Schwertbad Aachen: Ver.di offeriert ein Angebot an den Arbeitgeber!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

der Kampf um das Schwertbad zu Aachen, über den wir als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) fortlaufend berichten, wie Ihr es durch das Anklicken des hier stehenden Links unschwer feststellen könnt http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=schwertbad, geht in eine weitere Runde. Die Gewerkschaft Ver.di hat nunmehr dem katholischen Träger ein faires Angebot unterbreitet. Dieses Angebot haben wir mit nachstehender Pressemitteilung der Gewerkschaft Ver.di zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet. Am 22. Juli 2014 findet zu dieser Information auch ein Pressegespräch im Ver.di-Haus, Harscampstr. 20, Aachen, statt. Über den weiteren Fortgang der Angelegenheit werden wir berichten.

Für den AK Manni Engelhardt –Koordinator-

 

Ver.di – Presseinformation Aachen, den 16.07.2014

Ver.di macht katholischem Träger weiteres Angebot:

Einheitliche Vergütung für alle Beschäftigten nach Notlagentarifvertrag

Im Rahmen des runden Tisches am 07. Juli zur drohenden Schließung des Schwertbads hatte Ver.di einen Gehaltsverzicht der Beschäftigten als akzeptable Lösung bezeichnet, wenn der Arbeitgeber Bedingungen zur Sicherung der Einkommensverluste und eine Besserung der tarifvertraglichen Bedingungen garantiert sowie den arbeitnehmerseitigen Beitrag zum Erhalt der Traditionseinrichtung ausnahmslos auf alle Beschäftigten in der Klinik ausdehnt.

Am Montag, den 14. Juli 2014, hat der katholische Träger in einem Gespräch mit Vertretern des Betriebsrates und Ver.di seine Intention deutlich unterstrichen, mit dem Marburger Bund einen gesonderten Tarifvertrag für Ärzte abzuschließen. Die Kosten für diesen Tarifvertrag auf dem Niveau des ursprünglich auch von den restlichen Beschäftigten geforderten TVöD wären im Geschäftsplan bereits kalkuliert. Das Niveau des verhandelten Haustarifvertrages für die nichtärztlichen Beschäftigten dürfe nach Aussagen des Arbeitgebers nicht angehoben werden und die Beschäftigten der ehemaligen Rheumaklinik müssten auf Teile der ihnen zustehenden TvÖD-Vergütung verzichten. Sollten die für den Ärzte-Tarifvertrag kalkulierten Kosten nicht voll ausgeschöpft werden, könne dies bei eventuellen Gewinnen den ehemaligen Rheumaklinikmitarbeitern im Rahmen der Betriebsvereinbarung „Besserungsschein“ zu Gute kommen.

Die Forderung der Gewerkschaft Ver.di nach Zusicherung des Arbeitgebers, alle  Beteiligten gleichermaßen an einen finanziellen Beitrag zum Erhalt des Schwertbades zu beteiligen, ist der katholische Träger bis zum heutigen Tag nicht nachgekommen.

„Der katholische Träger karikiert damit jeglichen Solidargedanken, eine solche ´Dreispaltigkeit´ kann von keiner seriösen Gewerkschaft akzeptiert werden.“ So Harald Meyer, Ver.di – Gewerkschaftssekretär.

Ver.di macht dem Arbeitgeber daraufhin am Mittwoch, dem 16.07.2014, zum Erhalt des Traditionsbad folgenden Vorschlag:

Paralleler Abschluss des TVöD in seiner originären Fassung mit Ver.di und eines niveaugleichen Tarifvertrages für Ärzte – möglicherweise mit dem Marburger Bund – bei gleichzeitigem Abschluss eines Notlagentarifvertrages für alle Beschäftigtengruppen, welcher die wirtschaftlichen Bedingungen der Einrichtung berücksichtigt und den Erhalt der Klinik auf der Grundlage eines von den Gewerkschaften zu überprüfenden Geschäftsplans ermöglicht.

Ver.di fordert den Arbeitgeber auf, sich noch in dieser Woche zu dem unterbreiteten Vorschlag zu äußern und steht für Gespräche dazu bereit.

Für weitere Informationen über den aktuellen Sachstand stehen wir im Rahmen eines Pressegespräches, zu dem wir Sie herzlich einladen, am Dienstag, den 22. Juli 2014, 16.30 Uhr, im Ver.di-Haus, Harscampstraße 20, Aachen, zur Verfügung.

Kontakt:

Harald Meyer, Gewerkschaftssekretär, 01708577187

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