GRÜNENTHALER aufgepasst und erkennet Eure Macht…!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

seit Bestehen unserer Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis- (AK-) Homepage haben wir uns u.a. auch mit dem Thema „GRÜNENTHAL“ auseinandergesetzt und diesem Thema sogar eine eigene Kategorie auf unserer Homepage gewidmet, wie Ihr es unschwer durch das Anklicken des nachstehenden Links aufrufen könnt:

http://www.ak-gewerkschafter.de/category/grunenthal/ !

Jüngst noch berichteten wir noch darüber, dass Grünenthal sich in Süd-Amerika ausbreitet. Die Fragen, die wir in diesem Zusammenhang an die Kolleginnenh und Kollegen der Firma Grünenthal stellten, haben nunmehr auch ganz konkret ihre Relevanz bekommen. Dies deshalb nicht zuletzt, weil aktuelle Meldungen besagen, dass die Firma Grünenthal 195 Stellen (!) in der Forschungsabteilung streichen will.

Es heißt, dass diese Streichungen wegen „rückläufiger Umsatzentwicklung“ im Jahre 2013 geschehen würde. Konkret bedeutet dies, dass von 1.900 Stellen in der Forschung (Deutschland) mit 190 mehr als zehn Prozent dieser Stellen eliminiert werden. Vor allen Dingen soll dies den Stammsitz der Firma hier in Aachen betreffen. Dabei sollen, wie fast alle Arbeitgebervertreter es in der gesamten Industrie bei geplantem Stellenabbau immer wieder betonen, auch bei Grünenthal nach Möglichkeit betriebsbedingte Kündigungen vermieden werden. Attraktive finanzielle Angebote sollen hier als Möglichkeit zum Ausstieg für die Kolleginnen und Kollegen angeboten werden. Das nennen wir als AK „Versüßungsmittel“, das sich für die einzelnen Kolleginnen und Kollegen, die danach auf der Straße stehen werden, aber auch als ein „Lebens-Toxin“ auswirken.

Höhere Investitionen sollen erst im Jahre 2017 getätigt werden. Erst hat das Lateinamerika-Geschäft, nämlich die Übernahme eines dortigen Unternehmens (Wir berichteten bereits darüber!)für die Unternehmensleitung die höhere Priorität.

Ausgerechnet der Betriebsrat bestätigt gegenüber der Öffentlichkeit, dass Grünenthal nach vorläufigen Daten 2013 rote

Zahlen geschrieben haben

Kolleginnen und Kollegen, hiermit ist erneut der Beweis erbracht, dass nur und ausschließlich der Profit und die Profitorientierung die Maxime allen Handelns in unserem sozioökonomisch-kapitalistischen Wirtschaftssystem ist.

Gewerkschaft, Betriebsrat und Belegschaft sind jetzt gefordert zu handeln. Wenn die nichts tun, sind weiterer Stellenabbau für die Zukunft nicht zu vermeiden; denn wer im Stich lässt seines Gleichen, der lässt nur sich selbst im Stich!

Für den AK Manni Engelhardt –Koordinator-

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