Öffentliche Mittel für Jülicher Castoren-Lagerung in „Savannah River“ (USA)?

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wie heute Morgen (11.08.2014) bereits vauf unserer Gewerkschafter/Innen-Arbeitskeis- (AK-) Homepage im Artikel „In eigener Sache“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/2014/08/11/in-eigener-sache-1671-besucherinnen-in-den-vergangenen-24-stunden-auf-unserer-ak-homepage/) angekündigt, posten wir, nachdem das Posting des Artikels über die Einstellungsbeschwerde in Sachen Strafanzeige gegen Dauber (http://www.ak-gewerkschafter.de/2014/08/11/prek/) online gestellt ist, den versprochenen Artikel über „Geld für den Jülicher Atommüll“ hiermit nach.

Wie der Aachener Zeitung vom heutigen Tage (11.08.2014) zu entnehmen war, soll das Bundesforschungsministerium laut eines „SPIEGEL“-Berichtes offenbar den Export von Atommüll aus dem Forschungszentrum Jülich in die USA vorbereiten. Das Ministerum soll die Wiederaufbereitungsanlage „Savannah River National Lab“ im US-Staat South Carolina zehn Millionen Dollar zugesagt haben und dies für Forschungszwecke. Die Ausfuhr nuklearen Materials ist eigentlich durch die deutschen Atomgesetze untersagt. Der Brennstoff der Jülicher Elemente soll allerdings in den USA hergestellt worden sein? Aus diesem Grunde sollen sich die US-Amerikaner schon vor Monaten grundsätzlich dazu bereiterklärt haben, den Brennstoff auf der Basis eines Abkommens („Nichtverbreitungsabkommens“) der Vereinten Nationen zurückzunehmen.

Wir meinen dazu: „Nur ein Schelm denkt Böses dabei!“ Wir wollen als AK ganz einfach in diesem Falle „Schelme“ sein.

Für den AK Manni Engelhardt –Koordinator-

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1 Antwort zu Öffentliche Mittel für Jülicher Castoren-Lagerung in „Savannah River“ (USA)?

  1. Rainier sagt:

    Wie in den US-Medien am Montag berichtet wurde, sollen die Gesamtzahlungen an die USA für den Atommüllexport bei 1 Milliarde US-$ liegen (!), verteilt auf 5 bis 6 Jahre.

    http://chronicle.augusta.com/opinion/opinion-columns/2014-08-10/savannah-river-site-national-treasure-and-we-must-use-it-wisely

    Die US-Anlage SRS unterliegt nicht der Kontrolle der IAEA und hat einen militärischen Hintergrund.

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