Aktuelle Infos und ein zeitnaher TV-Tipp des Herrn Werner Schell!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

soeben erreicht uns als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) das aktuellste Informationspotpourri nebst einem TV-Tipp des Herrn Werner Schell (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=werner+schell). Der Vorstand des PRO PFLEGE – SELBSTHILFENETZWERK macht darin wieder auf diverse Internetbeiträge aufmerksam. Sehr gerne haben wir als AK dieses Infopotpourri zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme wieder auf unsere Homepage und in die Kategorie „GESUNDHEITSPOLITIK (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/gesundheitspolitik) gepostet.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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Werner Schell teilt mit:

Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk

Unabhängige und gemeinnützige Interessenvertretung

für hilfe- und pflegebedürftige Menschen in Deutschland

Vorstand: Werner Schell – Harffer Straße 59 – 41469 Neuss

Tel.: 02131 / 150779 – E-Mail: ProPflege@wernerschell.de

Internet: http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de

23.08.2016

Zu den nachfolgenden Hinweisen können Texte im Forum aufgerufen werden.

Bitte jeweilige Fundstelle kopieren und in den InternetBrowser übertragen!

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich mache hiermit wieder auf einige Internetbeiträge (Auswahl) aufmerksam:

Mit freundlichen Grüßen

Werner Schell

Bild  https://www.facebook.com/werner.schell.7

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Unterstützt die Blockade gegen die verschärfte HARTZ IV-SONDERRECHTSGESETZGEBUNG am 2.10.16 vor dem Arbeitsministerium in Berlin!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

soeben erhalten wir als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) den Unterstützungsaufruf des Bündnisses „AUFRECHT BESTEHEN!“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=aufrecht+bestehen ) zur Blockade des Arbeitsministeriums am 02. September 2016 in Berlin. Diese Blockade richtet sich gegen die seit dem 01. August 2016 verschärfte HARTZ IV-SONDERECHTSGESETZGEBUNG („Rechtsschutzvereinfachungsgesetz) und das damit in Zusammenhang stehende „INTEGRATIONSGESETZ“. Wir haben den Aufruf nachstehend zu urer gefälligen Kenntnisnahme und Teilnahme auf unsere Homepage und in die Kategorie „HARTZ IV“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/hartz-iv/ ) gepostet.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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UNTERSTÜTZUNGSAUFRUF DES BÜNDNISSES „AUFRECHT BESTEHEN!“ ZUR BLOCKADE DES ARBEITSMINISTERIUMS AM 2. SEPTEMBER 2016 IN BERLIN

Foto: Martin BehrsingFoto: Martin Behrsing

In den letzten Tagen passierten zwei Gesetze den Bundestag bzw. den Bundesrat: Das „Integrationsgesetz“ und das „Rechtsvereinfachungsgesetz“. Sie verstärken gegenüber Erwerbslosen und Geflüchteten die Unterwerfung unter ein Arbeitsmarktregime, das für viele nur noch eine Lebensperspektive (wenn überhaupt) unter prekären Bedingungen bietet.

So erfüllen diese Gesetze auch die geplante Wirkung: Sie sind als Warnung für die „Fest-Beschäftigten“ gedacht, damit sie alles mit sich machen lassen, was den Kapitalinteressen dient.

Der unterschiedliche Zugang zum Aufenthalt, zu Sozialleistungen und zum Arbeitsmarkt fördert (rassistische) Spaltungen und trägt zur Entsolidarisierung bei.

Uns ist klar, dass diese Gesetze im Zusammenhang mit dem Schuldenpaket Griechenlands, dem JobsAct in Italien, Hartz IV in Deutschland, der Arbeitsrechtsreform in Frankreich und weiteren Kürzungen der Sozialleistungen in ganz Europa stehen.

Es geht um einen Angriff auf die Löhne, die Sozialleistungen, die Renten und die Schaffung eines Heeres migrantischer Arbeiter_innen, die dazu gezwungen sind, Jobs zu jeglichen Bedingungen und zu jedem Preis anzunehmen, um eventuell dann ein Aufenthaltsrecht zu erhalten.

Wir begrüßen und unterstützen die geplante Blockadeaktion des „Blockupy“ – Bündnisses am Freitag, 2. September in Berlin.

Im Arbeitsministerium laufen die politischen Angriffe gegen Erwerbslose, Geflüchtete und prekär Beschäftigte in Form von Gesetzen zusammen. Schon deshalb ist der Ort gut gewählt. Mit dem „Rechtsvereinfachungsgesetz“ wird sich die allgemeine Situation von Erwerbslosen noch weiter verschlechtern und das Sonderrecht gegen SGB II-BezieherInnen, in Form vermehrter Verhaltenskontrolle und Sanktionierungen, ausgeweitet. Ähnliches findet sich im „Integrationsgesetz“ für anerkannte Flüchtlinge: Strenge Pflichten, Sanktionsdrohungen, Einschränkung der freien Wohnungswahl und vermehrter Einsatz von – wenn auch auf 80 Euro-Cent gekürzten – „Ein-Euro-Jobs“,

Schließlich sollen alle EU-Bürger_innen, in einem weiteren Gesetz, erst nach fünf Jahren Aufenthalt in Deutschland Anspruch auf Sozialleistungen erhalten.
Das Prinzip ist überall gleich:
– Erwerbslose werden in den Niedriglohnsektor gezwungen oder systematischer Armut
ausgesetzt.
– Anerkannte Flüchtlinge werden möglichst schnell als Billigstarbeitskräfte vermittelt.
– Illegalisierte oder Menschen mit unsicherem Aufenthaltsstatus sind nochmals schutzloser
dem Arbeitsmarkt ausgeliefert bzw. von Armut und Wohnungslosigkeit betroffen.

Wir wollen mit dem gemeinsamen Ort des Widerstandes am Arbeitsministerium auch deutlich machen, dass es gemeinsame Interessen von Erwerbslosen, Geflüchteten und prekär Beschäftigten gibt, dass wir uns nicht spalten lassen und den Rechtspopulisten auf den Leim gehen!

