Unterbezahlung von Schauspieler/innen

Jetzt ist es wissenschaftlich belegt, denn laut Deutscher Presse Agentur (www.dpa.de) haben Soziologen der Universität Münster dies jüngst mit einer Studie unter Beweis gestellt.

Mehr als 700 Darsteller aus Theater, Film und Fernsehen wurden bei dieser Untersuchung befragt. Geschätzt arbeiten in Deutschland ca. 20000 bis 25000 Menschen als Schauspieler, was die Studie repräsentativ macht.

Fast 60 Prozent der Befragten waren in den vergangenen zwei Jahren weniger als 6 Monate beschäftigt.

Die Untersuchung ist mit „SCHAUSPIELER IN DEUTSCHLAND: VIEL GLAMOUR, WENIG GELD“ betitelt und trifft den Kern! Der Bundesverband der Film- und Fernsehschauspieler hat diese Studie in Auftrag gegeben.

Einige erstaunliche Ergebnisse aus der Studie: Nur 4, 6 Prozent der Befragten kommen zusätzlich in die Lage Arbeitslosengeld I zu beziehen!

Mitte 2009 wollte die Bundesregierung mit einer Reform die soziale Benachteiligung beim Arbeitslosengeld für Schauspieler dieser miserablen Situation Rechnung tragen. Die Reform brachte jedoch nicht die notwendige Wirkung!

Als AK unterstreichen wir hiermit noch einmal deutlich, dass die Forderungen der Schauspieler und ihres Verbandes nach gerechterer Entlohnung vollkommen gerechtfertigt sind! Wir stehen hier vollinhaltlich zu den betroffenen Kolleginnen und Kollegen!

Für den AK
Manni Engelhardt
-AK-Koordinator-

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