Familien-Gutachten in der Kritik! Kollege Dirk Altpeter hat das Wort!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

unser Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis- (AK-) Mitglied Dirk Altpeter (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=dirk+altpeter) hat zur Praxis der Justiz (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=justiz) in Sachen „Familiengutachten“ einen Beitrag geschrieben, der mit dem Titel „Familien-Gutachten in der Kritik – Es geht um Grundrechte von Eltern und Kindern“ versehen ist.

Wir haben diesen Beitrag in seiner Gänze nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet,

Für den AK Manni Engelhardt –Koordinator-

Dirk Altpeter schreibt:

„Familien-Gutachten in der Kritik – Es geht um das Grundrecht von Eltern und Kindern!

Familien-Gutachter haben vor Gericht eine große Verantwortung: Sie bewerten die Beziehung von Eltern zu ihren Kindern. Eine Studie aus Hagen zeigt nun: Die Mehrzahl der Gutachten an NRW-Gerichten hält nicht mal Mindeststandards ein.

Traumhäuser analysieren, Tiere deuten und daraus abwegige Schlussfolgerungen ziehen – beim Großteil der Gutachten vor NRW-Familiengerichten läuft einiges falsch, belegt eine Studie. Wie Sachverständige die Beziehung zwischen Kindern und Eltern beurteilen, beeinflusst Richter in ihrem Urteil. Und das entscheidet über die Zukunft von Familien.

So hatte man es auch mit dem Berichterstatter vor, jedoch er hat sich gewehrt und eine Begutachtung abgewiesen weil das ‚Amtsgericht Düren‘ anstatt Zeugen, so wie es das Gesetz vorschreibt, zu vernehmen, versuchte sich Arbeit zu ersparen, indem es die Ermittlung des Sachverhaltes an einen Gutachter aus Düsseldorf übertragen hatte. um hinterher mit Rechtssicherheit auf dieses Gutachten zurückgreifen zu können und damit auch noch die dreisten Lügen der Verfahrensgegnerin als angeblich wahr zu verdrehen.

Zu dieser illegalen Verfahrensweise hat Dr. Norbert Blüm in seinem neuen Buch ´EINSPRUCH´ hinreichend auf die Tatsache verwiesen, dass in Deutschland manipulierte, sowie höchst zweifelhafte Gutachten erstellt (gekauft?) werden, die das Papier nicht wert sind, worauf sie gedruckt sind.

Der WDR hat zu diesem brisanten Thema einen umfangreichen Bericht unter dem Titel

‚MUT GEGEN MACHT‘ ausgestrahlt.

Zur Info sei hier auf den Videobeitrag:

http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/mut_gegen_macht/videowenngerichtsgutachtenfamilienzerstoeren104_content-long.html

verwiesen.

Was viele ‚Betroffene‘ nicht wissen:

´Teilnahme an Begutachtung im Familienrecht ist freiwillig´

Amtsgerichte und Gutachter sind eigentlich dazu verpflichtet, auf diese Tatsache hinzuweisen, jedoch die Praxis sieht anders aus…

Dirk Altpeter“

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