Verbinden wir die Kämpfe um soziale Rechte und für höhere Sozialleistungen mit den Kämpfen für höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen!
Auf nach Berlin am 2. September zum Arbeitsministerium!

Wir möchten hiermit auch über die antirassistische Demonstration am 3. September und das Treffen Welcome2stay am 4. September informieren und unterstützen diese Veranstaltungen ebenfalls !

(weitere Informationen unter: https://www.blockupy.org)

Dieser Aufruf wurde am 15.7. von Vertreter_innen örtlicher, regionaler Erwerbslosengruppen und unterschiedlichen bundesweiten Netzwerken beschlossen. Das Bündnis „AufRecht bestehen“ wird bundesweit getragen von der Arbeitslosenselbsthilfe Oldenburg (ALSO), der Bundesarbeitsgemeinschaft Prekäre Lebenslagen (BAG PLESA), dem Erwerbslosenforum Deutschland, dem Netzwerk und der Koordinierungsstelle gewerkschaftlicher Arbeitslosengruppen (KOS), Tacheles e.V. Wuppertal, dem Bündnis „AufRecht bestehen RheinMain“, ver.di-Erwerbslosen und weiteren regionalen Erwerbslosengruppen.

http://www.aufrecht-bestehen.de/aktionen/20160812540.html

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CAMPACT teilt in einem Update Aktuelles zur ANTI-TTIP- & ANTI-CETA-DEMO am 17.10.16 mit!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) erreicht uns soeben ein Update von CAMPACT (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=campact) zur Anti-TTIP- und Anti-CETA-Demonstration am 17. September 2016 (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=ttip ), die wir als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) sehr massiv unterstützen! 3, 5 Millionen Flyer wurden bereits gedruckt und unterverteilt! Am 10. September 2016 ist Verteiltag im Vorfeld der Domonstrationen. Jetzt könnt Ihr noch kostenfrei Euer Flyerpaket ordern! Das komplette Update zum Thema haben wir nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage und in die Kategorien „EUROPA“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/europa/ ) und „KAMPAGNEN“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/kampagnen/ ) gepostet.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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CAMPACT teilt in einem Update mit:

Wenn hier kein Bild angezeigt wird, müssen Sie die Anzeige von Bildern freischalten!
Flyer entscheiden den Machtkampf

1,4 Kilometer hoch wäre der Turm, würden wir die 3,5 Millionen Info-Flyer für die sieben Demos gegen TTIP und CETA am 17. September stapeln. Sie merken: Es braucht viele Menschen, um sie alle zu streuen. Bitte helfen Sie uns bei dieser Kraftanstrengung! Bestellen Sie jetzt Ihr kostenloses Flyer-Paket für den großen Verteiltag am 10. September, eine Woche vor den Demos.

Hier klicken und Flyer zum Verteilen bestellen

Lieber manni engelhardt,

„Fortschrittsprojekt“ – so preist EU-Parlamentspräsident Martin Schulz (SPD) CETA. Für den linken Parteiflügel hält Matthias Miersch dagegen: „Kein sozialdemokratisches Mitglied eines Parlaments kann diesem Abkommen in der vorliegenden Fassung zustimmen.“ Der Ringkampf um CETA bei den Sozialdemokraten läuft – einen Monat vor dem SPD-Sonderparteitag, auf dem die Delegierten darüber entscheiden.

Doch wir ringen mit! Am 17. September – zwei Tage vor dem Parteitag. Bei sieben Großdemos gegen CETA und TTIP zeigen wir den Sozialdemokrat/innen: Wir wollen die undemokratischen Handelsabkommen nicht. Auch in Köln, ganz in Ihrer Nähe. Je mehr wir werden, desto leichter wird es für die SPD-Delegierten, auf ihre Bürger/innen zu hören  und klipp und klar Nein zu CETA zu sagen.

Damit das klappt, brauchen wir jetzt Sie, manni engelhardt. Und zwar schon am Samstag, den 10. September, eine Woche vor den Demonstrationen. Bitte helfen Sie uns, an tausenden Orten Demo-Flyer zu verteilen. So erfahren möglichst viele Menschen von den Demonstrationen. Sie könnten die Handzettel vor Bio-Läden, Supermärkten oder an Straßenbahn- und U-Bahn-Haltestellen verteilen. Es reicht auch schon eine Viertel- oder eine halbe Stunde. Hauptsache, überall wird verteilt  und Sie machen mit!

Bestellen Sie jetzt online Ihr kostenloses Paket mit Demo-Flyern. Sie erhalten es per Post. Ihnen entstehen keine Kosten. Und wenn Sie lieber an einem anderen Tag als dem 10. September verteilen möchten, können Sie das natürlich auch tun.

Bestellen Sie hier Ihr kostenloses Flyer-Paket
Am Samstag vor den Demonstrationen gegen TTIP und CETA in München, Berlin und Hannover verteilten Campact-Aktive auch an tausenden Orten Flyer. Meistens wurden sie ihnen aus den Händen gerissen – und wenig später gingen tatsächlich unglaublich viele Menschen auf die Straße. Diesen Erfolg wollen wir jetzt wiederholen. Damit am 17. September so viele Bürgerinnen und Bürger wie möglich zu den Demos in Berlin, Hamburg, Köln, Frankfurt, Stuttgart, München und Leipzig kommen.

Wir wissen: Die allerbeste Form, viele Menschen für die Demo zu gewinnen, ist und bleibt der persönliche Kontakt. Deshalb setzen wir auf Sie: Verteilen auch Sie am Samstag, 10. September, Demo-Flyer bei Ihnen vor Ort – oder gerne auch an einem anderen Tag. Machen wir es den SPD-Delegierten doch bitte leicht, nach überwältigenden Demonstrationen Nein zu CETA zu sagen.

