Kollege Norbert Pittel antwortet Kollegin Tanya Wolf:

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

unser Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis- (AK-) Mitglied, Kollege Norbert Pittel, der Mitarbeiter und Ver.di-Mitglied beim Studentenwerk Aachen – A.ö.R- ist, stört sich massiv am Kommentar der Kollegin Tanya Wolf vom Studentenwerk Bochum – A.ö.R.- (Auch „Akademisches Förderungswerk“ genannt), den diese zu unserem Artikel „Wer spricht für Ver.di und für die Arbeitnehmer der Studentenwerke beim Symposium am 13.05.2014 in Bochum zur Zukunft der Studentenwerke?“ abgegeben hat. Den Artikel und den daran angefügten Kommentar der Kollegin Wolf könnt Ihr durch den Klick auf den nachstehenden Link noch einmal auf- und in das Gedächtnis zurückrufen:

http://www.ak-gewerkschafter.de/2014/05/02/wer-spricht-fuer-ver-di-und-fuer-die-arbeitnehmer-der-studentenwerke-beim-symposium-am-13-05-2014-in-bochum-zur-zukunft-der-studentenwerke/ !

Wir haben die Antwort des Kollegen Pittel direkt auf dessen Wunsch als Beitrag zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme direkt nachstehend auf unsere Homepage gepstet.

Für den AK Manni Engelhardt –Koordinator-

KOLLEGE NORBERT PITTEL MEINT:

„Es muss einfach nochmal öffentlich unser Misstrauen gegenüber Walter Meurer begründet werden. Ich tue dies mit Walters Rolle auf der letzten offenen Belegschaftsversammlung, die ja keiner Pflicht zur Geheimhaltung unterliegt. Dort hatte Walter seinen Mund nicht einmal gegenüber nur EINEM  Geschäftsführer geschafft, auf zu machen. Im Gegensatz zu Kollegin Wolf kann ich dem Walter Meurer in seiner Rolle als Redner auf der Tagung des Deutschen Studentenwerks kein volles Vertrauen entgegenbringen. Ich bin selbst Beschäftigter beim Studentenwerk Aachen, wo Walter Meurer ja Personalratsvorsitzender ist. Im letzten Jahr fand dort turnusmäßig eine offene Belegschaftsversammlung unter der Leitung Meurers statt.
Eingeladen waren wie immer sowohl die Kolleginnen und Kollegen der A.ö.R. als auch der 100 prozentigen Tochtergesellschaft Studentenwerk Aachen Service GmbH  (Senkung der Personalkosten!)

Es ist eine NACHWEISBARE TATSACHE, dass den meisten Beschäftigten der GmbH im Spülküchenbereich über Jahre hinweg ein Stundenlohn von nur 6.50 Euro gezahlt wurde. Als ein Kollege und ich Geschäftsführer Reitz mit dieser Tatsache konfrontierten, legte uns dieser nahe, uns demnächst besser vorzubereiten,  da dies nicht stimmen würde.
Noch schockierender war allerdings hier die Tatsache, dass Meurer zu dieser Äußerung nicht eingriff, obwohl er genau wusste, dass wir recht hatten.
Damit hat Meurer nicht nur den Kollegen und mich im „Regen“ stehen gelassen, sondern eben vor allem auch die vom Dumpinglohn betroffenen GmbH-Beschäftigten, die ja auch –wie eingangs erwähnt- anwesend waren.
Wie müssen sich diese Kolleginnen und Kollegen verhöhnt vorgekommen sein!?

Das war aber noch nicht genug!

Meurer setzte noch einen drauf, denn er sah es offensichtlich als notwendig an,  seinem Geschäftsführer auch noch einen „Altar“ zu  bauen! Er dankte nämlich Geschäftsführer Reitz explizite dafür, dass dieser trotz der Umbaumaßnahmen in der Hauptmensa keine/kein Kollegin /Kollege entlassen habe; krass im Gegensatz zur Situation im Studentenwerk Köln, wo man ,,die ganzen Leute“ entlassen habe.

Problem war hier nur, dass in Köln in Wahrheit niemand umbaubedingt entlassen worden ist!  Es waren deshalb lediglich einige wenige Befristungen ausgesprochen worden! Aber selbst die hiervon Betroffenen stehen mittlerweile wieder beim Studentenwerk Köln in Lohn und Brot!
Wie konnte man seine Kölner Kolleginnen und Kollegen nur so ,,durch den Dreck ziehen“, die sich wegen Abwesenheit ja gar nicht rechtfertigen konnten!

Nun rufe ich die Frage aus:
,Woher soll ich das Vertrauen gegenüber einem Personalratsvorsitzenden hernehmen, Rückgrat gegenüber einer Runde von Geschäftsführern zu zeigen, wenn er dies nicht einmal gegenüber nur einem einzigen von denen geschafft hat?!´  Insoweit bin ich vollkommen anderer Meinung in dieser Sache als Tanya Wolf!“

gez. Norbert Pittel

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