eine unterschiedliche Bewertung erfahren. Was aber allein wichtig ist: Es bedarf JETZT der Gestaltung von bundesweit geltenden Personalbemessungssystemen und angemessener Vergütungen. Im Übrigen ergibt sich: Personaluntergrenzen, Mindestpersonalregelungen bzw. projektgebundene Pflegestellenprogramme für die Pflege sind nicht wirklich geeignet, den Pflegenotstand aufzulösen. Dringend erforderlich ist ein bundesweit geltendes Personalbemessungssystem für die Krankenhauspflege (und die Heimpflege), das angemessene Personalausstattungen gewährleistet, im Tages- und Nachtdienst. … > http://www.wernerschell.de/forum/neu/viewtopic.php?f=4&t=22074

Das Neusser Lukaskrankenhaus hat am 08.06.2017 die „Geriatrie“ aufgewertet und ein neues Gebäude eingeweiht. Damit ist die Region mit Blick auf die Altersmedizin gut aufgestellt. Werner Schell war bei der Einweihung vor Ort (> http://www.wernerschell.de/forum/neu/viewtopic.php?f=3&t=22160 ).

Frau Nicole Pfeifer, Chefärztin der Neusser „Geriatrie“ wird Podiumsgast beim Pflegetreff am 22.11.2017 sein (> http://www.wernerschell.de/forum/neu/viewtopic.php?f=7&t=22212 ). Bei dieser Veranstaltung wird es vornehmlich um „Prävention und Gesundheitsförderung“ gehen, auch mit Blick auf die älter werdende Gesellschaft: > http://www.wernerschell.de/forum/neu/viewtopic.php?f=4&t=22147

Werner Schell

Vorstand von Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk – http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de

Infos auch bei https://www.facebook.com/werner.schell.7 bzw. https://twitter.com/SchellWerner

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Aktuelles aus dem PAD-Verlag!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
 
als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) hat uns jüngst eine aktuelle Mitteilung des PAD-VERLAGS (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=pad+verlag) erreicht. Darin weist der Verlag auf einige Neuerscheinungen von Heften hin. Besonders empfehlenswert sind laut Verlag folgende Hefte:
 
Werner Meixner: Total vernetzt – Auf dem Weg in die smarte Diktatur?
77 Seiten, 5 Euro
 
                                                       http://www.labournet.de/wp-content/uploads/2017/07/meixner_pad.jpg
 
 
Peter Rath-Sangkhakorn / Werner Seppmann: Aufstand der Massen? Rechtspopulistische Mobilisierung und linke Gegenstrategien
72 Seiten, 5 Euro
 
                                                      https://images-eu.ssl-images-amazon.com/images/I/51ejy7BZR-L._AC_US218_.jpg
 
 
Joachim Paul: Netzpolitisches Manifest für das Informationszeitalter
53 Seiten, 5 Euro

 
 
Bestellt werden können die Hefte direkt beim PAD-Verlag – Am Schledorn 6 – 59192 Bergkamen – E-Mail: pad-Verlag@gmx.net.
 
Sehr gerne haben wir die Mitteilung des PAD-Verlags zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme und Bedienung auf unsere Homepage gepostet.
 
Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-
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IUF ruft zur Solidarität mit iranischen Zuckerarbeitern um deren Kampf für Lohn, Rente und Arbeiter-Rechte auf!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

soeben erhalten wir als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) eine Mitteilung von IUF (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=iuf).

In dieser Mitteilung weist IUF aus, dass iranische Zuckerarbeiter von Haft Tapeh um Ihre Löhne, Renten und echte kämpfen!

Dazu hat IUF in der Mitteilung eine Unterstützungskampagne eingebaut!

Wir haben diese Mitteilung inklusive Kmpagne nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme und Bedienung auf unsere Homepage und in die Kategorien „SOLIDARITÄT“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/solidaritat/) und „KAMPAGNEN“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/kampagnen/) gepostet.

MACHT BITTE ALLE MIT!

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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IUF ruft auf:

 

Iran: Zuckerarbeiter von Haft Tapeh kämpfen um ihre Löhne, Renten und Rechte!

