IX. UPDATE! Das Studentenwerk Aachen kommt einfach nicht zur Ruhe! Ein NEUER SKANDAL schüttelt es durch! Sein Geschäftsführer Dirk Reitz wurde gefeuert!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

das Studentenwerk Aachen – A.ö.R.- liegt uns als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) ganz besonders mit am Herzen, wie Ihr es nach dem Anklicken des nachstehenden Links aufrufen und nachlesen könnt.

> http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=studentenwerk+aachen !

Den jüngsten Beitrag zum Thema hatten wir anläßlich der Historienklitterei zu dessen 100. JUBILÄUM am 11.02.2020 auf unsere Homepage gepostet, den Ihr direkt durch den Klick auf den nachstehenden Link aufrufen und nachlesen könnt.

> http://www.ak-gewerkschafter.de/2020/02/11/das-studentenwerk-aachen-wird-demnaechst-100-jahre-alt-wir-ergaenzen-den-vorbericht-zur-jubilaeumsveranstaltung/ !

Und jetzt hat das Studentenwerk Aachen – A.ö,.R.- seinen X-ten Skandal in seiner hundertjährigen Geschichte. Seit dem 20. Juli 2020 steht das Folgende auf der Homepage der Anstalt öffentlichen Rechts zu lesen.

                                  

Allgemeines

Personelle Veränderung im Studierendenwerk

Das Studierendenwerk Aachen wird seine Leitung personell neu aufstellen. Grund dafür ist das Ausscheiden des bisherigen Geschäftsführers, Dirk Reitz, am vergangenen Freitag. Wir bitten um Verständnis, dass vonseiten des Studierendenwerks keine weitere Stellungnahme dazu erfolgen wird.

Durch den Klick auf den nachstehenden Link könnt Ihr den Beitrag direkt auf der Homepage des Studentenwerks Aachen lesen.

>https://www.studierendenwerk-aachen.de/de/aktuelles/beitrag/personelle-veraenderung-im-studierendenwerk.html !

Und am heutigen Tage (Mittwoch, d. 22. Juli 2020) kann den AACHENER ZEITUNGEN dazu folgendes entnommen werden.

Seite 6 ABCDE                REGION & NRW                 Mittwoch, 22. Juli 2020

Studierendenwerk schmeißt Chef raus

Finanzielle Ungereimtheiten im Millionengeschäft mit Mensen und Wohnheimen. Geschäftsführer muss gehen.

VON ROBERT ESSER

AACHEN Der 100. Geburtstag des Studierenwerks Aachen wird von einem Skandal überschattet. Die Geschäftsführung muss sich neu aufstellen, der Verwaltungsrat steht unter Druck. Grund dafür sei das Ausscheiden des bisherigen Geschäftsführers, am vergangenen Freitag teilte dies das Studierendenwerk überraschend kurz und knapp mit. Nach Informationen unserer Zeitung wurden von Finanzprüfern derart gravierende Unstimmigkeiten aufgedeckt, dass die sofortige Trennung eingeleitet wurde. Der Jahresumsatz des Studierendenwerks lag 2019 bei 25,3 Millionen Euro.

Das Studierendenwerk selbst verweigert jegliche Auskünfte über die Vorwürfe gegen den entlassenen Geschäftsführer. Der Beschluss des Verwaltungsrats mit der Vorsitzenden Swantje Eibach-Danzeglocke war allerdings nach Auskunft von Studierendenwerks-Sprecherin Ute von Draethen „einhellig“. Man schaltete das übergeordnete Wissenschaftsministerium in Düsseldorf ein. Dieses gab Rückendeckung zur Kündigung. In welcher Höhe dem Steuerzahler womöglich Schaden entstanden ist, wollte das Studierendenwerk nicht sagen. Das Ministerium indes verwies auf das „laufende Verfahren“.

Das Studierendenwerk Aachen betreut mit seinen 373 – jetzt 372 – Beschäftigten über 61.000 Studierende in Aachen und Jülich. Es betreibt neun Mensen, 24 Wohnheime mit 5119 Appartement-Plätzen, fünf Kindertagesstätten und vermittelt BAföG. Im Vordergrund stehe dabei – das betonte der nun in Ungnade gefallene Geschäftsführer in seiner fast 16-jährigen Amtszeit immer wieder – der soziale Gedanke, allen jungen Menschen ein Studium zu ermöglichen. Ein Mensaessen ist beispielsweise schon für 1,80 Euro zu haben, ein Zimmer im Strudentenwohnheim für unter 200 Euro. Aber die Preise stiegen mit den Jahren. 2008 wurde ein Tochterunternehmen für Reinigungs- und Cateringdienste mit rund 110 Mitarbeitern gegründet.

Genau daran entzündete sich mehrfach Kritik: Im Jahr 2008 wurde nach dem Gesellschaftsvertrag besagte Studierendenwerk (StW) Aachen Service GmbH mit Sitz in Aachen gegründet. Das Stammkapital von 100.000 Euro leistete das damalige „Studentenwerk“. Seitem vergibt die öffentliche Einrichtung „Studierendenwerk Aachen“ Werkverträge – ähnlich wie in der Fleischindustrie – an die privatrechtliche „StW Aachen Service GmbH“.

Höheres Gehalt verdient

Tatsache ist, dass die beiden Geschäftsführer – also der Geschäftsführer der öffentlichen Einrichtung sowie der Geschäftsführer der StW Aachen Service GmbH – ein und dieselbe Person waren. Da vergab ein Geschäftsführer eines öffentlichen Amts sich selbst – also der StW Aachen Service GmbH – Aufträge von mehreren Millionen Euro im Jahr und bezahlte davon die Mitarbeiter, allerdings ohne die höhere Tarifbindung des öffentlichen Dienstes. Als doppelter Geschäftsführer soll er sowohl höheres Gehalt plus Dienstwagen erhalten haben.

Die vielen Gerichtsprozesse, in die das Studierendenwerk verwickelt war und ist, hätten keine Rolle bei dem aktuellen Zerwürfnis mit dem Ex-Chef gespielt, erklärt Sprecherin von Drathen. Oft ging es um unbezahlte Rechnungen, Handwerksleistungen oder Planungskosten im Zusammenhang mit Baumaßnahmen. Die Höhen der Baukosten selbst waren ebenfalls oft Gegenstand von Kritik. Mal drehten sich die Klagen um 172.000 auf rund 450.000 Euro verdoppelte Umbaukosten, für ein Wohnheim am Aachener Seilgraben. In einem anderen Fall ging es um angebliche Luxusaustattungen für gastronomische Einrichtungen – beispielsweise 180.000 Euro für das inzwischen geschlossene C-Caffè im SuperC neben dem RWTH-Hauptgebäude. Immer wieder äußerten Studierenden-Vertreter scharfe Kritik am Studierendenwerk etwa wegen rasant steigender Mietpreise.

Noch im Februar dieses Jahres feierten sich Ex-Geschäftsführer und das Studierendenwerk zum runden Jubiläum. Im Mai 1920 hatten rund 1000 hungrige Studenten der Technischen Hochschule erstmals in einer umfunktionierten Turnhalle für eine warme Mahlzeit angestanden. Das war – zunächst unter dem Vereinsnamen „Studentenwohl Aachen“ – die Geburtsstunde des heutigen Studierendenwerks.

„Die Studierendenwerke sind an ihren sozialen Aufgaben gewachsen und haben eine erstaunlich Entwicklung durchlebt“, sagte der damals noch amtierende Geschäftsführer zu den Feierlichkeiten. Für eine Stellungnahme zu seiner Entlassung war er am Dienstag für unsere Zeitung nicht erreichbar. „Frühere Vorwürfe waren kein Faktor, die Entscheidung ist davon völlig losgelöst zu betrachten“, sagt von Drathen. Die kommissarische Leitung des Studierendenwerks übernimmt die stellvertretende Geschäftsführerin Marion Wenner. Die führenden Abteilungsleiter hatten sich, wie viele andere Mitarbeiter, bereits vor Monaten nach Unstimmigkeiten mit der Geschäftsführung vom Studierendenwerk getrennt.

LESERBRIEF

Sehr geehrte Damen und Herren,
 
zum o. g. Beitrag in Ihrer heutigen Zeitungsausgabe bitte ich höflich um die Veröffentlichung nachstehender Zeilen.
 
Als Ex-Personalratsvorsitzender des Studentenwerks Aachen – A.ö.R.-, der 33 Jahre lang dem Personalrat des Studentenwerks als Vorsitzendender und auch dem Verwaltunhgsrat des Hauses angehörte, hat mich die Schlagzeile und der Inhalt der Berichterstattung nicht verwundert.
Dirk Reitz eingeschlossen, habe ich in meiner seinerzeitigen Zugehörigkeit zum Studentenwerk mit den Geschäftsführern Johannes Redding, Dieter Schinzel, Dieter Sistenich und Werner Stark fünf Dienststellenleiter erlebt, die allesamt für Schlagzeilen in den Aachener Medien gut waren.
Der „Rausschmiss“ des Dirk Reitz erstaunt micht nicht, denn bereits vor zweieinhalb Jahren wies die Bilanz im Geschäftsbericht des Studentenwerks zum 31.12.2017 eine Summe von 3.000.000 Euro an Wertpapieren aus, die einer Summe von 0 Euro zum 31.12.16 gegenüberstand.
Hier stellt sich die folgende Frage: Wurde seitens der Anstalt des öffentlichen Rechts an der Börse bzw. am Aktienmarkt spekuliert?
Allerdings darf man nicht verkennen, dass die Zuschüsse des Landes zu diesem Zeitpunkt schon „eingefroren“ waren. Sie wurden dem allgemeinen Preisindex und den wachsenden Bedürfnissen der Studentenwerke schon seit mehr als einem Jahrzehnt nicht mehr angepasst. Das „wilde“ Wirtschaften des Dirk Reitz ist zumindest in Teilen auf die rigide Finanzpolitik des Landes NRW gegenüber den Studentenwerken zurückzuführen.
Es ist aber keinesfalls entschuldbar. Den Verwaltungsräten und dem Wissenschaftsministerium musste in der Vergangenheit doch klar gewesen sein, was da im Studentenwerk Aachen abging, denn die Jahresabschlüsse müssen beiden Institutionen zugeführt werden. Der Verwaltungsrat hat sie ja auch immer wieder genehmigt. Ebenfalls hat er auch das Verhältnis der Anstalt zur GmbH und deren Geschäftsführungen genehmigt und war sich über die Doppelfunktion des Dirk Reitz bewusst.
Somit sind diese Damen und Herren hier ebenfalls in die Pflicht zu nehmen.
Ich denke, da wird noch mehr an das Tageslicht befördert werden!
Für die Veröffentlichung dieses Leserbriefes sage ich Ihnen meinen Dank im Voraus.
 
Mit freundlichen Grüßen
 
Manfred Engelhardt
Freunder Landstr. 100
52078 Aachen / Mobil.: 01719161493
 

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Das Foto aus https://www.studierendenwerk-aachen.de/en//dirk-reitz-kontakt.html zeigt den Ex-Geschäftsführer Dirk Reitz.             

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I. UPDATE zum Beitrag!

Unser AK-Kollege Dirk Momber hat zur jüngsten STUDENTENWERKSAFFÄRE um dessen Ex-Geschäftsführer Dirk Reitz einen geharnischten Leserbrief an die Aachener Zeitungen verfasst!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

zu unserem Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis- (AK-) Beitrag vom 24.07.2020 unter dem Titel „Das Studentenwerk Aachen kommt einfach nicht zur Ruhe! Ein NEUER SKANDAL schüttelt es durch! Sein Geschäftsführer Dirk Reitz wurde gefeuert!“, den Ihr durch den Klick auf den nachstehenden Link aufrufen und nachlesen könnt, hat unser AK-Mitglied Dirk Momber einen Leserbrief an die Aachener Zeitungen verfasst.

> http://www.ak-gewerkschafter.de/2020/07/24/das-studentenwerk-aachen-kommt-einfach-nicht-zur-ruhe-ein-neuer-skandal-schuettelt-es-durch-sein-geschaeftsfuehrer-dirk-reitz-wurde-gefeuert/ !

Diesen Leserbrief haben wir nachstehend und vorab zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet.

In dieser NEUEN STUDENTENWERKS-AFFÄRE wird mit Sicherheit noch einiges hochgespült werden.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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Kollege Dirk Momber meint

Sehr geehrte Damen und Herren,

zum Beitrag in Ihrer Zeitung vom 20.07.2020 unter der Überschrift „Personelle Veränderung im Studierendenwerk“ bitte ich höflich um die Veröffentlichung nachstehender Zeilen.

Da ist das Studierendenwerk AC wieder einmal in die Schlagzeilen geraten. Sein Geschäftsführer Dirk Reitz wurde fristlos entlassen. Dies deshalb, weil er gegen bestehende wirtschaftliche und öffentlich/rechtliche Grundsätze verstoßen hat. Die Frage, die sich nicht nur für mich stellt, ist die danach, was da nach der Verrentung des langjährigen Personalratsvorsitzenden Manfred Engelhardt im Jahre 2008 im Studierendenwerk abgegangen ist. Wo war der Nachfolger des Herrn Engelhardt als es um die sogenannte StW GmbH und deren Beschäftigten ging? Es wurde für diese Menschen keine Veranlassung getroffen, einen eigenen Betriebsrat zu wählen. Noch hat sich der Nachfolger des Herrn Engelhardt für eine Beteiligung der GmbH-Beschäftigten an den Personalratswahlen stark gemacht. Eine diesbezügliche Klage von Beschäftigten bei der Verwaltungsgerichtsbarkeit, an der ich als Zuhörer seinerzeit teilgenommen habe, scheiterte auch deshalb, weil der Personalrat sich nicht dafür ausgesprochen, sondern eine gefällige Neutralposition eingenommen hatte.

