Uli Hempe – Ein Gewerkschafter aus echtem Schrot und Korn!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

in der Ausgabe 1/2013, Seite 15, des Ver.di-Magazins aus dem Fachbereich Bildung, Wissenschaft und Forschung mit dem Titel „BiWiFo – Report“ (www.biwifo.verdi.de) ist jüngst ein Portrait des Sprechers der Bundesarbeitsgemeinschaft der Studentenwerkspersonalräte in Ver.di veröffentlicht worden. Dieses Portrait, das ich über Uli Hempe verfasst habe, konnte aus Platzgründen jedoch lediglich in gekürzter Fassung dort erscheinen. Uli Hempe, der sich bereits in 2010, also kurz nach dem Start unserer Gewerkschafter/innen-Arbeitskreis (AK) – Homepage im Internet, zu selbiger positiv äußerte (http://www.ak-gewerkschafter.de/uber-den-ak/feedback/ ), hat es jedoch verdient, dass sein Portrait in ungekürzter Fassung auf unserer Homepage veröffentlicht wird.

Dies ist mit nachstehendem Artikel geschehen.

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Lesen und verbleibe mit kollegialen Grüßen

Manni Engelhardt –AK-Koordinator-

P O R T R A I T  Ü B E R  U L I  H E M P E

Ulrich  Hempe aka Uli Hempe, der aus Ostwestfalen aufbrach, um ein gestandener Arbeitnehmervertreter zu werden.

Das Licht der Welt erblickte er am 21. August. 1961 in Bielefeld. Trotz, dass Uli ein gebürtiger Ostwestfale ist, geht er zum Lachen nicht in den Keller. Um es vorwegzunehmen, er ist ein lebensfroher und lebensbejahender Mensch.

Uli lebt in fester Beziehung, seit 2009 in amtlich eingetragener Lebenspartnerschaft; denn stabile Verhältnisse schätzt er außerordentlich! Dies nicht zuletzt auch deshalb, weil  Uli  ein moralisch und von Grundsätzen getragener, stabiler Mensch ist und  anderen auch Stabilität mit seinem Verhalten vermitteln möchte.

Sein Arbeitsplatz und sei  Wohnort liegen in der wunderschönen Stadt Mainz, wo er sich von 1978 – 1981 zum Hotelkaufmann ausbilden ließ und das mit Erfolg. Nach einer Zeit der Tätigkeit  im Hotel- und Gaststättengewerbe wechselte Uli 1986 als Leiter des Sachbereichs Einkauf in das Studierendenwerk Mainz an der Johannes-Gutenberg-Uni über.

Dort trat er in voller Überzeugtheit ohne Werbung durch Dritte in die Gewerkschaft ÖTV ein. Bis zum heutigen Tage ist Uli aus vollster Überzeugung Ver.di-Mitglied geblieben und wird es, so wie ich ihn kenne, bis zu seinem Lebensende bleiben. Was die gewerkschaftliche Zugehörigkeit anbelangt, ist Uli für mich ein sogenannter „Überzeugungstäter“.

1996 wurde er zum Personalratsvorsitzenden des Studentenwerks Mainz gewählt. Bis 2005 hielt Uli dieses Ehrenamt inne, wobei sein Streben als Personalratsvorsitzender der Zusammenhalt der Belegschaft innerhalb des Studentenwerkes war, um gegen negative Einflüsse von außen besser gewappnet sein zu können. Dies praktizierte er nach dem Motto: „SOLIDARITÄT IST UNSERE STÄRKE!“

Uli wurde innerhalb der Gewerkschaft Ver.di in den Landesfachbereichsvorstand gewählt, dem er seit zwei Amtsperioden – bis heute zu – als stellv.  Vorsitzender des Landesfachbereichsvorstandes (05) Rheinland-Pfalz angehört.

Im Jahre 2000 wurde unter Federführung des Unterzeichners die Bundes-ARGE der Studentenwerkspersonalräte in Ver.di gegründet. Uli Hempe war zu diesem Zeitpunkt Gründungsmitglied dieser Bundes-ARGE. Hier lernte nicht nur der Verfasser und Unterzeichner ihn als aufrechten und vor allen Dingen als solidarischen Arbeitnehmervertreter, sozusagen als einen „Gewerkschafter aus Schrot und Korn“, kennen.  Alle Bundes-ARGE-Gründungsmitglieder charakterisierten Uli als nett, verbindlich, höflich aber in seiner Absicht der Durchsetzung der Interessen der Kolleginne und Kollegen der Studentenwerke in Deutschland als bestimmend. Und diese Meinung über Uli wird von allen Bundes-ARGE-Mitgliedern bis heute uneingeschränkt weiter geteilt.

Im Jahre 2011 wurde Uli zum neuen Sprecher der Bundes-ARGE gewählt; wie ich als Ehrenvorsitzender meine, eine richtige Wahl; denn er ist kein Mann alleine der Worte. Uli lässt seinen Worten immer Taten folgen. Bis heute zu hat er den Mund nie zu voll genommen, hat quasi seine Nah- und Fernziele in ihren Durchsetzungsmöglichkeiten immer realistisch eingeschätzt, was ihn als Gegenstück eines „Traumtänzers“ auszeichnet.

Wer Uli als Persönlichkeit lediglich an seinen Hobbys, die da sind Reisen, Theater, Oper und Operette  misst, täuscht sich mit Sicherheit in der daraus resultierenden Einschätzung.

Kollege Uli Hempe hat nämlich Visionen, die mit „Operettenträumen“ in keiner Weise in Verbindung zu bringen sind!

Auf seiner persönlichen gewerkschaftlichen Prioritätenliste  stehen nämlich nachstehende Einforderungen:

  1. Gute Arbeitsbedingungen für junge Menschen schaffen helfen und auch um deren Erhalt zu kämpfen. Dort, wo schon gute Arbeitsbedingungen für junge Menschen bestehen, kämpft Uli um deren Erhalt.
  2. Uli möchte die Gewerkschaften und besonders seine Ver.di wieder als „Kampfinstrument“ für die Interesse der Kolleginnen und Kollegen in Takt wissen; denn er fürchtet, wie er mir unlängst sagte, dass diese zu besseren Versicherungsvereinen verkümmern. Uli wörtlich zu mir: „Der ´Tanker ´Verdi muss auf mehr ´Kümmern´ eingeschworen werden.  Leere Wort- und Projekthülsen an einer ´Schön-Wetter-Front´ bringen die Gewerkschaften im Generellen und Ver.di im Speziellen nicht weiter!“
  3. Die Studentenwerke in Deutschland bleiben aber auch ein Schwerpunkt der künftigen Aufgaben, die Uli sich vorgenommen hat. Ihnen und den darin arbeitenden Menschen will Uli sich als Bundes-ARGE-Vorsitzender mit ganzer Kraft widmen.

Gez. Manfred Engelhardt –Bundes-ARGE-Ehrenvorsitzender und Ehrenmitglied der ARGE der Studentenwerkspersonalräte NW im Ver.di LB NRW-

Share
Dieser Beitrag wurde unter Deutschland, Gewerkschaftsarbeit, In eigener Sache, Ver.di veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.