Auch für die II. Warnstreikwelle vom gestrigen Tage trägt die DB die volle Verantwortung!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL)hat ihren gestrigen Warnstreik (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/gdl/), der das Resultat unverständiger Arbeitgeber bei der Deutschen Bahn (DB) ist, belichtet. Als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) haben wir auch diese Belichtung aufmerksam gelesen. Wir stellen fest, dass die GDL „knallhart am Drücker“ bleiben wird. Es ist in der kommenden Woche mit einer Urabstimmung zu rechnen, wenn die DB sich nicht endlich auf die Kolleginnen und Kollegen zubewegt. Wir prognostizieren als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) ein Abstimmungsergebnis, das weit über 90 Prozent für Vollstreik liegen wird.

Den schwarzen Peter dafür hat die DB und sie trägt die volle Verantwortung dafür. Wir werden weiter berichten. Nachstehend haben wir Euch die Belichtung der GDL zur gestrigen, zweiten Warnstreikwelle zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme mitgepostet.

Für den AK Manni Engelhardt –Koordinator-

DB trägt Verantwortung für die Streiks

Pressemitteilung – 06.09.2014

Mit dem heutigen Warnstreik der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) hat das Zugpersonal erneut deutlich gemacht, dass es sich von der Deutschen Bahn nicht länger vorführen lässt. Durch den Ausstand der Lokomotivführer, Lokrangierführer, Zugbegleiter, Bordgastronomen, Disponenten, Ausbilder, Instruktoren und Trainer in den Eisenbahnverkehrsunternehmen der DB standen am Samstag von 6 bis 9 Uhr über 90 Prozent der Züge der DB still oder hatten die entsprechende Verspätung.

Streik der GDL in München. Foto: GDL

„Die Verantwortung für die Arbeitskämpfe trägt alleine die Deutsche Bahn“, so der GDL-Bundesvorsitzende Claus Weselsky. „Mit ihrer Weigerung über unsere Forderungen zu verhandeln, verärgert sie mutwillig die Reisenden und brüskiert die eigene Belegschaft. Aber so ist das eben, wenn ein Arbeitgeber seine Hausgewerkschaft zum Jagen tragen will – und dann feststellt, dass sie nur 21 Prozent hat.“

Die Deutsche Bahn weigert sich auch weiterhin beharrlich, mit der GDL über ihre Forderungen zu verhandeln. Stattdessen will sie ihre Hausgewerkschaft EVG mittels Kooperationsabkommen in die Führungsrolle hieven – und das, obwohl die GDL über 80 Prozent der Lokomotivführer und 30 Prozent der Zugbegleiter in den Eisenbahnverkehrsunternehmen und damit mehr als 51 Prozent des Zugpersonals organisiert.

„Wir anerkennen den Organisationsschwerpunkt der EVG in den Eisenbahninfrastrukturunternehmen. Aber die uns qua Organisationsgrad zustehende Tarifhoheit für das Zugpersonal in den Eisenbahnverkehrsunternehmen lassen wir uns nicht aus der Hand nehmen“, so Weselsky.

Die glasklare Botschaft des Zugpersonals ist nicht mehr zu überhören. Nun ist der Arbeitgeber gefordert, endlich ein substantielles Angebot zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen vorzulegen. „Bleibt die DB allerdings weiterhin taub, leiten wir kommende Woche die Urabstimmung ein“, so Weselsky. „Dann gilt: Wer nicht hören will, muss fühlen.“

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