Allerdings nahm Herr Meurer auch nicht gegen die Doppelfunktion der Geschäftsführung eine Position ein. Die Aktionen des ehemaligen Personalratsvorsitzenden Manfred Engelhardt (Ultraprotestläufe gegen die Privatisierung zur Landesregierung nach Düsseldorf, Demos und Streiks gegen Rationalisierung etc.) werden in ihrer damaligen Wirkung durch die momentane Affäre insoweit geschwächt, wie sie einer Privatisierung der Studierendenwerke des Landes NRW argumentativen Vorschub leisten.

Für eine Veröffentlichung sage ich Ihnen meinen Dank.

Mit freundlichen Grüßen

Dirk Momber

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Das nachstehende Foto des Studentenwerks, das in der AZ am 22.02.2016 veröffentlicht wurde, zeigt

(v.l.) Marcel Reuleaux, Maja Ebell, Margret Lensges, Bianca Eigenfeld, Dirk Reitz, (Geschäftsführer des Studentenwerks), Nadja Ibrahim, Walter Meurer (Personalratsvorsitzender), Jannik Jansen und Udo Mertens (Ausbildungsleiter).

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II. UPDATE zum Beitrag!

Zur jüngsten Studentenwerks-Affäre in Aachen hat uns eine Stellungnahme des Kollegen Basti Heynen erreicht!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis hat uns zur jüngsten Studentenwerks-Affäre (http://www.ak-gewerkschafter.de/2020/07/24/das-studentenwerk-aachen-kommt-einfach-nicht-zur-ruhe-ein-neuer-skandal-schuettelt-es-durch-sein-geschaeftsfuehrer-dirk-reitz-wurde-gefeuert/) die nachstehende Stellungnahme des Kollegen Basti Heyden (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=basti+heyden) erreicht.

Wir haben diese Stellungnahme nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

                                     

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Kollege Basti Heyden kommentiert:

Lieber Manni, liebe Kolleginnen u. Kollegen des AK-Gewerkschafter,
 
 
Festgestellt werden kann, dass die Presse eure Stellungnahmen bis dato (noch?) nicht veröffentlicht hat, obgleich die Berichterstattung schon einige Wochen zurückliegt.
 
Da findet man, sollte eine Veröffentlichung noch erfolgen, nicht direkt den Bezug zum Sachverhalt. Deswegen ist es richtig, dass ihr einen eigenen Beitrag auf die AK-Homepage gepostet habt, der immer wieder upgedatet wird, wie ich positiv registrieren kann.
 
Richtig ist, dass ihr auch das Verhalten des seinerzeitigen Personalrats in Bezug auf die Beschäftigten der GmbH aufgezeigt habt. Die Frage nach einem Tarifvertrag für diese Arbeitnehmer tut sich diesbezüglich nicht nur bei mir auf.
 
Was da gelaufen ist, ruft bei meinen Kollegen und mir nur Kopfschütteln hervor. Dazu fällt mir euer Beitrag vom 13.02.2019 (http://www.ak-gewerkschafter.de/2019/02/13/beim-studentenwerk-aachen-a-oe-r-wurde-der-im-juni-2018-gewaehlte-ver-di-vertrauensleutekoerper-bis-heute-zu-nicht-konstituiert/) wieder ein. Ein Ver.di-Vertrauensleute-Körper, der über Monate hinweg nicht in der Lage ist, sich zu konstituieren, kann auch nicht für ausreichend Mitglieder sowohl in der Anstalt des öffentlichen Rechts als auch in der GmbH werben. Und das wäre sicherlich bitter nötig, um die Druck-Grundlage für die Durchsetzung eines vernünftigen Tarifvertrags zu haben.
 
Offensichtlich war es dem Ex-Geschäftsführer nicht wichtig und nur recht, keiner Gewerkschaft und keinem Betriebsrat innerhalb der GmbH gegenübersitzen zu müssen.
 
Wenn meine Kollegen und ich bedenken, was nach deinem rentenbedingten Ausscheiden, lieber Manni, aus diesem Studentenwerk geworden ist, sträuben sich uns die Haare. In nur 12 Jahren wurden diese Verdienste zunichte gemacht!
 
Mit großem Interesse sehen wir den Dingen, die sich da jetzt noch ergeben werden, entgegen.
 
Mit kollegialen Grüßen
 
Basti Heyden
 

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III. UPDATE zum Beitrag!

Kollege Klaus-Friedel Klär kommentiert unseren Beitrag zur jüngsten Studentenwerksaffäre!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

soeben hat uns als Gewerkschafter/Innen-Arbeiztskreis (AK) ein Kommentar des Kollegen Klaus-Friedel Klär (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=klaus-friedel+kl%C3%A4r) erreicht.

Darin nimmt der Kollege Klär Stellung zur jüngsten Studentenwerksaffäre (http://www.ak-gewerkschafter.de/2020/07/24/das-studentenwerk-aachen-kommt-einfach-nicht-zur-ruhe-ein-neuer-skandal-schuettelt-es-durch-sein-geschaeftsfuehrer-dirk-reitz-wurde-gefeuert/).

Wir haben diesen Kommentar nachstehend auf unsere Homepage gepostet und als III. UPDATE in den Bezusbeitrag gepostet.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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Kollege Klaus-Friedel Klär meint:

Liebe Kolleginnen und Kollegen des Gewerkschafterkreises in Aachen,
 
nach längerer Zeit der schreibenden Abstinenz sehe ich mich jetzt durch den Beitrag über die Entlassung des Geschäftsführers beim Studierendenwerk in Aachen dazu veranlasst, euch meine Meinung in Form eines Kommentars zu diesem Desaster zukommen zu lassen.
Die Frage, die ich mir stelle, ist die danach, wo die Verantwortlichen alle die Jahre des Wirkens des Dirk Reitz gewesen sind?
Wo waren das Wissenschaftsministerium des Landes NW? Wo waren die Mitglieder des aufsichtsführenden Verwaltungsrates? Wo waren der Personalrat und die gewerkschaftlichen Vertrauensleute?
Befanden sie sich in einem Vakuum? Waren sie blind oder haben sie ganz einfach nur die Augen vor dem verschlossen, was jetzt offensichtlich wurde?
Die Frage danach, ob es einen Tarifvertrag für die Beschäftigten in der Tochter-GmbH geben müsse, ist offensichtlich nie erhoben worden.
Der unrühmliche Abgang des Geschäftsführers haben in letzter Konsequenz alle maßgeblich Beteiligten – bewusst oder mehr unbewusst – mit verschuldet.
Da braucht jetzt niemand von denen Richterin oder Richter zu spielen. Sie sollten zu ihrer Verantwortung stehen.
Die Aktivitäten eines Manni Engelhardt gegen Personalabbau, Privatisierung und Rationalisierung, die dieser damals öffentlichkeitswirksam in seinen ehemaligen Funktionen als PRV, Gewerkschafter und ARGE-Vorsitzender – von den Studierendenwerker/Innen im Lande NW breit unterstützt – mit Erfolg gezeigt hat, werden jetzt mit großer Sicherheit durch die Politik in Frage gestellt werden.
Die Beschäftigten der Studierendenwerke im gesamten Land NW können sich darauf heute schon einstellen.
 
Kollegialen Gruß nach Aachen
Klaus-Friedel Klär
 

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Mit einigen Archiv-Fotos unseres AKs haben wir die Aktivitätshinweise auf frühere Zeiten unterlegt! Wir lassen diese Fotos ohne unseren Kommentar für sich sprechen!

IV. UPDATE zum Beitrag!

Kommentare, die uns über Facebbook zum Beitrag des Klaus-Friedel Klär bzw. zu den von uns gepostetn Fotos dazu erreicht haben:

Ralf Offermann Ich durfte ja auch als Ersatzmitglied an vielen Sitzungen teilnehmen und bin stolz darauf dich als Vorsitzenden gehabt zu haben und habe vieles lernen dürfen. Danke lieber Manni!

Marita Giesen Das waren noch Zeiten!

Tanja Arnolds-Mülner Marita Giesen Ich glaube wir waren dabei😅

Marita Giesen Tanja Arnolds-Mülner Natürlich das war der doppelte Marathon Aachen Düsseldorf und Düsseldorf Aachen und Papa war auch dabei!

Manni Engelhardt Hallo Marita, hallo Tanja, natürlich seid Ihr dabeigewesen. Das war der VIERFACHMARATHON über gut 171 Kilometer (Aachen – Düsseldorf – Aachen) in 21 Stunden inklusive Rede in der Redute des Landtages! Da hat der BLÄTTERWALD gerauscht und den Politikern ging der Arsch auf Grundeis! 🙂 🙂

Marita Giesen Manni Engelhardt Tanja wusste es nicht mehr so genau, es war ein unglaublicher Tag, werde ihn nie vergessen! Bleib gesund Manfred

Heinz-Josef Kaltenbach Es war ein unvergesslicher erfolgreicher Tag. Was für eine Kraft und Ausdauer. Aachen- Düsseldorf hin und zurück an einem Stück. Bravo Manni!

Ralf Offermann So einen Kämpfer wie dich, den gibt es leider nicht mehr. Liebe Grüße Ralf und Anna!

Josée Marquis Ja lieber Manni, da kann ich mich sehr gut daran erinnern. Du hast immer gekämpft. Du hast Maratonläufe bis nach Münster und noch überall gestartet. Wahnsinn, immer für die Arbeitnehmer. Sogar gegen den Geschäftsführer… und hast alle Verhandlungen gegen den gewonnen. Das weiß ich noch sehr gut. Und du hast dich auch für mich eingesetzt, als ich noch im Studentenwerk gearbeitet habe. Danke nochmals für alles.
Du bist unschlagbar auch vor Gericht.

Wir bleiben am Drücker und werden fortlaufend über diesen Skandal berichten! Und hier noch zwei Bilder, die die kraftvolle Planstellendemo aus 1991 der Studentenwerker/Innen mit Rede des Unterzeichners vor dem SPD-UB-Büro in Aachen zeigen.

Das Foto zeigt den Betriebsratsvorsitzenden von Garbe-Lahmeyer Ludwig Jost, der sich mit dem Kampf der Studentenwerker/Innen solidarisch erklärt. Ludwig Jost und Manni Engelhardt koordinierten zu diesem Zeitpunkt unseren AK gemeinsam.

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V. UPDATE zum Beitrag!

Das Aktuellste zur lfd. Studentenwerks-Affäre:

I.

Der Leserbrief des unterzeichnenden AK-Koordinators wurde heute (21.08.2020) in den Aachener Zeitungen (AZ & AN) in leicht gekürzter Fassung veröffentlicht. Die Veröffentlichung weiterer Leserbriefe steht noch zu erwarten an!

II.

Wie uns aus Kreisen der Beschäftigten des Studentenwerks Aachen – A.ö.R. – mitgeteilt wurde, hat das Ministerium den Geschäftsführer des Studentenwerks Köln – A.ö.R.- zum kommissarischen Geschäftsführer für das Studentenwerk Aachen bestellt.

Dazu steht zwischenzeitlich nachstehender Beitrag auf der Homepage des Studentenwerks Aachen – A.ö.R.- zu lesen:

Ministerium bestellt Jörg J. Schmitz

Bild könnte enthalten: 1 Person, Brille und Bart

Jörg J. Schmitz, Geschäftsführer des Kölner Studierendenwerks, wurde vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen zum kommissarischen Geschäftsführer des Studierendenwerks Aachen bestellt. Vorausgegangen war in der letzten Woche der Beschluss des Verwaltungsrats des Studierendenwerks Aachen, der Schmitz um Unterstützung gebeten hatte. Die Bestellung durch das Ministerium erfolgte am 15. August 2020 und ist bis Ende November 2020 befristet.

Nach Ausscheiden des früheren Geschäftsführers Dirk Reitz wird Jörg J. Schmitz die Geschäfte des Studierendenwerks vorübergehend weiterführen. Mit der Berufung des gebürtigen Kölners spricht sich das Ministerium für eine zeitlich begrenzte, aber handlungssichere Unterstützung von hoher fachlicher Kompetenz aus.

Dem diplomierten Arbeitswissenschaftler Schmitz sind die Themen im studentischen Dienstleistungsbereich bestens vertraut: Seit 2014 leitet er das Kölner Studierendenwerk mit 640 Beschäftigten. 2018 wurde der Vertrag von Schmitz mit dem Kölner Studierendwerk um weitere fünf Jahre verlängert.

Bereits zum 1. Dezember 2020 soll es eine Regelung für die weitere Besetzung der Geschäftsführung geben. „Natürlich streben wir für den Hochschulstandort Aachen eine langfristige Besetzung dieser wichtigen Position an“, betont Dr. Swantje Eibach-Danzeglocke, Vorsitzende des Verwaltungsrats. Der neue kommissarische Geschäftsführer soll insbesondere hierfür in enger Abstimmung mit dem Verwaltungsrat die notwendigen Schritte einleiten.

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Der Klick auf den nachstehenden Link führt Euch direkt auf die Homepage des Studentenwerks Aachen – A.ö.R.-, wo Ihr den Beitrag lesen könnt.

> https://www.studierendenwerk-aachen.de/de/aktuelles/beitrag/kommissarischer-geschaeftsfuehrer-im-studierendenwerk-aachen.html!

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VI. UPDATE zum Beitrag!

Aktuelles zur laufenden Studentenwerksaffäre in Aachen: Klagen, Gegenklagen, weitere auf das Haus entfallende Kosten haben dann nach unserer Meinung zum „Genickbruch“ des Ex-Geschäftsführers zu 80 Prozent beigetragen!

Veröffentlicht am 27. August 2020

Liebe Kolleginnen und Kollegen

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) recherchieren wir ja – wie versprochen – in Sachen der jüngsten Studentenwerks-Affäre hier in Aachen (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=studentenwerk+aachen) weiter. Der Klick auf den nachstehenden Link blättert Euch den kompletten Beitrag zum Thema auf.

> http://www.ak-gewerkschafter.de/2020/07/24/das-studentenwerk-aachen-kommt-einfach-nicht-zur-ruhe-ein-neuer-skandal-schuettelt-es-durch-sein-geschaeftsfuehrer-dirk-reitz-wurde-gefeuert/ !

