„Stellenabbauseuche“ grassiert in Europa 2014 rasant!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

mehrfach haben wir Artikel zum Thema „Stellenabbau“ auf unsere Homepage gepostet, wie Ihr es durch das Anklicken des nachstehenden Links noch einmal auf- und in das Gedächtnis rufen könnt:

http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=stellenabbau

Seinerzeit hatten wir auch über das beabsichtigte Streichen von Stellen bei „HEWLETT-PACKARD“ berichtet: http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=hewlett+packard  !

Nunmehr steht die Zahl der abzubauenden Stellen für Deutschland fest. Das Unternehmen beschäftigt in Deutschland 9000 Mitarbeiter. Zunächst war angekündigt, dass davon 450 Stellen abgebaut würden. Dann wurde ja bekanntermaßen im vergangenen Jahr die Schließung des Standortes Rüsselsheim beschlossen, was etwa 1100 Stellen kosten sollte. Nach Mitteilung der IG-Metall will Hewlett-Packard noch einmalmehrere Hundert Arbeitsplätze streichen. Sie spricht von mehr als 500 Stellen, die jetzt noch einmal dazu kommen sollen. Das sind Einschnitte, die die Belegschaft nicht ungestraft hinnehmen darf!

Aber auch die Britische Großbank „BARCLAYS“ will bis zu 12.000 Stellen streichen! Davon sollen alleine 7.000 Mitarbeiter in Großbritannien betroffen werden. Bei etwas 400 Stellen, die wegfallen sollen, sind Manager betroffen. Obgleich stellt sich hier die Frage, welchen Kalibers diese Managerinnen und Manager sind? Insgesamt hat die Bank 140.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Bereits im Jahre 2013 hatte die Bank mehr als 7.600 Stellen weggekürzt. Dies soll am Sinkflug des „operativen Gewinns“  liegen, der im Jahr 2013 um fast 1/3 = 5, 17 Milliarden Pfund = 6, 2 Milliarden Euro gefallen ist. Unter dem Strich stehen allerdings bei „BARCLAYS“ schwarze Zahlen. Die Bank wies nämlich offiziell nach einem Fehlbetrag von 624 Millionen Pfund in 2013 noch immer einen Überschuss von 540 Millionen Pfund aus.

Da aber im Kapitalismus der Profit die Maxime allen Handelns ist, werden für den Profit auch hier wieder Arbeitsplätze gekillt und menschliche Existenzen gefährdet und vernichtet. Wenn wir es als Arbeitnehmerschaft insgesamt es nicht ändern, wird dies niemand ändern. Im Gegenteil, werden die „Daumenschrauben“ immer fester gedreht werden!

Für den AK Manni Engelhardt –Koordinator-

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