In Aachen und anderswo geht der Stellenabbau massiv weiter! Jetzt zieht sich auch „SMS Meer“ aus Aachen zurück!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

das Thema Stellenabbau ist eines der relevantesten unserer Zeit. Aus diesem Grunde beschäftigen wir uns als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) auch ständig damit, wie Ihr es durch den Klick auf den nachstehenden Link unschwer feststellen könnt:

http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=stellenabbau !

Ende 2015 ist „SMS Meer“ aus Aachen weg, wie es die Aachener Zeitungen berichteten. Vorgeblich bündelt der Konzern seine Aktivitäten in Mönchengladbach.

Den kompletten Bericht aus der Aachener Zeitung vom 26.09.2014 zitieren wir nachstehend:

„SMS macht Standort Aachen dicht

Bis Ende 2015. Konzern bündelt seine Aktivitäten in Mönchengladbach.

Aachen/Mönchengladbach.

Das ´Gastspiel´ des Mönchengladbacher Anlagenbauers SMS Meer in Aachen wird beendet. Der Mutterkonzern bündelt die Aktivitäten seiner Tochtergesellschaften bis zum Jahr 2017 in Mönchengladbach. Acht Standorte an der Rheinschiene (Aachen, Langenfeld, Hilden, Duisburg und vier in Düsseldorf) sind davon betroffen; auch die Zentrale zieht aus der Landeshauptstadt an den Niederrhein. Insgesamt geht es dabei um 2000 Mitarbeiter. Der Standort in Aachen-Schleckheim wird sogar schon bis Ende 2015 geschlossen, wie ein Konzernsprecher gegenüber unserer Zeitung erklärte. Dort arbeiten derzeit 200 Menschen, 80 davon in der Produktion. Hintergrund ist die schwache Nachfrage aus der Schwerindustrie, unter der SMS zu leiden hat. Die Unternehmensleitung rechnet für die kommenden Jahre mit einer Stagnation bei den Auftragseingängen. Deshalb soll bis 2016 ein dreistelliger Millionenbetrag eingespart werden. Das soll auch über Personalreduzierung geschehen. Wie viele Stellen betroffen sind und wo, stehe allerdings noch nicht fest. Gespräche mit der Arbeitnehmerseite stehen an. Parallel dazu investiert der Konzern in Mönchengladbach, wo die Fläche vor eineinhalb Jahren durch einen großen Zukauf verdoppelt wurde. SMS Meer war im November 2008 mit der Übernahme des Maschinenbauprogramms der schwer gebeutelten Schumag AG nach Aachen gekommen. Der Standort wurde angemietet. Zunächst operierte das Unternehmen als SMS Schumag GmbH & Co. KG. 2011 wurde es mit dem Mönchengladbacher Kupferanlagengeschäft zum neuen Produktionsbereich „Schumag & Kupfer“ zusammengefasst, der von Aachen aus agiert. Damit ist bald Schluss. (hjd)“

In der Tat, liebe Kolleginnen und Kollegen, damit ist jetzt Schluss, wenn Ihr von SMS Meer und Schumag (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=schumag) jetzt nicht endlich aufsteht und den Profiteuren Eure „geballte Arbeitnehmermacht“ entgegen haltet. Klar ist, dass im sozioökonomischen System des Kapitalismus und das nicht nur in unserer „Bananenrepublik Deutschland“ der Profit die Maxime allen Handelns ist. Dabei bleiben sowohl die Arbeitnehmerinteressen als auch der Humanismus total auf der Strecke.

Wie aus dem Artikel der AZ herauszulesen ist, sind die sogenannten „Würfel“ gefallen. Hiernach erst werden die Arbeitnehmer und ihre Vertreter mit der fertigen Planung kontaktiert. Das nennen wir „Verarschung“!

Für den AK Manni Engelhardt –Koordinator-

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