Aufgrund von Recherchen und den uns mitgeteilten Informationen von Insidern haben wir folgende Überlegungen zur Sache angestellt:

Zur Sache:

Im Lagebericht 2017 des Studentenwerks wird unter dem Punkt: „Sonstiger betrieblicher Aufwand“ wie folgt, u.a. erläutert: „Des Weiteren waren Arbeiten zur Mängelbeseitigung an den 3 Neubaumaßnahmen Mensa Academia, Wohnheim Hainbuchenstr. und Wohnheim Solar Campus II erforderlich.“

Hallo? Mängel an den neuen Projekten? Wie das, wo bleibt die Gewährleistung? Ist so nicht nachzuvollziehen ohne Insider zu sein. Aber das spielt keine Rolle, denn was Mängelbeseitigung im Gewährleistungsbereich anbelangt, darf es dem Studentenwerk eigentlich nichts kosten! 

Es könnte also sein, dass darin die kolportierten finanziellen Ungereimtheiten ihren Ursprung haben. Ein weiterer Punkt könnte sein, daß die Ungereimtheiten noch mit dem Technik-Planer von Mensa Academica zusammenhängen.

Es ist auch in AZ und AN darüber berichtet worden. Und wir haben es als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) auf unserer Homepage gepostet stehen. Der Klick auf den nachstehenden Link führt Euch direkt auf unsere Berichterstattung aus 2016.

http://www.ak-gewerkschafter.de/2016/11/12/das-studentenwerk-aachen-der-skandal-die-juristische-auseinandersetzung-eine-unendliche-geschichte/ !

Bekannt sind die 3 aufgeführten Baumaßnahmen somit schon längere Zeit und wurden auch publiziert. Es soll nach unseren Informanten so sein, dass in der Mensa Academica schon mehrfach der Boden ausgetauscht worden ist.

Ausführende Firmen sollen teilweise nicht bezahlt worden sein. Ob und wie viele Firmen zwischenzeitlich an diesem Objekt in die Insolvenz gegangen sind, konnte unser Informant uns nicht sagen.

Vage angedeutet wurde, dass ein Fensterbauer davon betroffen ist. Das seinerzeitige Gebäudemanagement (Der Name des Abteilungsleiter ist unserem AK bekannt.) soll Maler dazu veranlasst haben, in einer total verstaubten Baustelle die Treppengeländer zu streichen, und soll dies anschließend als Mangel geltend gemacht haben.

Ferner informierte unser Informant darüber, dass eine Fassadendämmung zu Zeiten aufgebracht wurden, in denen jeder gute Handwerker gesagt hätte, dass es die Außentemperaturen nicht zulassen.

Fortführungen von Leistungen sollen wegen der Widrigkeiten von den ausführenden Firmen verweigert worden sein. Das hatte ja dazu geführt, dass der Verdacht auf Betrug aufkam und der Ex-Geschäftsführer Dirk Reitz von den Firmen angezeigt worden ist. Dem Ex-Geschäftsführer blieb da wohl nichts anderes übrig, als zum Gegenangriff überzugehen und seinerseits juristische  Zivilverfahren gegen die Firmen anzustrengen.

Die Firmen wehrten sich und sollen sich aktuell noch immer wehren, wie unser Informant es uns mitteilte.

Und damit, so glauben wir und ganz besonders der Unterzeichner als Ex-Personalratsvorsitzender, der 33 Jahre lang dem Personalrat beim Studentenwerk vorstand, hat wohl keiner beim Studentenwerk gerechnet.

Gutachten des E.ON-Institus an der RWTH wurden dazu erstellt und beim Landgericht Aachen „zerlegt“! Danach wurde durch das Landgericht ein weiterer Sachverständiger bestellt. Und noch weitere Sachverständige gaben sich dort die Klinke in die Hand.

Als dies nicht den gewünschten Erfolg zeitigte (O-Ton unseres Informanten), „Hat sich die Geschäftsfgührung vom Leiter des Gebäudemanagements getrennt!“

Zu diesem Kapitel hatten wir als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis ebenfalls einen Beitrag gepostet, den Ihr durch den Klick auf den nachstehenden Link aufrufen und nachlesen können.

http://www.ak-gewerkschafter.de/2017/12/14/worauf-laesst-die-veraenderung-in-der-abteilungsleitung-gebaeude-management-beim-studentenwerk-aachen-a-oe-r-schliessen/ !

(Foto aus https://www.studierendenwerk-aachen.de/de/wohnen/wohnanlagen.html)

Im Detail sollte es folgende weitere Mängel gegeben haben, wie unser  Informant mitteilte: Solarcampus Jülich: Undichtigkeiten an Abgasleitung eines BHKW´s und Undichtigkeiten wurden dem Planer als Mangel vorgeworfen. Zum Zeitpunkt der Gewerkeabnahmen soll alles dicht gewesen sein.

Das Studentenwerk hat wohl nicht gewusst, wie man  Honoraransprüche als sonstiger Betrieblicher Aufwand verbucht?

In der Hainbuchenstr gab und soll es wohl noch immer Probleme mit den Dächern und der Fassade geben. Hier soll es sogar zu Ausschreibungsfehlern gekommen sein, die Ansprüche im Rahmen der Gewährleistung verhindert haben sollen. Bei allen seinerzeitigen  Bauprojekten scheint etwas im Argen zu liegen.

Dummerweise, und keinen anderen Schluss läßt das zu, ist beim Studentenwerk Aachen keine Linie für eine adäquate Vorgehensweise bei Reklamationen von Mängeln zu erkennen gewesen. Sicherlich trafen zu dem Zeitpunkt viele Großprojekte gleichzeitig zusammen, wobei nicht zu vergessen ist, dass das KAWO II  auch noch dazugehörte.

Klagen, Gegenklagen, weitere auf das Haus entfallende Kosten haben dann nach unserer Meinung zum „Genickbruch“ des Ex-Geschäftsführers zu 80 Prozent beigetragen! Das war dann eine Folgewirkung, die mit aus diesem Dilemma resultiere.

Verwaltungsrat, Ministerium und letztlich auch der Personalrat müssen nach unserer Meinung über alle diese Dinge informiert gewesen sein.

Die können sich nicht auf den Standpunkt von Sauberfrauen und Saubermännern stellen, sondern müssen mit zur Verantwortung gezogen werden.

Unsere Recherchearbeit in der Sache wird weiergehen. Wir kommen mit Sicherheit auf die Angelegenheit zurück.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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VII. UPDATE zum Beitrag!

Als AK haben wir seitens unseres Informanten weiteres Material zu unserem Beitrag vom 24.07.2020 zum Studentenwerk Aachen erhalten!

Beitrag vom 12.09.2020

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
 
als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) ist uns über unseren Informanten weiteres Material in Bezug auf das Studentenwerk Aachen (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=studentenwerk+aachen) überstellt worden.
 
              
 
Dieses nimmt Bezug auf unseren Beitrag vom 24.07.2020, den Ihr durch den Klick auf den nachstehenden Link aufrufen und nachlesen könnt.
 
 
Das Material, das wir im Augenblick sichten, betrifft eine GmbH, die ein ehemaliger Beschäftigter des Studentenwerks gegründet hat, damit dort Dienstleistungen gegen Entgelt verrichtet werden konnten.
 
Sollten sich hierbei Rechtswidrigkeiten offenbaren, werden wir entsprechende Schritte einleiten und die Sache veröffentlichen.
 
Der Zeitraum fällt exakt in den Tätigkeitszeitraum des Ex-Geschäftsführers Dirk Reitz und des damaligen Verwaltungsrates, dessen Zusammensetzung Ihr durch den Klick auf den nachstehenden Link aufrufen und nachlesen könnt.
 
 
Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-
 

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VIII. UPDATE!

Die Studentenwerks-Affäre in Aachen geht weiter! Heute titeln die AACHENER ZEITUNGEN: „Auf Kosten von Studierenden abkassiert?“

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
 
wie wir als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) es einschätzten, reisst die enthüllende Berichterstattung zur jüngsten Studentenwerks Affäre (http://www.ak-gewerkschafter.de/2020/07/24/das-studentenwerk-aachen-kommt-einfach-nicht-zur-ruhe-ein-neuer-skandal-schuettelt-es-durch-sein-geschaeftsfuehrer-dirk-reitz-wurde-gefeuert/) nicht ab.
 
Unlängst hatten wir bereits das VII. UPDATE zum Thema veröffentlicht, da berichten die AACHENER ZEITUNGEN heute über neue Vorwürfe gegen den Ex-Geschäftsführer Dirk Reitz wie folgt:
 

                           REGION & NRW     

AZ/AN Mittwoch, 9. September 2020                           Seite 8 ABCDE

Auf Kosten von Studierenden abkassiert?

Ex-Cef des Studierendenwerks Aachen soll sich selbst großzügig Überstunden ausgezahlt haben

VON ROBERT ESSER

AACHEN Im Millionengeschäft mit Mensen und Wohnheimen soll der gefeuerte Geschäftsführer des Aachener tudierendenwerks jahrelang in die eigene Tasche gewirtschaftet haben. Es geht insgesamt um 191.000 Euro, die der Verwaltungsrat nun von dem ehemaligen Chef zurückfordert. Dies haben die Vorsitzende des Verwaltungsrats Swantje Eibach-Danzeglocke und der neue kommissarische Geschäftsführer J. Schmitz am Dienstag auf Anfrage unserer Zeuitung bestätigt.

Foto MHA / Harald Krömer

Das System „Selbstbedienung“ soll seit Jahren offenbar so funktioniert haben: Der nun in Ungnade gefallene Geschäftsführer habe sich seit 16 Jahren regelmäßig selbst Überstunden genehmigt und ausgezahlt – offenbar ohne Kenntnis der Kontrollgremien. „Jährlich wurden von ihm nach unseren Erkenntnissen durchschnittlich 20.000 Euro an Mehrarbeitsstunden abgerechnet, was uns konsequent verschwiegen wurde“, kritisiert Eibach-Danzeglocke. „Ein solches Verhalten eines Geschäftsführers ist absolut unüblich und nicht hinnehmbar. Diese persönliche Bereicherung auf Kosten des Studierendenwerks und der dadurch entstabndene Vertrauensverlust ließen keine Alternative zu. Nach inwilligung des Düsseldorfer Ministeriums haben wir dem Geschäftsführer am 17. Juli fristlos gekündigt“, erläuterte die Verwaltungsratsvorsitzende.

Zuvor hatte der alte Geschäftsführer dem Vernehmen nach 118.000 Euro Jahresgehalt plus 31.200 Euro zusätzlich als Geschäftsführer der SW Aachen Service GmbH kassiert. Dieses Tochterunternehmen war 2008 für Reinigungs- und Cateringdienste mit rund 110 Mitarbeitern gegründet worden. Seinen Dienstwagen musste der entlassene Geschäftsführer nun ebenfalls zurückgeben. Inklusive der nun angeprangerten Überstunden-Auszahlungen kam der Ex-Chef des Studierendenwerks regelmäßig immerhin auf knapp 170.000 Euro Jahresgehalt.,

Aufgeflogen sei dies, weil das Rechnungsprüfungsamt bei turnusgemäßen Kontrollen der Buchhaltung für die Jahre 2017 und 2018 auf finanzielle Ungereimtheiten gestoßen war. „Danach ließen wir alle Jahre im Detail nachprüfen, das Ergebnis hat uns schockiert“, sagt Eibach-Danzeglocke.

Der geschasste Geschäftsführer setzte sich inzwischen juristisch gegen seine fristlose Kündigung zur Wehr. Ein Gütetermin vor dem Aachener Arbeitsgericht scheiterte bereits. Bislang weigert sich der Mann nach Darstellung des Verwaltungsrates, das geforderte Geld zurückzuüberweuisen. Das Verfahren läuft weiter, wahrscheinlich bald vor dem Landgericht, die Zuständigkeit wird gerade geprüft. Der entlassene Geschäftsführer stand unserer Zeitung zu einer Stellungnahme zu den gegen ihn erhobenen Vorwürfen nicht zur Verfügung.

„Diese dramatische Situation an der Spitze trifft uns pandemiebedingt in einer denkbar unglücklichen Phase“, erklärt Schmitz. Der diplomierte Arbeitswissenschaftler leitet seit 2014 das Kölner Studierendenwerk mit 640 Beschäftigten. Schmitz übernimmt die Leitung in Aachen bis Ende November, bevor er an den Rhein zurückkehrt. Zum 1. Dezember soll es eine Regelung für die weitere Besetzung der Geschäftsführung geben. „Natürlich streben wir für den Hochschulstandort Aachen eine langfristige Besetzung dieser wichtigen Position an“, sagt Eibach-Danzeglocke.

Der Jahresumsatz des Studierendenwerks übertraf im Jahr 2019 die Marke von 25,3 Millionen Euro. Man sei solide aufgestellt und handlungsfähig, betonen Eibach-Danzeglocke und Schmitz. Unterm Strich stand zuletzt ein hoher Überschuss, der vorallem in die Sanierung von Studierendenwohnheimen  fließen soll. Das Studierendenwerk Aachen betreut mit 370 Mitarbeitern über 61.000 Studierende in Aachen und Jülich. Es betreibt neun Mensen, 24 Wohnheime mit 5119 Appaetement-Plätzen sowie fünf Kindertagesstätten und vermittelt Bafög.

Durch den Klick auf den nachstehenden Link könnt Ihr den Beitrag direkt online gegen Bezahlung auf der Homepage der AZ lesen.

> https://www.aachener-zeitung.de/lokales/aachen/auf-kosten-von-studierenden-abkassiert_aid-53221325 !

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Als AK prognostizieren wir, dass das noch nicht ALLES ist! Da wird nach unserer Einschätzung noch Einiges hochgespült werden. Wir werden über den weitere Fortgang der Angelegenheit berichten.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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IX. UPDATE!

