Porsche – Betriebsrat zeigt dem Finanzchef Lutz Menschke die „Rote Karte“!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

mehrfach haben wir uns als Gewerkschafter/innen-Arbeitskreis (AK) mit dem Thema „AUTOMOBILKRISE“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=automobilkrise) befasst. Da kam uns die Nachricht vom 21.10.2013 direkt positiv in das Auge springend vor, dass bei „Porsche“ eine 34-Stundenwoche gelten soll, was wir dann auch direkt auf unsere Homepage, verbunden mit der Frage nach vollem Lohn- und Personalausgleich posteten. Den Artikel könnt Ihr durch den Klick auf den nachstehenden Link noch einmal aufrufen:

http://www.ak-gewerkschafter.de/2013/10/21/gilt-bei-porsche-die-34-stunden-woche-bei-vollem-lohn-und-personalausgleich/ !

Heute nun war der Presse zu entnehmen, dass der Betriebsratsvorsitzende bei Porsche, der Kollege Uwe Hück, Sparplänen des Porsche-Finanzchefs Lutz Henschke eine Absage erteilt hat. Der wollte sehr wahrscheinlich die bei Porsche sogenannte „Steinkühlerpause“ abschaffen.

Kollege Hück hat unmissverständlich erklärt, dass es da nichts zu verhandeln gibt. Nicht einmal währen der bis dato schlimmsten Krise (1992 bis 1994) habe jemand die nach dem Gewerkschafter Franz Steinkühler benannte Erholungszeit (pro gearbeitete Stunde 5 Minuten Pause) in Frage gestellt. Menschke fordert, dass Porsche jedes Jahr um 6 Prozent produktiver werden müsste. Um das zu erreichen, dürfe es keine Tabus geben.

Kollege Hück und sein Betriebsrat haben hier aus unserer Sicht das einzig richtige getan, nämlich dem Lutz Henschke die rote Karte gezeigt. Die Automobilkrise zu meistern darf nicht auf Kosten der Belegschaften geschehen!

Für den AK Manni Engelhardt –Koordinator-

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