Bestellen Sie jetzt Ihr Flyer-Paket
Weitere Infos zu den Demos finden Sie hier

Mit herzlichen Grüßen
Christoph Bautz, Campact-Vorstand

PS: „Wenn Gabriel mit dem Kopf durch die Wand will, wird die Wand stärker sein.“ So kommentierte ein Mitglied der SPD-Parteispitze gegenüber der Frankfurter Rundschau Gabriels Pläne. Der will unbedingt ein Ja zu CETA beim Kleinen Parteitag der SPD durchdrücken. Wie stark die Wand ist, das hängt auch von unserem Protest ab. Zeigen wir dem SPD-Chef am 17. September gemeinsam, wie viele Bürger/innen sich gegen seinen Kurs stellen. Bitte helfen Sie uns dabei!

Jetzt hier klicken und Flyer anfordern
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Campact e.V. | Artilleriestraße 6 | 27283 Verden
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Erdogan geht voll auf „Schmusekurs“ mit Israel!?

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) haben wir bis dato intensiv über die Türkei, den Putschversuch und über Erdogan (Erdowahn) berichtet, wie Ihr es unschwer durch das Anklicken der nachstehenden Links aufrufen könnt:

http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=t%C3%BCrkei

http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=putschversuch

http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=erdogan

http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=erdowahn !

Zuletzt hatten wir mit Artikel vom 17. August 2016 über die Situation berichtet, den Ihr durch den Klick auf den hier stehenden Link aufrufen könnt:

http://www.ak-gewerkschafter.de/2016/08/17/wolfgang-erbe-informiert-internationaler-haftbefehl-gegen-erdogan-waere-richtig/ !

In diesem Beitrag ist auch der Link auf den Artikel „Eine Indiskretion, die schwere Folgen haben wird“ enthalten. Diesen Link, der Euch nach dem Anklicken auf einen entsprechenden Beitrag auf den Blog aweyermann führt, zeigt deutlich auf, dass die Hamas in der Türkei ein zweites Büro hat(te)! Dies ist ohne klare Duldung von Erdogan nicht möglich (gewesen)!

Hier ist der Link noch einmal zum Anklicken bzw. Aufrufen gepostet:

http://www.aweyermann.de/eine-indiskretion-die-wohl-schwere-folgen-haben-wird/ !

Die Meldungen überschlagen sich. Erdogan sucht in Israel momentan Alternativen zum Westen.

Der Klick auf den nachstehenden Link führt Euch direkt zu einem entsprechenden Online-Beitrag auf der Homepage von „DIE PRESSE“:

http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/5072050/Wie-Erdogan-in-Israel-nach-Alternativen-zum-Westen-sucht!

Erdogan ist hier aus unserer Sicht auf „Schmusekurs“ mit Israel.

Jetzt kommt es auf Israel an, was daraus werden wird! Hoffentlich wird daraus kein sogenannter „BOCK-MIST“?

Wir bleiben am Thema dran und werden weiter berichten.

http://www.hasturktv.com/sites/hasturk/_media/stories1/1958/1958_st_photo1_7e285.jpg

(Foto aus: http://www.hasturktv.com/sites/hasturk/_media/stories1/1958/1958_st_photo1_7e285.jpg)

Für den AK Manni Engelhardt –Koordinator-

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Fred Maintz: „Kritik an der herrschenden Vergötterung der Arbeit als Selbstzweck“

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

soeben erreicht uns als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) ein weiterer Beitrag des Kollegen Fred Maintz (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=fred+maintz).

 Dieser schickt uns unter dem Titel „Kritik an herrschender Vergötterung der Arbeit als Selbstzweck“ überlegungswerte Sätze, die wir nachstehend auf unsere Homepage gepostet haben. Es würde uns freuen, wenn daraus eine konstruktive Diskussion entstünde.

Für den AK Manni Engelhardt –Koordinator-

Fred Maintz teilt mit:.

**Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

ein interessanter kritischer Beitrag zur herrschenden Vergötterung der
Arbeit als purem Selbstzweck:

Die meisten Arbeitsprogramme für Erwerbslose gehören als das bezeichnet,
was sie sind, nämlich Konservierung der Arbeit als Herrschaftsinstrument. Den
Nationalisten gelang es stets, die entfremdete Arbeit zu erotisieren, um
der Arbeitslosigkeit Herr zu werden: die Förderung der Arbeit als “Arbeit
an sich“.

Der nationale Gründer-Mythos “deutsche Arbeit“ galt als Ort der “Unschuld“.
Mit Luther und Hitler: Nicht was, sondern Hauptsache Arbeit, auch wenn sie
quer subventioniert wird und vollkommen sinnlos ist, Hauptsache die Leute
sind beschäftigt. In der heutigen Armutsindustrie sollen sie ihren
Lebensberechtigungsschein erarbeiten; natürlich gelten dort die
Bürgerrechte nicht, dort gilt das Strafgesetzbuch SGB II. Wer an diesem
Konstrukt verdient, braucht wohl hier nicht erörtert zu werden? Nur so
viel: die Armutsindustrie macht mittlerweile einen Jahresumsatz von 6,6
Milliarden €.

Wenn man schon so geil darauf ist, das Herrschaftsinstrument Arbeit
konserviert zu sehen, dann soll man besser Verhältnisse schaffen wie in der
DDR; diese Menschen hatten wenigstens ausnahmslos einen Urlaubsanspruch,
Rentenanspruch, nicht allzu viel Arbeitsstress, sie waren sozialtariflich
abgesichert – und Leiharbeitsfirmen sowie Sanktionen unterhalb des
Mindestlohns wie bei Hartz 4 gab es auch nicht. Und die Plan-Vorgaben einer
Polit-Bürokratie sind in der Regel auf Dauer auch weniger stressig und
gesundheitsschädlich (vor allem, wenn man sie selbst mit nicht allzu viel
Arbeit beeinflussen kann) als die ständigen „Arbeitsoptimierungen“ zur
kapitalistischen Gewinnmaximierung.

