Bombenanschläge gegenüber den Kurd/Innen in der Türkei nehmen zu! W. Erbe informiert darüber und zu anderen Themen!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

soeben erreicht uns als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) ein weiteres Info-Potpourri des Kollegen Wolfgang Erbe (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=wolfgang+erbe), dem u.a. zu entnehmen ist, dass die Bombenanschläge in der Türkei gegenüber den Kurd/Innen wieder zunehmen.

Kollege Erbe berichtet allerdings auch in diesem Info über den Selbstmordanschlag in Pirsus.

Nachstehend haben wir das komplette Erbe-Info-Potpourri zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet.

Für den AK Manni Engelhardt –Koordinator-

Wolfgang Erbe informiert:

„Anschlag in Suruç – NATO – USA – Türkei – beim DAESCH Terror voll dabei – Die Geschichte der Entstehung des DAESCH/IS Terrors

20.07.15

Anschlag in Suruç – NATO – USA – Türkei – beim DAESCH/IS Terror voll dabei

Selbstmordanschlag in Pirsûs mit Dutzenden Toten und vielen Verletzten

Presseerklärung des NAV-DEM ( Demokratisches Gesellschaftszentrum der Kurd/Innen in Deutschland e. V.)

Wieder nehmen Bombenanschläge in der Türkei gegenüber den Kurden zu.

Heute kam es vor dem Amara Kulturzentrum in Pirsûs (Suruç) bei Riha (Urfa) zu einem Bombenanschlag mit 27 Toten und 100 Verletzten. Gestern hatten sich Mitglieder der Föderation der Sozialistischen Jugendvereine (SGDF) … weiter im Link:

http://civaka-azad.org/selbstmordanschlag-in-pirsus-mit-dutzenden-toten-und-vielen-verletzten/

http://civaka-azad.org/

http://civaka-azad.org/belagerung-von-kobane-wird-begleitet-vom-staatsterror-der-tuerkei-newsticker/

Die Geschichte der Entstehung des DAESCH/IS Terrors

https://mephistohinterfragt.wordpress.com/syrien-was-die-meisten-medien-nicht-bringen-ii/

Zur Eröffnungssynode der melkitisch-griechisch-katholischen Kirche in ʽAin Traz am 17.6.2014 stellte Gregorius III. Laḥâm BS, Patri­arch von Antiochia und dem ganzen Osten, heraus, die Länder, welche den Terrorismus und die in Syrien aktiven Terroristen unterstützten, sollten sich der Verantwortung ihres Tuns bewusst werden und die Waffenlieferungen an diese Extremisten stoppen. Die Syrer rief er dazu auf, die Bindung an ihr Land trotz all des Tötens, der Vertreibun­gen und Entführungen nicht zu aufzugeben. Die Synode werde sich besonders der Situation in Syrien und dem Irak widmen.  (http://sana.sy/%20eng/21/2014/06/17/550635.htm)

(http://german.irib.ir/nach%1frichten/nahost/item/261593-rebellenoffiziere-der-freien-syrischen-armee-k%C3%BCndigen-ihren-r%C3%BCcktritt-an), ausführlicher bei: http://syrianfreepress.wordpress.com/2014/06/15/9-of-the-us-backed-free-syrian-army-commanders-have-quit-claim-lack-of-aid/ ) Dort wird auch ein FSA-Kom­man­­­dant zitiert, welcher zudem auf ISIS verweist. Diese Gruppe erhalte ihre Befehle vom saudischen, mit US-Außenmini­ster Kerry in enger Beziehung stehenden Prinzen [und Außenminister] Saʿūd bin Faiṣal bin ʿAbd al-ʿAzīz Āl Saʿūd und ihr Training durch die IDF in Jordanien.

Der russische Außenminister Lawrow bezeichnete die ISIS- Offen­sive am 12.6.2014 in Moskau als „zutiefst beunruhigend“. Es sei „zynisch“, den Terror im Irâq als Folge der Syrienkrise zu bezeichnen. Die USA und Großbritannien seien mitverantwortlich für das Geschehen (http://www.gmx.net/themen/nachrichten/ausland/74bbx8q-obama-behaelt-militaerische-reaktion-irak#.hero.Oba-ma%20droht %20mit %20Milit%C3%A4rein- satz.573.361). So meinte er: „Wir hatten bereits frü­her davor gewarnt, dass das von den Amerikanern und Briten be­gon­nene Abenteuer nichts Gutes bringen wird.“

