„SCHWERTBAD AC.“: Wird eine eventuelle Übernahme durch die „INOGES AG.“ Fluch oder Segen werden?

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) haben wir den schweren Kampf um den Erhalt der Arbeitsplätze beim Aachener Schwertbad begleitet und beständig darüber berichtet, wie Ihr es durch den Klick auf den nachstehenden Link noch einmal aufrufen könnt:

http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=schwertbad+aachen !

Heute ist der Presse zu entnehmen, dass sich vorgeblich eine sogenannte Lösung des Problems anbahne.

Das Schwertbad mit seinen rund 270 Mitarbeiter/Innen soll jetzt den Besitzer wechseln.

Anwärter zur Übernahme soll die Krefelder „INOGES AG“ (http://inoges.de/) sein.

Am kommenden Donnerstag, den 29.04.2015, soll eine Mitarbeiterversammlung stattfinden, wo sich die „INOGES AG“ vorstellen wird.

Hier ist den Kolleginnen und Kollegen anzuraten, die Absicht der „INOGES AG“ intensiv zu hinterfragen und alle Facetten einer Übernahme belichten zu lassen.

Wird diese Übernahme Fluch oder Segen für die Kolleginnen oder Kollegen sein?

Zunächst bleibt abzuwarten, was diese Mitarbeiter/Innenversammlung zeitigen wird.

Unser Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) bleibt am Thema dran und erklärt seine Solidarität mit den betroffenen Beschäftigten.

Für den AK Manni Engelhardt –Koordinator-

http://www.aachener-nachrichten.de/polopoly_fs/1.866641.1404760749!/httpImage/image.jpg_gen/derivatives/zva_quer_540/image.jpg

(Das Foto zeigt den AK-Koordinator Manni Engelhardt mit Megaphon in Solidarität mit den Kolleginnen und Kollegen des Schwertbades vor dem aachener Rathaus)

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2 Antworten zu „SCHWERTBAD AC.“: Wird eine eventuelle Übernahme durch die „INOGES AG.“ Fluch oder Segen werden?

  1. Untertan sagt:

    Hi Manni,
    Die Mitarbeiterversammlung, zu der die Geschäfts- bzw. Konzernleitung geladen hat findet am Donnerstag den 30.4.2015 statt.
    Und zumindest wir als gewählter Betriebsrat versuchen alles um zu erfahren was der neue Betreiber mit den Mitarbeitern vor hat.
    Allem Anschein nach hat dieser potentielle Betreiber zumindest einen Plan und kennt sich im Reha Geschäft aus, wenn nun auch die Mitarbeiter die Wertschätzung erfahren für die wichtige Arbeit die sie hier für die Rehabilitation leisten und sich das in deren Geldbeutel widerspiegelt, dann ist zumindest in Aachen die Rehawelt in Ordnung.
    Mehr gibt es sicher nach der Mitarbeiterversammlung und die Inoges darf dann zeigen wie viel von den Andeutungen übrig bleibt.
    Führt man sich vor Augen, dass wir nun fast 3 Jahre für eine angemessene Bezahlung gekämpft haben und unsere Tarifkommission mit Harald Meier einen akzeptablen Tarifvertrag vorgelegt haben, so zeigt sich zumindest wie viel von den Versprechungen des bisherigen Arbeitgeber übrig geblieben ist. Der Tarifvertrag liegt seit Anfang des Jahres bei Ihm und es hat den Anschein, dass die ganze Arbeit umsonst war. Denn nun wo der Marienhauskonzern das Tafelsilber verscherbelt hat um seine Verluste zu schmälern, überlassen sie dieses Problem einem neuen Betreiber. Und der wird so die Prognose, nur noch bis zur Fertigstellung eines Neubaus irgendwo in Burtscheid in den Räumen der bereits verkauften Rheumaklinik den Betrieb aufrecht erhalten, Steht ein Neubau, dann wird das Marienhaus auch die letzte verbliebene Immobilie das Schwertbad zu Geld machen. So kann sich dann jeder ein Bild machen was die Franziskaner/Marienhausstiftung in Aachen wirklich investiert haben.
    An dieser Stelle wäre die Frage erlaubt kann der Einstieg nach der Vorgeschichte als Fluch oder Segen bezeichnet werden?
    Es wäre ein Schock für die Mitarbeiter wenn es nach der Odyssee noch schlimmer würde, was ich mir nur sehr schwer vorstellen kann.
    Einen Platz in den Aachener Geschichtsbüchern ist der Marienhausstiftung jedoch jetzt schon sicher, dieses Unternehmen hat es geschafft das älteste noch in Betrieb befindliche Kurbad Deutschlands innerhalb kürzester Zeit durch stümperhaftes Management in die Verlustzone zu fahren und nach fast zwei Jahrtausenden von seinem Standort zu vertreiben.

  2. Pingback: Schwertbad Aachen: “INOGES AG” hat scheinbar die komplette “Infohose” nocht nicht runtergelassen, sondern nur ein klein wenig gelupft? | Arbeitskreis Gewerkschafter/innen Aachen

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