Napoleon brachte schon folgende Gedanken zu Papier:

»Je mehr meine Völker arbeiten, umso weniger Laster wird es geben«,
schrieb er am 5. Mai 1807 aus Osterode. »Ich bin die Autorität, … und ich
wäre geneigt zu verfügen, dass Sonntags nach vollzogenem Gottesdienst die *)
Werkstätten wieder geöffnet werden und die Arbeiter wieder ihrer
Beschäftigung nachgehen sollen.«

Im Gegensatz dazu war der Zweck der Arbeit für Aristoteles stets die
Nicht-Arbeit. Arbeiten, um Arbeit zu sparen. Ein Werkzeug wurde erfunden,
um die anstehende mühselige Hand-Arbeit so knapp wie möglich ausfallen zu
lassen. Bedeutung gewinnen diese Worte erst, wenn man bedenkt, dass sich
heute die Zweck-Mittel-Relation der Arbeit ins genaue Gegenteil verwandelt
hat. Heute ist Arbeit immer weniger Mittel, sondern Zweck. Arbeit findet
statt, damit weitere Arbeit stattfindet. Der Ausgangspunkt für Arbeit ist
in den seltensten Fällen ein sich aufdrängender Mangel, ein Missstand,
irgendetwas also, das zu einer bewussten Entscheidung für den Einsatz von
Arbeit führt. Wer schon mal jemanden kennengelernt hat, der sich
selbstständig machen will, aber noch nicht weiß, mit welcher Idee, dem wird
der Gedanke nicht so fern liegen, dass wir letztlich in einer Gesellschaft
leben, die einer gigantischen Arbeitserfindungsanstalt gleichkommt.

In einer Fernsehdebatte präsentierte vor nicht allzu langer Zeit der
Arbeitsmarktforscher Meinhard Miegel vom Bonner Institut für Wirtschaft und
Gesellschaft die an sich sympathische Idee, die Deutschen könnten doch auf
eines ihrer liebsten Hobbys, die Gartenarbeit, verzichten. Allerdings allen
Ernstes, nicht um endlich mal mehr wilde Gärten oder weniger Rasenmäher-Lärm
zu genießen, sondern um »neue Beschäftigung« (also Lohnarbeit statt
häusliche Gartenarbeit) zu ermöglichen.

Der langjährige „wissenschaftliche“ Berater des »Bündnis für Arbeit«,
Wolfgang Streeck vom Kölner Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung
plädierte jüngst in einem Gewerkschaftsmagazin (!) für den weiteren Ausbau
des Niedriglohnsektors mit folgenden Worten:
„Ob eine Beitragsentlastung geringerer Einkommen dazu führt, dass noch mehr
Hamburger gegessen werden, geht den Arbeitsmarktpolitiker nichts an; über
Geschmack sollte er nicht streiten. Wer erst politisch klären will, was
`gesellschaftlich sinnvolle Tätigkeit` ist, um dann für diese
`Arbeitsplätze einzurichten`, der mag es gut meinen. Das ist aber schon das
Beste, was man über ihn sagen kann.“

Deutlicher kann die Absurdität eines selbstbezüglichen Systems »Arbeit«
eigentlich nicht auf den Begriff gebracht werden. Hauptsache Arbeit. Was,
wie und warum gearbeitet werden soll, hat nicht zu interessieren.

Fred Maintz**

*) Nachstendes Bild hat der AK-Koordinator angefügt:

http://gutezitate.com/zitate-bilder/zitat-gott-hat-der-tugend-zur-schildwache-die-arbeit-gesetzt-napoleon-bonaparte-260595.jpg

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W. Erbe informiert über „Tag des Zorns in Duisburg (Thyssenkrupp)“ und über die Kurzarbeit bei Opel!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) haben wir über die Situation bei THYSSENKRUPP (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=thyssenkrupp) berichtet.

Nunmehr erreicht uns über Kollegen Wolfgang Erbe (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=wolfgang+erbe) ein Infopotpourri, das den „Duisburg – TAG des ZORNES – 31. August“ der IG-Metall belichtet. Ferner weist Kollege Erbe uns darin auch auf die jetzt bei Opel in Rüsselsheim und Eisenach bestehende Kurzarbeit hin!

Zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme haben wir das komplette Erbe-Infopotpourri nachstehend auf unsere Homepage gepostet.

Es ist nunmehr an der Zeit, dass in der Tat die ZORNESROTE FAUST von allen Arbeitnehmer/Innen erhoben wird.

http://www.ak-gewerkschafter.de/wp-content/uploads/2010/10/faust1.gif

Für den AK Manni Engelhardt –Koordinator-

Wolfgang Erbes Info-Potpourri:

**Automobil Arbeiter/Innen – Metaller/Innen – Stahl-, Kohle- RWE und Beschäftigte von Dienstleistern – alle gemeinsam – Auf zum Tag des Zornes Tag des Zornes – gegen die Bonzen aus Wirtschaft, Staat und Politik

IG Metall ruft zum Aktionstag auf – wir zum Tag des Zornes!

Düsseldorf. Die IG Metall stellt sich gegen eine Fusion von Thyssen-Krupp mit dem Konkurrenten Tata Steel und drohende Standortschließungen. Die größte Einzelgewerkschaft Deutschlands rief am vergangenen Dienstag die Beschäftigten für den 31. August zu einem Aktionstag vor der Zentrale von Thyssen-Krupp Steel Europe in Duisburg auf. Konzernchef Heinrich Hiesinger habe deutlich gemacht, dass die Stahlsparte mit ihren fast 28.000 Beschäftigten mit oder ohne einen strategischen Partner restrukturiert werden solle, hieß es in einem Aufruf der Gewerkschaft. »Damit liegt klar auf dem Tisch, dass Anlagen und Standorte geschlossen werden sollen.« Am 31. August tagt der Aufsichtsrat von Thyssen-Krupp Steel Europe. (Reuters/jW)

https://www.jungewelt.de/2016/08-09/062.php

Duisburg – TAG des ZORNES — TAG des ZORNES

Duisburg –

Stahl: IG Metall ruft erneut zu Aktionstag auf

Die IG Metall und die Belegschaft von Thyssen-Krupp Steel erhöht den Druck auf den Unternehmensvorstand: Für den 31. August ruft die Gewerkschaft die Stahl-Beschäftigten auf zu einem Aktionstag vor der Hauptverwaltung des Konzerns in Bruckhausen. „Wir lassen uns keine Angst machen“, heißt es…

http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/stahl-ig-metall-ruft-erneut-zu-aktionstag-auf-aimp-id12059683.html

