Pro Pflege Pflegetreff am 15. Mai 2012

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

das Selbsthilfenetzwerk Pro Pflege hat uns am gestrigen Tage seinen Hinweis zur Demonstration, die anlässlich des stattfindenden Pflegetreffs am heutigen Tage in der Zeit von 18.00 Uhr bis 20.00 Uhr in Neuss durchgeführt werden soll, hingewiesen. Leider hat die Presse dieser Tatsache überhaupt keine Rechnung getragen, so dass PRO PFLEGE gestern gegen die Nichtberichterstattung interveniert hat.

Wir stellen den Artikel der PRO PFLEGE hier ganz bewusst auf unsere Homepage ein, und bitten alle Kolleginnen und Kollegen, die abkömmlich sind, an der heute stattfindenden Demonstration teilnehmen zu wollen; denn es geht dabei nämlich nicht nur um die Situation der Pflegebedürftigen von heute, sondern auch um uns, den potentiellen Pflegefällen von morgen oder übermorgen!

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk
Unabhängige und gemeinnützige Initiative
Vorstand: Werner Schell – Harffer Straße 59, 41469 Neuss
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de

Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk führt regelmäßig Pflegetreffs mit bundesweiter Ausrichtung durch.
Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk ist Kooperationspartner der „Aktion Saubere Hände.“
Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk ist Initiator bzw. Mitbegründer des Quartierkonzeptes Neuss-Erfttal.
Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk ist Unterstützer von „Bündnis für GUTE PFLEGE“.

14.05.2012

Guten Morgen allerseits,

ich hatte schon (wiederholt) auf den Pflegetreff am 15.05.2012, 18.00 – 20.00 Uhr, Neuss, Kontakt Erfttal, hingewiesen und eingeladen. Da ich die Veranstaltung auch als Demonstration für bessere Pflegebedingungen verstehe und den Pflegenotstand deutlich ansprechen will, hatte ich gehofft, die Medien, z.B. die Nuess-Grevenbroicher Zeitung (NGZ), würden aktuell per Ankündigung informieren. Leider Fehlanzeige!

Offensichtlich findet das Thema Pflege nur dann in den Medien Aufmerksamkeit, wenn es um skandalisierende Berichte geht. Ich habe daher heute bei der NGZ mit Nachdruck protestiert und werde das Medienverhalten auch noch gesondert aufgreifen.

Ich mache daher nochmals auf diesem Weg auf den Pflegetreff aufmerksam und würde eine Unterstützung vor Ort sehr begrüßen.

Siehe auch die weiteren Hinweise unter folgender Netzadresse: http://www.wernerschell.de/forum/neu/viewtopic.php?t=16058

Beim Treff werden auch Unterschriftenlisten für eine bessere Palliativversorgung und die „Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen“ ausliegen.

Herzliche Grüße und eine gute Woche!

Werner Schell – Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk –
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de

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2 Antworten zu Pro Pflege Pflegetreff am 15. Mai 2012

  1. Klaus Adam sagt:

    Guten Tag Herr Smidt,
    danke dass Sie dies hier veröffentlichen. Ich werde den LINK ebenfalls noch einmal auf twitter posten. Hoffen wir doch, dass es bei der NGZ irgendwann einmal klingelt. Frage:
    Wieviel Geld benötigt jemand, der mit 67 in Rente geht um sich bei einem Plegefall privat, rund um die Uhr bis zum Lebensende pflegen zu lassen. Nach meiner groben Schätzung ca. 2.500.000 bis 3.000 000 EURO nach heutigem Wert. Bis dieser 67 jährige dann 90 ist, kommen sicherlich noch die gewonnenen Zinsen als Bedarf hinzu.
    Basis der Überlegung ist:
    3 x 8 Stunden Pflegkraft, Haushaltshilfte, Gärtner/Faktotum für den Außenbereich.

    Wer das also finanziell stemmen kann, braucht sich um die Alten und die Pflege nicht zu kümmern.

    Ob aber dieser oder jener in Zeitungen und in den Medien oder als Politiker soviel auf der hohen Kante hat entzieht sich meiner Kenntnis. Ich denke aber, eher nicht. Also ist die „Verweigerungshaltung“ doch nur eine so genannte Vogel-Strauss-Politik? Wobei die Strausse ja entgegen landläufiger Meinung nicht den Kopf in den Sand stecken.

  2. Manni Engelhardt sagt:

    Sehr geehrter Herr Adam,

    Ihre Auffassung zur Situation, die Sie an unseren Systemadministrator gerichtet haben, teilt unser AK vollinhaltlich. PRO PFLEGE findet bei uns immer die vollste Unterstützung, da sie aus unserer Sicht ein „Weckaminchen“ für die Politik ist.
    Mit kollegialen Grüßen
    Manni Engelhardt -AK-Koordinator-

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