Aktuelles zu Tihange / Borssele

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

auf unserer Homepage beschäftigen wir uns seit geraumer Zeit unter anderen auch mit der Frage nach dem Sinn bzw. Unsinn der Atompolitik, wie Ihr beim Anklicken des nachstehenden Links, der Euch direkt auf die entsprechende Rubrik führt, feststellen könnt: http://www.ak-gewerkschafter.de/category/atompolitik/

Die Initiative „GEGEN KERNENERGIE IN NIEDERLAND – STOP BORSSELE“ hat nunmehr eine aktuelle Info herausgebracht, die wir nachstehend in ihrer Gänze auf unsere Homepage zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme gepostet haben. Bei einem Störfall in Borssele wären wir hier genauso mit betroffen, wie das bei einem Störfall in TIHANGE der Fall sein würde: http://www.ak-gewerkschafter.de/2012/10/12/weiter-gegen-atomkraft-cattenom/

Die nachstehende Information enthält auch Einspruchsmöglichkeiten hiergegen für uns alle, von denen reger Gebrauch gemacht werden müsste.

Wir würden uns freuen, wenn dieser Artikel die Aufmerksamkeit durch Euch bekäme, die ihm gebührt, und vor allen Dingen darüber, dass Ihr regen Gebrauch von den Einspruchsmöglichkeiten macht.

Für den AK Manni Engelhardt –Koordinator-

 

Bis 2033: 60 statt 40 Jahre? BBU gegen drohende Laufzeitverlängerung des niederländischen AKW Borssele

(Bonn, Den Haag, Düsseldorf, 31.10.2012) Der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) protestiert gegen die beantragte Laufzeitverlängerung für das niederländische Atomkraftwerk Borssele. Angesichts des Alters des Reaktors von fast 40 Jahren fordert der BBU stattdessen die sofortige Stilllegung des AKW, das sich westlich der Bundesrepublik befindet. „Bei einem Störfall in Borssele mit Radioaktivitätsfreisetzungen wäre auch das Bundesgebiet, vornehmlich Nordrhein-Westfalen – aber auch andere Bereiche, massiv betroffen“, so BBU-Vorstandsmitglied Udo Buchholz.

Nach derzeitigem Stand sollte das AKW Borssele nach vierzigjähriger Betriebszeit 2013 stillgelegt werden. Jetzt hat das niederländische Wirtschaftsministerium einen Genehmigungsentwurf veröffentlicht, der den Weiterbetrieb bis Ende 2033 vorsieht. Damit soll das AKW 20 Jahre länger in Betrieb bleiben. Der Betreiber des AKW, der EPZ-Konzern (Elektriciteits-Produktiemaatschappij Zuid-Nederland), hatte am 19. September die Laufzeitverlängerung beantragt. „Es ist unglaublich, das bereits nach sechs Wochen ein Genehmigungsentwurf auf dem Tisch liegt. In dieser kurzen Zeit kann der Zustand des uralten Reaktors nicht umfassend geprüft worden sein“, kritisiert Udo Buchholz.

Am 7. November findet im Kongresszentrum „De Stenge“, Stengeplein 1, in Heinkenszand (Zeeland) ab 19.30 Uhr ein Informationsabend des niederländischen Wirtschaftsministeriums statt. (Wer will hin? Gutes Niederländisch ist Voraussetzung. Das Aachener Anti-AKW-Bündnis wird vielleicht die Fahrt Aachener Anti-AKW-Bündnis wird vielleicht die Fahrt bezahlen oder die Grünen??? Wegen der Kürze der Zeit, bitte schnell melden bzw.klären MH)

Und einschließlich bis zum 5. DEZEMBER können Einsprüche gegen die beantragte Laufzeitverlängerung eingereicht werden. Der BBU, der wiederholt grenzüberschreitende Einsprüche gegen niederländische Atomanlagen gesammelt hat, betont, dass auch die Bevölkerung der Bundesrepublik berechtigt ist Einsprüche zu erheben. Der BBU wird in den nächsten Tagen einen Sammeleinspruch mit Unterschriftenliste veröffentlichen. Wer sich an der Sammlung von Einsprüchen beteiligen möchte, kann sich bereits jetzt beim Arbeitskreis Energie des BBU unter 02562-23125 oder unter Buchholz@bbu-bonn.de melden.

Sinnvoll sind auch eigenständig und persönlich formulierte Einsprüche. Diese können postalisch, per E-Mail oder mündlich vorgebracht werden:

Ministerie van EL&I
Programmadirectie Nucleaire Installaties en Veiligheid
O.v.v. Ontwerpbeschikking EPZ Bedrijfsduurverlenging KCB
Aanleverpunt C-Noord3/A17
Postbus 20401
2500 EK DEN HAAG

Per e-mail: Postbus.AanvraagEPZ@mineleni.nl, Betreff: ‘EPZ Bedrijfsduurverlenging KCB’.

Telefionische Einsprüche können beim ‘Inspraakpunt Kernenergiewetvergunningen’ unter Tel 0031-70 – 379 89 80 vorgetragen werden und zwar an Werktagen von 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr und von 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr.

Weitere Informationen zur beantragten Laufzeitverlängerung des AKW Borssele und zum aktuellen Genehmigungsverfahren gibt es auf der Internetseite des niederländischen Wirtschaftsministeriums unter http://www.rijksoverheid.nl/documenten-en-publicaties/vergunningen/2012/10/24/inspraak-verlenging-bedrijfsduur-kerncentrale-borssele.html

SAMMELEINSPRUCHSLISTEN FOLGEN BIS MORGEN NACHMITTAG AUF www.BBU-online.de als pdf-Datei zum Ausdrucken! Grüße Martina

Von Bundesverband Bürerinitiativen Umweltschuz (www.bbu.de)

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