Der Fall „Norbert Greuel“ ein „Affentheater“ für die (bei der) Bezirksregierung in Köln!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

unser Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) hat sich mehrfach mit dem „Bezirksregierungs-Kasperl-Theater“ um den Ex-Schulrat, dem Kollegen Norbert Greuel, befasst, wie Ihr es unschwer durch den Kloick auf den nachstehenden Link noch einmal auf- und in Erinnerung rufen könnt:

http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=norbert+greuel !

Heute titelt die Aachener Zeitung:

„Ein kleiner Sieg für Greuel

Ex-Schulrat behauptet sich vor Gericht . vorerst

Aachen. Der frühere Aachener Schulrat Norbert Greuel soll nach Aufhebung seiner Suspendierung nun für die Bezirksregierung Köln arbeiten. Zum ersten Mal teilte die Bezirksregierung Greuel dies Anfang Dezember mit, beging dabei aber einen formellen Fehler, wie das Aachener Verwaltungsgericht vergangene Woche feststellte. Gerichtssprecher Frank Schafranek bestätigte gestern auf Anfrage, dass Greuel kurz nach Einstellung dieses Verfahrens erneut einen Bescheid der Bezirksregierung erhielt, gegen den Greuels Rechtsanwalt wiederum Klage einreichte. Die Entscheidung der Bezirksregierung direkt mit Greuel zusammenarbeiten zu wollen, ist insofern überraschend, als sie vergangenes Jahr wiederholt betont hatte, das Vertrauensverhältnis zu Greuel sei ´schwer gestört´. Greuel war im Zusammenhang mit einem Brief suspendiert worden, der von 20 Förderschulleitern unterzeichnet worden war. In dem Brief wurden mehrere Bürgermeister um Unterstützung bei der Besetzung offener Stellen an den Förderschulen gebeten. Nach großer öffentlicher Empörung über Greuels Suspendierung, die sich bis in den Landtag ausbreitete, hatten sich Schulministerin Löhrmann (Grüne) dafür eingesetzt, dass Greuels Suspendierung aufgehoben wird. (gego)“

Dies ist leider keine Posse, liebe Kolleginnen und Kollegen, sondern blutiger Ernst, der sich zu einem Politikum entwickelt hat. Und das sich die Sache zum Politikum entwickelt ist, nur dem Druck der Öffentlichkeit zu verdanken. Für den normaldenkenden Menschen ist dieses Paradestück aus dem Bezirksregierungstollhaus nicht nachzuvollziehen. Als AK vermuten wir, dass die Leiterin der Schulabteilung bei der Bezirksregierung Köln , die Greuels Vorgesetzte ist und Gertrud Bergkemper-Marks heiß, die Intervention der Ministerin als unzumutbaren Eingriff in ihre Entscheidungskompetenz empfunden hat. Ansonsten ist dieses „Affentheater“ (Rinne in die Kartoffeln! Raus aus die Kartoffeln“) nicht mehr zu verstehen. Schlimm wäre es in der Tat, wenn sich hier nun plötzlich auch noch ein „Jahrmarkt der verletzten Eitelkeiten“ auftun würde.

Unser AK ruft zur Solidarität mit dem Kollegen Norbert Greuel auf. Den nächsten öffentlichen Verwaltungsgerichtstermin zur Sache werden wir als Mitglieder des Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreises (AK) besuchen, um unsere Solidarität mit Kollegen Greuel auch optisch/öffentlich zu bekunden.

Wir werden zur Angelegenheit weiter berichten-

Für den AK Manni Engelhardt –Koordinator-

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1 Antwort zu Der Fall „Norbert Greuel“ ein „Affentheater“ für die (bei der) Bezirksregierung in Köln!

  1. Kinderfreund sagt:

    Da traut sich endlich mal jemand auf die allseitsbekannten Misstände hinzuweisen und wird so maultot gemacht. Allerachtung vor dem Schulrat. Das sollten mal mehrere Vorgesetzte machen. Die Eltern einer Förderschule im Sauerland haben jetzt mobil gemacht und eine Petition an Frau Löhrmann gestartet, weil sei keinesfalls wollen, dass ihre Kinder ins Regelschulsystem kommen. Hier kommt man auf den LINK und alle anderen Aktionen:
    http://www.vtsplettenberg.de/

    Hier hilft nur die Öffentlichkeit auf allen Kanälen!!!

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