Opel führt Kurzarbeit wegen Brexit-Votum ein

http://www.derwesten.de/wirtschaft/opel-fuehrt-nach-brexit-votum-kurzarbeit-ein-id12116311.html

http://hessenschau.de/wirtschaft/wegen-brexit-votum-opel-fuehrt-kurzarbeit-ein,opel-kurzarbeit-100.html

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/opel-fuehrt-wegen-brexit-votum-kurzarbeit-ein-14396029.html

Wolfgang Erbe**

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Aktion KLIMACAMP 2016 ist friedlich und medienwirksam angelaufen!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) haben wir das Klimacamp 2016, das noch etliche Tage laufen wird, sehr begrüßt, wie Ihr es durch den Klick auf den nachstehenden Link aufrufen könnt:

http://www.ak-gewerkschafter.de/2016/08/20/wir-begruessen-das-klimacamp-2016-und-rufen-zur-solidaritaet-auf/ !

Die IG-BCE (Alsdorf) spricht sich gegen jegliche Gewalt beim Protest gegen die Braunkohleverstromung aus, ist am im Prinzip für den Protest aus Umweltschutzgründen.

Diese Haltung begrüßen wir als AK sehr und haben den nachstehenden Link mit gepostet, der Euch nach dem Anklicken direkt auf die entsprechende Online-Mitteilung der IG-BCE auf deren Homepage führt:

https://alsdorf.igbce.de/pressemitteilung-aktion-schnauze-voll/133508?highlightTerms=&back=

Das Klimacamp ist bis dato friedlich verlaufen. Die mediale Wirkung ist bis dato sehr effizient gewesen, wie Ihr es z. B. nach dem Klick auf den hier stehenden Link bei WDR-Online nachlesen könnt:

http://www1.wdr.de/nachrichten/rheinland/klimacamp-rheinland-erkelenz-100.html !

Wir wünschen dem Klimacamp 2016 auch weiterhin einen effizienten Verlauf und bleiben an der Berichterstattung dran.

http://ka-lush1.m-eshop.de/shops/0000092-K/admin/dokumente/artikel/Statisch/Kampagnen/Klimacamp/intro-klimacamp.jpg

(Foto aus: http://www.lush-shop.de/statisch.php?id=655&shopgate_redirect=1)

Für den AK Manni Engelhardt –Koordinator-

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Herr Werner Schell informiert zum Thema „Demenz“!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

soeben erreicht uns als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) eine aktuelle Mitteilung des Herrn Werner Schell (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=werner+schell). 

In dieser Mitteilung nimmt der Vorstand des Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerks Stellung zum Thema: „Gesundheitsbewusste Lebensführung kann Demenz vermeiden helfen!“

Wir haben die komplette Ausführung des Herrn Schell zum Thema nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage und in die Kategorie „GESUNDHEITSPOLITIK“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/gesundheitspolitik) gepostet.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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Werner Schell informiert:

 

https://www.hausengel.de/fileadmin/_processed_/csm_pro_pflege_selbsthilfenetzwerk_5f418aca27.png

 

 

Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk

Unabhängige und gemeinnützige Initiative

Vorstand: Werner Schell – Harffer Straße 59 – 41469 Neuss

Tel.: 02131 / 150779 – E-Mail: ProPflege@wernerschell.de

Internet: http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de

 

Pressemitteilung vom 22.08.2016

Gesundheitsbewusste Lebensführung kann Demenz vermeiden helfen.

Es muss darum gehen, mehr auf Prävention und größte Sorgfalt bei Diagnostik und Therapie zu setzen!

Demenz – „… mit Schreckensmeldungen werden nicht nur Ängste geschürt und Geschäfte gemacht, sondern auch Millionen von Menschen in die Irre geführt.“ So das Urteil von Cornelia Stolze in ihrem Buch „Verdacht Demenz – Fehldiagnosen verhindern, Ursachen klären und wieder gesund werden“ (Herder, 2016).

In einer Pressemitteilung vom 29.01.2016 haben Leipziger Demenzforscher der Öffentlichkeit ähnlich lautende Studienergebnisse zur Prävention vorgestellt.

Nach der Studie sei die breite Öffentlichkeit häufig der Auffassung, die Alzheimer-Erkrankung sei rein genetisch bedingt, so Dr. Tobias Luck,  Leiter der ISAP-Arbeitsgruppe „Epidemiologie und Versorgungsforschung“ und Hauptinitiator der Studie. Die angestellten Berechnungen hätten aber ergeben, dass deutschlandweit rund ein Drittel der Alzheimer – Erkrankungen auf Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Übergewicht oder Diabetes zurückgehen. Die Forscher plädieren daher dafür, sich in der Prävention von Alzheimer verstärkt auf diese Risiken zu konzentrieren. Diese Zahlen, so die Forscher weiter, müssten hoffnungsvoll gesehen werden. Der starke Einfluss dieser äußeren Faktoren auf das Alzheimerrisiko bedeute nämlich ein hohes Potential zur Vorbeugung, da sie im Gegensatz zu den Genen grundsätzlich beeinflussbar seien.

Die Wissenschaftler rechnen daher vor: Wenn es gelingt, die Häufigkeit der Risikofaktoren in der Bevölkerung zu halbieren, könnten theoretisch 130.000 der aktuellen Alzheimerfälle in Deutschland vermieden werden.

