Einladung zum 2. Bündnistreffen / Spendenaufruf

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wie bekannt, ist unser AK ja Mitglied im „Bündnis Gemeinsam Naziaufmarsch blockieren“ und hat mehrfach zu den Bündnisaktivitäten aufgerufen.

So posten wir auch heute den nachstehenden Artikel nebst Einladung zum kommenden Bündnistreffen in der VHS-Aachen am 06.12.2011 auf unsere Webseite.

Wir verbinden diese Bekanntmachung auf unserer Homepage sowohl mit der Appellation an eine Bündnisteilnahme als auch mit dem Aufruf zur Spendenabgabe, die für ein gutes Gelingen der Bündnisaktivitäten neben der aktiven Einlassung und der Solidarität eine Unabdingbarkeit ist.

Mit kollegiale Grüßen für den AK
Manni Engelhardt -Koordinator-

Liebe NazigegnerInnen,

unser letztes großes Bündnistreffen ist nun schon einige Zeit her. Das Bündnis ?Stolberg 2012 ? Gemeinsam den Naziaufmarsch blockieren? hat in der Zwischenzeit sehr erfolgreich gearbeitet. Zum Beispiel war dieses Ausrichterin eines antirassistischen Fußballturniers, mit 200 Gästen und setzte damit ein deutliches Zeichen gegen Faschismus, Rassismus, Sexismus und Homophobie. Außerdem nahm das Bündnis an der Regionalkonferenz ?Aktiv gegen Rechts? teil.

Trotz dieser kleinen Erfolge ist die Neonaziszene in Deutschland eine sehr aktive, was auch die jüngsten Ereignisse um den NSU gezeigt haben. Mittlerweile werden auch Verbindungen nach Nordrhein Westfalen vermutet, die bis in unsere aktive Neonaziszene reichen.

Wie aktiv die rechtsradikale Szene in Aachen und Umland ist, kann neben den zahlreichen regelmäßig stattfindenden Übergriffe auf Personen und alternativen Jungendzentren auch an der bereits weit fortgeschrittenen Planung für den Naziaufmarsch in Stolberg beobachtet werden. Seit 2008 instrumentalisiert die Neonaziszene den Tod eines Stolberger Jugendlichen, um ihre menschenverachtende Propaganda und Ideologie zu verbreiten und ihre Mitglieder für einen Aufmarsch zu mobilisieren. Sie wollen einen Märtyrerkult aufbauen, was ihnen in der Naziszene auch gelingt. Mittlerweile hat sich Stolberg für diese Szene zu einer Großveranstaltung entwickelt, mit welcher die Neonazis ihre internen Strukturen festigen und das Wir-Gefühl unter den Kameraden beschwören. Dies geschieht weit über Deutschlands Grenzen hinweg. So versammelten sich 2011 über 600 gewaltbereite Neonazis und zogen durch Stolbergs Straßen. Besonders erschreckend dürfte die Tatsache sein, dass sich hier nur der Kern der rechtsradikalen Szene versammelte. Trotz des Boykottes der NPD schafften die Nazis aus dem Kameradschaftsumfeld und den Autonomen Nationalisten eine breite Mobilisierung.

Im Jahr 2011 ist es dem Bündnis gelungen den Aufmarsch der Rechtsradikalen um vier Stunden, dank Ihrer Mithilfe als UnterstützerInnen, zu verzögern, nach wie vor ist unser Ziel für das Jahr 2012 den neonazistischen Aufmarsch ganz und gar zu verhindern.

Die komplette Verhinderung des Marsches wäre eine enorme Schwächung für Neonazis der Region, da ihr Hauptevent platzen würde und sie somit ihren wichtigsten Aktionstag im Jahr verlieren würden. Trotzdem sind sich alle im Bündnis aktiven UnterstützerInnen einig, dass es noch andere Dinge braucht, um die Naziszene in der Region Aachen komplett zu verdrängen.

Das antirassistische Fußballturnier ist hier ein Anfang, der Vielfalt fördert und Rassismus schwächt.

Aus diesem Grund möchten wir sie zu unserem zweiten großen Bündnistreffen einladen, um sowohl die bereits erfolgreich durchgeführten Aktionen zu resümieren, als auch um unsere Ideen für weitere Aktionen zu besprechen.

Das zweite große Bündnistreffen findet am 6 Dezember um 19 Uhr in der VHS Aachen statt.

Wir bitten Sie uns über info@blockieren.mobi bis zum 02.12.2011 mitzuteilen, ob sie am Bündnistreffen teilnehmen werden.

Mit solidarischen Grüßen

Bündnis Stolberg 2012 – Gemeinsam den Naziaufmarsch blockieren!

http://blockieren.mobi
http://www.facebook.com/Stolberg2012
http://twitter.com/stolberg2011

Spenden für erfolgreiche Proteste:

Aachener Bank
Kontobezeichnung: Spendenkt. wg. Naziblockade
Konto-Nr.: 422 29 80 29
BLZ.: 390 601 80

Für Flyer, Plakate, Veranstaltungen und die Durchführung der Blockaden sind wir dringend auf Spenden angewiesen.

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