DIRK MOMBER: Eine geschundene Seele schreit auf!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

mit nachstehendem Artikel bricht der Kollege Dirk Momber -Mitglied unseres Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreises (AK)- sein Schweigen und informiert die Öffentlichkeit über seinen „Spießrutenlauf“  als Schwerstbehinderter mit der Berufsgenossenschaft, den Behörden und der Justiz! Mehrfach haben wir über den Fall Momber berichtet, wie Ihr unschwer durch den Klick auf den nachstehenden Link sehen könnt: http://www.ak-gewerkschafter.de/category/causa-momber/  !

Unzensiert haben wir diesen Artikel zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet.

Für den AK Manni Engelhardt –Koordinator-

Vor 14 Jahren verlor ich bedingt durch einen Arbeitsunfall meine Gesundheit:
Halswirbelsäulenfraktur mit neurologischen Schäden. Unter dem Einfluss derzahlreichen Medikamente (Verordnung durch Berufsgnossenschafts-Ärzte) bildete sich bei mir eine Blutstoffwechselkrankheit aus, die als  Porphyrie bezeichnet wird!
Diese seltene Krankheit zerstört mit jedem Schub die noch vorhandenen intakten Nerven in meinem Körper. Stress ist meistenteils der Auslöser solcher Schübe, die für mich meistenteils auf der Intensivstation enden!

Seit 14 Jahren lassen mich Gutachter der Berufsgenossenschaft (BG) und der Sozialgerichte „Spießruten“ laufen.

Nach 40 Intensivmedizinischen Aufenthalten unterstellt der Gutachter des Sozialgerichtes (erste Instanz) allen  Ärzten in den jeweiligen Krankenhäusern Fehldiagnosen! Außerdem
behauptet dieser Gutachter, dass die Intensivmediziner der Krankenhäuser, in die ich intensivmedizinisch als jeweiliger Notfall eingeliefert wurde, zu wenig Rückgrad besitzen würden!

Ein anderer Gutachter der BG, auf den in den Folge-Gutachten immer wieder Bezug genommen wird, hat mich nie persönlich Untersucht oder gesehen! Trotzdem erstellte dieser
eine Ferndiagnose und korrigierte die effektiven Laborwerte in seinem Gutachten -bewusst oder auch nicht(?!)-  um fast 50% nach unten, ganz einfach, um näher an den Grenzwert zu kommen und die von den Behandelnden Ärzten diagnostizierte Porphyrie zu
verneinen!

Meine Bitte beim LSG, diese nachweislich falschen Gutachten nicht zur Grundlage für weitere Gutachten zu nehmen, wird nicht gehört oder vorsätzlich außer acht gelassen!

Meine behandelnden Ärzte und Krankenhausberichte gestatten für sie wohl nicht den Spielraum, meinen Schwerbehindertenausweis von 100 auf unter 40% zu kürzen und alle Merkzeichen abzuerkennen?

Jedes Schriftstück,  jede Unverschämtheit,  ist für mich wie ein „Sargnagel“, da ich sowieso schon auf die Hilfe meiner Mitmenschen angewiesen bin!

Vielleicht sollte der Auftrag zum Schutz der Sozialkassen an der Seite der Gutachter-Aufträge und der Direktionsgehälter festgemacht werden.

Aber dem ist nicht so! Im Gegenteil: Kann man dieser Gesellschaft nicht mehr dienlich sein, wäre man besser weg!

Im Moment habe ich das Gefühl, Deutsche Sozialgerichte bewegen sich wiederin Richtung „unwertes Leben“ , denn so fühlt man sich als Schwerbehinderter in Deutschland.

Gez. Dirk Momber

https://de.wikipedia.org/wiki/Aktion_T4

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