Und wieder gibt es AKTUELLES zur jüngsten Studentenwerksaffäre in Aachen!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

hatten wir als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis gestern (09.09.20) kaum das VIII. UPDATE zum Bericht über den jüngsten Studentenwerks-Skandal gepostet (http://www.ak-gewerkschafter.de/2020/07/24/das-studentenwerk-aachen-kommt-einfach-nicht-zur-ruhe-ein-neuer-skandal-schuettelt-es-durch-sein-geschaeftsfuehrer-dirk-reitz-wurde-gefeuert/) so können wir diese Serie heute mit einem IX. UPDATE fortsetzen.

Uns haben folgende Kommentare zum Thema über FACEBOOK erreicht:

Heidrun Wachten

Hallo Manni, ich hoffe das du diesen feinen Geschäftsführer richtig fertig machst. DER HERR hat seine Mitarbeiter wie Dreck behandelt. Ich freue mich darüber,  dass es endlich bekannt wird. Wie sagt man so schön: „Gottes Mühlen mahlen langsam aber gründlich“! Ich wünsche Dir viel Erfolg bei deiner Arbeit und glaube, Du hast viele Unterstüzer .

Liebe Grüsse Heidi

Manni Engelhardt

Danke Heide, wir bleiben am Drücker, wie Du auf www.ak-gewerkschafter.de lesen kannst. Diese Homepage steht über alle SOZIALEN NETZWERKE und wird täglich von 2000 User/Innen besucht, bzw. aufgerufen!

LG Manni

Ralf Offermann

Die Mitarbeiter müssen mit Kündigung rechnen, wenn sie eine Fritte essen und der Herr macht sich kräftig die Taschen auf Kosten der Studierenden und Mitarbeiter voll. Pfui, pfui, pfui! Mir fehlen die Worte. Wenn ich dann lese, dass er sich Überstunden selbst genehmigt hat und dadurch fast 15.000 Euro im Monat verdienst hat, frage ich mich, wo da der Personalrat war? Meines Wissens sind Überstunden mitbestimmungspflichtig und müssen vom Personalrat genehmigt werden. Das hätte es zu deinere Zeit nicht gegeben, lieber Manni. Ich durfte ja auch an einigen Personalratssitzungen teilnehmen.

Manni Engelhardt

Hallo Ralf,

herzlichen Dank für Deinen Kommentar, mit dem du KLARE KANTE zeigst! Überstunden sind mitbestimmungspflichtig durch den Personalrat, allerdings unterliegen die Genehmigung von Überstunden der Dienststellenleiter nicht dem Personalrat, sondern dem Aufsichtsgremium, in diesem Falle dem Verwaltungsrat, dem Personalvertreter angehört haben und angehören. So waren dann auch Vertreter des Personalrates im Verwaltungsrat zugegen, wie Du auf dem nachstehenden Foto erkennen kannst.

Und hier kommt der Link zum Foto, den es anzuklicken lohnt.

> https://www.studierendenwerk-aachen.de/de/aktuelles/beitrag/neuer-verwaltungsrat-fuer-das-stw-aachen.html !

Nun beruft sich der aktuelle Verwaltungsrat darauf, von den Überstunden und dem „wilden“ Wirtschaften des Ex-Geschäftsführers NICHTS gewusst zu haben. Für uns ein Unding, denn die Verwaltungsräte beschließen die Jahresabschlüsse aus denen sich VIELES ablesen lässt.

Wenn aber ein Personalratsvorsitzender kurz nach meinem Ausscheiden befördert wird (Pressereferent) und für seinen Schließ- und Wachdienst (GmbH) z. B. in einem Monat 837, 76 Euro zusätzlich von seinem Dienstherren bekommt, dann muss jemand ein Schelm sein, wenn er BÖSES dabei denkt!

LG Manni

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Aufgrund uns vorliegender Aussagen sollen Personalratsunterlagen von über 33 Jahren Personalratstätigkeit des AK-Koordinators beim Studentenwerk Aachen der Vernichtung zugeführt worden sein? Dieser Sache werden wir mit allen uns zu Gebote stehenden Mitteln nachgehen! Wenn es denn so gewesen sein soll, würde sich uns die Frage nach dem WESHALB (?) aufdrängen!

Wir bleiben selbstverständlich weiter am Thema dran und werden fortlaufend dazu berichten!

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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Kollege Udo Buchholz informiert für den BBU zum INTERNATIONALEN KLIMASTREIK am 25.09.2020!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

soeben haben wir als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) zum bevorstehenden GLOBALEN KLIMASTREIK über den Kollegen Udo Buchholz, dem Pressesprecher und Vorstandsmitglied des BBU (www.ak-gewerkscAChafter.de/?s=udo+buchholz+bbu) eine Pressemitteilung erhalten.

Diese haben wir nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet.

MACHT BITTE ALLE MIT!

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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Der BBU teilt mit:

BBU-Pressemitteilung, 24.09.2020
 
25.9.2020: Globaler Klimastreik – Bundesweit / Weltweit Demonstrationen
für den Klimaschutz
 
(Bonn, Berlin, 24.09.2020) Der Bundesverband Bürgerinitiativen
Umweltschutz (BBU) weist darauf hin, dass am Freitag (25. September
2020) weltweit Veranstaltungen und Demonstrationen für den
internationalen Klimaschutz durchgeführt werden. „In Ländern von A – Z
wird im Rahmen des Globalen Klimastreiks auf die Straße gegangen. Von
Afghanistan über Mazedonien bis hin zu Zambia und Zimbabwe. In nahezu
jedem Staat finden solidarisch vernetzte Aktionen statt“, freut sich
BBU-Vorstandsmitglied Udo Buchholz. Informationen über die weltweiten
Aktionen unter
 
 
Bundesweit in mehr als 400 Städten Aktionen
 
Die internationalen Aktionen werden von der Jugendumweltbewegung Fridays
For Future organisiert und koordiniert. Unterstützt werden sie von
vielen Initiativen, Verbänden und Organisationen. Der BBU unterstützt
schon lange die Ziele und Aktionen der Fridays For Future – Bewegung und
ruft auch zur Teilnahme an den aktuellen Protesten in der Bundesrepublik
auf. Bundesweit finden am Freitag in weit über 400 Städten
Klimaschutzaktionen statt. Bundesweite Aktionsorte unter
 
 
In einer Mitteilung von Fridays For Future vom 21.09.2020 heißt es: „Wir
protestieren weltweit für Klimagerechtigkeit und die Einhaltung des 1,5°
Ziels. Wir hier haben die Möglichkeit mit Sicherheitsvorkehrungen trotz
Corona auf die Straße zu gehen – in einigen anderen Ländern sind die
Streiks aufgrund der Infektionslage im Moment nur online oder
eingeschränkt möglich. Doch nicht nur die Corona-Krise bedroht die
globale Gesundheitssituation, auch die Klimakrise steigert die Belastung
der Gesundheitssysteme und riskiert Menschenleben. Deshalb müssen wir
inmitten einer globalen Gesundheitskrise auf die Straße gehen, um eine
noch größere, gefährlichere Krise zu bekämpfen und die Einhaltung des
1,5°C Ziels zu fordern.“
 
Atomenergie – keine Lösung der Klimakrise!
 
Dem BBU ist es wichtig zu betonen, dass insbesondere die Atomenergie die
Klimakrise nicht lösen kann. Im Gegenteil. Die Nutzung der Atomenergie
ist u. a. mit der Freisetzung des klimaschädlichen Edelgases Krypton 85
verbunden, speziell bei der Wiederaufarbeitung von abgebrannten
Brennelementen. Die weitere Nutzung von Atomkraft verschärft zudem die
globale Erwärmung durch die Verhinderung des Einsatzes von sauberen
Energiesystemen. Darum solidarisiert sich der BBU auch mit der Kampagne
„Don’t Nuke the Climate“. Informationen darüber unter
 
 
Engagement unterstützen
 
Zur Finanzierung seines vielfältigen Engagements bittet der BBU um
Spenden aus den Reihen der Bevölkerung. Spendenkonto: BBU, Sparkasse
Bonn, IBAN: DE62370501980019002666, SWIFT-BIC: COLSDE33.
 
Informationen über den BBU und seine Aktivitäten gibt es im Internet
unter http://www.bbu-online.de und telefonisch unter 0228-214032. Die
Facebook-Adresse lautet www.facebook.com/BBU72
Postanschrift: BBU, Prinz-Albert-Str. 55, 53113 Bonn.
 
Der BBU ist der Dachverband zahlreicher Bürgerinitiativen,
Umweltverbände und Einzelmitglieder. Er wurde 1972 gegründet und hat
seinen Sitz in Bonn. Weitere Umweltgruppen, Aktionsbündnisse und
engagierte Privatpersonen sind aufgerufen, dem BBU beizutreten um die
themenübergreifende Vernetzung der Umweltschutzbewegung zu verstärken.
Der BBU engagiert sich u. a. für menschen- und umweltfreundliche
Verkehrskonzepte, für den sofortigen und weltweiten Atomausstieg, gegen
die gefährliche CO2-Endlagerung, gegen Fracking und für
umweltfreundliche Energiequellen.
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AUFTSTEHEN fordert: Endlich Schluss mit der Dämonisierung Russlands im Fall Nawalny! Frieden mit Russland!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/innen-Arbeitskreis (AK) haben wir eine Mitteilung der Organisation AUFSTEHEN erhalten.

                 https://aufstehen.de/web/

Diese haben wir nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme und Bedienung auf unsere Homepage gepostet.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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AUFSTEHEN ruft auf:

Schluss mit der Dämonisierung Russlands im Fall Nawalny! – Offener Brief
 
 
Hallo,
 
Über die Sammlungsbewegung „Aufstehen“ ruft Oskar Lafontaine jetzt zur Debatte darüber auf, ob eine Bundesregierung, „die sich selbst an völkerrechtswidrigen Kriegen beteiligt“, moralisch überhaupt berechtigt sei, derartige Verbrechen wie jenes im Fall Nawalny zu verurteilen.
 
Endlich Schluss mit der Dämonisierung Russlands im Fall Nawalny!
Frieden mit Russland!
Wir unterstützen linke Politiker*innen,
die diese Dämonisierung Russlands zurückweisen.
 
 
english:
 
 
Jeder kann diesen Offenen Brief unterstützen.
 
Vielen Dank
 
mit freundlichen Grüßen
 
Heinrich Bücker, Berlin
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Kollege Wolfgang Erbe informiert zu den Themen „TARIFEINIGUNG BEI DER POST“, „GEMEINSAMER CONTINENTAL-AKTIONSTAG GEGEN ARBEITSPLATZABBAU“ und zum „VER.DI-STREIK-TRICKER“!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
 
als Geweerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) haben wir ein aktuelles Info-Potpourri des Kollegen Wolfgang Erbe (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=wolfgang+erbe) zu den Themen „TARIFEINIGUNG BEI DER POST“, GEMEINSAMER CONTINENTAL-AKTIONSTAG GEGEN ARBEITSPLATZABBAU“ und zum „VER.DI-STREIK-TRICKER“ erhalten. Wir haben dieses Info-Potpourri in gekürzter Fassung nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet.
 
Dem Wolfgang sagen wir an dieser Stelle wiedere euin ganz herzliches Dankeschön für sein unermüdliches und ehrenamtliches Wirken!
 
Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-
 

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Kollege Wolfgang Erbe informiert:

Tarifeinigung bei der Post + EILT sehr – Mittwoch – HEUTE! – Gemeinsamer Continental-Aktionstag gegen  Arbeitsplatzabbau am 23.09 in Frankfurt + Verdi Streikticker – Übersicht der Betriebe wo gestreikt wird
 
Streik in Kita und Krankenhaus
 
Verdi weitet Warnstreiks im September massiv aus
 
Nach dem Beginn der Warnstreiks im öffentlichen Dienst drohen jetzt Arbeitsniederlegungen in noch größerem Umfang.
 
23. September 2020, 10:39 Uhr•Berlin/Ulm
Von dpa/mim
 
 
Daimler Untertürkheim Stellenabbau
 
Corona-Sparkurs: 4000 Stellen im Werk werden gestrichen
 
Daimler News: Massiver Stellenabbau im Werk in Untertürkheim durch Sparkurs wegen Corona. Ob Entlassungen drohen, ist unklar.
Daimler setzt im Stammwerk zum Kahlschlag an – 4000 Jobs stehen auf dem Spiel
 
 
 
23. September 2020, 13:33 Uhr•Stuttgart
Von Michael Maier
 
 
Streik Post
 
Tarifeinigung bei der Post – Verdi-Kommission berät über Ergebnisse
 
Nachdem die DHL-Beschäftigten mit Warnstreiks ihren Forderungen Nachdruck verliehen haben, konnten die Gespräche zwischen Post und Verdi am Mittwoch erfolgreich abgeschlossen werden.
 
23. September 2020, 14:02 Uhr•Bonn
 
Von Chris Wille mit DPA
 
 
Marxistische Universität – Webinar, le mercredi 30 septembre à 18h30
 
Précarité et prostitution dans le milieu étudiant
 
avec Renaud Maes, docteur en Sciences sociales et politiques (ULB)
 
 
EILT sehr – Mittwoch – HEUTE! – Gemeinsamer Continental-Aktionstag
 
gegen  Arbeitsplatzabbau am 23.09 in Frankfurt + Aktionskonferenz der
 
IG Metall + Verdi Streikticker – Übersicht der Betriebe wo gestreikt wird
 
CONTI – JETZT GIBTS CONTRA!
 
