IGBCE schließ den Tarifvertrag 2014 mit „Hintertürchen“ für die Arbeitgeber ab!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

in unserem Artikel vom 29.11.2013 hatten wir als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis ((AK) die Tarifforderung der Industriegewerkschaft Bergbau –  Chemie – Energie (IGBC) zur Tarifrunde 2014 vorgestellt. Diesen Artikel könnt Ihr durch den Klick auf den nachstegenden Link noch einmal aufrufen:

http://www.ak-gewerkschafter.de/2013/11/29/igbce-stellt-tarifforderung-5-5-prozent-mehr-geld-auf/ !

Seit gestern steht das Tarifergebnis fest:

Die ca. 550.000 Beschäftigten in der chemischen Industrie erhalten 3, 7 Prozent mehr Gehalt.

Die Laufzeit des neuen Tarifvertrages beträgt 14 Monate.

Dieser Tarifvertrag beinhaltet, man lese und staune, einen sogenannten „Leermonat“. Das heißt, dass am Anfang der Laufzeit eine Wartezeit ohne Erhöhung vereinbart wurde. Will sagen, dass die 3, 7 Prozent um einen Monat verzögert greifen.

Außerdem gibt es für Betriebe in sogenannten „wirtschaftlichen Schwierigkeiten“ ein „Hintertürchen“! Die können nämlich die Tariferhöhung um bis zu zwei Monate nach hinten verschieben. Dies hat der Arbeitgeberverband BAVC bereits über die Medien verlauten lassen. Der nachstehende Link führt Euch nach dem Klick auf die BAVC-Homepage und zum entsprechenden Online-Artikel:

http://www.bavc.de/bavc/web/web.nsf/id/li_pi_05-02-2014.html !

Ebenfalls haben wir hier den Link gepostet, der Euch nach dem entsprechenden Klick auf die Online-Berichterstattung der IGBCE führt:

http://www.igbce.de/72390/chemie-tarifrunde-2014-abschluss !

Dieser Tarifabschluss stellt aus unserer Sicht kein Ruhmesblatt für die IGBCE dar, wenn man die ursprüngliche Forderung vergleichend mit dem Ergebnis betrachtet, sondern in der Tat ein Tarifvertrag mit „Hintertürchen“!

Für den AK Manni Engelhardt –Koordinator-

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