Die Automobilkrise erreicht die Stahlindustrie, der Anfang eines „Domino-Effektes“

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

 

mehrfach haben wir über die Automobilkrise berichtet, wie Ihr es durch einen Klick auf den nachstehenden Link in Erinnerung rufen könnt: http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=automobilkrise. Das diese Krise Folgekrisen in der Zulieferindustrie, besonders aber in der Stahlbranche, hervorruft und weiter hervorrufen wird, ist eine „Binsenweisheit“!

Da ist dann heute der „SUPER SONNTAG“ aus Aachen folgender Artikel zu entnehmen:

 

„Stahlriese baut Stellen ab

Essen. Trotz der am Freitag angekündigten Stellenkürzung rechnet der Betriebsrat von Thyssen-Krupp nicht mit betriebsbedingten Kündigungen. Der Vorstandschef Andreas Goss habe dies versichert, sagt der Betriebsratsvorsitzende bei Thyssen-Krupp Steel, Günter Back, gestern im Interview. Bislang gebe es zwar keine schriftliche Zusage darüber, aber in der Stahlindustrie gelte: ´Ein Mann, ein Wort´, sagte Beck. Von den Stellenstreichungen seien vor allem Standorte in Nordrhein-Westfalen betroffen. Der mit Milliardenverlusten kämpfende Stahlkonzern Thyssen-Krupp will mehr als 2000 Arbeitsplätze im europäischen Stahlgeschäft streichen. Betroffen von den Plänen sind Betriebe in Duisburg, Dortmund, Neuwied sowie Verwaltungsbereiche der Zentrale. (red)“

Wenn der  Betriebsratsvorsitzende, Kollege Günter Back, tatsächlich an die Einhaltung eines gegebenen Versprechens glaubt, so verkennt er, dass wir in einem Zeitalter leben, wo das leninistische Prinzip „VERTRAUEN IST GUT, KONTROLLE IST BESSER“ angezeigt ist. Zu oft schon wurde nach Adenauers Aussage verfahren: „WAS INTERESSIERT MICH MEIN GESCHWÄTZ VON GESTERN!“

Die Komplexität der Automobilkrise ist gigantisch. Die Folgewirkung zeigt sich nicht nur bei der Stahlindustrie, sondern sie wird einen sogenannten „Domino-Effekt“ auslösen.

 

Betriebsräte, Gewerkschaften und Belegschaften dürfen hier kein „Gottvertrauen“ zeigen, sondern müssen den richtigen Kampf geschlossen und gemeinsam aufnahmen, so wie wir es als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis mehrfach, zuletzt noch im jüngsten Artikel zur Arbeitsplatzvernichtung bei Bombardier (Talbot) aufgezeigt haben, und den Ihr unter http://www.ak-gewerkschafter.de/2013/02/03/nur-wer-richtig-kampft-kann-auch-gewinnen/ per Klick aufrufen könnt.

 

Für den AK Manni Engelhardt –Koordinator-

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