Bombardier Aachen steht vor dem Aus!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wie heute der Zeitung AACHENER NACHRICHTEN zu entnehmen ist, steht das Aachener Bombardier-Werk vor dem kompletten AUS, wie Ihr selbst durch den Klick auf den nachstehenden Link feststellen könnt: http://www.aachener-nachrichten.de/lokales/aachen-detail-an/2820949

Vierhundert Kolleginnen und Kollegen verlieren auf einen Schlag ihren Arbeitsplatz! Dazu kommen noch einmal zweihundert Leiharbeitnehmer, die ebenfalls von dieser Werksschließung betroffen sein werden!

Früher lief die Firma unter dem Namen TALBOT, wo wir zum seinerzeitigen Erhalt von Arbeitsplätzen als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) mit den betroffenen Beschäftigten demonstriert haben.

Die Werksschließungen werden kein Ende nehmen, wie wir mehrfach betont haben; denn VETROTEX, KME, ADLER, PHILIPS, usw. usf. sind erst der Anfang dieser kapitalistischen Krisen-Auswüchse.

Hier hilft kein lamentieren, sondern hier muss es heißen „RIEMEN AB“! Werksbesetzungen durch die arbeitenden Menschen sind auf derartige Schweinereien die einzig richtige Antwort.

Derartige Antworten haben wir seinerzeit im Studentenwerk Aachen am laufenden Meter gegeben, eine Sprache die bei der Landesregierung in Düsseldorf immer wieder angekommen und verstanden worden ist, wie Ihr dem Artikel unseres verstorbenen Vertrauensleutesprechers beim Studentenwerk Aachen aus der 1. Mai-Zeitung 1992 unschwer entnehmen könnt. Zum Erfolg gehört nun auch einmal ein langer Atem!

Wir erklären uns mit den Kolleginnen und Kollegen von Bombardier absolut solidarisch und laden diese zu unserer kommenden öffentlichen Sitzung unseres AK ein, damit wir mit ihnen gemeinsame Abwehrkampfmaßnahmen diskutieren und beschließen können. Die nächste Sitzung findet am Dienstag, den 13. November 2012, 18.00 Uhr, Gaststätte „FREUNDER ECK“, Freunder Landstr. 65, 52078 Aachen, statt.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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5 Antworten zu Bombardier Aachen steht vor dem Aus!

  1. Andreas Trebs sagt:

    Hallo, wie in meinem privaten Umfeld diskutiert, macht uns das Thema TALBOT (den Namen Bombardier wollen wir bewusst nicht nennen) nicht nur traurig sondern
    auch wütend. Diese Killer-Manager interessiert gar nichts mehr, ausser Kohle. Hier ist
    nur die Besetzung des Werkes notwendig, um mit den Facharbeitern in Büro u. Produ-
    ktion in einer Räteverwaltung den Bestand zu halten und weiter fortzuführen. Wie aus
    Infos zu erfahren war, haben Kunden nach Besonderheiten im Waggonbau nachgefragt
    die von den Managers nicht beantwortet wurden. (Ja, wo gibt´s denn sowas ?) .
    Aus allen bekannten Gründen muss eine harte Massnahme getroffen werden, so dass
    die arbeitenden Menschen Ihren (hier) voll ausgelasteten Arbeitsplatz erhalten, und dass die Firmen-Killer endlich zur Seite gestellt werden.
    Ich hoffe, dass Kollegen aus dem Betriebsrat zur AK stossen, um sich dort nicht zuletzt
    bei Manni ihr Methodik abholen, wie weiter und schnell reagiert werden muss.
    Die Hoffnung stirbt zuletzt, Grüsse, Andre Trébs

  2. Andreas Trebs sagt:

    Hallo, ich war am Samstag bei Talbot gewesen. Mit dem Betrv.. Josef Kreutz konnte ich sprechen. So wie es aussieht, baut man vom Betr.rat auf die Politiker, die sich dort
    die Klinke in die Hand gegeben hatten. Ein weiteres Szenario wird nicht diskutiert.
    Ich hatte auf den AK hingewiesen, aber in Moment erscheint dem Betr.vors. das als nicht nötig. Die momentane Überschrift vom Betr.rat heisst abwarten.
    Das war´s. Grüsse Andre

  3. Manni Engelhardt sagt:

    Hallo Andy,

    das ist das Übliche. Die Betriebsratsvorsitzenden rufen einfach die Kolleginnen und Kollegen -weshalb auch immer- nicht zur Betriebsbesetzung oder ähnlichen Maßnahmen auf. Unsere positiven Erfahrungen, die wir im Studentenwerk Aachen in der Vergangenheit mit angemessenen Kampfmaßnahmen gemacht haben, scheinen sie (bewusst?) zu ignorieren.
    Da bleibt dann nur zu hoffen, dass die betroffenen Kolleginnen und Kollegen bei uns auf der öffentlichen AK-Sitzung am Dienstag, den 13. November 2012, 18.00 Uhr, Gaststätte „FREUNDER ECK“, Freunder Landstr. 65, 52078 Aachen-Brand, „aufschlagen“, damit wir gemeinsam mit ihnen die richtigen Abwehrmaßnahmen gegen die PLATTMACHUNG ihres Betriebes besprechen können.
    Die Hoffnung stirbt ja immer ganz zuletzt!
    Mit kämpferischen Grüßen Manni Engelhardt -AK-Koordinator-

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