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Auch in der fünften Verhandlungsrunde für die bundesweit rund 160.000 Beschäftigten der Druckindustrie konnte kein Fortschritt erzielt werden: „Die Arbeitgeber konnten sich beispielsweise heute nicht mehr daran erinnern, dass sie uns in der letzten Verhandlungsrunde schon signalisiert hatten, gelernte Drucker an den Maschinen nicht mehr durch fachfremde Kollegen ersetzen zu wollen. Die Arbeitgeber bewegen sich in dieser Tarifrunde zurück“, kritisierte der Verhandlungsführer und stellvertretende Vorsitzende der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di), Frank Werneke, an.

Darauf war die Geschäftsführung der Scheins GmbH offensichtlich nicht vorbereitet. Dass einige ihrer Mitarbeiter auf die Straße gehen wollten, war bei den obersten Verantwortlichen der Eisenwaren-Firma bekannt. Dass der Streik allerdings eine solche Eigendynamik entwickeln würde, damit hatten sie nicht gerechnet.

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