Gemeinsamer Continental-Aktionstag gegen
 
Arbeitsplatzabbau am 23.09 in Frankfurt
 
Am Mittwoch, den 23. September findet in Frankfurt ein Treffen des Konzernbetriebsrates statt zu dem auch die Arbeitsdirektorin Ariane Reinhart zugeschaltet wird. Dort soll das weitere Vorgehen angesichts der massiv verschärften Pläne zum Personalabbau im Konzern besprochen werden. Die Gewerkschaften IG Metall und IG BCE haben massiven Widerstand angekündigt. Um dies deutlich zu machen wird eine Aktion an der Frankfurter Hauptwache und der Börse um 5 Minuten vor 12 durchgeführt, um dem Vorstand klar zu machen, dass Alternativen möglich und sinnvoll sind.
Dabei beteiligen sich Delegationen aus Standorten aus dem Rhein Main Gebiet (Babenhausen, Karben, Schwalbach, Rödelheim) und darüber hinaus (Rheinböllen, Aachen, Bebra, Mühlhausen). Der Konzernbetriebsrat wird vollständig bei der Kundgebung anwesend sein. Ebenfalls angekündigt haben sich Francesco Grioli vom geschäftsführenden Hauptvorstand der IG BCE und Michael Rudolph, der DGB Landesvorsitzende.
 
Datum:
Mittwoch, 23. September 2020
Beginn: 11:55 Uhr
 
 
Regensburg: Menschenkette gegen Stellenabbau bei Continental
 
Aktualisiert am 22. September 2020, 21:38 Uhr
Regensburg (dpa/lby) – Mit einer Menschenkette um das Continental-Werk in Regensburg wollen Hunderte Beschäftigte an diesem Mittwoch für den Erhalt von Arbeitsplätzen bei dem Unternehmen demonstrieren.
 
 
16:28 22.09.2020
 
Hannover
IG Metall-Chef: „Schamloses Verhalten von Continental & Co.“
 
Wie soll eine Gewerkschaft in Corona-Zeiten agieren? Damit befasste sich die IG Metall während einer Aktionskonferenz in Hannover. Klar sei: In den anstehenden Tarifrunden geht es darum, den drohenden massiven Jobabbau klein zu halten. Da soll der Faktor Arbeitszeit eine wichtige Rolle spielen.
 
 
 
Conti, jetzt gibt’s contra! Das gilt auch für Vitesco
 
erstellt von IG Metall Frankfurt/M. — zuletzt geändert: 10 hours ago
 
Die Gewerkschaften verlangen, dass Conti davon Abstand nimmt, die coronabedingte Unterauslastung durch zusätzliche Verlagerungen in Niedriglohnländer zu verschärfen.
 
Am Mittwoch, den 23. September findet in Frankfurt ein Treffen des Konzernbetriebsrates statt zu dem auch die Arbeitsdirektorin Ariane Reinhart zugeschaltet wird. Dort soll das weitere Vorgehen angesichts der massiv verschärften Pläne zum Personalabbau im Konzern besprochen werden. Die Gewerkschaften IG Metall und IG BCE haben massiven Widerstand angekündigt. Um dies deutlich zu machen wird eine Aktion an der Frankfurter Hauptwache und der Börse um 5 Minuten vor 12 durchgeführt, um dem Vorstand klar zu machen, dass Alternativen möglich und sinnvoll sind.
Dabei beteiligen sich Delegationen aus Standorten aus dem Rhein Main Gebiet (Babenhausen, Karben, Schwalbach, Rödelheim) und darüber hinaus (Rheinböllen, Aachen, Bebra, Mühlhausen). Der Konzernbetriebsrat wird vollständig bei der Kundgebung anwesend sein. Ebenfalls angekündigt haben sich Francesco Grioli vom geschäftsführenden Hauptvorstand der IG BCE und Michael Rudolph, der DGB Landesvorsitzende.
Am Montag, den 21. September um 12 Uhr hatte die IG Metall zu einer „aktiven Mittagspause“ am Standort Schwalbach von Vitesco aufgerufen. (Vitesco gehört zu 100% Conti.) Dabei haben die Beschäftigten die „Firmenwerte“ von Continental symbolisch in einen Müllcontainer entsorgt. „Vertrauen, Verbundenheit, Freiheit und Gewinnermentalität“ sind genau das Gegenteil von dem was der Conti Vorstand gerade durchsetzen will. Es hatte sich bei den Verhandlungen um den geplanten Abbau von 178 Arbeitsplätzen herausgestellt, dass der Abbaubedarf ohne Kurzarbeit noch deutlich größer wäre. Das erhöht die Unsicherheit am Standort Schwalbach deutlich.
Der Bürgermeister von Schwalbach Alexander Immisch hat angekündigt, alle Fraktionen ins Stadtparlament einzuladen und um Information über die Lage und Handlungsmöglichkeiten zu geben. Dies hatte der Bürgermeister von Karben Guido Rahn bereits gemacht. Der Oberbürgermeister von Frankfurt Peter Feldmann hat ebenfalls Unterstützung zugesagt. Mit den Landesregierungen sind die Gewerkschaften im Gespräch. Die Unterstützung ist parteiübergreifend.
Die Gewerkschaften verlangen, dass Conti davon Abstand nimmt, die coronabedingte Unterauslastung durch zusätzliche Verlagerungen in Niedriglohnländer zu verschärfen. Statt dessen gelte es mit Innovation Beschäftigung zu generieren und die Beschäftigten bei der Transformation mitzunehmen. Zur Bewältigung von Unterauslastung gebe es genügend Instrumente zur Überbrückung, die der Gesetzgeber und die Tarifparteien bereitgestellt haben. Andere Konzerne wie ZF oder Bosch gehen einen solchen Weg. Es ist nicht einzusehen, dass so etwas bei Conti nicht geht, nur weil die Anteilseigner des börsenorientierten Unternehmens Rendite sehen wollen. Das wollen die Gewerkschaften mit einer Aktion an der Börse deutlich machen. Dabei sollen auch die nicht gelebten „Firmenwerte“ gewürdigt werden.
IG Metall Geschäftsstelle Frankfurt am Main, 22. September 2020
 
 
 
 
AKTIONSKONFERENZ
 
Aktionskonferenz der IG Metall stellt klar:
 
Einkommen stabilisieren, Beschäftigung sichern, Zukunftsfähigkeit stärken
 
 22.09.2020 News
Hannover – Auf der heutigen Aktionskonferenz unter dem Motto „Zukunft sichern und gestalten“ im Kuppelsaal Hannover machten mehr als 300 Metallerinnen und Metaller aus ganz Niedersachsen und Sachsen-Anhalt deutlich: „Wenn wir zusammenhalten, ist alles möglich.“ Mitglieder aus Tarifkommissi¬onen, Vertrauenskörpern und Betriebsratsgremien debattierten mit dem Ersten Vorsitzenden der IG Metall, Jörg Hofmann und Bezirksleiter für Niedersachsen und Sachsen-Anhalt, Thorsten Gröger, über die Zukunft ihrer IG Metall. „Ziel war es, sich mit Aktiven aus den verschiedenen Branchen darüber auszutauschen, wie es weiter geht: betrieblich, tariflich und politisch. Klar ist: Die Herausforderungen der IG Metall sind vielschichtig und unsere Ehrenamtlichen kommen aus ganz unterschiedlichen Bereichen. Nicht umsonst bedeutet das Erfolgsmodell der IG Metall: Solidarität macht uns gemeinsam stark“, erklärt Gröger.
Deutlich wird: Für die IG Metall gestaltet sich der rasante Wandel der Arbeitswelt als herausfordernd. Mehr als die Hälfte der Unternehmen hat keine Strategie, wie sie mit der sich verändernden Arbeitswelt umgehen wollen. Viele Berufsfelder verändern sich rasch. Und das oft alleine nur durch die Folgen der Digitalisierung. Weitere Effekte müssen mit einbezogen werden: Wie zum Beispiel die Transformation hin zu Elektromobilität oder der CO2-neutrale Umbau der Stahlindustrie. Hinzu kam die Corona-Krise, in der die Wirtschaft künstlich heruntergefahren werden musste, um die Pandemie einzudämmen.
Der Erste Vorsitzende der IG Metall, Jörg Hofmann, stellt heraus: „Gerade die letzten Monate haben gezeigt: In Krisenzeiten wie diesen ist die IG Metall gefragter denn je. Wir haben mit dafür gesorgt, dass Arbeitsplätze und Entgelte für die Beschäftigten gesichert blieben – trotz widriger Umstände. Diese Erfahrung gibt uns Rückenwind für die anstehenden Tarifrunden. Dabei muss es auch darum gehen, Antworten auf den Strukturwandel finden. Deshalb habe ich die Idee einer Vier-Tage-Woche als tarifliche Option ins Spiel gebracht. Denn Transformation darf nicht zu Kahlschlag, sondern muss zu guter Arbeit und Perspektiven für alle führen. Dazu gehört auch zwingend die Qualifizierung der Beschäftigten für die Arbeitswelt von morgen.“
Deutlich wird, die IG Metall will wieder an den großen Tariferfolg in 2018 anknüpfen. Hier hatte die Gewerkschaft für ein besseres Einkommen und mehr Selbstbestimmung bei der Arbeitszeit gekämpft. Durchgesetzt hatten das über 1,5 Millionen Metallerinnen und Metaller mit Warnstreiks und vielfältigen Aktionen. Und genau dieses Thema „Mehr Zeit zum Leben“ wird die IG Metall jetzt mit einer Vier-Tage-Woche wieder zum Dreh- und Angelpunkt in der Tarifauseinandersetzung machen.
„Wir werden mobilisieren“, so Bezirksleiter, Thorsten Gröger. Auch wenn die wirtschaftliche Lage in unserem Bezirk und die Beschäftigungssituation unserer Mitglieder höchst unterschiedlich ist. Es gibt Betriebe, die gut ausgelastet sind, in denen Beschäftigte Überstunden machen, um die vergangenen Monate aufzuholen. Viele Betriebe hingegen sind immer noch in der Kurzarbeit, die Aufträge bleiben aus und Arbeitslosigkeit droht. Die Lösung durch die Krise ist die Kurzarbeit. Wir brauchen aber auch Werkzeuge, um mittel- bis langfristig Unterauslastung im Strukturwandel ohne Massenentlassungen bewältigen zu können“, erläutert Gröger. Und genau an dieser Stelle greift die Idee der Vier-Tage-Woche von Jörg Hofmann. Wichtig ist Gröger in dieser ganzen Debatte: „Beschäftigte mit niedrigem Verdienst müssen es sich auch leisten können, ihre Arbeitszeit zu reduzieren. Deshalb werden die Arbeitgeber sich an der finanziellen Abfederung beteiligen müssen. Darüber, und natürlich auch über Entgelt, werden die Tarifkommissionen in den kommenden Wochen beraten.“   
Durch gemeinsame Aktionstage in den Betrieben will die IG Metall in den kommenden Wochen Zeichen setzen – nach innen wie nach außen. Dazu hieß es auf der Aktionskonferenz von den Funktionären: Mit uns ist zu rechnen, wir nehmen die Konflikte an und begegnen den Herausforderungen mit dem Willen zur Gestaltung.
 
 
FLUGBLATTAKTION DER VERTRAUENSLEUTE
 
Stellenabbau als „Zukunftskonzept“ bei VEM?
 
 10.09.2020 Aktuelles
nach aktuellen Stand sollen 37 Arbeitsplätze bei VEM abgebaut werden.
Dies stellte die Geschäftsführung am gestrigen Mittwoch, den 09. September 2020, in einer Betriebsversammlung als ihre Strategie zum Erhalt des Standortes vor. Vorangegangen waren verschiedene Angaben , wieviel Arbeitsplätze in Wernigerode abgebaut werden sollen. Auch dies ein deutliches Zeichen dafür, dass die Unternehmensleitung kein zukunftsfähiges Konzept hat. Burkhard Goerke, Betriebsratsvorsitzender, dazu: „Das einzige Konzept der Geschäftsleitung scheint, die Köpfe zu reduzieren und das rechnet sich nicht mal! Wir brauchen die Kolleginnen und Kollegen hier am Standort.“
Dies nahmen die IG Metall Vertrauensleute zum Anlass, am heutigen morgen ab 04.00 Uhr für die Kolleginnen und Kollegen als Ansprechpartner vor Ort am Werkstor zu sein. Ein Flugblatt mit den Forderungen der IG Metall Betriebsräte und Vertrauensleute wurde verteilt. Es herrscht große Verunsicherung in der Belegschaft. „Einfach nur Menschen zu entlassen ist kein durchdachtes Sanierungskonzept! Man muss jetzt in die Zukunft investieren und das Werk modernisieren. Dafür braucht es ein echtes und tragfähiges Zukunftskonzept. Die IG Metall Halberstadt hat hierfür bereits ein Treffen zwischen Geschäftsführung und Wirtschaftsministerium arrangiert um Fördermöglichkeiten zu eruieren. Da die Geschäftsführung bei VEM offensichtlich immer noch Ideenlos ist, bieten die IG Metall Vertrauensleute sehr gerne ihre Unterstützung bei der Gestaltung einer nachhaltigen Zukunft an.“ so Janek Tomaschefski, 1. Bevollmächtigter der IG Metall Halberstadt.
 
 
 
Aktionskonferenz der IG Metall:
 
Einkommen stabilisieren, Beschäftigung sichern, Zukunftsfähigkeit stärken
 
 
(lifePR) (Hannover https://www.lifepr.de/pressemitteilungen/Hannover, 22.09.20) 
Auf der heutigen Aktionskonferenz unter dem Motto „Zukunft sichern und gestalten“ im Kuppelsaal Hannover machten mehr als 300 Metallerinnen und Metaller aus ganz Niedersachsen und Sachsen-Anhalt deutlich: „Wenn wir zusammenhalten, ist alles möglich.“
Mitglieder aus Tarifkommissi­onen, Vertrauenskörpern und Betriebsratsgremien debattierten mit dem Ersten Vorsitzenden der IG Metall, Jörg Hofmann und Bezirksleiter für Niedersachsen und Sachsen-Anhalt, Thorsten Gröger, über die Zukunft ihrer IG Metall. „Ziel war es, sich mit Aktiven aus den verschiedenen Branchen darüber auszutauschen, wie es weiter geht: betrieblich, tariflich und politisch. Klar ist: Die Herausforderungen der IG Metall sind vielschichtig und unsere Ehrenamtlichen kommen aus ganz unterschiedlichen Bereichen. Nicht umsonst bedeutet das Erfolgsmodell der IG Metall: Solidarität macht uns gemeinsam stark“, erklärt Gröger.  
 