„Diese Chance, die Zahl an Alzheimererkrankungen in der Bevölkerung zu verringern, sollte umso mehr Anreiz geben, diese Risikofaktoren zu bekämpfen“, betont Steffi Riedel- Heller, Professorin für Sozialmedizin und ISAP-Direktorin. „Bisher wurde vor allem in die Behandlung von Demenzerkrankungen investiert. Auch ihrer Prävention muss der entsprechende Stellenwert in Forschung und Praxis eingeräumt werden.“

Die Zeitschrift „MDKforum“, Ausgabe 2/2016, hat die Leipziger Studienergebnisse in einem Beitrag „Lässt sich Alzheimer vermeiden?“ aufgegriffen und die Präventionserfordernisse in einem Interview mit Dr. Tobias Luck erneut wie folgt bekräftigt:

„Bisher wurde vor allem in die Behandlung von Demenzerkrankungen investiert. Jetzt müssen wir versuchen, was auch schon teilweise gemacht wird, die Prävention in Forschung und Praxis zu stärken.“

Der 1. Warsteiner Tag der Alterskunde in den LWL-Kliniken stellte ähnliche Informationen über die Vorbeugung von Demenz vor und bekräftigte damit die Feststellungen und Vorschläge der Leipziger Demenzforscher. Das berichtete die Westfälische Rundschau in ihrer Ausgabe vom 23.06.2016.

Der Chefärztin Helene Unterfenger zufolge ist der „Lifestyle“ ganz wichtig, ein gesundes Leben: Geregelter Alltag, Bewegung, soziale Kontakte, Blutdruck, Blutzucker und Blutfett in Ordnung, viel Gemüse und Salate. Aber nicht nur das. Helene Unterfenger rät auch dazu, Neues zu lernen: Eine Sprache, ein Musikinstrument, Singen, Tanzen, „alle Dinge, die den Menschen in Bewegung bringen“.

Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk, das sich seit Jahren für die Menschen mit Demenz besonders einsetzt und insoweit auch als Mitgründer des Runden Tisches Demenz in Neuss Verantwortung übernommen hat, möchte auf die aktuellen Forschungsergebnisse zur Vorbeugung von Demenz mit Nachdruck aufmerksam machen und dazu animieren, die Grundsätze einer gesundheitsbewussten Lebensführung stärker in den Mittelpunkt zu rücken.

Gesundheitsbewusste Lebensführung ist im Übrigen auch eine gute Vorsorge gegen Herz-, Kreislauf- und Krebserkrankungen. Es geht also letztlich um Maßnahmen, die umfassende gesundheitsförderliche Wirkungen erzielen können.

Werner Schell, Vorstand von Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk und Dozent für Pflegerecht

Weitere Hinweise im Internet unter folgender Adresse:

http://www.wernerschell.de/forum/neu/viewtopic.php?f=6&t=21708

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Wolfgang Erbe informiert: „Bei VW Kurzarbeit/Stillstand – Betriebsrat und kritische Stellungnahmen!“

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

soeben erreicht uns als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) die jüngste Info-Mitteilung des Kollegen Wolfgang Erbe (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=wolfgang+erbe) zur aktuellen Lage bei VW (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=vw).

Diese wichtige Mitteilung des Kollegen Erbe haben wir nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet.

Die Kolleginnen und Kollegen bei VW und bei den Zulieferfirmen, die von der Kurzarbeit betroffen werden, haben eine große Chance. Und diese lautet: SOLIDARITÄT! GEMEINSAM SIND WIR STARK!

Für den AK Manni Engelhardt – Koordinator –

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Wolfgang Erbe informiert:

**VW – Kurzarbeit/Stillstand – Betriebsrat und kritische Stellungnahmen

http://www.labournet.de/branchen/auto/auto-zulieferer/vw-werk-wolfsburg-u-a-materialengpass-hat-auswirkungen-auf-die-produktion/?cat=7651

http://www.unsere-zeit.de/de/4827/wirtschaft_soziales/2991

http://dkpos.blogsport.de/

http://dkpos.blogsport.de/2016/07/22/auf-dem-uz-pressefest/

http://www.roter-kaefer.de/anlasser.php?schraube=2

http://www.roter-kaefer.de/anlasser.php?schraube=1

VW-Werk Wolfsburg: Materialengpass hat Auswirkungen auf die Produktion

17.08.2016

Bei Volkswagen in Wolfsburg hat eine stockenden Teileversorgung Auswirkungen auf die Produktion. So wird aktuell über Flexibilisierung von Arbeitszeit beraten.

Dazu heißt es vom Unternehmen:

„Ein Lieferant von Volkswagen hat die vertraglich vereinbarte Belieferung mit Bauteilen ausgesetzt. Dies führt zu einem Engpass in der Produktion. In der vergangenen Woche wurde daraufhin gerichtlich eine einstweilige Verfügung erlassen, die den Lieferanten zur Wiederaufnahme der Belieferung verpflichtet. Dieser Verpflichtung ist er bisher nicht nachgekommen. Da die weitere Entwicklung derzeit nicht absehbar ist, prüfen wir für Teilbereiche der Produktion am Standort Wolfsburg Flexibilisierungen der Arbeitszeit.“

Vom Betriebsrat kommt folgende Stellungnahme:

Betriebsrat Guido Mehlhop: „Der Engpass beim Material ist mehr als ärgerlich. Vor allem, wenn man weiß, dass das Landgericht Braunschweig den Zulieferer bereits in der vergangenen Woche mit einer einstweiligen Verfügung dazu verpflichtet hat, die Teile vertragsgemäß zu liefern. Aus Sicht des Betriebsrates ist es völlig unverständlich, dass sich ein Unternehmen dem einfach widersetzt. Offenbar wird so versucht, auf dem Rücken der Belegschaft einen Wirtschaftskrimi zu inszenieren. Unsere Kolleginnen und Kollegen hoffen, dass es doch noch schnellstmöglich zu einer Lösung kommt. Das wäre übrigens auch im Interesse der Beschäftigten des Zulieferers. Die sind letztlich ebenso von dem fragwürdigen Geschäftsgebaren der Firma betroffen wie die Kolleginnen und Kollegen bei Volkswagen. Unsere klare Forderung: Am Ende dürfen die Belegschaften nicht im Regen stehen.“

http://www.igm-bei-vw.de/meldungen/detail/vw-werk-wolfsburg-materialengpass-hat-auswirkungen-auf-die-produktion/

http://www.igm-bei-vw.de/meldungen/hauptmeldungen/

http://www.igmetall-wob.de/betriebe/vw/

http://www.igm-bei-vw.de/

http://www.igmetall-wob.de/ig-metall-wob/wir-magazin/

VW – Golf-Produktion steht still

Bei VW in Wolfsburg steht die Produktion des Modells Golf ab heute still. Grund ist ein Rechtsstreit mit zwei Zulieferfirmen. Sie liefern derzeit keine Sitzbezüge und Getriebeteile mehr. Der Konzern prüft auch für andere Standorte, Kurzarbeit zu beantragen. Davon könnten bis zu 20.000 Beschäftige betroffen sein. Automobilexperte Ferdinand Dudenhöffer wirft dem VW-Einkaufschef große Fehler vor und kann nicht nachvollziehen, dass die Probleme derart eskaliert sind.