Die Arbeitnehmer des  riesigen Plantagen- und Zuckerraffineriekomplexes  Haft Tapeh in der im Süden gelegenen Stadt Shush mussten immer schon um ihre Löhne und Rechte kämpfen. 2008 gründeten die Arbeiter nach einem 42-tägigen Streik wegen monatelanger Lohnrückstände eine unabhängige Gewerkschaft und schlossen sich der IUL an. Seit das Unternehmen 2015 privatisiert wurde, haben sich die Bedingungen verschlechtert. Die Bedingungen haben sich verschlechtert, seit das Unternehmen 2015 in einem undurchsichtigen Geschäft privatisiert wurde, dessen Einzelheiten nie ganz ans Licht kamen.  Die Arbeiter und ihre Gewerkschaft sind nun erneut Repressalien ausgesetzt, weil sie demonstrieren und die Auszahlung massiver Lohn- und Sozialleistungsrückstände fordern.

HIER ANKLICKEN, um eine Botschaft an die iranischen Behörden zu schicken und die Forderungen der Arbeiter zu unterstützen.


 

Email-Adresse: iuf@iuf.org
Rampe du Pont-Rouge, 8, CH-1213, Petit-Lancy (Schweiz)
www.iuf.org
Folgt uns auf  Facebook und TwitterSchreibt euch ein, um die IUL-Nachrichten per Email zu erhalten
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Dinarin Aleksandar Nikolic und seine Vision zur Ruhe vor dem Sturm der Arbeiterklasse!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) Hat uns der Schriftsteller und Kollege Dinarin Aleksandar Nikolic (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=dinarin+aleksandar+nikolic) hat uns seine Vision über den Orkan der Arbeiterklasse zukommen lassen.

Diese hochinteressante Vision haben wir nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet.

Für den AK Manni Engelhardt –Koordinator-

                 http://www.derfunke.at/images/article/F144/Speech-by-Lenin.jpg

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Dinarin Aleksandar Nikolic visioniert:

Hallo Manni,

in den letzten Tagen habe ich mich viel mit Gewerkschaftlichen Themen befasst. Nicht, dass ich die Werkerinnen und Werker ansonsten aus den Augen verlieren würde, aber ich teilte dir bereits mit, dass ich das untrügliche Gefühl habe, die Zeit sei gekommen. Diese Stille, die ich bemerke, kündigt einen gewaltigen Orkan an.

Und ich habe eine Vision.

Ich sehe die „gottgegebene Ordnung“ für die wahrhaftigen, wahren Werkerinnen und Werker. Und ich sehe deutlich – sie haben keine Chefs mehr – sie haben keine Vorgesetzten mehr – sie haben keine Anordnungen auszuführen.

Sie handeln absolut frei, gemäß ihrer eigenen innewohnenden Selbstverständlichkeit.

Weiterhin sehe ich – es gibt keine Konkurrenz – es gibt kein Wetteifern- sie sind alle gleich unter Gleichen, sie unterscheiden sich lediglich in der eigenen „gottgegebenen Begabung“.

Ich sehe deutlich – es gibt absolut keine Bewertung, es ist absolut ausgeschlossen, Werker miteinander zu vergleichen und eine Begabung höher zu bewerten als die andere. Und auch nur bei einem Ansatz, so etwas zu versuchen, sehe ich alle Werker die zornesrote Faust gen Himmel strecken.

Ich sehe das Werk, das die Werker vollkommen frei und nach Absprache miteinander führen. Und in diesem Werk verrichten sie ihr Tageswerk und zwar voller Freude – und die Qualen der Vergangenheit auf diesen „Arbeitsplätzen“ sind längst vergessen.

Und was geschieht, geschieht immer in Freundschaft. Und ich sehe, wenn sie abends zu Bett gehen, freuen sie sich auf den kommenden Morgen.

Und jetzt, Manni, bin ich aus dieser fantastischen und faszinierenden Vision erwacht, aber ich sah in der Vision auch den Weg, wie zu geschehen hat, was zu geschehen hat. Das kannst du der nachfolgenden Allegorie entnehmen.

