Bei Opel Bochum sorgen die Kolleginnen und Kollegen dafür, dass der Teufel nicht mit dem Beelzebub ausgetrieben wird!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

bei OPEL wird der Teufel mit nicht mit dem Beelzebub ausgetrieben! Mehrfach berichteten wir als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK)  zum Thema AUTOMOBILKRISE und im Speziellen auch zu OPEL, wie Ihr durch einen Klick auf den nachstehenden Link unschwer feststellen könnt:

http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=automobilkrise .

Nunmehr hat die Belegschaft bei Opel Bochum den sogenannten „Sanierungsplan“  mit einer glasklaren Mehrheit abgelehnt!

Dieses Abstimmungsverhalten ist aus Sicht unseres Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreises nicht mehr als konsequent, auch wenn jetzt die OPEL-Führung (General-Motors) mit einem vorzeitigen Aus der Produktion, nämlich schon für Ende 2014 droht!

76, 1 Prozent der Gewerkschaftsmitglieder sprachen sich gegen die Annahme des Tarifvertrages aus, der unter anderem vorsah, das nach 2016 noch eine Teilfertigung und ein Ersatzteillager mit insgesamt 1200 Stellen in Bochum verbleiben soll.

Die Kolleginnen und Kollegen haben glasklar erkannt, dass sie mit diesem, wie wir meinen, „schillernden Angebot“ geködert werden sollen. Die Kampfbereitschaft der Belegschaft sollte mit diesem Angebot gebrochen werden.

Momentan sind bei Opel noch 3200 Kolleginnen und Kollegen beschäftigt. Dies würde bedeuten, dass bei Annahme des „schillernden Angebotes“  2000 Kolleginnen und Kollegen mit Zustimmung der Belegschaft ihren Job verlieren würden!

Das haben die Kolleginnen und Kollegen gut gemacht! Sie haben sich solidarisch verhalten und können jetzt gemeinsam den richtigen Kampf gegen die “Macherinnen und Macher von Profit auf Kosten der Menschen“ aufnehmen. Dabei sind sie gut beraten, wenn sie sich nicht vom Aufsichtsratschef Steve Girsky einschüchtern lassen, der jetzt angekündigt hat, die Fertigung in Bochum zum 1. Januar 2015 komplett einzustellen, wenn es nicht zur Einigung (Anmerkung des Unterzeichners: „FAULEN KOMPROMISS“) kommen würde. Die Kolleginnen und Kollegen werden mit Sicherheit weiterhin erkennen, dass es sich sowohl beim Teufel als auch beim Beelzebub um ein und denselben Höllenfürst handelt! Solidarität und Kollegialität sind das Gebot der Stunde bei Opel, damit ein richtiger Widerstandskampf gegen Arbeitsplatzverlust und Armut  bis hin zur Betriebsbesetzung geführt werden kann.

Für den AK Manni Engelhardt –Koordinator-

Share
Dieser Beitrag wurde unter Deutschland, Finanzkrise, Neuigkeiten, Solidarität veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.