„Schwertbad Aachen“: Donnerstag, den 30.04.2015, muss die „INOGES“ die sogenannte „Hose“ runterlassen!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

zu unserem Beitrag unter dem Titel „“SCHWERTBAD AC.“: Wird eine eventuelle Übernahme durch die „INOGES AG.“ Fluch oder Segen werden?“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/2015/04/24/schwertbad-ac-wird-eine-eventuelle-uebernahme-durch-die-inoges-ag-fluch-oder-segen-werden/) haben wir nachstehende Zuschrift des „Joe San“ (Richtiger Name und die E-Mail-Anschrift sind der Redaktion bekannt!) erhalten, die wir für so wichtig halten, dass wir sie direkt zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet haben.

Für den AK Manni Engelhardt –Koordinator-

Kommentar des Joe San:

„Hi Manni,
Die Mitarbeiterversammlung, zu der die Geschäfts- bzw. Konzernleitung geladen hat findet am Donnerstag den 30.4.2015 statt.
Und zumindest wir als gewählter Betriebsrat versuchen alles um zu erfahren was der neue Betreiber mit den Mitarbeitern vorhat.
Allem Anschein nach hat dieser potentielle Betreiber zumindest einen Plan und kennt sich im Reha Geschäft aus, wenn nun auch die Mitarbeiter die Wertschätzung erfahren für die wichtige Arbeit die sie hier für die Rehabilitation leisten und sich das in deren Geldbeutel widerspiegelt, dann ist zumindest in Aachen die Reha-Welt in Ordnung.
Mehr gibt es sicher nach der Mitarbeiterversammlung und die Inoges darf dann zeigen wie viel von den Andeutungen übrig bleibt.
Führt man sich vor Augen, dass wir nun fast 3 Jahre für eine angemessene Bezahlung gekämpft haben und unsere Tarifkommission mit Harald Meier einen akzeptablen Tarifvertrag vorgelegt haben, so zeigt sich zumindest wie viel von den Versprechungen des bisherigen Arbeitgeber übrig geblieben ist. Der Tarifvertrag liegt seit Anfang des Jahres bei Ihm und es hat den Anschein, dass die ganze Arbeit umsonst war. Denn nun wo der Marienhauskonzern das Tafelsilber verscherbelt hat um seine Verluste zu schmälern, überlassen sie dieses Problem einem neuen Betreiber. Und der wird so die Prognose, nur noch bis zur Fertigstellung eines Neubaus irgendwo in Burtscheid in den Räumen der bereits verkauften Rheumaklinik den Betrieb aufrecht erhalten, Steht ein Neubau, dann wird das Marienhaus auch die letzte verbliebene Immobilie das Schwertbad zu Geld machen. So kann sich dann jeder ein Bild machen was die Franziskaner/Marienhausstiftung in Aachen wirklich investiert hat.
An dieser Stelle wäre die Frage erlaubt kann der Einstieg nach der Vorgeschichte als Fluch oder Segen bezeichnet werden?
Es wäre ein Schock für die Mitarbeiter wenn es nach der Odyssee noch schlimmer würde, was ich mir nur sehr schwer vorstellen kann.
Einen Platz in den Aachener Geschichtsbüchern ist der Marienhausstiftung jedoch jetzt schon sicher, dieses Unternehmen hat es geschafft das älteste noch in Betrieb befindliche Kurbad Deutschlands innerhalb kürzester Zeit durch stümperhaftes Management in die Verlustzone zu fahren und nach fast zwei Jahrtausenden von seinem Standort zu vertreiben.

Joe San“

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