Ich sehe die Werker vor einem riesigen, verfaulten Gebäude stehen. Sie wollen es gerne erneuern, jedoch erwecken die Umstände und das Gebäude den Anschein, sie wären für die Werker eine unlösbare Aufgabe.

Dennoch besprechen die Werker zumindest einen Versuch zu wagen. Sie versuchen ein marodes Teil zu entfernen und schon bei diesem ersten Versuch zerfällt das Gebäude in einer riesigen Staubwolke und ist dem Erdboden gleich. Es sind noch viele Einzelteile erkennbar, die anscheinend unversehrt sind.

Die Werker erkennen, dass diese Aufgabe, die zuvor unlösbar erschien, in Wirklichkeit sehr einfach und sehr schnell zu lösen ist. Dann sehen sie, dass das Fundament des alten Gebäudes vollkommen verfault ist und die Fäulnis vom Fundament aus hoch gewandert ist. Dann wissen sie auch, dass diese umherliegenden Einzelteile, die den Eindruck erwecken, noch gebraucht werden zu können, die Fäulnis in sich tragen, ohne das es offensichtlich ist.

Sie entscheiden, nicht eins dieser Teile für die Errichtung eines neuen Gebäudes zu verwenden, weil die innen liegende Fäulnis das neue Gebäude in kurzer Frist faulen lassen würde.

Sie beseitigen das alte Fundament restlos aus und binnen kurzer Frist errichten sie nach alten Plänen, ein neues fantastisches und faszinierendes Gebäude.

Manni, Grüße von mir an die Werker, die ich in meiner Vision sah, mit der hochgestreckten zornesroten Faust.

                               http://www.ak-gewerkschafter.de/wp-content/uploads/2010/10/faust1.gif

So long

DINARIN Aleksandar Nikolic

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Kollege Josef Vossen schließt sich unserer Kritik an Frank Bsirskes Bilderberg-Besuch mehr als vollinhaltlich an!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

zu unserer Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis- (AK-) Resolution gegen Frank Bsirskes Teilnahme an der Bilderberg-Konferenz 2017 der Bilderberg-Konferenz 2017!“
(http://www.ak-gewerkschafter.de/2017/07/12/einstimmig-verabschiedete-ak-resolution-gegen-frank-bsirskes-teilnahme-an-der-bilderberg-konferenz-2017/) hat unser AK-Mitglied, der Kollege Josef Vossen (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=josef+vossen) einen Kommentar verfasst, den wir in Form eines Beitrags nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet haben.

Für den AK Manni Engelhardt –Koordinator-

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Kollege Josef Vossen meint:

Hallo Manni,

 
hat Frank Bsirske uns an das Kapital verkauft?!?
Erschüttert musste ich die Artikel lesen, die der Kollege Dinarin Aleksandar Nikolic (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=dinarin+aleksandar+nikolic) in Form von OFFENEN BRIEFEN an Frank Bsirske auf unserer Homepage hat veröffentlichen lassen,  die die Teilnahme des Herrn Bsirske an der Bilderbergkonferenz 2017 unumstößlich dokumentieren.

Wie ich es bereits schon in früheren Artikeln auf unsere Homepage posten ließ, sitzt Herr Bsirske in diversen Aufsichtsräten und kann deshalb nach meiner Meinung die Kolleginnen und Kollegen an der Basis schon lange nicht mehr ernsthaft vertreten!

 
Ich bin schon seit über dreißig Jahre Ver.di-Mitglied, aber so etwas habe ich noch nicht erlebt!

Es werden Tarifabschlüsse abgeschlossen mit dreimonatiger Nullrunden (http://www.ak-gewerkschafter.de/2017/07/04/ver-di-vereinbart-drei-nullmonate-in-der-tarifverhandlung-gross-aussenhandel-in-der-pfalz/) derweil Frank Bsriske zur Bilderkonferenz geht und mit dem Kapital um die sogenannte „Wette heult“ und der Frage, wie man den „Mob“ kleinhält und sich dabei selbst die Taschen füllen kann, einer mit einer Beantwortung zuführt!
Wer aber mit den Wölfen heult, muss sich nicht wundern, wenn er anschließend vom hohen Ross tief herunterfällt.

