DIRK MOMBER ZUR CAUSA MOMBER:

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

jetzt hat der Kollege Dirk Momber das Wort! In seiner eigenen Sache –siehe: http://www.ak-gewerkschafter.de/category/causa-momber/ – nimmt Dirk Stellung zum Verfahren des 13. Senates des Landessozialgerichtes (LSG/NRW).  Wir als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) halten es für mehr als unsere Pflicht, diesen Kommentar ungekürzt und unzensiert zu veröffentlichen.

Für den AK Manni Engelhardt –Koordinator-

Da wird mir ein Vortäuschen der Beschwerdeangaben  hinsichtlich der von mir beklagten Gesundheitsstörungen unterstellt!

Würden sich die Richter des 13. Senates beim  Landessozialgericht von NRW (LSG),  Scholz,  Dr von Renesse und Richter Köhler, darauf einlassen, meine behandelnden Ärzte und die Krankenhäuser zu hören, auf deren Intensivstationen ich immer wieder eingeliefert worden bin und mit Sicherheit weiter eingeliefert werde. Oder würden sie nur schon die medizinischen Ärzte-Berichte und die entsprechenden Berichte der Krankenhäuser in das Verfahren nehmen, so würden sie feststellen, wie konträr diese Behandlungs-Berichte zu den aus meiner und anderer Leute Sicht „Gefälligkeits-Gutachten“ für die Berufsgenossenschaft stehen.

Ebenfalls verweigert man mir die Beiziehung einer Rentenversicherungs-Prozess Akte des Sozialgerichtes Aachen. Dazu muss man wissen, dass der damals in dem Verfahren zuständige Richter eine andere Rechtsauffassung vertrat, als die, die sich danach wie ein „roter Faden“ durch die Verfahren, bis hin zum derzeit „ruhenden“ des 13. Senates des LSG ziehen.  Und weiter würde dann erkennbar, dass die damaligen Gutachten ebenfalls diametral zu den Gutachten der Berufsgenossenschaft stehen.

Mit obskuren und teilweise suggestiven  Fragen versuchte Richter Dr. von Renesse mich im Termin der mündlichen Verhandlung am 05.07.2013 für unglaubwürdig darzustellen, da ich die durch meine Ärztlich verordnete Morphium-Dosis am Tage der damaligen Begutachtung genommen hatte.

Ebenfalls unterstellten mir die Berufsrichter des 13. Senates des LSG, dass ich die Porphyrie-Schübe vortäuschen würde, um mir weitere höhere Morphin-Dosen im Krankenhaus zu erschleichen.

Seit mehr als 10 Jahren bekomme ich Morphium Tabletten mit 100 Stück verordnet, die ich nach ärztlicher Vorgabe eigenverantwortlich nehmen muss!

Es ist in dieser Zeit und konnte in dieser Zeit bei der engmaschigen Kontrolle durch meine Ärzte (Rezept für Rezept), zu keinem  Missbrauch kommen! Scheinen dem 13. Senat des LSG Unterstellungen zweckdienlicher als Wahrheitsfindung zu sein, muss hier laut hinterfragt werden???

War es nicht gerade Dr. von Renesse, der vor nicht all zu langer Zeit die Zustände und die Moral am LSG in Essen anprangerte (WDR und diverse Zeitungen)? Hierzu verweise ich auf die Berichterstattung des Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreises, die unter http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=von+renesse angeklickt und aufgerufen werden kann.

Der Volksmund sagt dazu: „Ein Wolf im Schaftspelz, der an der Spitze der Meute heult!“ Treffender kann ich es nicht mit eigenen Worten fassen.

Stress ist ein Porphyrie Auslöser! Jeder Porphyrie-Schub zerstört Periphere und zentrale Nerven in meinem Körper. Er könnte sogar zum Tode führen!

Die  mündliche Verhandlung vor dem 13. Senat des LSG, bei der ich mir wie ein Schwerverbrecher vorkam, dauerte  mehr als 6 Stunden. Ich kann, will und darf mir nicht verkneifen, zu sagen, dass ich ferner den Eindruck hatte, dass ich als Hypochonder oder gar als Simulant durch die Berufsrichter dargestellt worden bin, der sich Drogen erschleichen will. Das war dann doch zu viel für mich. Es hat mich so umgehauen, dass ich im Anschluss fünf Wochen an das Bett gefesselt war!

gez. Dirk Momber

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