Erklärung des Koordinierungskreises des AK Wehrtechnik der IG-Metall

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

das Publikationsorgan „German Foreign Policy“ hat eine sogenannte „Schmähschrift“ unter dem Titel „Deutsche Systemführerschaft“ am 08. September 2011 auf ihre Homepage veröffentlicht, die aus Sicht der IG-Metall wahrheitswidrig ist! In dieser Schmähschrift wird so getan, als wenn die IG-Metall sich zum Umbau der Bundeswehr als global operierende Interventions- und Besatzungsarmee bekennen würde. Für „Ungläubige“ haben wir hier den entsprechenden Link zum Anklicken mit veröffentlicht, der Euch sofort auf diese Schmähschrift führt: http://www.german-foreign-plicy.com/de/fulltext/58137

Diese Ungeheuerlichkeit hat die IG-Metall aber nicht so stehen lassen, sondern hat unverzüglich reagiert. Der Arbeitskreis „Wehrtechnik“ der IG-Metall (www.ig-metall.de)  hat die nachstehende Richtigstellung bzw. Gegenerklärung verfasst, die wie gerne zwecks Aufklärung auf unsere Homepage gepostet haben. So schnell geht das, wenn Menschen die journalistische Sorgfaltspflicht nicht in ausreichendem Masse walten lassen.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

Erklärung des Koordinierungskreises des AK Wehrtechnik der IG-Metall

Mit Verwunderung hat der Arbeitskreis Wehrtechnik und Arbeitsplätze beim Vorstand der IG Metall die Schmähschrift namens „Deutsche Systemführerschaft“, der am 8. September 2011 auf der Homepage „german-foreign-policy“ veröffentlicht wurde, zur Kenntnis genommen.

Der Bericht zielt nicht auf Argumente, sondern auf Denunziation. So wird wahrheitswidrig behauptet, die IG Metall bekenne sich zum „Umbau der Bundeswehr zur global operierenden Interventions- und Besatzungsarmee“ und fordere „eine drastische Ausweitung der deutschen Rüstungsexporte“.

Und wenn in dem Bericht beispielweise eine analytische Beschreibung der Strategie der NATO und der Bundesregierung zur politischen Auffassung der IG Metall mutiert, dann darf die Frage nach den Absichten und Zielen des Verfassers gestellt werden.

Unterlegt wird dieser Bericht mit Zitaten aus einer im Dezember 2010 veröffentlichten Studie „Perspektiven der deutschen militärischen Schiffbaukapazitäten im europäischen Kontext“, um die vermeintlichen Positionen der IG Metall und des AK Wehrtechnik zu belegen. Zwar finden sich in diesem Bericht tatsächlich wörtliche Zitate aus der Studie, diese sind aber bösartig sinnentleert zusammengestellt bzw. greifen z.B. Beschreibungen der Guttenbergschen Reform sowie Zustandsbeschreibungen als Position der IG Metall auf. Dies widerspricht journalistischen Sorgfaltspflichten, wie der wirklichkeitsnahen Darstellung von Sachverhalten und Vollständigkeit von Informationen.

Die Auffassungen und Zielsetzungen der IG Metall sind völlig andere. Dazu muss nur das Vorwort zur Studie gelesen werden

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