Wird das Landgerichtsurteil gegen Thomas Middelhoff nun juristisch „FARCIERT“?

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wie versprochen, befassen wir uns heute als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) mit dem sogenannten „MIDDELHOFF-PROZESS“. Viel haben wir über „KARSTADT“ und dem drohenden Totalverlust der Arbeitsplätze gepostet, wie Ihr es unschwer nach dem Anklicken des hier stehenden Links noch einmal aufrufen könnt:

http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=karstadt !

Thomas Middelhoff war 2004 bereits Aufsichtsratsvorsitzender, als der Konzern in „Schlingern“ kam. Später war er „Boss“ des Unternehmens. Sein Werdegang bei „ARCANDOR/KARSTADT“ könnt Ihr in der Gänze durch das Anklicken des nachstehenden Links aufrufen: http://de.wikipedia.org/wiki/Arcandor !

Am 13. November 2014 fand nun der Prozess gegen Thomas Middelhoff vor dem Essener Landgericht statt. Drei Jahre lautete das Urteil, das der Vorsitzende Richter Jörg Schmitt verkündete! Die Staatsanwaltschaft hatte drei Jahre und drei Monate gefordert!

Nähere Informationen über den Prozess und dessen Hintergrundbelichtung könnt Ihr durch das Anklicken der nachstehenden Links aufrufen:

http://detektor.fm/wirtschaft/middelhoff-prozess

http://www.fnp.de/nachrichten/tagesthema/Analyse-Der-Middelhoff-Prozess-von-Abis/;art123,1129124 !

Als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) war uns nach den Kritiken, die das „Juristische Tollhaus“ in der „Bananenrepublik Deutschland“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=bananenrepublik+deutschland und http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=justiz) – besonders in Sachen „BERNIE ECCELSTONE“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/2014/08/06/ecclestone-advokat-sven-thomas-die-haende-der-justiz-koennen-ueberaus-klebrig-sein/) – in letzter Zeit einstecken musste, weder ein Deal zwischen den Beteiligten Richtern, Staatsanwaltschaft und Rechtsanwalt („Rechtspflege“) noch ein zu mildes Urteil infrage kommen würde, ohne dass das „Juristische Tollhaus“ wieder einen Aufschrei der Entrüstung in das „Haus“ gestanden hätte.

Wenn die Arbeitsgerichtsbarkeit die Kündigung einer Bäckereifachverkäufern für die „Unterschlagung von 20 Cent“ richtig heißt und hochkarätige Manager durch „Juristische Deals“ etc. oder durch Urteile „sauber gewaschen“ werden, ist etwas „OBERFAUL“ „INDULA“ (= „in diesem unserem Landes“ = O-Ton Helmut Kohl!). Das merkt dann auch der oder die unpolitischste Bürger/In! Ergo musste Middelhoff durch das Landgericht Essen in einer Weise bestraft werden, die die Öffentlichkeit glauben machen lässt, dass wir doch nicht in einer „Bananenrepublik“ sondern in einem „Rechtsstaat“ leben, in dem es nur „Gleiche unter Gleichen“ gibt!?

Heute nun ist es raus! Nach seiner Verurteilung, die in keiner Weise Rechtskraft hat, will Middelhoffs Advokat nun Rechtsmittel einlegen. Der Advokat Winfried Holtermüller der Presse gegenüber wörtlich: „Wir werden in Revision gehen.“

Und somit landet der Fall Middelhoff vor dem Bundesgerichtshof (BGH)! Außerdem wird es heute laut Medienberichten einen sogenannten „Haftprüfungstermin“ geben http://www.br.de/nachrichten/middelhoff-prozess-urteil-100.html) !?

Na, wer nach diesem Landgerichtsurteil wirklich geglaubt hat, dass wir nicht in einer „Bananenrepublik“ leben, der/die wird sich jetzt wundern, was bei der Sache noch rauskommen wird!?

Bei „KARSTADT“ sind die Mitarbeiter/Innen existenziell durch Stellenabbau gefährdet, was Middelhoff mit zu verantworten hat, wenn wir die historische Abfolge des Konzernniedergangs belichten! Da hilft keine Justiz in keiner sogenannten „juristischen Säule“ oder „juristischen Ebene“. Thomas Middelhoff wird sehr schnell wieder  Gründe zum arroganten Lächeln finden, darauf halten wir jede Wette. In dieser „Bananenrepublik Deutschland“ gibt es nämlich nach wie vor „Gleichere unter Gleichen“ und dafür sorgen Ökonomie, Politik und Justiz!

Wir bleiben am Thema dran und werden fortlaufend berichten.

Für den AK Manni Engelhardt –Koordinator-

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1 Antwort zu Wird das Landgerichtsurteil gegen Thomas Middelhoff nun juristisch „FARCIERT“?

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