Automobilkrise schlägt auch in Australien voll durch!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

mehrfach haben wir uns des Themas Automobilkrise als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) angenommen und entsprechende Artikel dazu auf unsere Homepage gepostet, wie Ihr es nach dem Anklicken des nachstehenden Links noch einmal aufrufen könnt:

http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=automobilkrise !

Gestern wurde in Sydney bekannt, dass der US-Automobilhersteller General Motors (GM) seine Produktion in Australien bis zum Jahre 2017 gänzlich einstellen wird. Dies ist ein weiterer schwerer Schlag, den es auch weltweit zu verkraften gilt. Hier falle dann in Australien alleine 3.000 Arbeitsplätze weg, wie es GM-Chef Dan Akerson mitgeteilt hat. Verantwortlich dafür macht GM unter anderem den starken australischen Dollar und die zu hohen Produktionskosten. Außerdem hätte Australien nur einen sehr kleinen und zersplitterten und sehr hart umkämpften heimischen Markt. Seit 1931 baut GM in Australien Autos und ist dort mit der GM-Tochtergesellschaft „Holden“ vertreten. Im vergangenen Jahr wurden in Australien lediglich 84.000 Autos produziert.

Die Entscheidung des Global-Players GM zeigt, dass absolut nur der Profit zählt und nicht der Mensch. Sobald ein „Acker abgeerntet“ ist, wird er unwiederbringlich „brachgelegt“. Die von der Automobilkrise in Welt und speziell in Australien betroffenen Kolleginnen und Kollegen, die jetzt ihren Arbeitsplatz unwiederbringlich verlieren, müssen jetzt gucken, wo sie und ihre Familien bleiben.

Weg mit der kapitalistischen Sozio-Ökonomie! Weg mit einer Wertegesellschaft für die der Profit die Maxime allen Handelns ist und die Menschlichkeit auf der Strecke bleibt.

Der Niedergang der Automobilindustrie läutet den Niedergang des Kapitalismus ein und das ganz zwangsläufig. Wir bleiben als AK auch an diesem Thema beständig dran.

Für den AK Manni Engelhardt –Koordinator-

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