Die Auseinandersetzung um gerechtere Löhne bei RWE-Power wird sich 2011 verschärfen!

Die jüngsten Warnstreiks bei RWE-Power (wir berichteten) scheinen die gewünschte Wirkung noch nicht zu zeigen. Für die ca. 16000 Beschäftigten fordern die Gewerkschaften VER.DI und IGBCE 6,5 Prozent mehr Lohn. Das Angebot der Arbeitgeber verschlechterte sich aber im Monat Dezember 2010. Sie boten lediglich noch eine Einmalzahlung von EUR 1000,00 an!

Diese Provokation wurde mit Warnstreikmaßnahmen beantwortet. Die Beschäftigten bei RWE-Power werden dem Vorstandschef Jürgen Grossmann im Jahre 2011 zeigen müssen, was Arbeitnehmer-Power bedeuten kann! Sie werden das provokante Angebot des Unternehmens mit weiteren Kampfmaßnahmen beantworten; denn offensichtlich hat das RWE-Management die „Zeit der Besinnung“ über die Weihnachtszeit und  über den Neujahrstag nicht genutzt.

Sollte es bei dem Standpunkt der Unternehmensleitung in der Tarifauseinandersetzung bleiben, wir eine härtere Gangart einzulegen sein.

Der Profit, den RWE-Power in 2009 und 2010 gemacht hat, rechtfertigt allemal die Forderungen der Kolleginnen und Kollegen. Wir begrüßen als AK den Standpunkt der Arbeitnehmer ausdrücklich und stehen voll auf ihrer Seite!

Mit Interesse werden wir die Weiterentwicklung verfolgen und darüber auch weiter berichten.

Manni Engelhardt
– AK-Koordinator –

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