Wolfram Elsner: „Neoliberaler“ Kapitalismus versus Demokratie. Finanzkrise, Systemkrise – und warum der degenerierte Finanzkapitalismus selbst mit formaler Vertretungsdemokratie unverträglich geworden ist.

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

der Autor Wolfram Elsner hat uns kollegial darum gebeten, seine Buchpräsentation auch auf unsere Homepage zu posten. Diesem Wunsche kommen wir hiermit nach; denn die Aspekte, die der Autor in seinem Buch mit dem Titel: „NEOLIBERALER KAPITALISMUS VERSUS DEMOKRATIE“ belichtet, sind hochinteressant und regen zum Nachdenken und auch gegebenenfalls zur kontroversen Diskussion an. Die mittlerweile Unverträglichkeit des Finanzkapitalismus selbst mit der formalen Vertretungsdemokratie hat der Autor nach diesseitiger Auffassung sehr deutlich herausgearbeitet.

Aber wir wollen nachstehend den Autor auch selbst zu Wort kommen lassen und haben deshalb seine Vorstellungsworte zum Buch in ihrer Gänze hier unter unserem Artikel gepostet. Wir wünschen Euch viel Spaß beim Lesen, vielleicht auch des Buches, dessen Kauf sich mit Sicherheit lohnt.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

Wolfram Elsner: „Neoliberaler“ Kapitalismus versus Demokratie Finanzkrise, Systemkrise – und warum der degenerierte Finanzkapitalismus selbst mit formaler Vertretungsdemokratie unverträglich geworden ist.

Die neoliberale Politik der vergangenen Jahrzehnte hat mit ihrer Umverteilungsdynamik zu einem Auseinanderdriften in eine Klassengesellschaft mit verarmender Mehrheit, riesigen staatlichen Schuldenbergen bei privatisierten Gewinnen und sozialisierten Verlusten geführt. Die Politik versagt gegenüber der Macht der Interessenverbände und im „Würgegriff der Banken“. Nationale Parlamente vollziehen unter dem Diktat vermeintlicher Rettungsschirme auf dem Weg zur „marktkonformen Demokratie“ eine beispiellose Selbst-Entmachtung.

Die vorliegende Veröffentlichung basiert auf einem eingeladenen Kommentar auf der Tagung „Demokratie! Welche Demokratie?“ (Linz, Dezember 2011). Die dort vorgetragene These wurde ier ausgearbeitet, ohne dass der Beitrag jedoch seinen informellen Charakter als Kommentar verloren hätte; er bleibt ohne den sonst üblichen formalen Apparat (Zitationen und Referenzen).

Prof. Dr. Wolfram Elsner arbeitet als Hochschullehrer im Fachbereich Wirtschaftswissenschaft der Universität Bremen und ist Leiter des Instituts für Institutionelle Ökonomie und Innovationsökonomik (iino).

INHALT: Crash-Kurs „Finanzkrise“? Es ist bereits alles gesagt! / „Neoliberalismus“, eine erste erfahrungs­basierte Annäherung: Blutige Generalprobe 1973 und aktuell erlebbares staatliches Aggressions- und Gewalt­potential / „Neoliberalismus“ – Enthemmung des Kapitalismus, Stufe I: Umverteilung und staatliche Herstellung von Mega-Reichtum bei den Wenigen /„Neoliberalis­mus“, Stufe II: Das ungleichste System seit Menschengedenken – „Oligarchie“? „Plutokratie“? … Eine globale Gläubiger-Schuldner-Ökonomie/ Ein gewisser Herr Marx und das zentrale Bewegungsgesetz des Kapitalismus / „Neoliberalismus“, Stufe III: Privatisierung nationalen öffentlichen Vermögens, Sozialisierung von Spekulationsschrott, internationale Expansion und globales Aufsaugen alles Werthaltigen in die Gewinnmassen / Herr Marx über Kapital­verbrechen … / Wie geht 25% Rendite bei einer globalen durchschnittlichen Realverzinsung von nahe 0%? Das Prinzip „Blase“ (mit staatlicher Vollkasko­versicherung), und die Umwandlung von Nominalem in Reales, vulgo: Ressourcen- und Landraub / … und was dem Spekulationssektor recht ist, ist der Real­ökonomie und den Industriekonzernen billig / Würde eine „Marktwirtschaft“ existieren … Wie auf diese Weise Anpassung, Strukturwandel und sogar kapitalistische Erneuerung verhindert werden … / „Neo­libera­lismus“, Stufe IV: Die Welt im Fadenkreuz der Profitrate, vulgo: Krieg – Ein globales Kriegs(droh)­regime /„Neoliberalismus“, Stufe V: Die Zukunft von Demokratie und nationaler Souveränität – Schrumpfend­e Halbwertzeit „neoliberaler“ Politiker und ihr weicher Fall, und eine implodierende Legitimationsbasis / „Neoliberalismus“, Stufe VI: „Es gibt keine Gesellschaft. Am Anfang und am Ende der Profitrate: Sozialhass – Existenzunsicherheit schaffen und die Sicherheit des Knasts versprechen … und die letzten politischen Aufgebote?

54 Seiten, 5 Euro
pad-Verlag/Bergkamen

Staffelpreis bei Direktbestellung:
ab 5 Expl. 4,50 Euro/St., ab 10 Expl. 4.–Euro/St.

Bezugsadresse:
pad-Verlag, Am Schlehdorn 6, 59192 Bergkamen
e-Mail: pad-Verlag@gmx.net

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