Am Montag wird es in NRW zu MEGA-STREIKS bei den KiTas und Sozialeinrichtungen kommen!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

der Tarifkonflikt im öffentlichen Dienst, den wir als Gewerkschafter/Innenarbeitskreis (AK) ständig belichten (http://www.ak-gewerkschafter.de/categry/verdi/ und http://www.ak-gewerkschafter.de/category/gew/ und http://www.ak-gewerkschafter.de/category/offentlicher-dienst/ und http://www.ak-gewerkschafter.de/category/tarifpolitik/) wird ab Montag durch die Gewerkschaften Ver.di und GEW in Nordrhein-Westfalen mit besonderem „Pep“ versehen.

Am Montag, den 23. März 2015 gibt es Streiks bei den Sozial- und Erziehungsdiensten. Kitas und Sozialeinrichtungen bleiben geschlossen!

Mehr dazu könnt Ihr der nachstehend geposteten

PRESSEMITTEILUNG der Gewerkschaft Ver.di vom 20. März 2015 entnehmen.

Für den AK Manni Engelhardt –Koordinator-

V.i.S.d.P. Günter Isemeyer -Pressesprecher Ver.di NRW- Karlstr. 125 – 127, 40210 Düsseldorf, 20. März 2015

PRESSEMITTEILUNG DER GEWERKSCHAFT VER.DI – LANDESBEZIRK NRW

Montag Streik im Sozial- und Erziehungsdienst NRW

Kitas und Sozialeinrichtungen geschlossen

In Nordrhein-Westfalen sollen am Montag (23.3.) über 8.000 Beschäftigte kommunaler Kindertagesstätten, der kommunalen Jugendhilfe- und Sozialarbeit sowie der Landschaftsverbände Rheinland und Westfalen-Lippe ganztägig die Arbeit niederlegen. Dies sei „die Antwort auf die Aussage des kommunalen Arbeitgeberverbandes VKA, es gebe keinen Grund für eine verbesserte Eingruppierung und Bezahlung der Beschäftigten in den Sozial- und Erziehungsdiensten“, erklärte ver.di-Landesleiterin Gabriele Schmidt. Die Eltern der betroffenen Kitas und Nutzer der Einrichtungen seien rechtzeitig über die Streiks informiert worden. Man müsse davon ausgehen, dass ein Großteil der Kindertagesstätten am Montag geschlossen ist oder nur sehr eingeschränkt arbeiten kann. Zu Ausfällen kommt es auch in der Arbeit von Kinder-und Jugendheimen, Beratungsstellen, Sozial- und Jugendämtern, Werkstätten und Wohnheimen für behinderte Menschen, Jugendhilfeeinrichtungen und Sozialdiensten in Krankenhäusern.

Zeitgleich mit den Streiks findet am Montag in Münster die zweite Verhandlungsrunde für die 240.000 Beschäftigten im kommunalen Sozial- und Erziehungsdienst statt. Vor dem Verhandlungsort werden über 1.000 Streikende zu einer Protestdemonstration erwartet. ver.di fordert eine Zuordnung der Beschäftigten zu höheren Entgeltgruppen. Dies würde durchschnittlich zu einer Einkommensverbesserung von zehn Prozent führen. Indirekt profitieren von einem Tarifergebnis mit den kommunalen Arbeitgebern auch die mehr als 500.000 Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst bei freien und kirchlichen Trägern. Tarifverträge dieses Bereichs orientieren sich im Volumen an den kommunalen Einrichtungen.

Die Eingruppierungsmerkmale für die Beschäftigten der Sozial- und Erziehungsdienste sind seit 1991 nicht mehr verändert worden. „Man kann doch nicht in jeder Sonntagsrede die gesellschaftliche Bedeutung der Sozial- und Erziehungsdienste betonen, sich aber bei einer finanziellen Neubewertung vor der Verantwortung drücken“, sagte ver.di Landesleiterin Schmidt. Die Anpassung sei auch notwendig, um dem zunehmenden Fachkräftemangel in diesem Bereich entgegen zu treten.

Hinweis für die Redaktion: Die Protestveranstaltung findet am Montag um 10:30 Uhr auf dem Freiherr-vom-Stein-Platz in Münster statt. Anschließend ist eine Demonstration durch die Innenstadt geplant. Beteiligt sind Beschäftigte aus den ver.di Bezirken Münsterland, Herford-Minden-Lippe, Bielefeld/Paderborn, Emscher-Lippe Nord, Hamm/Unna, Essen und Hellweg-Hochsauerland

Darüber hinaus finden regionale Streikaktionen und Kundgebungen in den ver.di Bezirken

Aachen/Düren/Erft, Bochum-Herne, Dortmund, Duisburg-Niederrhein, Düsseldorf, Emscher-Lippe Süd, Köln, Linker Niederrhein, Mühlheim-Oberhausen, NRW-Süd, Rhein-Wupper, Siegen/Olpe, Südwestfalen und Wuppertal-Niederberg statt.

Mehr zu den örtlichen Aktivitäten ist in den jeweiligen ver.di Bezirken zu erfahren.

Ansprechpartner für Nordrhein-Westfalen

und am Montag vor Ort:

Sabine Uhlenkott, (kommunale Kitas/Sozial- und Erziehungsdienste), Tel.: 0171.18 58 386

Mail: sabine.uhlenkott@verdi.de

Jan von Hagen, (Wohlfahrtsverbände, kirchliche und freie Träger), Tel.: 0160.94 86 06 01

Mail: jan.vonhagen@verdi.de

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