Öffentliche Verhandlung unter Vorsitz des Richters Dr. Weißling-Schregel vor dem 20. Senat des LSG-NRW fand heute statt! Dirk Momber kommentiert: „Schande über das LSG-NRW in Essen!“

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

unser Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) berichtet beständig unter anderem sowohl über die „Bananenrepublik Deutschland“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=bananenrepublik+deutschland) als auch aus deren „Juristischem Tollhaus“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=juristisches+tollhaus)!

Heute fand bekanntermaßen die mündliche Verhandlung in Sachen „Katharina Weitmann ./. StädteRegion Aachen“ mit dem Aktenzeichen: LS 20 467/13 vor dem 20. Senat des Landessozialgerichts NRW in Essen (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/landessozialgericht-essen/) statt, zu der wir im Vorfeld dieser mündlichen Verhandlung sehr breit berichtet haben, wie ihr es u.a. durch das Anklicken der nachstehenden Links auf und in das Gedächtnis zurückrufen könnt.

http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=etschenberg

http://www.ak-gewerkschafter.de/2013/09/16/terminsetzung-vor-dem-sozialgericht-aachen-in-sachen-manni-engelhardt-vertreten-fuer-seine-mutter-staedteregionsrat-etschenberg/!

Heute vertrat der unterzeichnende AK-Koordinator dann auch seine vor 4 Wochen verstorbene und vor 14 Tagen beerdigte Mutter vor dem 20. Senat des LSG-NRW, der wie folgt besetzt war:

Vorsitzender Richter Dr. Weißling-Schregel,

Richter am LSG-NRW Offersbach,

Richterin am LSG-NRW Dr. Kniesel,

Ehrenamtlicher Richter Buschkam,

Ehrenamtlicher Richter Clemens.

Vorweggeschickt erlaubt sich der unterzeichnende AK-Koordinator die Bemerkung, dass für seine Begriffe und Vorstellungen Didi Hallervorden-Slapsticks ihn in seinem bisherigen Leben nicht mehr erheitert haben, als es diese „Hauptverhandlung“ getan hat! Darauf will der unterzeichnende AK-Koordinator es zunächst bis zur schriftlichen Absetzung des Urteils und seiner Begründung bewendet sein lassen. Danach werden wir das Urteil und die Begründung nebst der weiteren Einlegung von Rechtsmittel und bis dahin vorhandenen Kommentaren wieder zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage posten.

Unser AK-Mitglied Dirk Momber (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/causa-momber!), der mit weiteren AK-Mitgliedern der mündlichen Verhandlung 🙂 am heutigen Tage beiwohnte, möchte sich auf keinen Fall vorab des nachstehenden Kommentares zur heutigen öffentlichen Hauptverhandlung enthalten und hat uns eindringlich darum gebeten, diesen nachstehend in seiner Gänze zu veröffentlich, was hiermit geschehen ist.

Für den AK Manni Engelhardt –Koordinator-

Dirk Momber meint:

„Richter ´Gnadenlos´ (Anmerkung des AK-Koordinators dazu: Gemeint ist der Vorsitzende Richter Dr. Weißling-Schregel!) vom 20. Senat des Landessozialgerichts NRW (LSG-NRW) straft den Tod der Mutter des AK-Koordinators Manfred Engelhardt mit einem ´Bußgeld´ von 225 Euro ab!

Dies aus meiner Sicht deshalb, weil nach fast 2 Jahren Wartezeit sich Manfreds Mutter erdreistete, 4 Wochen vor dem Gerichtstermin zu sterben. Und nur alleine deshalb soll nach meiner Meinung Manfred mit 225 Euro ´abgestraft´ werden.

Dieser Richter ´Gnadenlos´ hatte nicht nur aus meiner Sicht, sondern auch aus Sicht der übrigen AK-Mitglieder, die an der öffentlichen Verhandlung teilnahmen, nichts Besseres zu tun, als die verstorbene Frau Weitmann (Manfreds Mutter) auf einen sogenannten ´Sozialfall´ zu minimieren.

Die ´Trümmerfrau´, die in den Wirrungen und Entbehrungen der Nachkriegszeit drei Kinder großgezogen hat und eine gute Summe Geldes auf ihrem Konto für den Fall ihres Ablebens angespart hatte, das allerdings aufgrund ihrer schweren Demenz für die Pflege in einem Pflegeheim aufgebraucht wurde, ist für mich durch den Richter ´Gnadenlos´ implizite seiner Ausführungen wie eine Last für die Allgemeinheit dargestellt worden. Die beklagte StädteRegion AC und ihre, in die Kritik des Manfred geratenen Bediensteten, wurden als korrekt und gesetzeskonform durch diesen Vorsitzenden dargestellt.

Wahrscheinlich wird aber jeder und jede, die/der nicht über ein voluminöses Richter/Innen-Gehalt (http://www.juristenkoffer.de/richter/richterbesoldung/) verfügt, und im Alter dement und höchstpflegebedürftig wird, nach Auffassung derjenigen, die eben über extrem hohe Richtergehälter und Richter-Pensionen verfügen, zur Belastung für die Allgemeinheit abgestempelt?

Wenn sich allerdings ein derartiges Denken ungestraft in unserer Gesellschaft fortsetzt, dann werden wir wieder in den finstersten Zeiten Deutschlands anlanden, wo nach sogenannten ´Endlösungen´ gesucht wurde, oder irre ich mich da?

Dirk Momber.

PS.: SCHANDE ÜBER DAS LSG-NRW IN ESSEN!“

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3 Antworten zu Öffentliche Verhandlung unter Vorsitz des Richters Dr. Weißling-Schregel vor dem 20. Senat des LSG-NRW fand heute statt! Dirk Momber kommentiert: „Schande über das LSG-NRW in Essen!“

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