S Direkt: Tarifkonflikt dauert an

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

trotz der Sommerferien und von der breiten Öffentlichkeit unbemerkt hat sich ein neuer Tarifkonflikt ergeben. Wie die Gewerkschaft Ver.di auf ihrer Homepage am 09. August 2012 mitteilt, müssen sich die Kunden des bundesweiten SPARKASSEN-CALLCENTERS S DIREKT in den kommenden Tagen mit Verzögerungen rechnen. Dort ist ein Tarifkonflikt entstanden, bei dem keine schnelle Lösung in Aussicht gestellt werden kann.

Der Arbeitgeber hat hier nämlich mit einem Abbau von Arbeitsplätzen gedroht, für den Fall, dass eine zügige Anhebung der Gehälter durchgesetzt würde, bei der die Gewerkschaft Ver.di die Anhebung der Mindestgehälter auf 8, 50 € pro Stunde gefordert hat.

In einer Urabstimmung hatten sich 92, 3 Prozent der Ver.di – Mitglieder bei S DIREKT für einen unbefristeten Arbeitskampf entschieden. Mehr dazu durch einen Klick auf den nachstehenden Link: http://www.verdi.de/themen/arbeit/++co++0012030c-e228-11e1-430f-52540059119e

Als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) erklären wir uns solidarisch mit den betroffenen Kolleginnen und Kollegen und der Gewerkschaft Ver.di. Wir begrüßen hier die entsprechenden Kampfmaßnahmen; denn nur so kann die Aufstockung von „Hungerlöhnen“ bei diversen Arbeitgebern durchgesetzt werden.

Wir werden weiter über diese Tarifauseinandersetzung berichten.

Für den AK Manni Engelhardt –Koordinator-

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1 Antwort zu S Direkt: Tarifkonflikt dauert an

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