Deutlich wird: Für die IG Metall gestaltet sich der rasante Wandel der Arbeitswelt als herausfordernd. Mehr als die Hälfte der Unternehmen hat keine Strategie, wie sie mit der sich verändernden Arbeitswelt umgehen wollen. Viele Berufsfelder verändern sich rasch. Und das oft alleine nur durch die Folgen der Digitalisierung. Weitere Effekte müssen mit einbezogen werden: Wie zum Beispiel die Transformation hin zu Elektromobilität oder der CO2-neutrale Umbau der Stahlindustrie. Hinzu kam die Corona-Krise, in der die Wirtschaft künstlich heruntergefahren werden musste, um die Pandemie einzudämmen.
 
Der Erste Vorsitzende der IG Metall, Jörg Hofmann, sagt: „Gerade die letzten Monate haben gezeigt: In Krisenzeiten wie diesen ist die IG Metall gefragter denn je. Wir haben mit dafür gesorgt, dass Arbeitsplätze und Entgelte für die Beschäftigten gesichert blieben – trotz widriger Umstände. Diese Erfahrung gibt uns Rückenwind für die anstehenden Tarifrunden. Dabei muss es auch darum gehen, Antworten auf den Strukturwandel zu finden. Deshalb habe ich die Idee einer Vier-Tage-Woche als tarifliche Option ins Spiel gebracht. Denn Transformation darf nicht zu Kahlschlag, sondern muss zu guter Arbeit und Perspektiven für alle führen. Dazu gehört auch zwingend die Qualifizierung der Beschäftigten für die Arbeitswelt von morgen.“, so Jörg Hofmann weiter.
 
Deutlich wird, die IG Metall will wieder an den großen Tariferfolg in 2018 anknüpfen. Hier hatte die Gewerkschaft für ein besseres Einkommen und mehr Selbstbestimmung bei der Arbeitszeit gekämpft. Durchgesetzt hatten das über 1,5 Millionen Metallerinnen und Metaller mit Warnstreiks und vielfältigen Aktionen. Und genau dieses Thema „Mehr Zeit zum Leben“ wird die IG Metall jetzt mit einer Vier-Tage-Woche wieder zum Dreh- und Angelpunkt in der Tarifauseinandersetzung machen.
 
„Wir werden mobilisieren“, so Bezirksleiter, Thorsten Gröger. Auch wenn die wirtschaftliche Lage in unserem Bezirk und die Beschäftigungssituation unserer Mitglieder höchst unterschiedlich ist. Es gibt Betriebe, die gut ausgelastet sind, in denen Beschäftigte Überstunden machen, um die vergangenen Monate aufzuholen. Viele Betriebe hingegen sind immer noch in der Kurzarbeit, die Aufträge bleiben aus und Arbeitslosigkeit droht. Die Lösung durch die Krise ist die Kurzarbeit. Wir brauchen aber auch Werkzeuge, um mittel- bis langfristig Unterauslastung im Strukturwandel ohne Massenentlassungen bewältigen zu können“, erläutert Gröger. Und genau an dieser Stelle greift die Idee der Vier-Tage-Woche von Jörg Hofmann. Wichtig ist Gröger in dieser ganzen Debatte: „Beschäftigte mit niedrigem Verdienst müssen es sich auch leisten können, ihre Arbeitszeit zu reduzieren. Deshalb werden die Arbeitgeber sich an der finanziellen Abfederung beteiligen müssen. Darüber, und natürlich auch über Entgelt, werden die Tarifkommissionen in den kommenden Wochen beraten.“   
 
Durch gemeinsame Aktionstage in den Betrieben will die IG Metall in den kommenden Wochen Zeichen setzen – nach innen wie nach außen. Dazu hieß es auf der Aktionskonferenz von den Funktionären: Mit uns ist zu rechnen, wir nehmen die Konflikte an und begegnen den Herausforderungen mit dem Willen zur Gestaltung.
 
 
 
 
HANNOVER
In der anstehenden Tarifrunde geht es ihr vor allem um die Sicherung von Arbeitsplätzen
 
Vorsitzender Hofmann: Betriebe nutzen die Krise schamlos aus
 
Jörg Hofmann, Erster Vorsitzender der IG Metall bei der Aktionskonferenz des Bezirksverbands Niedersachsen und Sachsen-Anhalt am Dienstag. Das Zusammentreffen der Gewerkschafter fand unter dem Motto „Zukunft sichern und gestalten“ statt. Die IG Metaller blickten vor allem auf die anstehenden Tarifrunden.
 
 
Zweiter Warnstreik bei Norma – Zukunft oder Streik
 
Zweiter Warnstreik beim Autozulieferer Norma. Über 300 Beschäftigte haben mit einem Autokorso für die Zukunft ihrer Arbeitsplätze demonstriert. Die Norma-Geschäftsleitung hält in den Tarifverhandlungen an ihren Plänen fest: schließen, abbauen, kürzen. IG Metall und Beschäftigte bereiten Streiks vor.
 
Norma-Management hält an Kahlschlag fest
 
Doch die Unternehmensleitung hält an ihren Kahlschlagplänen fest: Im Juni verkündete sie die „Liquidierung“ des Werks in Gerbershausen/Thüringen mit 160 Beschäftigten, sowie den Abbau von 200 Arbeitsplätzen im Werk Maintal/Hessen und die Kürzung der Löhne bis zu 1000 Euro im Monat.
 
 
 
Sitzung des Ortsjugendausschusses (OJA)
 
Ort: IG Metall Halberstadt, Bernhard-Thiersch-Straße 2, 38820 Halberstadt
Datum: Mittwoch, 14. Oktober 2020
Beginn: 17:00 Uhr Ende: 20:00 Uhr
 
 
Öffendliche Dienst – KEINE EINIGUNG – Streikticker
 
Warnstreiks am Donnerstag auch in Hessen: Das plant Verdi
 
vonTobias Möllers
 
 
Die zweite Runde der Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst hat keine Einigung gebracht. Warnstreiks sollen nun den Druck erhöhen. Wir geben Ihnen einen Überblick, wo gestreikt werden soll.
 
Keine Einigung bei Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst.Verdi ruft Betriebe in Frankfurt und anderen hessische Städte und Kommunen zum Streik auf.Ein Überblick der vom Streik betroffenen Betriebe in Hessen.
+++13.19 Uhr: Nun hat die Gewerkschaft Verdi auch in Hessen zu Warnstreiks im öffentlichen Dienst aufgerufen. Laut einer Mitteilung gibt es am Donnerstag (24.09.2020) einen ersten Warnstreiktag in Krankenhäusern, Altenpflegeeinrichtungen und einzelnen Trägern der Sozialen Arbeit. Einen Tag lang soll dort gestreikt werden.
 
Der Schwerpunkt der Streiks liegt laut Verdi in Frankfurt, Offenbach, Friedberg und Bad Nauheim. Laut der Gewerkschaft sei die Notfallversorgung sichergestellt. Auch einen Demonstrationszug soll es am Vormittag in Frankfurt geben, der von zwei Punkten (U-Bahn-Haltestelle Adickesallee und August Stunz Zentrum) zum Bürgerhospital führt. Die Gewerkschaft Verdi will mit dem Warnstreik ihren Lohnforderungen im laufenden Tarifstreit mit Bund und Kommunen Nachdruck verleihen. Verhandelt wird über die Einkommen von mehr als zwei Millionen Beschäftigten. Folgende Betriebe in Hessen sind zum Warnstreik aufgerufen:
 
Sana Klinikum OffenbachKlinikum Frankfurt HöchstGesundheitszentrum Wetterau mit den Kliniken Bürgerhospital in Friedberg, Hochwaldkrankenhaus in Bad Nahueim und dem städtischen Haus in SchottenFrankfurter Verband für Alten- und BehindertenhilfeAWO-Johanna Kirchner StiftungHenry und Emma Budge StiftungSeniorenzentrum OffenbachEinrichtungen des AWO Bezirksverbandes Hessen Süd im Verdi-Bezirk Frankfurt und RegionAWO Kreisverband FrankfurtVerein für Arbeits- und ErziehungshilfeFrankfurter Verein für soziale HeimstättenPraunheimer WerkstättenOberurseler Werkstätten
Verdi kündigt Warnstreik am Uniklinikum Gießen und Marburg an
 
Update vom Dienstag, 22.09.2020, 11.25 Uhr: In mehreren Bundesländern haben die angekündigten Warnstreiks* https://www.fr.de/wirtschaft/verdi-warnstreik-nordrhein-westfalen-bayern-verhandlungen-gewerkschaften-einschraenkungen-kuendigungen-90049186.html im öffentlichen Dienst begonnen. Auch in Hessen könnte gestreikt werden, näheres ist jedoch bisher noch nicht bekannt. Zu einem zweitägigen Streik am Universitätsklinikum Gießen und Marburg (UKGM) https://www.giessener-allgemeine.de/giessen/giessen-streik-kita-uniklinik-ukgm-verdi-einschraenkungen-wann-90049024.html rief jetzt die Gewerkschaft Verdi auf. Mit dem Warnstreik im öffentlichen Dienst hat dieser Streik zwar nichts zu tun, doch auch hier geht es um stockende Tarifverhandlungen.
„Unsere Geduld und unser Verständnis sind am Ende. Viele Kolleg*innen warten seit Jahren auf eine bessere Bezahlung“, sagte Fabian Dzewas, Verhandlungsführer und Verdi-Fachsekretär Gesundheit. Beginnen soll der Streik an beiden Standorten Dienstagfrüh (29.09.2020) ab 6 Uhr und bis Mittwochabend andauern, heißt es in einer Mitteilung der Gewerkschaft. Auch Kundgebungen sind geplant.
 
Warnstreiks im öffentlichen Dienst: Das plant Verdi in Hessen
 
Update vom 21.09.2020, 13.46 Uhr: Auch auf Städte und Kommunen in Hessen kommen Warnstreiks im öffentlichen Dienst zu. Das bestätigt Verdi-Pressesprecherin Ute Fritzel auf Anfrage. Für Dienstag und Mittwoch schließt Fritzel Streiks in Hessen allerdings aus. Aber: „Wir werden in dieser Woche auf jeden Fall noch streiken“, so Fritzel.
Wann genau in Hessen mit Streiks gerechnet werden muss und ob auch Kitas betroffen sind, wollte Verdi zunächst nicht mitteilen. Die Gewerkschaft kündigte für Dienstagvormittag nähere Informationen an.
 
Verdi: Warnstreiks in Hessen könnten auch Kitas und Pflegeeinrichtungen treffen
 
Erstmeldung vom 21.09.2020, 12.50 Uhr: Frankfurt – Auf die Menschen in Deutschland kommen ab Dienstag Warnstreiks im öffentlichen Dienst zu. Da die zweite Runde der Tarifverhandlungen mit den öffentlichen Arbeitgebern ergebnislos blieb, wollen die Gewerkschaften den Druck erhöhen. Die Verhandlungen mit dem Bund und den kommunalen Arbeitgebern am Wochenende in Potsdam seien „sinnlos verplemperte Zeit“ gewesen, kritisierte zuletzt Verdi-Chef Frank Werneke. Wie sich der mögliche Verdi-Streik auf Kommunen und Städte in Hessen auswirken wird, ist zur Zeit noch unklar. Die Ansage vonseiten der Gewerkschaften ist aber deutlich: Es solle kein Bereich ausgenommen werden.
Die Arbeitsniederlegungen könnten laut Verdi etwa Kitas und Pflegeeinrichtungen treffen. Wo und in welchen Branchen die Menschen in Hessen konkret mit Streiks rechnen müssen, wollten Werneke und der Chef des Beamtenbunds dbb, Ulrich Silberbach, nicht verraten.
Entsprechend ist auch nicht klar, ob und wo in Hessen und Frankfurt Verdi-Streiks https://www.verdi.de/ drohen. Das Land Hessen kann hier nicht weiterhelfen. Auf Landesebene besteht ein eigener Tarifvertrag mit den Gewerkschaften. Betroffen sind in diesem Fall aber Angestellte und Beamte von Bund und Kommunen.
Von geplanten Veranstaltungen ist zum Beispiel in Hessens größter Stadt Frankfurt bisher noch nichts bekannt: „Wer wie wann wo streikt, wissen wir nicht“, sagt das Ordnungsamt Frankfurt auf Anfrage. Die Gewerkschaft Verdi hat eine Rückmeldung versprochen, bisher aber keine Details zu geplanten Streiks verraten.
 
Verdi-Gewerkschafter sind empört – Warnstreiks auch in Frankfurt?
 
Die Gewerkschafter zeigten sich empört darüber, dass die Arbeitgeberseite kein Angebot für die Gehälter der 2,3 Millionen Beschäftigten im öffentlichen Dienst vorgelegt hatte. „Das ist Taktiererei. Die Arbeitgeber versuchen, auf Zeit zu spielen“, sagte Werneke. Streik heiße aber in erster Linie, die Arbeit niederzulegen – „und das geht auch unter den Bedingungen von Corona
 
 
Besonders skandalös sei, dass die Angleichung der Arbeitszeit zwischen Ost und West erst ab 2025 verwirklicht werden solle. dbb-Chef Silberbach kritisierte zudem, dass die Arbeitgeber auf einer langen Laufzeit beharren würden. Die öffentliche Seite fordert, dass der ausgehandelte Tarifvertrag bis in das Jahr 2023 gelten soll, die Gewerkschaften bestehen dagegen auf einer Laufzeit von zwölf Monaten. Sie wollen 4,8 Prozent mehr Lohn. Den Beschäftigten sollen mindestens 150 Euro mehr pro Monat zugesichert werden.
 