Da bin ich der gleichen Meinung  wie Dinarin Aleksandar Nikolic und wie sie in unserer AK-Resolution zum Ausdruck kommt!
Ich rufe aus: Herr Bsriske nehmen Sie schleunigst ihren Hut. Das, was Sie hier veranstaltet haben, ist eine Schande für unsere Gewerkschaft Ver.di. Und denken Sie daran, dass derjenige, der seinen Stallgeruch abstreift, auf Stallmist mit ganz bösen Folgen ausrutschen kann!

                                             http://www.schwabmarken.de/sh/arbeitsschutz/504.jpg

Mit vorzüglicher Hochachtung

Josef Vossen (AK-Mitglied und Noch-Mitglied der Gewerkschaft Ver.di)

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Erdogan will in seinem Erdowahn „Verrätern die Köpfe abreißen“! Wir rufen dagegen auf und unterstützen die türkischen Gewerkschaften im Kampf für Demokratie und Fortschritt!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,“

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) stellen wir fest, dass Recep Tayyip Erdogan (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=erdogan) ein Jahr nach dem gescheiterten Putschversuch in der Türkei (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=t%C3%BCrkei) einen noch höheren Grad seines „ERDOWAHNS“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=erdowahn) erreicht hat.

Wie den Medien am heutigen Tage zu entnehmen ist, hat der türkische Diktator in mehreren martialischen Reden angekündigt, eine noch härtere Gangart einlegen zu wollen.

http://www.epochtimes.de/assets/uploads/2017/07/T%C3%BCrkei_Erdogan_GettyImages-814883692.jpg

(Foto aus: http://www.epochtimes.de/politik/welt/erdogan-will-putsch-drahtziehern-den-kopf-abreissen-lassen-2-a2167637.html)

In Bezug auf die vorgeblichen Putschisten, die in türkischen Gefängnissen einsitzen, sagte er wortwörtlich:

„Ich sage, ziehen wir denen nun, so wie in Guantánamo, eine spezielle Kleidung an und so sollen sie dann auch vor Gericht erscheinen. Herausgeputzt vor Gericht zu erscheinen, so etwas kann es nicht geben.“

Erdogan lässt überhaupt keine Zweifel daran, dass die von ihm betriebene und sogenannte „Säuberung“ in womöglich noch größerer Härte fortgeführt werden wird.

Und Erdogan wünscht sich künftig für seine Gegner/Innen explizite die Todesstrafe durch den Strang!

Anhänger/Innen skandierten bei seinen Reden:

„Wir wollen die Todesstrafe!“

Es ist unfassbar, dass dieser Mann durch die EU gehuckelt wird, nur weil die Flüchtlingen daran hindert, nach Europa einreisen zu können.

Der Klick auf den nachstehenden Link führt Euch direkt zur Online-Berichterstattung zum Thema bei der AUGSBURGER ALLGEMEINE:

http://www.augsburger-allgemeine.de/politik/Ein-Jahr-nach-dem-Putsch-Erdogan-will-Verraetern-die-Koepfe-abreissen-id42086461.html !

Der Druck des Erdogan auf die türkischen Gewerkschaften wird jetzt mit Sicherheit auch weiter erhöht.

Der Klick auf den nachstehenden Link führt Euch auf eine Kampagne der NGG gegen die Unterdrückung und Diskrimierung von Gewerkschaften in der Türkei.

Unterzeichnet bitte ALLE diese Kampagne für Demokratie, Freiheit, Fortschritt und Fortführung einer gewerkschaftlichen Tätigkeit im Interesse der arbeitenden Menschen in der Türkei mit!

http://archiv.labournet.de/internationales/tr/aufruftuerkei.pdf !

Wir bleiben am Thema dran und werden weiter berichten.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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