Welt-Online: Der Kampf der Contergan-Firma gegen die Opfer

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

mehrfach haben wir uns auf unserer Homepage mit der Firma „GRÜNENTHAL“ befasst, wie Ihr unschwer durch den Klick auf den nachstehenden Link aufblättern könnt: http://www.ak-gewerkschafter.de/category/grunenthal/

Nunmehr ist in der heutigen Online-Ausgabe der Zeitung „WELT“ (16.08.2012) unter dem Titel „Der Kampf der Contergan-Firma gegen die Opfer“ ein brisanter Artikel erschienen, den wir Euch in keiner Weise vorenthalten wollen. Aus diesem Grunde haben wir Euch den entsprechenden Link, der nach dem Anklicken direkt auf den Artikel führt, zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet: http://www.welt.de/kultur/history/article108632744/Der-Kampf-der-Contergan-Firma-gegen-die-Opfer.html

Wir empfehlen Euch das Lesen dieses Artikels sehr und würden uns auf Eure sachlichen Kommentare zu diesem Artikel auf unserer Homepage freuen.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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3 Antworten zu Welt-Online: Der Kampf der Contergan-Firma gegen die Opfer

  1. Stephan Nuding sagt:

    Danke für den Artikel. Ich bin selbst contergangeschädigt. Die Arbeitnehmer von Grünenthal werden vom Wirtzsyndikat völlig falsch über die Lebenssituation und die berechtigten Schadensersatzansprüche der Conterganopfer informiert. Ich kenne kein Conterganopfer, dass den Kolleginnen/en bei Grünenthal die Arbeitsplätze gefährden will. Die Familie Wirtz ist reich genug, damit Sie beides bezahlt:

    – Anständige Arbeitsbedingungen, Löhne und Gehälter für die Grünenthalmitarbeiter.
    – Anständiger Schadensersatz für die Conterganopfer.

    Solidarische Grüße

    Stephan Nuding
    Mail: uac@gmx.net

  2. Rüdiger Koop sagt:

    Es würde Grünenthal heue nicht geben ohne die Conterganopfer und jeder ist froh einen möglichst sicheren Arbeitsplatz zu haben. Leider ist es nicht ok, wenn Familie Wirtz ein milliardenschweres Privatvermögen auf Kosten von tausenden Menschen sich angeeignet hat und über jahrzehnte auf diesen Milliarden sitzt, obwohl diese Familie von dem Leid was sie angerichtet haben wissen.
    Das ist aus meiner Sicht unmenschlich. Ich würde mich sehr freuen, wenn die Familie Wirtz nach über 50 Jahren sich ihrer Verantwortung stellt und als Vorbild für viele Unternehmer und genauso für ihre Mitarbeiter gesehen werden könnte.
    Ich wünsche mir ebenfalls, dass die Mitarbeiter stolz seien können unter der Leitung einer menschlichen, sozialverantwortlichen sowie modernen Führung arbeiten können.
    Weiterhin glaube ich nicht, dass durch eine Entschädigung an die Conterganopfer Arbeitsplätze gefährdet sind, es sei denn, man möchte aus 3 Milliarden Privatvermögen noch mehr Milliarden machen.
    Wenn ein Unternehmen Arbeitsplätze reduziert will, dann wird das Unternehmen die Stellen streichen warum auch immer.

    Auch von mir solidarische Grüße

    Rüdiger Koop

  3. Rüdiger Koop sagt:

    Ich könnte mir vorstellen, das sich die Pharmakonzerne zusammentun und beispielsweise einen Hilfsfound einrichten der für Geschädigte der Pharmainustrie gezahlt wir und dann an die Opfer eingesetzt wird. Zum Beispiel jede Tablette um einenige Soli Cent’s erhöht werde. Das Schädigt niemanden es kann langsam wieder Ruhe eintreten.
    Ich habe nochmal eine allgemeine Frage zu dem Thema, wie verhalten sich die Wirtzfamilien in Stolber, sind sie getarnt oder schleichen sie nur Nachts aus ihren Häusern? Ich frage dies, da ich beim Autokorso dabei war und wir von der Nachbarschaft sehr positiv aufgenommen wurde und einige auch noch den Daumen für die Conterganopfer hochgehalten hatten. Das war einfach, zumindestens für die Conterganopfer ein tolles Gefühl.
    Und jetzt noch eine letzte Frage, wie lange wird der Wirtzfamilie diesen Druck noch entgegenwirken. Die Opfer in Deutschland und auch die anderen Ländern werden kämpfen bis das Target erreicht ist.

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