Ist die DIHK-Forderung nach der 35-Stunden-Woche ein Etikettenschwindel?

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

mehrfach haben wir uns als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) mit dem Thema „Einführung der 35-Stunden-Woche bei vollem Lohn- und Personalausgleich“ befasst, wie ihr es unschwer durch den Klick auf den nachstehenden Link auf- und in das Gedächtnis zurückrufen könnt: http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=35+stunden+woche! Jetzt hat auch der Deutsche INDUSTRIE- UND HANDELSKAMMERTAG (DIHK) den Ruf nach der Einführung einer 35-Stunden-Woche erschallen lassen, was allerdings aus unserer AK-Sicht ein Etikettenschwindel darstellt. Hier geht es nicht um die Einführung einer effektiven 35-Stunden-Woche, die für alle bei vollem Personal- und Lohnausgleich gelten soll, so wie sie vormals durch die Gewerkschaften IG-Metall und ÖTV gefordert worden ist. Nein, denn hier geht es nur um ein Teilzeitmodell für Eltern in Bezug auf die Verteilung der Erziehungszeiten. Auch hier ist die Gewerkschaft IG-Metall weiter. Sie fordert nämlich die Einführung der 30-Stunden-Woche für Mütter und Väter bei vollem Lohnausgleich. Konsequenter Weise müsste dann auch nach unserem Dafürhalten der entsprechende Personalausgleich eingefordert werden. Die Debatte, die der DIHK jetzt losgetreten hat, werden wir als AK aufmerksam verfolgen und von Zeit zu Zeit Diskussionsbeiträge auf unsere Homepage posten. Der nachstehende Link, den wir mit gepostet haben, führt Euch nach dem Anklicken auf einen  „T.-ONLINE-Artikel“ zum Thema.

Für den AK Manni Engelhardt –Koordinator-

http://www.t-online.de/wirtschaft/jobs/id_68855028/neues-teilzeit-modell-dihk-will-35-stunden-woche-fuer-eltern.html

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