Europas größter Autobauer hat bereits einstweilige Verfügungen erwirkt. Damit kann VW notfalls erzwingen, dass die Teile ausgeliefert werden.

http://www.inforadio.de/programm/schema/sendungen/int/201608/19/52642.html

Zulieferer blockieren

Zwei mittelständische Zulieferer legen sich mit VW an

Zwei Zulieferer für Getriebeteile und Sitzbezüge zwingen den deutschen Autoriesen VW zur Kurzarbeit. Die Teile werden für den Golf gebraucht.

Ein Wirtschaftskrimi wie David gegen Goliath: Zwei mittelständische Firmen aus Sachsen legen sich mit dem Weltkonzern VW an. Sie stellen ihre Lieferungen an den Auto-Giganten ein – trotz Androhung von Ordnungshaft und Beschlagnahme durch den Gerichtsvollzieher. In den Werken muss die Produktion gedrosselt werden. Millionenschaden, Imagedesaster – ein Debakel für Volkswagen.

Die Herausforderer des Branchen-Riesen, das sind die ES Automobilguss aus Schönheide und die Car Trim aus Plauen, die beide zur Wolfsburger Firmengruppe Prevent gehören. Der eine liefert Getriebeteile, der andere Sitzbezüge. In einer Stellungnahme wiesen beide Firmen am Freitag jede Verantwortung für die Eskalation zurück. Auslöser sei vielmehr die frist- und grundlose Kündigung von Aufträgen ohne jeglichen Ausgleich durch Volkswagen gewesen. „VW zwingt uns zu diesem Vorgehen“, sagte ein Firmensprecher.

Vor allem der Ausfall der Getriebeteile setzt Europas größten Autobauer massiv unter Druck. Denn davon ist auch der Golf betroffen, Deutschlands meistverkauftes Auto. Die Werke in Emden und Wolfsburg haben bereits auf Kurzarbeit umgestellt. Braunschweig, Kassel und Zwickau könnten folgen. Der Belegschaft drohen damit Gehaltseinbußen, die durch Kurzarbeitergeld vom Arbeitsamt abgefangen werden könnten.

Dass es so weit kommen musste, liegt für Automobil-Experte Ferdinand Dudenhöffer auch an Fehlern im VW-Management. Der Konzern habe sich von einzelnen Teilezulieferern abhängig gemacht. „Ein Weltunternehmen hat seine gesamte Produktionskette auf ein Glied eines mittelständischen Unternehmens, das eher einen weniger soliden Eindruck erweckt, gebaut. Das ist nicht nur amateurhaft, sondern in höchstem Maße naiv“, sagte Dudenhöffer zur B.Z.

VW verschärfte gestern nochmals die Gangart, beantragte ein Ordnungsgeld von bis zu 250.000 Euro gegen Car Trim, um die Wiederaufnahme der Lieferungen zu erzwingen. Im Fall von ES Automobilguss wird am 31. August über eine einstweilige Verfügung verhandelt.

http://www.bz-berlin.de/deutschland/zwei-mittelstaendische-zulieferer-legen-sich-mit-vw-an
Streit mit Zulieferern“Der Steuerzahler muss dafür aufkommen, dass VW unprofessionell agiert“

Der Automobilexperte Ferdinand Dudenhöffer hat Volkswagen Unprofessionalität vorgeworfen – im Einkauf und im Umgang mit dem Lieferstopp durch zwei Zulieferer. Der Schaden, der jetzt erzeugt werde, gehe in zweistellige Millionenbeträge, sagte Dudenhöffer im Deutschlandfunk.

Volkswagen-Streit Produktion des VW Golf steht still

Im Wolfsburger Stammwerk des Autobauers Volkswagen steht die Produktion des VW Golf still.

Die Fertigung soll mindestens eine Woche ausgesetzt werden. Grund ist der Streit mit einer Zulieferer-Gruppe, von der VW Getriebeteile und Sitzbezüge erhält. Wegen der fehlenden Bauteile wird der Konzern voraussichtlich ab Montag bis zu 20.000 Mitarbeiter in fünf Werken in Kurzarbeit schicken müssen. Der Autobauer will die Lieferungen notfalls mit Ordnungsgeldern, Ordnungshaft und Beschlagnahmung durchsetzen. Die Zulieferer betonen, sie seien nicht verantwortlich für die Lage. Vielmehr habe VW Verträge frist- und grundlos gekündigt und keinen Ausgleich gezahlt.

Der Automobilexperte Dudenhöffer warf dem Konzern Unprofessionalität vor. Er sagte im Deutschlandfunk, es sei völlig unverständlich, warum VW im Einkauf auf eine einzige Zulieferer-Gruppe setze. Zugleich sei es die schlechteste Lösung, in dem Konflikt nun den juristischen Weg zu gehen, anstatt schnell zwei oder drei weitere Zulieferer für das benötigte Teil aufzubauen.

