TODMÜDE PILOTEN – Flugsicherheit durch neue Flugdienstzeit-Regelungen in Europa gefährdet!

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Besucherinnen und Besucher unserer
AK-Homepage,

die Vereinigung COCKPIT kritisiert den neuen Entwurf der EASA – NPA 2010-14 unter der Überschrift „TODMÜDE PILOTEN – Flugsicherheit durch neue Flugdienstzeit-Regelungen in Europa gefährdet“.

Deutlich weist COCKPIT darauf hin, dass 20 Prozent aller Un- und Zwischenfälle im Luftverkehr auf Übermüdung der Besatzung eine Rolle spielt. Sie weist ferner darauf hin, dass in einer Befragung der NASA 70 Prozent der Piloten angegeben haben, im Cockpit schon einmal eingeschlafen zu sein. Die Erwartungshaltung, die an einen neuen Entwurf der EASA – PPA 2010-14 geknüpft worden waren, so COCKPIT, sei enttäuscht worden.

Wörtlich: „Während der sogenannte ´EU-OPS Subpart Q´, also die erst vor wenigen Jahren eingeführte europaweiten Flugdienstzeit-Regelung bereits ohne wissenschaftlichen Hintergrund, lediglich auf Übernahme der zuvor bestehenden Regelungen und den vermeintlichen ´Erfahrungen´ beruhte, war für die Nachfolgeregelung der EASA davon auszugehen, dass sich dies ändern würde. Für die Neuregelung der Flugdienstzeiten in Europa bestand die Hoffnung, dass aus den Unfällen und Zwischenfällen der Vergangenheit Lehren gezogen und die Flugdienstzeiten nun wissenschaftlich fundiert sein sollten. Doch die Resultate sind enttäuschend.“

Mehr hierzu unter: http://www.vcockpit.de/index.php?id=641 .

Als AK schließen wir uns der Auffassung der COCKPIT an; denn ein Höchstmaß an Flugsicherheit müssen für das Personal und somit auch für die Fluggäste gewährleistet werden!

Mit kollegialen Grüßen für den AK

Manni Engelhardt
-Koordinator-

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