Bei „Querkopf“ kommt „Bearm“ ganz kühn mit Frost!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

soeben erreicht uns zum Thema „QUERKOPF“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=querkopf) –speziell zum Artikel aus dem „NEUEN DEUTSCHLAND“ vom 05.07.2014- der nachstehend gepostete Leserbrief des Kollegen Dieter Schacht, den wir nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auch auf unsere Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis- (AK-) Homepage gepostet haben.

Für den AK Manni Engelhardt –Koordinator-

Leserbrief zu dem Artikel aus dem `nd ´ vom 05.07.2014

Selbsthilfe-Zeitung für Arbeits- und Obdachlose ist bedroht

Hallo Frau Diehl,

als einer, der auch betroffen ist, von dem unsäglich Gebaren der neuen Hausbesitzer der Blücherstr. 37, kann ich den Artikel von Peter Novak nur begrüßen!

Auch meine Wohnung, in der ich seit nahezu 6,5 Jahren lebe, ist vom `Querkopf ´ angemietet und an mich untervermietet. Erst wollte die Hausverwaltung die Wohnung bis zum 31.12.2014 geräumt haben.

Mit Schreiben vom 10. Juli allerdings wurde die Wohnung sofort  – d. h. bis zum 22.08.2014 – gekündigt.

Begründung; die Untervermietung an mich sei nicht durch den Hauptmietvertrag gedeckt.

Diese Behauptung ist wahrheitswidrig!

Der Vorbesitzer, d. h. die Firma `Tarkus ´, war von Anfang an über die Untervermietung informiert, genehmigte sie und es liegt ein Schreiben vor, dass diese Aussage auch belegt.

Gut, dass mir die Aufregung nach einer Bypassoperation und daraus folgender Schwerbehinderung nicht gerade gut bekommt, interessiert Spekulanten natürlich nicht, es sei denn sie hoffen auf eine natürliche Lösung des Problems. Ein Gedanke, der aufgrund des bisher gezeigten Gebaren vielleicht sogar zutreffend ist.

Fazit ist, die neuen Besitzer versuchen auf Gedeih und Verderb die Wohnungen – und nicht nur die vom `Querkopf ´angemieteten – leer zu kündigen. Vielleicht unterliegen sie ja auch einem gewissen Zeitdruck, denn ewig wird man Mietwohnungen nicht mehr in Ferienwohnungen umwandeln können, etwas, das man bei den schon geräumten Wohnungen kräftig praktiziert.

Es wird Zeit, dass man der Firma `Bearm´ und den von ihnen beauftragten (Un-)rechtsanwälten der Kanzlei `Frost & Kühn ´(die Namen scheinen Programm zu sein), die rote Karte zeigt.

Dieter Schacht

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