Leserbrief zum Artikel in der heutigen AZ-Ausgabe: „Rauchender Rentner muss ausziehen“:

Liebe Stonerinnen und Stoner, liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Freundinnen und Freunde unserer Homepages,

gestern noch berichteten wir über das Urteil des Amtsgerichtes Düsseldorf gegen Friedhelm Adolfs auf unseren Homepages, wie Ihr es unschwer durch das Anklicken des nachstehenden Links aufrufen könnt: http://www.stones-club-aachen.de/category/rauchverbot/. Heute nun konnte man in den meisten Printmedien in NRW den entsprechend gedruckten und kommentierten Artikel dazu lesen. So titelte dann auch heute die  Aachener Zeitung wie folgt:

„Nach 40 Jahren: Rauchender Rentner muss ausziehen“. Den kompletten Artikel könnt Ihr durch das Anklicken des nachstehenden Links aufrufen: http://www.aachener-zeitung.de/ratgeber/recht/rauchender-rentner-soll-ausziehen-1.627580 ! Außerdem gab es auf Seite 4 der Aachener Zeitung vom heutigen Tageeinen Kommentar des Journalisten Christoph Velten unter der bissigen Überschrift „Viel Rauch um nichts“ dazu.

Diese Berichterstattung hat mich zu nachstehendem Leserbrief veranlasst, den ich mit der Bitte um Veröffentlichung an die Chefredaktion und an Herrn Christoph Velten gesendet habe.

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Lesen.

Manni Engelhardt –Stones-Club-Manager- & -Gewerkschafter/Innen-AK-Koordinator- als Sprecher der „Initiative gegen das totale Rauchverbot in NRW“

Von: Manfred Engelhardt [mailto:Manni@ManfredEngelhardt.de]
Gesendet: Donnerstag, 1. August 2013 15:24
An: ‚AN/AZ Chefredakteur – Mathieu, Bernd‘
Cc: ‚c.velten@zeitungsverlag-aachen.de‘
Betreff: BITTE UM VERÖFFENTLICHUNG NACHSTEHENDEN LESERBRIEFES

Artikel in der heutige Ausgabe der Aachener Zeitung: „Nach 40 Jahren: Rauchender Rentner muss ausziehen“ inklusive Kommentar des Herrn Christoph Velten „Viel Rauch um nichts“:

Sehr geehrter Herr Prof. Mathieu, werte Damen und Herren,

höflich bitte ich um Veröffentlichung der nachstehenden Zeilen zu der o.g. Berichterstattung und des dazugehörigen Kommentars:

Durch das Urteil des Amtsgerichtes Düsseldorf gegen den mir persönlich bekannten Friedhelm Adolfs wird das „Zusammenspiel“ von Exekutive, Legislative und Judikative in Sachen des totalen GRÜN/ROTEN-RAUCHVERBOTES in NRW offensichtlich.

Die Exekutive schlägt das Nichtrauchergesetz vor. Die Legislative beschließt dazu das Gesetz und die Judikative urteilt dann im Anschluss danach ab, wie es im Falle der fristlosen Wohnungskündigung für Herrn Adolfs geschehen ist. Gewohnheitsrecht hin oder her, hier geht es um mehr! Es geht um die Bevormundung und Stigmatisierung von Raucherinnen und Rauchern, auf die jetzt für meine Begriffe eine sogenannte „Hexenjagd“ begonnen hat. Die Zerstörung von Existenzen bei Gastwirtinnen und Gastwirten, der Eingriff in die persönliche Freiheit, nämlich darüber entscheiden zu können, ob man in eine Raucher- oder in eine Nichtrauchkneipe gehen möchte,  und die Bevormundung der NRW-Bürgerinnen und Bürger wird hierbei in blindem Gehorsam in Kauf genommen. Ob im Falle des Friedhelm Adolfs dessen Rechtsanwältin versagt hat, kann dahingestellt bleiben. Entscheidend ist, dass hier durch das Amtsgericht mit diesem Urteil ein Präjudiz geschaffen worden ist, nämlich die Raucherinnen und Raucher künftig bis in die privatesten Bereiche verfolgen und abmahnen zu können. Für diese gilt dann das englische Sprichwort „My home is my castle“ in keiner Weise mehr, wenn die Justiz als Vollstreckerin dieses, an längst vergangene Zeiten erinnernde, totale Rauchverbot zuschlägt. Dass die Gastwirtinnen und Gastwirte, wie Herr Christoph Velten es in seinem Kommentar vom heutigen Tage schreibt, die Klage des Herrn Adolfs instrumentalisiert haben, darf und kann ich als Sprecher der „Initiative gegen das totale Rauchverbot in NRW“ klar zurückweisen.  Wir führen als Initiative über Herrn Adolfs auch keinen „Stellvertreterkampf“, wie Herr Velten es meint, sondern wir unterstützen Herrn Adolfs in Solidarität. Solidarität gegen die Einschränkung der persönlichen Freiheit ist nämlich für uns das Gebot der Stunde. Demokratieabbau beginnt in der Regel schleichend. Politikerinnen und Politiker setzen nämlich erfahrungsgemäß auf das Vergessen der Bürgerinnen und Bürger und legen dann in der Regel immer noch eine „Schippe“ nach. Ihnen darf aber versichert werden, dass in ganz NRW ein „Flächenbrand“ entstehen wird. Dies beweisen die zahlreichen Demonstrationen gegen dieses NRW-Rauchverbot in vielen Städten von NRW. Und diese werden auch über die Bundestagswahlen 2013 hinaus anhalten, nämlich so lange, bis dass das Gesetz in NRW vom Tisch ist, auch wenn Herr Velten meint, dass „viel Rauch um nichts“ gemacht wird. Dafür verbürge ich mich persönlich.

Mit bestem Dank im Voraus für die Veröffentlichung verbleibe ich

mit freundlichen Grüßen

Manfred Engelhardt

-Sprecher der Initiative gegen das totale Rauchverbot in NRW-

Freunder Landstr. 100

52078 Aachen

Handy-Nr.: 017 19 16 14 93 Internet: www.stones-club-aachen,de und www.ak-gewerkschafter.de

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