Das „VER.DI-NETZWERK“ nimmt Stellung zum beabsichtigten Gesetz zur Tarifeinheit!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

unser Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) befasst sich kekanntermaßen ja auch mit dem negativen Gesetzesvorhaben der Ministerin Andrea Nahles  (SPD) zur sogenannten Tarifeinheit, wie Ihr es unschwer durch den Klick auf den nachstehenden Link aufrufen könnt:

http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=tarifeinheit !

Noch am heutigen Tage hatten wir dazu einen brandaktuellese Artikel unter der Überschrift „Auch einzelgewerkschaften des DGB machen jetzt mobil gegen das beabsichtigte Gesetz zur Tarifeinheit!“  (http://www.ak-gewerkschafter.de/2014/11/28/auch-einzelgewerkschaften-des-dgb-machen-jetzt-mobil-gegen-das-beabsichtigte-gesetz-zur-tarifeinheit/) verfasst und auf unsere Homepage gepostet.

Nunmehr hat das Ver.di-Netzwerk zu diesem Themenkomplex wieder Stellung bezogen. Nachstehend haben wir diese Stellungnahme in ungekürzter Fassung zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet. Als AK begrüßen wir diese Stellungnahme sehr.

Für den AK Manni Engelhardt

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir begrüßen, dass sich ver.di mit einer gemeinsamen
Unterschriftensammlung von ver.di, NGG und GEW klar gegen die gesetzliche Tarifeinheit positioniert und helfen mit, die
Unterschriftensammlung zu verbreiten (siehe:www.verdi.de) und zum Erfolg zu machen.

Es ist gut, dass die drei DGB-Gewerkschaften bei der von Reiner Hoffmann vorgegebenen Einigkeit aller DGB-Gewerkschaften zur grundsätzlichen Unterstützung des „Ansinnens der Regierung“ nicht mitmachen.

Um die Pläne zur Einschränkung des Streikrechts tatsächlich zu
verhindern, ist aus unserer Sicht jedoch mehr nötig als das Sammeln von Unterschriften. Deshalb halten wir für sinnvoll und notwendig, Proteste gegen die Einführung des Gesetzes zu organisieren. Konkret könnte das eine gemeinsame bundesweite Demonstration von ver.di, NGG, GEW, GDL,
Marburger Bund und allen, die das Tarifeinheitsgesetz ablehnen, im ersten Quartal 2015 sein.

Es wäre gut, wenn dazu Beschlüsse in Gremien hergestellt werden könnten.

Zudem machen wir nochmal auf die dritte Streikzeitung in Solidarität mit dem GDL-Arbeitskampf aufmerksam sowie auf einen Beschluss in Solidarität mit dem Arbeitskampf aus dem FB 8 Baden-Württemberg:
http://www.labournet.de/wp-content/uploads/2014/11/gdlsoli_verdibawue8.pdf

Auch und gerade im Zusammenhang mit den Plänen zur Einschränkung des Streikrechts ist wichtig, den Arbeitskampf der GDL solidarisch zu
unterstützen.

Mit solidarischen Grüßen,

AngelikaTeweleit

Netzwerk für eine kämpferische und demokratische ver.di
(für den SprecherInnenrat)
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