Ferdinand Dudenhöffer im Gespräch mit Sarah Zerbak

http://www.deutschlandfunk.de/streit-mit-zulieferern-der-steuerzahler-muss-dafuer.694.de.html?dram:article_id=363594

Dudenhöffer zu Kurzarbeit bei Wolfsburger Autobauer: Katastrophale Fehler bei VW http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2016-08/38351231-dudenhoeffer-zu-kurzarbeit-bei-wolfsburger-autobauer-katastrophale-fehler-bei-vw-007.htm

Hamburg (ots) – Im Streit zwischen VW und zwei Zulieferern wirft der Automobilexperte Prof. Dr. Ferdinand Dudenhöffer dem Wolfsburger Autokonzern katastrophale Fehler vor. Im Interview mit „NDR aktuell“ im NDR Fernsehen am Freitag, 19. August, sagte Dudenhöffer: „Im modernen Einkauf geht kein Autobauer der Welt heute so vor, dass er ausschließlich einen Zulieferer für ein Teil nimmt. Jetzt muss man sich vorstellen, ein ganzer Weltkonzern ist gebaut auf ein kleines Unternehmen, was ein Teil macht. Diese Risiken geht niemand ein!“

Die Unternehmen ES und CarTrim liefern derzeit trotz einstweiliger Verfügungen des Landgerichts Braunschweig keine Sitzbezüge bzw. Getriebeteile an VW. VW musste deshalb im Werk Emden bereits Kurzarbeit beantragen, in Wolfsburg soll ab Montag die Kurzarbeit beginnen.

Dudenhöffer sagt zum Verhalten der Zulieferer: „So einen Lieferstopp durchzuführen, da ist man gebrandmarkt bei allen Autobauern. Das macht man nur in einer völlig ausweglosen Situation“, so der Autoexperte. Mit Blick auf Volkswagen kritisiert er weiter: „Dass VW nicht gewusst hat, wie groß die Probleme sind und man dann noch vor Gericht gegangen ist und es weiter verschärft hat, da hat VW äußerst unglücklich agiert.“

OTS: NDR Norddeutscher Rundfunk newsroom:

http://www.presseportal.de/nr/6561

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Pressekontakt: Norddeutscher Rundfunk Presse und Information Ralf Pleßmann Tel: 040-4156-2333

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http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2016-08/38351231-dudenhoeffer-zu-kurzarbeit-bei-wolfsburger-autobauer-katastrophale-fehler-bei-vw-007.htm

Dudenhöffer zu Kurzarbeit bei Wolfsburger Autobauer: Katastrophale Fehler bei VW

http://www.finanzen.at/nachrichten/aktien/Dudenhoeffer-zu-Kurzarbeit-bei-Wolfsburger-Autobauer-Katastrophale-Fehler-bei-VW-1001361396

http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2016-08/38351231-dudenhoeffer-zu-kurzarbeit-bei-wolfsburger-autobauer-katastrophale-fehler-bei-vw-007.htm

http://www.deutschlandfunk.de/wirtschaft.1498.de.html

https://www.hna.de/wirtschaft/vw-muss-in-wolfsburg-golf-produktion-stoppen-zr-6678425.html

Betriebsrat: Kurzarbeit im Baunataler VW-Werk jetzt wahrscheinlich

19.08.16 15:28

Kassel/Baunatal. Mitarbeiter in der Getriebeproduktion im VW-Werk Kassel in Baunatal müssen sich auf Kurzarbeit einstellen.

„Wir kommen sehr wahrscheinlich um Kurzarbeit nicht herum“, sagte am Freitag die stellvertretende Betriebsratsvorsitzende Ulrike Jakob auf Anfrage. Wann Kurzarbeit für die Mitarbeiter in Baunatal bei der Arbeitsagentur beantragt wird, ist nach Angaben des Betriebsrates noch nicht ganz klar. Zunächst müssten viele rechtliche Dinge geklärt werden, so Jakob. Man rücke aber mit dem heutigen Tag diesem Schritt näher. „Wir müssen uns zunehmend darauf einstellen.“ Der Ausgleich über die herkömmlichen Arbeitszeitkonten reiche nicht mehr aus. Darauf hatte der Betriebsrat am Donnerstag noch gehofft.

https://www.hna.de/kassel/kreis-kassel/baunatal-ort312516/kurzarbeit-baunataler-vw-werk-jetzt-wahrscheinlich-6675543.html

http://www.jungewelt.de

http://infopartisan.net/

http://www.trend.infopartisan.net/inhalt.html

www.globalresearch.ca

http://uhurunews.com/

Wolfgang Erbe**

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Der Paralympik-Sportler Alfred Hufnagl benötigt einen neuen Rennrollstuhl!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) hatten wir am 05. Januar 2016 eine Petition über CHANGE.ORG (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=change.org ) für den Paralympic-Sportler Alfred Hufnagl als Beitrag auf unsere Homepage gepostet. Diesen Beitrag könnt Ihr durch den Klick auf den nachstehenden Link direkt aufrufen:

http://www.ak-gewerkschafter.de/2016/01/05/zeichnet-die-petition-fuer-den-paralympik-sportler-alfred-hufnagl/ !

Nunmehr erreicht uns zu dieser Petition eine Mitteilung von CHANGE.ORG, die auch einen Spendenaufruf enthält, da Alfred Hufnagl einen neuen Rollstuhl finanzieren muss. Sehr gerne haben wir diese Mitteilung nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme und Bedienung auf unsere Homepage und in die Kategorie „PETITIONEN“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/petitionen/ ) gepostet.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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„Gemeinsam können wir Alfred Hufnagl einen neuen Rennrollstuhl finanzieren!“

Hallo Manfred Engelhardt,

vor einiger Zeit unterzeichneten Sie und fast 30.000 Menschen aus ganz Deutschland eine Petition für den leidenschaftlichen Rennrollstuhlfahrer Alfred Hufnagl. Sein Rennrollstuhl wurde bei einem Unfall mit einem LKW zerstört.

Anlässlich der Olympischen Spiele in Rio erreicht uns heute die folgende Nachricht:

„Gemeinsam können wir Alfred Hufnagl einen neuen Rennrollstuhl finanzieren“, sagt SP4ORT.de-Reporter Robert Geisler und hat eine Crowdfunding-Aktion gestartet.


Sein Ziel: 8.000 Euro (9000 Dollar) für einen Rennrollstuhl zusammenzubekommen, der für einen Hochleistungssportler wie ihn maßangefertigt werden muss. Und das am besten baldmöglichst, damit Alfred noch ausreichend Trainingszeit hat, um bei der Weltmeisterschaft 2017 starten zu können.

Unterstützen Sie das Crowdfunding, Manfred?

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