Und wieder hat Werner Schell von PRO PFLEGE das Wort.

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

der Vorstand des PRO PFLEGE – SELBSTHILFENETZWERK, Herr Werner Schell (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=werner+schell), hat uns den nachstehenden Artikel zum Thema “Wir brauchen verbesserte Pflegerahmenbedingungen“ zukommen lassen, den wir sehr gerne zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis- (AK-) Homepage gepostet haben.

Ein wirklich wichtiger Beitrag zum Thema!

Für den AK Manni Engelhardt –Koordinator-

Wir brauchen verbesserte Pflege-Rahmenbedingungen. Siehe dazu aktuell unter: https://www.facebook.com/werner.schell.7

Mehr Pflegepersonal in den Pflegeeinrichtungen – weniger Psychopharmaka
„Psychopharmaka in der Altenpflege – Spaziergang statt Pille.“ – So lautet der Titel eines Beitrages in der „Süddeutschen“ – > http://www.wernerschell.de/forum/neu/view…topic.php?f=6&t=20477 Dazu ergibt sich u.a.:
Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk spricht die Arzneimittelversorgung der älteren Menschen, u.a. auch die Gabe von Psychopharmaka in den Pflegeeinrichtungen, seit Jahren kritisch an und hat erreicht, dass sich u.a. die Gesundheitskonferenz des Rhein-Kreises Neuss mit dem Thema befasst und am 04.06.2014 Handlungsempfehlungen beschlossen hat. Unabhängig von vielfältigen Bemühungen, die Gabe von Psychopharmaka einzuschränken, wird auch an dieser Stelle noch einmal auf die „Anforderungen an die von der Großen Koalition (GroKO) in Aussicht gestellte Pflegereform 2014“ – nachlesbar unter > http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de/Pressemitteilungen/PflegereformGroKo_Erfordernisse2014.pdf / http://www.wernerschell.de/forum/neu/viewtopic.php?f=3&t=20429 – verwiesen. Darin sind die Hauptursachen für zahlreiche Fehlentwicklungen in den Pflegesystemen näher ausgeführt. Es wird vor allem die Auflösung des Pflegenotstandes eingefordert. Die einfache Botschaft lautet: Ohne mehr Pflegepersonal wird es keine bessere Pflege geben können! Es muss nicht – wieder einmal – nach irgendwelchen Projekten und Verfahrenswegen gesucht werden. Der Pflegenotstand ist die Hauptursache. Es fragt sich, wann endlich die Verantwortlichen dies kapieren! – Bei der Arzneimittelversorgung tragen im Übrigen die Ärzte eine große Verantwortung. Denn die Verordnung der Arzneimittel erfolgt allein durch Ärzte. Sie haben es daher auch vorrangig in der Hand, die Gabe von Psychopharmaka durch die Zurückführung entsprechender Verordnungen einzuschränken. – Werner Schell – http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de/
Dazu ein passender Text: „Pflegekräfte wollen eine gute Pflege abliefern, werden aber permanent daran gehindert, weil ihnen die Zeit dafür fehlt. Das Pflegepersonal, das kann man drehen und wenden wie man will, ist überall zu knapp bemessen. Und das hat Folgen. Wer als Pflegekraft seine Pflichten ordentlich erledigen will, muss immer Abstriche machen und sich im Zweifel auf das Notwendigste beschränken. Das führt aber schnell zu Beanstandungen bzw. zu dem, was viele Neunmalkluge als Mängel bezeichnen. Pflegekräfte werden auch gerne von solchen Leuten für diejenigen HeimbewohnerInnen verantwortlich gemacht, die scheinbar unbeachtet oder unversorgt herumsitzen. Dann wird auch noch behauptet, die Pflege würde diese Personen mit Pillen voll dröhnen. Eine völlige Verkennung der Situation. Wie schon gesagt, es fehlt die Zuwendungszeit an allen Ecken und Enden. Und Pillen können / dürfen nur vom Pflegepersonal verabreicht werden, wenn sie ärztlich verordnet sind. Wer sich also über zu viele Pillen für ältere Menschen aufregt, muss die Ärzte in die Pflicht nehmen. – Das musste so noch einmal in aller Deutlichkeit gesagt werden.“ (Texteinstellung von Cornelia unter folgender Adresse: > http://www.wernerschell.de/forum/neu/viewtopic.php?f=6&t=17490&p=80891#p80891 )

Näheres auch unter > http://www.wernerschell.de/forum/neu/viewtopic.php?f=3&t=20429

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