Wird die Klage der pakistanischen Brandopfer gegen „KIK“ in der „Bananenrepublik Deutschland“ Erfolg haben?

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) haben wir mehrfach über die Situation der arbeitenden Menschen bei der Firma „KIK“ berichtet, wie Ihr es unschwer durch den Klick auf den nachstehenden Link noch einmal aufrufen könnt:

http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=kik !

Jetzt hat „KIK“ erneut Probleme bekommen, denn die Brandopfer in der Fabrik im pakistanischen Karatschi, die fast ausschließlich für „KIK“ produzierte, bevor sie ausbrannte und 260 Todesopfer hinterließ, wird verklagt. Der Brand und seine verheerenden Folgen ist vor allen Dingen auf mangelnde Sicherheitsstandards zurückzuführen.

Da nutzt es „KIK“ auch nichts, dass die Firma lediglich 1000 US-$ an die betroffenen Hinterbliebenen der Brandopfer zahlen wollen. Diese Summe entspricht nämlich lediglich 1-Jahresgehalt eines in der pakistanischen Textilindustrie beschäftigten Menschen! Diese Ausbeutungsproblematik hat schon öfter Schlagzeilen gemacht, ohne dass es hier zu relevanten Veränderungen gekommen ist, wie es Euch exemplarisch der Klick auf den nachstehenden Link mit einem Online-Artikel aus der „SÜDDEUTSCHEN ZEITUNG“ aufblättert:

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/arbeitsbedingungen-in-der-textilindustrie-nach-jeder-katastrophe-das-gleiche-zynische-spiel-1.1674646 !

Jetzt wehren sich zum ersten Mal die Opfer dieses Manchester-Kapitalismus juristisch gegen die durch „KIK“ angebotenen „Entschädigungs-Almosen“! Der Klick auf den hier geposteten Link führt Euch zu einem umfassenden Online-Artikel aus der Zeitung „ZEIT ONLINE“ zum Thema:

http://www.zeit.de/wirtschaft/2015-03/kik-brand-klage

http://de.wikipedia.org/wiki/Common_Law !

Unterstützt werden die Menschen durch die Organisation „ECCHR“. Der nachstehende Link führt Euch nach dem Anklicken direkt auf die entsprechende Online-mitteilung der Organisation auf deren Homepage:

http://www.ecchr.de/arbeitsbedingungen-in-suedasien.html !

Wieder einmal wird deutlich, dass der Mensch im Kapitalismus lediglich ein Kostenfaktor ist, der Profit aber die oberste Maxime allen Handelns darstellt, ohne Rücksicht auf Verluste!

Wie das zuständige Gericht jetzt mit der Klage umgehen wird, bleibt abzuwarten.

Unsere Einschätzung als AK ist die, dass das „Juristische Tollhaus in der Bananenrepublik Deutschland“ eine Lösung für die Firma „KIK“ mit Sicherheit finden wird.

Wir bleiben am Thema dran und werden fortlaufend berichten.

Für den AK Manni Engelhardt –Koordinator-

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