Die politische Illusion des Peter Hartz zu „seinem“ HARTZ IV!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

die Hartz IV – Problematik ist für uns als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) bekanntermaßen ein Dauerbrenner, wie Ihr es durch den Klick auf den nachstehenden Link aufrufen könnt:

http://www.ak-gewerkschafter.de/category/hartz-iv !

Nunmehr hat uns ein Beitrag ereilt, der den „berüchtigten Hartz-Nagel“ genau auf den „Kopf“ trifft! In leicht modifizierter Form haben wir Euch den Beitrag nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet.

Für den AK Manni Engelhardt

Der Verfasser des nachstehenden Artikel ist dem AK bekannt:

Ein politisch/optischer Täuscher namens Peter Hartz will Arbeitslose in Gruppen zwangsweise „heilen“

Hallo zusammen,

der politisch/optische Täuscher Peter Hartz (Erfinder der
Hartz-IV-Gesetze) will Langzeitarbeitslose zwangsweise in Gruppentherapien
„heilen“.

So weit, so schlecht: diese von seriösen Ärzten abgelehnten zwangsweise
verordneten Gruppen-„Therapien“ (zynischer kann man das Wort „Therapie“
eigentlich gar nicht mehr verwursten!) würden natürlich den Krankenstand
(mit unkalkulierbaren Ängsten, Aggressionen und Depressionen), die
(Maßnahmen-) Ausfallquote, die Sanktionsquote (bis hin zur Obdachlosigkeit)
und eben auch die verdeckte Arbeitslosigkeit noch weiter ansteigen lassen.

Neuer Vorschlag in der Peter Hartz-Gruppentherapie soll Langzeitarbeitslose
„heilen“
[Image: Therapie in der Gruppe soll laut Peter Hartz das
Langzeitarbeitslosenproblem lösen. (Symbolbild)]
<http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Politik/d/5884418/gruppentherapie-soll-langzeitarbeitslose–heilen-.html#>
Therapie in der Gruppe soll laut Peter Hartz das
Langzeitarbeitslosenproblem lösen. (Symbolbild)(Foto: DPA)

Der Erfinder des Arbeitslosengeldes II fordert mehr Geld für
Hartz-IV-Empfänger. Zugleich beklagt er die hohe Zahl der
Langzeitarbeitslosen und weiß auch schon, wie man sie verringern kann.

Zehn Jahre nach Inkrafttreten der Hartz-IV-Reform am 1. Januar 2005 hat
deren Erfinder Peter Hartz zwar ein positives Fazit der Ergebnisse gezogen,
zugleich jedoch auf Verbesserungsbedarf hingewiesen. In der Zeitung „Die
Welt“ sprach sich Hartz für einen höheren Regelsatz für Hartz-IV-Empfänger
aus.
<http://adclick.g.doubleclick.net/aclk%253Fsa%253DL%2526ai%253DBq_itUOyWVMTxJIX_8QOsgoCADu2jl54FAAAAEAEgADgAWLX6uNSCAWCVqqCCsAeCARdjYS1wdWItMzY1OTM0OTE1MDEyMDUzNbIBCnd3dy5uMjQuZGW6AQlnZnBfaW1hZ2XIAQnaARJodHRwOi8vd3d3Lm4yNC5kZS-pAqosBt50g7Q-wAIC4AIA6gIfNTczMS9ERV9OMjQubmFjaHJpY2h0ZW4vcG9saXRpa_gCgdIekAOMBpgDjAaoAwHQBJBO4AQBoAYf%2526num%253D0%2526sig%253DAOD64_3HNtRyNnRCyRwhRGxYxxhC7Y_F5A%2526client%253Dca-pub-3659349150120535%2526adurl%253Dhttp://www.n24.de/n24/d//2653178/mobil-.html>

„Wir hatten eine höhere Grundsicherung vorgeschlagen, auf dem Niveau der
durchschnittlichen Arbeitslosenhilfe, die damals 511 Euro betrug“, sagte
der Arbeitsmarktexperte. “ Beschlossen wurden dann 359,– Euro.“ Heute beträgt
der Regelsatz 391, — Euro.

Die Zahl der Langzeitarbeitslosen nannte Hartz „entschieden zu hoch“. Hier
sollte die Bundesregierung die Erkenntnisse aus der Verhaltensforschung in
den vergangenen zehn Jahre anwenden und die Langzeitarbeitslosen in
Gruppentherapien betreuen.

„Man muss Langzeitarbeitslose dort abholen, wo sie sich hin entwickelt
haben“, sagte Hartz. „Die Hirnforschung hat Erkenntnisse darüber gebracht,
wie sich ein Mensch verändert, wenn er in dieser Lage ist, wie er sich in
ihr einrichtet.“ Die Bereitschaft zur Aufnahme einer Arbeit müsse
entwickelt werden.

*Mehr zum Thema*: Trotz Sparguthaben – Anspruch auf Hartz IV möglich
<http://www.n24.de/n24/Wissen/Job-Karriere/d/5738526/anspruch-auf-hartz-iv-moeglich.html>

Die Entstehung des Niedriglohnsektors bezeichnete Hartz als richtig. „Es
war notwendig. Neue Arbeitsplätze bringt ja nicht der Weihnachtsmann.“
Arbeitsplätze müssten „dem Markt gerecht werden, denn die Unternehmen
schaffen Jobs, wenn es sich für sie rechnet“, gab Hartz zu bedenken. „Wenn
es möglich wäre, über Investitionen lauter Vollzeitjobs zu schaffen, wäre
die Sache relativ einfach. So funktioniert Wirtschaft aber nicht.“
Pro Mindestlohn

Auch die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohnes begrüßte Hartz. „Jeder
Mensch sollte ein menschenwürdiges Einkommen haben. Ein Mindestlohn, so wie
er jetzt eingeführt wird, ist ein möglicher Weg, das zu sichern. Wir hatten
ja auch 2002 einen geplant.“

Insgesamt zeigte sich Hartz mit dem Ergebnis der nach ihm benannten
Reformen zufrieden. Die Arbeitsmarktreform sei „unter dem Strich ja ein
Erfolg geworden“, befand er. „Wir haben ja die Arbeitslosenzahl reduziert.
Und durch die Zusammenlegung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe die
Sackgasse beendet, dass jemand abgestellt wird und gar nicht mehr für den
Arbeitsmarkt in Frage kommt, wie das für Sozialhilfeempfänger vor der
Reform der Fall war.“ Jeder bekomme heute „die Möglichkeit, seine Chancen
zu prüfen, wieder eine Stelle zu finden“, sagte Hartz.

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