DER ARBEITSPLATZABBAU BEI „GRÜNENTHAL“ GEHT DEUTSCHLANDWEIT WEITER!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

und weiter geht es in der „CAUSA GRÜNENTHAL“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/grunenthal/).

Heute ist uns bekannt geworden, dass ca. 190 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der GRÜNENTHAL GmbH den sogenannten Hut nehmen wollen(?)!

Der Pharmakonzern hat offiziell verlauten lassen, dass auf betriebsbedingte Kündigungen verzichtet wird. Stattdessen seien mit den 190 Betroffenen „intensive“ Gespräche geführt worden, was uns als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) sehr nachdenklich stimmt. Denn sogenannte „Karriere-Coatchings“  ersetzen in keiner Weise Arbeitsplätze. Garantien, dass irgendjemand, der von den „Karriere-Coachings“ Gebrauch macht, auch anschließend einen Arbeitsplatz findet, gibt es nicht! Schon im Februar 2014 haben wir als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) angeregt, dass der Betriebsrat bei GRÜNENTHAL ein eigenes schlüssiges Konzept, quasi eine Betriebsrats-Agenda, gegen diese „Kahlschlagpolitik“ der Firmenleitung setzten sollte.

Diese „Hausaufgaben“ dürfen einem Betriebsrat nicht erspart bleiben und sollten ihm keine Mühe machen, denn vermutlich wird auch in Zukunft eine „Kahlschlagpolitik“  betrieben werden, die mit den sogenannten „ökonomischen Zwängen“ begründet werden wird. Jetzt gilt es in der Tat, entsprechende Alternativkonzepte zu entwickeln. Belegschaft, Betriebsrat und der Gewerkschaft IGBCE müssen den Kampf im Interesse der arbeitenden Menschen bei GRÜNENTHAL endlich mit allen legitimen Mitteln aufnehmen. Wer im Stich lässt seines Gleichen, der lässt nur sich selbst im Stich!

Wir bleiben als AK auch für die Zukunft am Thema.

Für den AK Manni Engelhardt –Koordinator-

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