Verdi-Warnstreiks im öffentlichen Dienst: Seehofer zuversichtlich
 
Der Verhandlungsführer der Kommunen, der Lüneburger Oberbürgermeister Ulrich Mädge (SPD), entgegnete am Sonntag, es gehe vor allem um Sicherheit und Anerkennung der Leistungen der Beschäftigten. Dass die Arbeitgeberseite noch kein Angebot vorgelegt habe, liege an den vereinbarten separaten Verhandlungsrunden zu Krankenhäusern und Sparkassen. „Wenn wir diese beiden Tische beendet haben, setzen wir uns zusammen und übermitteln den Gewerkschaften ein Angebot“, sagte Mädge.
Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) gab sich zuversichtlich, dass es in der nächsten Runde Ende Oktober eine Einigung mit Verdi geben werde. Er lobte ausdrücklich die sachlichen Gespräche und den guten Umgang miteinander am Wochenende.
 
Warnstreiks im öffentlichen Dienst: Verhandlungen gehen Ende Oktober weiter
 
„Wir werden vor der nächsten Runde den Arbeitnehmervertretungen bereits ein Angebot unterbreiten, damit sie sich auf die voraussichtlich letzte Verhandlungsrunde vorbereiten können.“ Diese könne man „notfalls“ auch um einige Tage verlängern, sagte Seehofer. Der öffentliche Dienst habe in den vergangenen Monaten bewiesen, dass er hochleistungsfähig sei. Zwischen der Leistung der Beschäftigten und der schwierigen Lage in der Corona-Pandemie müsse man eine Balance finden.
Direkt verhandelt wird für 2,3 Millionen Tarifbeschäftigte von Bund und Kommunen. Auf die mehr als 200.000 Beamten soll das Ergebnis nach Ansicht der Gewerkschaften übertragen werden. Die dritte Verhandlungsrunde mit Verdi ist für den 22. und 23. Oktober angesetzt.
Bisher sind von Verdi nur Warnstreiks geplant. Zuletzt hatte es in den Jahren 2015 und 2018 teils wochenlange Streiks der Gewerkschaft im Kita-Bereich https://www.fnp.de/politik/unbefristeter-kita-streik-begonnen-10782807.html gegeben. Zehntausende Eltern und ihr Nachwuchs waren auch in Hessen und Frankfurt betroffen. Dennoch konnte die Gewerkschaft Verdi lange auch auf Wohlwollen bei vielen Eltern in Frankfurt bauen https://www.fnp.de/frankfurt/kita-streik-kinder-muessen-irgendwo-bleiben-10733851.html. (tom mit dpa) *fnp.de und fr.de sind Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.
 
 
 
 
Aktualisiert am 22. September 2020, 17:49 Uhr
 
Marburg/Gießen (dpa/lhe) – Am Universitätsklinikum Gießen und Marburg (UKGM) soll es nach Angaben der Gewerkschaft Verdi nächste Woche einen Warnstreik geben.
An beiden Standorten würden die Beschäftigten dazu aufgerufen, von der Frühschicht am Dienstag bis zur Spätschicht am Mittwoch die Arbeit niederzulegen, teilte die Gewerkschaft in Frankfurt am Dienstag mit. Anlass seien die stockenden Tarifverhandlungen, dabei werde mehr Geld für die etwa 7800 nicht-ärztlichen Mitarbeiter gefordert. Deren Gehalt solle an die Bezahlung in öffentlichen Krankenhäusern angepasst werden. Laut Verdi verdienen dort die Menschen zum Teil mehrere Hundert Euro im Monat mehr.
Kritik kam von der Geschäftsführung des Universitätsklinikums. Sie nannte den Aufruf zum Warnstreik https://www.gmx.net/magazine/wirtschaft/thema/warnstreik in einer Mitteilung „völlig unbegründet“. „Wir sind bei unseren Gesprächen zur Weiterentwicklung unseres Haustarifvertrages auf gutem Weg.“ Der Vorsitzende der Geschäftsführung, Gunther K. Weiß, appellierte an nicht-ärztliche Beschäftigte, sich nicht an Arbeitsniederlegungen zu beteiligen. © dpa
 
Wolfgang Erbe
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CAMPACT ruft gegen die Zerstörung des Dannenröder Waldes auf und sammelt für eine Großdemo dagegen Spenden!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
 
soeben hat uns als Gewerkschafter/(Innen-Arbeitskreis (AK) ein Spendenaufruf von CAMPACT (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=campact) gegen 43 Kilometer Zerstörung durch eine Autobahn erreicht. Mit einer großen Demo am 4. Oktober will CAMPACT dieses Irrsinns-Projekt im Dannenröder Wald noch stoppen. Und braucht die Organisation jetzt ganz schnell unsere Unterstützung.
 
Wir haben den kompletten Spendenaufruf nachstehend zu Eurer Information auf unsere Homepage gepostet und in der Kategorie „KAMPAGNEN“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/kampagnen/) archiviert.
 
Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-
 
 

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CAMPACT ruft auf:

 
Vom Baumhaus auf die Straße
 
Die Klimakrise spitzt sich immer dramatischer zu. Trotzdem wollen Verkehrsminister Andreas Scheuer und die hessische Landesregierung bereits im Oktober einen uralten Wald fällen – für 43 Kilometer Autobahn. Mit einer großen Demo am 4. Oktober wollen wir das Irrsinns-Projekt im Dannenröder Wald noch stoppen. Und brauchen dafür jetzt ganz schnell Ihre Unterstützung.
 
Ermöglichen Sie die Demo mit Ihrer Spende: https://aktion.campact.de/kohleaus/dannenroeder-forst/spenden
 
 
 
Hallo Manni Engelhardt,
 
Motorsägen heulen auf. Rodungsmaschinen fressen sich durchs Unterholz. Und dann fallen sie: uralte Baumriesen. Sie bersten, ziehen junge Bäume mit in die Tiefe, schlagen dumpf auf. Szenen, wie man sie aus dem Amazonas-Regenwald kennt. Doch womöglich spielen sie sich schon Anfang Oktober bei uns ab: mitten in Hessen, im Dannenröder Wald. 43 Kilometer Autobahn sollen hier zwischen Kassel und Frankfurt entstehen – quer durch einen gesunden, über Jahrhunderte gewachsenen Wald.
 
40 Jahre sind die Pläne für die Autobahn schon alt – und damit komplett aus der Zeit gefallen.[1] Während die Klimakrise sich dramatisch zuspitzt, wollen Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) und die hessische Landesregierung eine neue Megastraße entstehen lassen. Das ist verrückt. Und teuer – die geplante A49 kostet Hunderte Millionen Euro.[2] Geld, das nicht in Straßenbeton fließen sollte, sondern in neue und bessere Bahnstrecken. Das schützt das Klima und bringt die Verkehrswende voran.
 
Beim Hambacher Wald im Rheinland haben wir es geschafft, ein längst beschlossenes Irrsinns-Projekt noch zu stoppen – und zwar mit vielfältigem und breitem Protest. Solch eine Bewegung wächst jetzt auch im Dannenröder Wald: Über 100 Umweltaktivist*innen haben hier Baumhäuser errichtet. Gewaltfrei wollen sie den Wald schützen. Auch immer mehr Bürger*innen der Region schließen sich dem Protest an: Zum Waldspaziergang der örtlichen Bürgerinitiative am letzten Sonntag kamen mehr als 1000 Menschen.
 
Doch das wird nicht reichen, um den Wald zu retten: Ab Anfang Oktober darf er gerodet werden. Deshalb wollen wir jetzt Tausende Menschen bewegen, in den Dannenröder Wald zu kommen. Am Sonntag, den 4. Oktober organisieren wir zusammen mit unseren Partner*innen eine große Demonstration, genau zum möglichen Beginn der Rodungen. Damit zeigen wir: Der Wald muss bleiben.
 
In nur zwei Wochen eine große Demo anschieben – das ist schon in normalen Zeiten kaum zu schaffen. Corona macht es uns noch schwerer. Wenn alle etwas hören und dennoch Mindestabstände einhalten sollen, müssen wir größere Lautsprecher leihen. Damit Shuttle-Busse nicht zu eng besetzt sind, brauchen wir mehr Fahrzeuge. Sprich: Alles kostet mehr Geld. Rund 25.000 Euro wollen wir einsetzen. Das schaffen wir nur, wenn jetzt ganz viele Menschen wie Sie, manni engelhardt, uns unterstützen. Schon mit 5 Euro helfen Sie enorm!
 
Ermöglichen Sie die Demo mit Ihrer Spende: https://aktion.campact.de/kohleaus/dannenroeder-forst/spenden
 
 
Einer der größten Unterstützer des Autobahn-Projekts ist der Süßwarenhersteller Ferrero. Das deutsche Hauptwerk liegt in Stadtallendorf, nur wenige Kilometer vom Dannenröder Wald entfernt. Bei Ferrero setzt man darauf, dass die A49 zukünftig fast genau an der Werksausfahrt vorbei führt.[3] Per Lastwagen sollen dann Kinderriegel und Ferrero Küsschen ins ganze Land transportiert werden – obwohl die Bahn viel umweltfreundlicher wäre.
 
Genau darum geht es bei der Entscheidung für oder gegen die Autobahn: Setzen wir wirklich weiter auf LKWs und andere Spritfresser, die das Klima zerstören? Oder treiben wir die Verkehrswende voran: mit einem gut ausgebauten öffentlichen Nahverkehr und Gütern, die – wenn immer möglich – auf der Schiene transportiert werden.
 
Immer mehr Menschen in der Region wollen den Dannenröder Wald nicht den Interessen eines Konzerns opfern – und stellen sich gegen das Projekt. Sie schließen sich mit den Aktivist*innen in den Baumhäusern zusammen. „Die Autobahn würde die Region mit weiterem Verkehr belasten und durch jetzt schon geplante Logistikzentren die Natur noch weiter zerstören“, sagt Brigitte Schlemmer, Sprecherin der örtlichen Bürgerinitiative. „Wenn hier eine Räumung kommt, dann sitzen ich und der halbe Landkreis im Wald.“[4]
 
Jetzt wünschen sich die die Bürgerinitiative und die Umweltaktivist*innen Unterstützung aus dem ganzen Land. Genau das wollen wir mit unserer großen Demonstration am 4. Oktober erreichen, zu der auch Fridays for Future, die Naturfreunde Deutschlands und der BUND aufrufen. Unser Ziel: Tausende machen sich auf in den Dannenröder Wald – für die Rettung des Waldes und die Verkehrswende. Bitte machen Sie das mit Ihrer Spende möglich. Schon mit 5 Euro bringen Sie die Demo nach vorne.
 
Ermöglichen Sie die Demo mit Ihrer Spende: https://aktion.campact.de/kohleaus/dannenroeder-forst/spenden
 
 
Herzliche Grüße
Christoph Bautz, geschäftsführender Vorstand Campact e.V.
 
PS: Der Dannenröder Wald ist Teil eines riesigen Trinkwasserreservoirs, das über eine halbe Million Menschen im Rhein-Main-Gebiet versorgt. Für die Brückenpfeiler der Autobahn müsste an etlichen Stellen die dicke Lehmschicht durchbrochen werden, die bisher das Grundwasser vor Umweltgiften bewahrt.[5] Auch zum Schutz unseres Trinkwassers müssen wir den Bau der Autobahn verhindern. Bitte spenden Sie jetzt.
 
Ermöglichen Sie die Demo mit Ihrer Spende: https://aktion.campact.de/kohleaus/dannenroeder-forst/spenden
 
 
Falls Sie das bevorzugen, können Sie auch direkt auf unser Aktionskonto überweisen:
 
Campact e.V.
Bank für Sozialwirtschaft
IBAN DE86251205106980800121
BIC BFSWDE33HAN
 
[1]„Paradies auf Zeit“, Süddeutsche Zeitung Online, 16. September 2020
[2]„Gesamtkosten für ÖPP-Projekt A49“, Deutscher Bundestag Online, 4. September 2020
[3]„Plädoyer für die ‘Lebensader der Wirtschaft’“, Oberhessische Presse Online, 29. Juli 2020
[4]„Wald statt Asphalt: Im ‘Danni’ wird es ernst“, Greenpeace Magazin Online, 16. September 2020
[5]„Autobahn um jeden Preis“, taz Online, 20. August 2020
 
Campact e. V. · Artilleriestraße 6 · 27283 Verden
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Und pünktlich zur Wochenmitte geben wir Euch wieder unsere AK-TV-TIPPS für die kommenden Tage!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
 
pünktlich zur Wochenmitte präsentieren wir Euch heute als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) wieder unsere AK-TV-TIPPS  (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=ak-tv-tipps) für die kommenden Tage.
 

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Am  DONNERSTAG, DEN 24. SEPTEMBER 2020, ab  20.20 UHR, strahlt der TV-SENDER
 
 
die Dokumentation  unter dem Titel
 
„GREENWACHING: KONSUM GEGEN DEN KLIMAWANDEL“
 
aus.

Der Klick auf den nachstehenden Link blätter Euch die Programmvorschau auf.

> https://programm.ard.de/TV/3sat/greenwashing/eid_280073493524447 !

 Kurzbeschreibung der Sendung:Für Produkte und Dienstleistungen wird ein grünes Image immer wichtiger. Firmen preisen ihre Waren als ökologisch und fair an. Dient es wirklich der Umwelt, oder ist es bloße Augenwischerei?

Siegel sollen belegen, dass Produkte nachhaltig produziert werden, indem für ihre Herstellung besondere Umweltstandards gelten. Grüne Werbung spricht den Urinstinkt „Natur“ an. Botschaften wie „ökologisch“ und „regional“ gelangen direkt ins Unterbewusstsein.

Das Ziel der Unternehmen: mit dem Umweltbewusstsein der Verbraucher den Umsatz steigern. Aber was steckt hinter dem grünen Versprechen? Ein echter Bewusstseinswandel hin zur Nachhaltigkeit – oder nur Marketing? Eines der bekanntesten Beispiele: die Regenwaldkampagne einer der größten Brauereien Deutschlands zu Beginn des Jahrtausends. Das Versprechen: Mit dem Kauf jedes Kastens Bier werde der Verbraucher einen Quadratmeter Regenwald schützen. Die Umsätze stiegen um 8,1 Prozent. Aber hat dies auch dem Regenwald genutzt? Die Grenzen zwischen grünem Marketing und Greenwashing sind fließend.

