Stellenabbau: Bei KARSTADT geht jetzt der „Sensenmann“ um! Weder betteln noch bitten – nur mutig gestritten!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

das Thema „Stellenabbau“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=stellenabbau), so wie wir es Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) immer wieder auf unserer Homepage publizieren, nimmt kein Ende; im Gegenteil, nimmt es immer rasantere Fahrt auf.

Die Situation um den Konzern „KARSTADT“, die wir sehr intensiv belichtet hatten (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=karstadt), verschlimmert und verschlechtert sich zunehmend für die dort beschäftigten Kolleginnen und Kollegen!

Die Übernahme durch die „schillernde Persönlichkeit“ Benko wird nach unserem Dafürhalten der Untergang von KARSTADT und im Endeffekt der Tod aller Arbeitsplätze und somit die Vernichtung der existenziellen Grundlage der Beschäftigten sein.

Wie den Medien zu entnehmen ist, hat der Aufsichtsrat nun beschlossen, im kommenden Jahr sechs Filialen zu schließen!

Das sind nach erst zwei Monaten des Eigentümerwechsels die ersten beschlossenen Rationalisierungsmaßnahmen! Die von der Schließung betroffenen Filialen liegen in Hamburg-Billstedt, Stuttgart, Köln, Göttingen, Paderborn und Frankfurt/Oder. Betroffen sind ca. 300 bis 400 Arbeitsplätze.

DAS IST DER ANFANG VOM ENDE!

Dies aus unserer Sicht auch deshalb mit, weil der bisherige Aufsichtsratsvorsitzende Stephan Fanderl (http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/karstadt-chef-stephan-fanderl-sechs-warenhaeuser-schliessen-a-998977.html ) wörtlich geäußert hat: „Die Sanierung wird uns viel abverlangen. Ohne zum Teil sehr schmerzliche Entscheidungen, wie auch Filialschließungen wird es nicht gehen, um das Überleben des Gesamtunternehmens zu sichern.“ Dieser Herr hat gut reden. Er saß immerhin im Aufsichtsrat des Unternehmens und hätte somit die sich seit einem Jahr dramatisch entwickelnde Situation absehen können, oder? Die Bosse haben immer ihre sogenannten „Schäfchen im Trockenen“! Die Arbeitnehmer hingegen werden nicht nur ausgebeutet, sondern haben am Ende in unserem soziökonomischen System des Kapitalismus die volle Folgenlast zu tragen.

Der Gesamtbetriebsratsvorsitzende bei KARSTADT äußerte zur Situation: „Ein dunkler Tag für die Beschäftigten.“  Er kritisiert die Entlassung der betroffenen Mitarbeiter/Innen, wie das auch die Vertreterin der Gewerkschaft Ver.di, Kollegin Stefanie Nutzenberger,  tut.

Die ersten Entlassungen bedeuten aus unserer Sicht der Anfang einer sukzessiven Welle, die alle 17.000 Beschäftigten erreichen wird! Bei KARSTADT wird der „Sensenmann“ umgehen, wenn Belegschaft, Betriebsrat und Gewerkschaft nicht endlich nach dem Prinzip verfährt:

„WEDER BETTELN NOCH BITTEN – NUR MUTIG GESTRITTEN!

Als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) sehen wir in Rene´ Benko, und davon lassen wir uns nicht abbringen, den „Totengräber“ des Konzerns KARSTADT!

Nachstehender Link führt Euch nach dem Anklicken zum entsprechenden Online-Artikel aus der „DW“: http://www.dw.de/karstadt-will-sechs-filialen-schlie%C3%9Fen/a-18018076 !

Wir werden fortlaufend zum Thema weiter berichten.

Für den AK Manni Engelhardt –Koordinator-

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