Tag 1 nach Hiobsbotschaft in Lüttich

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

nach dem gestern (Donnerstag, den 24. Januar 2013) die Firmenleitung des multinationalen Stahlkonzerns Arcelor Mittal in Lüttich verkündete, dass sieben von zwölf Kaltphasewerken geschlossen werden sollen, machten sich heute Morgen (Freitag, den 25. Januar 2013) 350 Arbeiter auf den Weg nach Brüssel, wo Regierung und Gewerkschaft heuten den Fall besprechen wollen. 1300 Stahlarbeiter sollen entlassen werden. Gestern kam es deswegen schon zu spontanen Protestaktionen auf dem Werksgelände in Lüttich, wo die Kolleginnen und Kollegen Autoreifen entzündeten und die Zugänge zum Werk blockierten. Das ist die einzig richtige Antwort auf die Absicht der Bosse, die Anlagen in Seraing, Ougree, Chertal, Tilleur, Flemalle und Machin schließen zu wollen.

Hier gilt der Aufruf: „Mann der Arbeit aufgewacht und erkenne Deine Macht! Alle Räder stehen still, wenn Dein starker Arm es will!“. Ausdrücklich erklärt sich der Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) solidarisch mit den betroffenen Kolleginnen und Kollegen. Er lädt die Betroffenen recht herzlich zu seiner kommenden öffentlichen Sitzung am Dienstag, den 12. Februar 2013, 18.00 Uhr, Gaststätte „FREUNDER ECK“, Freunder Landstr. 65, 52078 Aachen (http://www.ak-gewerkschafter.de/einladungen-treffen/), ein. Hier sollen die Kollegen zu Wort kommen. Nachstehend haben wir Euch zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme einen Artikel zum Thema aus der Belgischen Zeitung „GRENZ-ECHO“ per Link zum Anklicke gepostetn. http://www.grenzecho.net/ArtikelLoad.aspx?aid=3f0958c2-0099-4960-aeb4-11865adced13

Wir versprechen Euch, dass wir am Thema bleiben und wünschen Euch viel Spaß beim Lesen.

Für den AK Manni Engelhardt –Koordinator-

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3 Antworten zu Tag 1 nach Hiobsbotschaft in Lüttich

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