Kommentar von Norbert Pittel zum NGG-Abschluss

Hallo Manfred,

bitte Dich ausdrücklich um das Posten folgender Zeilen auf unserer AK-Homepage in Bezug auf den Artikel unter http://www.ak-gewerkschafter.de/2012/11/21/gewerkschaft-nahrung-genuss-gaststatten-ngg-mindestlohne-im-hotel-und-gaststattengewerbe-nrw-verbindlich/

„Als Beschäftigter in den Spülküchen des Studentenwerks Aachen A.ö.R. bin ich über die Situation meiner GmbH-Kollegen informiert. Die Spülküchen werden sowohl von öffentlich beschäftigten Kollegen, die nach dem Tarif des Öffentlichen Dienstes bezahlt werden, u.a. gehöre ich zu dieser Gruppe , als auch von Kollegen der Tochtergesellschaft Stw Aachen Service GmbH bedient.

Ich habe mich seit Jahren dafür geschämt, dass ich für meine Arbeit fast das Doppelte des Lohns meiner GmbH Kollegen von z. Zt. 7.90 EUR Brutto verdient habe.

Ich empfinde Scham und Schande dafür, dass unser Haus mit seiner sozialen Tradition nun durch das Gesetz gezwungen werden muss , den Lohn zu erhöhen.

Ein wirkliches Maximum an Scham und Schande empfinde ich jedoch dafür, dass unser Personalrat, der für sich über vier Jahre beansprucht hat, auch die Interessen der GmbH-Beschäftigten zu vertreten, es nicht vermocht hat, die Situation der Kollegen signifikant zu verbessern!

Ich hätte als Personalratsvorsitzender Angst davor, von den GmbH-Beschäftigten nicht gewählt zu werden, wenn deren aktives und passives Wahlrecht zum Personalrat demnächst erstritten sein WIRD (!).“

Für das unverzügliche Posting meines Kommentar-Artikels bedanke ich mich im Voraus.

Mit kollegialen Grüßen Norbert Pittel –AK-Mitglied- .

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