Millionenloch: Klinikum will beim Personal sparen

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

es ist einfach nicht zu fassen. Da einigen sich die Klinikleitung des Klinikums Aachen und der Personalrat der Einrichtung auf einen Abbau der Arbeitsplätze durch eine sogenannte „AUSLOBUNG“ um Einspareffekte zu erzielen, damit Defizite abgebaut werden können, die die 4300 Beschäftigten des Klinikums nicht verursacht haben. Die Ursachen liegen nach diesseitigem Dafürhalten schon Jahre zurück, als die schwarz /gelbe Landesregierung von NRW seinerzeit das Klinikum aus dem unmittelbaren Landesdienst in den mittelbaren per Gesetz überführte, in dem sie die Universitätskliniken des Landes NRW in den Stand von Anstalten des öffentlichen Rechts erhoben. Dies hatte für die Politik den Vorteil, dass sie sich weitestgehend von der Finanzierung der Universitätskliniken entbinden konnte. Dies musste aber zwangsläufig auf Kosten des Personals und der Patienten gehen. Nunmehr ist die Misere da, wie die Aachener Zeitungen heute berichten. Der Klick auf den nachstehenden Link führt Euch zum entsprechenden AZ-Artikel.

http://www.az-web.de/lokales/aachen-detail-az/1740462?_link=&skip=10&_g=Millionenloch-Klinikum-will-beim-Personal-sparen.html

Als AK halten wir den Schritt des Personalrates in Richtung „AUSLOBUNG“ für vollkommen falsch. Wer gibt schon eine relativ sichere Stelle freiwillig auf. Der Personalrat wäre gut beraten, wenn er die Ursachen dieser Finanzmisere aufzeigen würde und die Politik in die Pflicht nähme. Denn die Verursacher sitzen in den Ministerien und im Landtag von NRW, und die gehören in die Pflicht genommen.

Für den AK Manni Engelhardt –Koordinator-

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