Zur Misere beim Aachener Schwertbad nimmt Kollege Jörg Stellung:

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

mehrfach haben wir uns als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) mit dem Kampf der Kolleginnen und Kollegen im und um das „Schwertbad“ hier in Aachen befasst, wie Ihr es durch den Klick auf den nachstehenden Link aufrufen könnt: http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=schwertbad+aachen ! Speziell zum Artikel „Im ´Schwertbad´ zu Aachen soll die Belegschaft die ´Gelackmeierte´ sein!“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/2014/02/25/im-schwertbad-zu-aachen-soll-die-belegschaft-die-gelackmeierte-sein/) nimmt heute Kollege Jörg vom Betriebsrat der Einrichtung Stellung. Wir laden die Kolleginnen und Kollegen des Schwertbades erneut zu unserer öffentlichen Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreissitzung am Dienstag, den 10. Juni 2014 -siehe: http://www.ak-gewerkschafter.de/einladungen-treffen/ , ein.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

Kommentar:

„Hallo Kollegen und Kolleginnen,

nun ist es soweit, die Konzernspitze hat ihre Pläne, den Betrieb nur dann fortzuführen, wenn die Mitarbeiter  auf bis zu 25 % ihres Einkommens verzichten, nochmals ultimativ bekräftigt und arbeitet nun an einer Schließung der Traditionshäuser zum Ende September diesen Jahres.

Schaut man mal auf folgenden Link, dann wird es einem anders:

http://www.volksfreund.de/nachrichten/region/bitburg/kurz/Kurz-Neuerburger-Krankenhaus;art753,3805468

Auch in Schwertbad und Rheumaklinik wurde schon vor vielen Jahren auf notwendige Erneuerungen und Investitionen hingewiesen, interessiert hat es niemanden der Entscheidungsträger.

Verdi, Betriebsrat und die Belegschaft sind derzeit dabei, alles Mögliche zu tun, um der Bäderstadt Aachen den Verlust der beiden traditionsreichen Reha Kliniken zu ersparen. Alle sind aufgefordert, sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten daran zu beteiligen. Die Politiker, viele der betroffenen Geschäftsleute und viele Mitstreiter aus anderen Unternehmen haben ihre Unterstützung und Solidarisierung angeboten.

Verdi hat einen offenen Brief dazu verfasst und ruft alle auf, die Konzernspitze und den Stiftungsvorstand aufzufordern, hier schleunigst zu christlichen Werten zurückzufinden. Es kann nicht sein, dass nunmehr die Belegschaft die Rechnung für jahrelanges Missmanagement zahlt. Wer sich, egal auf welche Art und Weise einbringen oder auch grad mal eine Reha Klinik mit sehr qualifiziertem und motiviertem Personal übernehmen möchte, der kann sich mit dem Betriebsrat unter br.schwertbad@gmail.com in Verbindung setzen.

Wir können jede Hilfe gebrauchen!

Mit kollegialem Gruß

Jörg“

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