Spendenaufruf für die Streikenden an der Charité

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

der dreizehnwöchige Streik an der CHARITE´ FACILITY MANAGEMENT GmbH (CFM-BERLIN) ist vorbildhaft, setzt er doch ein sehr deutliches Zeichen gegen Niedriglöhne und prekäre Arbeitsverhältnisse und deren Bedingungen. So sind wir als AK uneingeschränkt bei den betroffenen Kolleginnen und Kollegen und Ihren Forderungen. Die Forderung nach einem Mindestlohn und einer Verpflichtung auf einen Haustarifvertrag sind elementare Forderungen der Beschäftigten, die sich jede/jeder Arbeitnehmer zu eigen machen muss!

Wir unterstützen den Kampf der Beschäftigten massiv und rufen ebenfalls zu Solidaritätsspenden für die gerechte Sache auf. Nachstehenden Aufruf des Fördervereins und die entsprechende Anfügung zu der entsprechenden E-Mail, die uns erreicht hat, haben wir sehr gerne auf unsere Webseite gepostet.

Für den AK Manni Engelhardt –Koordinator-

Wir lassen uns nicht spalten!

Spendenaufruf für die Streikenden an der Charité

Mit einem dreizehnwöchigen Streik haben Beschäftigte der Charité Facility Management GmbH (CFM) in Berlin ein wichtiges Zeichen gegen Niedriglöhne und prekäre Arbeitsbedingungen gesetzt und entschlossen für einen Tarifvertrag gekämpft.

In Erwägung der Annahme durch die Urabstimmung wurde nun ein Zwischenergebnis erzielt, das einen Mindestlohn von 8,50 Euro festlegt und eine Verpflichtung auf Haustarifverhandlungen ab Januar 2012 enthält. Das ist ein erster Erfolg der Streikenden, bedeutet aber nicht das Ende des Kampfes für einen Tarifvertrag. Für das Jahr 2012 bereiten sich die KollegInnen auf eine Fortsetzung ihres Arbeitskampfes vor.

Die Einigung mit der Geschäftsführung sieht eine Einmalzahlung von 300 Euro vor, von der jedoch die Reinigungskräfte ausgeschlossen werden. Hintergrund dieser Einschränkung, von der die Geschäftsführung nicht abweichen wollte, ist der Versuch die Belegschaft zu spalten. Das wollen die Streikenden nicht hinnehmen und ihre KollegInnen aus dem Reinigungsbereich nicht mit leeren Händen dastehen lassen. Deshalb rufen sie zu Spenden auf, um den Reinigungskräften aus diesen Spenden eine entsprechende Einmalzahlung zu ermöglichen.

Deshalb rufen wir alle solidarischen GewerkschafterInnen auf, eine großzügige Spende zu machen, um die Einheit der Belegschaft zu bewahren und damit gute Voraussetzungen für die Fortsetzung des Arbeitskampfes im Jahr 2012 zu ermöglichen.

Spendenkonto:
Förderverein Solidarität in Arbeit & Gesellschaft (SOAG)
Konto-Nr. 166249
BLZ 410 500 95
bei der Sparkasse Hamm

Solidaritätskomitee für die CFM-Beschäftigten

cfm.solikomitee@googlemail.com / http://cfmsolikomitee.wordpress.com/

Das Solidaritätskomitee wird unterstützt von der ver.di-Betriebsgruppe an der Charité, Alexandra Arnsburg (ver.di-Landesbezirksvorstand Berlin-Brandenburg), Thomas Pottgießer (ver.di-Betriebsgruppenvorsitzender Urban-Krankenhaus), Angela Ortleb (ver.di-Betriebsgruppenvorsitzende Vivantes-Krankenhaus Neukölln), Volker Gernhardt (stellv. Betriebsratsvorsitzender Vivantes), Christine Lachner (ver.di-Betriebsgruppenvorsitzende Urban-Krankenhaus), Margit Vollradt (ver.di Bezirksvorstand Berlin), Rainer Perschewski, EVG-Vertrauensperson, Betriebsrat DB Station&Service AG-Zentrale, Katrin Dornheim, EVG-Vertrauensperson, Betriebsratsvorsitzende DB Station&Service AG-Zentrale, Jutta Krellmann, Inge Höger (beide MdB DIE LINKE) und GewerkschafterInnen und Aktiven aus politischen/sozialen Organisationen und Bewegungen in Berlin (alle Funktionsangaben dienen zur Kenntlichmachung der Person)

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