Beispiele aus den fünf Branchen Textilien, Lebensmittel, Reisen, Logistik und Finanzen zeigen: Greenwashing ist weit verbreitet. Auch die Produktsiegel selbst stellen ein Problem dar. Rund 260 sind international gelistet. In Deutschland kommen noch regionale und industrieeigene Siegel hinzu. Und nur wenige von ihnen sind glaubwürdig oder haben nachvollziehbare Kriterien.

Wissen hoch 2

In 3sat steht der Donnerstagabend im Zeichen der Wissenschaft. Um jeweils 20.15 Uhr beleuchtet eine Dokumentation relevante Fragen aus Natur- und Geisteswissenschaften, Kultur und Technik. Im Anschluss, um 21.00 Uhr, diskutiert Gert Scobel über ein verwandtes Thema.

 

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Am Freitag, DEN 25. SEPTEMBER 2020, 23.15, UHR, strahlt der TV-Sender

die Dokumentation unter dem Titel
 
„GEHIRNWÄSCHE IM GEHEIMLABOR: WAS GESCHAH IN MONTAUK?“
 
aus.
 
Der Klick auf den nachstehenden Link führt Euch direkt auf die Programmvorschau zur Sendung.
 

Hier die Kurzbeschreibung der Sendung: Eine verlassene Militärbasis im nebligen Montauk, Long Island, umgeben von Mythen, Verschwörungstheorien und Anklagen. Hinter den dicken Mauern von „Camp Hero“ soll nach dem Zweiten Weltkrieg Schreckliches passiert sein: Gehirnwäsche, Drogenexperimente, Kindesentführung, Zeitreisen. Was geschah wirklich in Montauk?

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Wenn bei Euch Interesse an der einen oder anderen Sendung besteht, so bitten wir um Vormerkung, denn wir werden die Sendetermine auf unserer Homepage nicht wiederholen.
 
Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-
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Das KLIMACAMP vom 22.09. bis 29.09.2020 findet in Aachen statt!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) haben wir positiv vernommen, dass das KLIMACAMP in Aachen (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/aachen/) stattfindet, das von FRIDAYS FOR FUTURE (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=fridays+for+future) und von ENDE GELÄNDE (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=ende+gel%C3%A4nde) veranstaltet wird.

Mehr Informationen zu diesem KLIMACAMP könnt Ihr durch den Klick auf den nachstehenden Link aufrufen und nachlesen.

> https://klimacamp-aachen.de/ !

Als AK begrüßen wir diese Veranstaltung sehr und rufen zur eilnahme auf!

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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Sagen wir gemeinsam NEIN mit WeMove.EU zu einem giftigen Europa!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/innen-Arbeitskreis (AK) Haben wir eine Kampagne von WeMove.EU (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=wemove.eu) zum Thema „Wir sagen Nein zu einem giftigen Europa!“ erhalten.

Wir haben diese Kampagne zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme und Bedienung nachstehend auf unsere Homepage gepostet und in der Kategorie „KAMPAGNEN“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/kampagnen/) archiviert.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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WeMove.EU informiert:

Wir sagen Nein zu einem giftigen Europa!

An Frans Timmermans, den exekutiven Vizepräsidenten der Europäischen Kommission

APPELL

Wir fordern, dass Sie uns eine EU-Chemikalienstrategie garantieren, die unsere Gesundheit und die Umwelt schützt und die dem Ziel der EU-Kommission gerecht wird, eine giftfreie Umwelt zu schaffen. Die neue Chemikalienstrategie muss sich allein auf wissenschaftliche Erkenntnisse über Gesundheits- und Umweltauswirkungen von Chemikalien stützen.

> https://act.wemove.eu/campaigns/keine-gifte?utm_campaign=1fjlDlqOEK&utm_medium=facebook&utm_source=share !

Warum das wichtig ist

Sofa, Sessel und andere Polstermöbel sind in der Regel mit giftigen Chemikalien beschichtet. Das soll verhindern, dass sie leicht in Flammen geraten, wird aber zur Falle, wenn es einmal doch brennt. Der Rauch wird erheblich giftiger und wenn die Flammen Sie verschonen, dann droht Ihnen vom Rauch die nächste Gefahr. [1] Nur ein Beispiel von vielen, wo giftige Chemie im Alltag verwendet wird. Betroffen sind auch Spielzeug, Küchenutensilien und Baumaterialien und wir können dem praktisch nicht entgehen. [2]

Die EU hat sich vorgenommen, diesen alltäglichen Kontakt mit Giften deutlich zu verringern. Der Strategieentwurf, der nun durchgesickert ist, zeigt das Gegenteil. Statt uns vor zu viel Chemie zu schützen, sollen sogar noch mehr Giftstoffe für Alltagsprodukte freigegeben werden! [3] Der Entwurf soll Mitte Oktober vorgelegt werde. Das gibt uns die Chance, das Schlimmste zu verhindern und dazu wenden wir uns an Frans Timmermans, den zuständigen Vize-Kommissionspräsidenten.

Zwei Drittel der Chemikalien, die in der EU produziert werden, sind nach Statistiken der Europäischen Kommission gesundheitsgefährdend. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation sind allein im Jahr 2016 mindestens 1,6 Millionen Menschen gestorben, weil sie bestimmten Chemikalien ausgesetzt waren [4]

Statt Möbel mit chemischen Flammschutzmitteln zu behandeln können sie aus natürlichen Materialien eng gewebt werden und sind genauso brandsicher. Im Brandfall entstehen aber viel weniger giftige Gase, die unsere Gesundheit bedrohen. [5] Giftige Flammschutzmittel und synthetische Materialien sind einfach billiger, erlauben den Herstellern größere Gewinnmargen.

Die Lobbyisten der Konzerne arbeiten unablässig und hoffen darauf, dass uns die Corona-Pandemie ablenkt. Aber wir bleiben wachsam und da, wo sich die Kommission von der Lobby überzeugen lässt, schlagen wir Alarm.

Dieser Alarm muss ganz oben in der EU gehört werden, bei Frans Timmermans. Er kann handeln. Er hat dabei die Unterstützung des Europaparlaments [6] und er kann sich auf unseren Appell berufen.

Referenzen

  1. https://ehp.niehs.nih.gov/doi/10.1289/ehp.1003089
  2. https://ec.europa.eu/eurostat/statistics-explained/index.php/Chemicals_production_and_consumption_statistics
    https://www.who.int/ipcs/publications/chemicals-public-health-impact/en/
  3. https://www.lemonde.fr/planete/article/2020/07/16/produits-chimiques-bataille-au-sein-de-la-commission-sur-la-nouvelle-strategie-durable_6046300_3244.html
    https://meta.eeb.org/2020/07/16/chemical-industry-cheerleader-how-dg-grow-puts-industry-above-public-interest-regulation/
    https://www.politico.eu/wp-content/uploads/2020/07/SKM_C45820071709110.pdf
    https://www.env-health.org/revealed-european-commission-frictions-over-the-chemicals-strategy-for-sustainability-heals-concerns-for-health-protection/
    https://ec.europa.eu/info/law/better-regulation/have-your-say/initiatives/12264-Chemicals-strategy-for-sustainability-
  4. https://ec.europa.eu/eurostat/statistics-explained/index.php/Chemicals_production_and_consumption_statistics
    https://www.who.int/ipcs/publications/chemicals-public-health-impact/en/
  5. https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0045653517319781
  6. https://www.europarl.europa.eu/legislative-train/theme-a-european-green-deal/file-chemicals-strateg
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Herr Werner Schell informiert mit einem weiteren NEWSLETTER aktuell zu den Themen PFLEGE & GESUNDHEIT!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) haben wir einen weiteren NEWSLETTER des Herrn Werner Schell (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=werner+schell) erhalten.

               

(Das Eigenfoto zeigt Werner Schell in Aktion beim Vortrag.)

Darin informiert der Vorstand des Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerks wieder zu den Themen PFLEGE & GESUNDHEIT.

Wir haben seinen kompletten NWSLETTER nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet und in der Kategorie „GSUNDHEITSPOLITIK“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/gesundheitspolitik/) archiviert.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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Herr Werner Schell aktuell!

Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk
 
Unabhängige und gemeinnützige Interessenvertretung
 
für hilfe- und pflegebedürftige Menschen in Deutschland
 
Vorstand: Werner Schell – Harffer Straße 59 – 41469 Neuss
 
Tel.: 02131 / 150779
 
 
Internet:
 
 
18.09.2020
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
 
ich mache hiermit wie folgt auf Texte im Forum von Pro Pflege … aufmerksam
(Auswahl):
 
– Corona-Teststelle Neuss zieht am 20.09.2020 in neue Räumlichkeiten –
Näheres unter
 
 
– Pflanzenbetonte Ernährung und viel Bewegung sind beste Krebsprävention –
WCRF-Empfehlungen zur Krebsprävention stimmen mit Empfehlungen der DGE
überein … –
Näheres unter
 
 
– Was wir essen, wirkt sich darauf aus, ob wir gesund leben und wie lange.
Mit guter Ernährung lassen sich viele Krankheiten verhindern. Sie ist das
einfachste Rezept für ein hohes Alter. – Ein Video vom 28.04.2019 (26 Min.)
– verfügbar bis 28.04.2024 – informiert. Doch welche Lebensmittel sind
hilfreich für uns? Warum ist es gut, wenn wir längere Essenspausen einlegen?
Und sind Insekten die Nahrungsmittel der Zukunft? „sonntags“ geht diesen
Fragen nach und zeigt wertvolle und aktuelle Tipps von Experten auf.
 
• Zehn Kilogramm weniger dank Intervallfasten – Dr. Eckart von Hirschhausen
verrät die Tricks
 
• Iss dich fit – Gesunde Ernährung als Schlüssel für ein langes,
beschwerdefreies Leben?
 
• Isst Zustand – Was essen die Deutschen? Eine Bestandsaufnahme
 
• Gesundes Essen fängt beim Einkaufen an – Wie kaufe ich gut für mich und
die Umwelt ein?
 
• Insekten – Essen der Zukunft?
 
Quelle:
 
 
– Welttag der Patientensicherheit am 17.09.2020 mit dem Motto: „Mach Dich
stark für mehr Patientensicherheit“ … Zahlreiche Beiträge informieren …
 
 
– Der BGH hat das Urteil des LG Oldenburg gegen den Ex-Krankenpfleger Niels
Högel wegen Mordes in 85 Fällen bestätigt. Das Urteil ist somit
rechtskräftig. – Näheres unter
 
 
– Kritik an Drogenfund in Erfttal wird von der Neuss-Grevenbroicher Zeitung
am 17.09.2020 erneut aufgegriffen mit dem Tenor: Beim Stadtteilkümmerer
Werner Schell schrillen die Alarmglocken …. Näheres unter
 
 
Mut steht am Anfang des Handelns, Glück am Ende.
 
Demokrit
 
 
>>> Zu den vorstehenden Hinweisen können Texte im Forum aufgerufen werden.
Bitte jeweilige Fundstelle kopieren und in den InternetBrowser übertragen! –
Wenn Sie nicht mehr informiert werden möchten, wird um entsprechende
Nachricht gebeten. <<<
 
Mit freundlichen Grüßen
 
Werner Schell
 
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Die Harald Thomé-NEWSLETTER Nummer 32 und Nummer 33 sind online gestellt!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

aus technischen Gründen können wir Euch als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) die Harald Thomé – NEWSLETTER (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=harald+thom%C3%A9)

                       

Nummer 32 und Nummer 33 lediglich in Form von anzuklickenden Links präsentieren, die Euch direkt zu selbigen auf der Homepage von 

bringen.

> https://tacheles-sozialhilfe.de/startseite/tickerarchiv/d/n/2694/ !

> https://tacheles-sozialhilfe.de/startseite/tickerarchiv/d/n/2692/ !

Wir hoffen, Euch die kommenden NEWSLETTER wieder in ihrer Gänze direkt auf unsewrer Homepage präsentieren zu können.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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Die sozialpartnerschaftliche Verarschung für die Kolleginnen & Kollegen bei der LUFTHANSA geht weiter! 150 Flugzeuge und TAUSENDE weitere Stellen sollen Wegfallen! Die CORONA-HYSTERIE lässt grüßen!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

zum Tarifvertrag 2020 zwischen der LUFTHANSA und der Gewerkschaft UFO hatten wir uns als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) sehr breit ausgelassen, wie Ihr es durch den Klick auf den nachstehenden Link aufrufen und nachlesen könnt.

> http://www.ak-gewerkschafter.de/category/tarifpolitik/ufo/ !

Unseren jüngsten Beitrag zum Thema hatten wir am 16.08.2020  auf unsere Homepage gepostet. Diesen könnt Ihr durch den Klick auf den nachstehenden Link direkt aufrufen und nachlesen.

> http://www.ak-gewerkschafter.de/2020/08/16/als-ak-stellen-wir-fest-dass-die-corona-hysterie-verarschung-sich-jetzt-auch-in-einer-weiteren-sozialpartnerschaftlichen-verarschung-die-an-die-substanz-der-beschaeftigten-bei-der-lufthansa-geht-er/ !

Das hat uns scheinbar niemand abgekauft, denn jetzt ist das HEULEN und TÄHNEKNIRSCHEN groß, weil die LUFTHANSA noch mehr an Flugzeugen stillegen und an Personal mehr als geplant einsparen will, wie Ihr es durch den Klick auf den nachstehenden Link bei RTL nachlesen könnt.

Insider gehen bei der Personaleinsparung von bis zu 5000 zusätzlich wegfallenden Stellen aus.

> https://www.rtl.de/cms/lufthansa-muss-noch-mehr-sparen-4617641.html !

So funktioniert SOZIALPARTNERSCHAFT im KAPITALISMUS! Und wenn nicht endlich der Kampf gegen diese KAHLSCHLÄGE aufgenommen wird, dann seid Ihr, liebe Kolleginnen und Kollegen bei der LUFTHANSA und anderswo, morgen ARBEITSPLATZLOS!

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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