Der syrischen Nachrichtenagentur SANA liegt eine Studie vor. Fars – News zufolge berichtete die Nachrichtenseite Syrianow, ein US-Zen­trum habe jüngst eine Studie über die Zahl ausländischer Terroristen in Syrien seit Ausbruch der Unruhen in diesem Land bis zum 31.12.2013 veröffentlicht. Demnach befanden sich zwischen April 2011 bis Dezember 2013 245.00 Terroristen in Syrien. Davon starben 58.000, 82.000 verließen Syrien wieder und 12.000 würden vermisst, 96.000 kämpf­ten noch im Rahmen von an-Nuṣra- und ISIS- sowie anderen regierungsfeindlichen Gruppen. Die Herausgeber der Studie teilten mit, dass damit die größte Versammlung ausländi­scher Terroristen in einem Land in Syrien stattgefunden habe. Sie seien aus 87 Ländern gekommen. 12.760 Terroristen besäßen die amerikanische und europäische Staatsangehörigkeit. 2.083 Personen kehrten in ihr Land zurück, 574 wurde die Staatsangehörigkeit entzogen. Mit 19.700 Terroristen schickte Saudi-Arabien die meisten Terroristen nach Syrien, etwa 4000 von ihnen seien getötet worden. Tunesien schickte die meisten weiblichen Terroristen nach Syrien, insgesamt 96, davon kamen 18 ums Leben. (http://german.irib.ir/nachrichten/nahost/item/260699-245-000-ausl%C3%A4ndische-terroristen-aus-87-l%C3%A4ndern-gegen-regierung-und-volk-syriens ).

https://mephistohinterfragt.wordpress.com/syrien-was-die-meisten-medien-nicht-bringen-ii/

„Die Hunde, die wir gefüttert haben, beißen jetzt“

Eine sozialistische Jugendorganisation hilft beim Wiederaufbau von Kobani und wird zum Opfer eines Terroranschlags. Oppositionspolitiker sehen darin eine Folge der türkischen Syrienpolitik. Von Deniz Yücel <http://www.welt.de/autor/deniz-yuecel/>

Ist der Islamische Staat (IS) in der südosttürkischen Provinz Urfa organisiert? Vor gut einem Monat war dies eine der Fragen, die den Gouverneur, also den obersten Beamten der Provinz, so sehr erzürnte, dass er drei Journalisten, darunter den Autor dieser Zeilen, von der Polizei abführen ließ <http://www.welt.de/politik/ausland/article142685305/Schnauze-du-hast-genug-gefragt.html> . Nun, nach dem Bombenanschlag <http://www.welt.de/politik/article144224534/Dutzende-Tote-bei-Explosion-in-tuerkischer-Grenzstadt-zu-Syrien.html> auf das Camp einer sozialistischen Jugendorganisation, müssen sich nicht nur der Gouverneur, sondern auch die Regierung, die er vertritt, diese Frage erst recht gefallen lassen: Ist der IS in Urfa und in der Türkei organisiert?

Der Anschlag in Suruç ist nicht der erste, der diese Frage aufwirft. Zwei Tage vor der Parlamentswahl Anfang Juni waren bei einem Anschlag auf eine Kundgebung <http://www.welt.de/politik/ausland/article142043664/Opposition-macht-Erdogan-fuer-Anschlag-verantwortlich.html> der Demokratiepartei der Völker (HDP) in Diyarbakir vier Menschen getötet und rund 20 schwer verletzt worden. Die Polizei nahm einen Tatverdächtigen fest. Später stellte sich heraus, dass der Mann kurz zuvor von der Polizei festgesetzt worden war, aber, obwohl er als Terrorist auf der Fahndungsliste stand, wieder laufen gelassen wurde. Der Innenminister Sebahattin Öztürk (AKP) sprach von einem „Versehen“, während der HDP-Co-Vorsitzende Selahattin Demirtas <http://www.welt.de/politik/ausland/article143993396/Negatives-Bild-von-Oecalan-muss-ueberwunden-werden.html> und andere oppositionelle Politiker vermuteten, dass Kräfte innerhalb des Staatsapparates in den Anschlag verwickelt gewesen sein könnten.

http://www.welt.de/politik/ausland/article144244298/Die-Hunde-die-wir-gefuettert-haben-beissen-jetzt.html

In der Türkei wächst Angst vor IS-Rache

Opfer wollten nach Kobane

Auch die rund 300 Jugendlichen und Opfer des Attentats kamen im Kulturzentrum unter. Sie waren Anhänger der sozialistischen Organisation SGDF und wollten nach Kobane reisen, um die Stadt wieder aufzubauen.

http://www.schwaebische.de/politik/ausland_artikel,-In-der-Tuerkei-waechst-Angst-vor-IS-Rache-_arid,10273053.html

Der Anschlag in Suruç nahe Syrien erschüttert die ganze Türkei: Mindestens 31 junge Menschen sterben bei einem Selbstmordattentat, hinter dem möglicherweise der IS steckt. Es wäre der erste. Doch viele Türken sind auch wütend auf die AKP.

„Barbarischer Akt“

Heuchler Scheinheiligkeit kennt keine Hemmungen:

UN-Generalsekretär Ban Ki Moon verurteilte den Anschlag scharf. „Kein Grund oder Missstand kann je einen Anschlag auf Zivilisten rechtfertigen“, sagte Ban. Er hoffe, dass die Verantwortlichen rasch identifiziert und zur Rechenschaft gezogen würden. Den Angehörigen der Opfer sprach Ban sein Beileid aus.
Auch die US-Regierung verurteilte den Anschlag scharf. Es handle sich um eine „abscheuliche Tat, sagte Regierungssprecher Josh Earnest. Russlands Präsident Wladimir Putin sprach von einem „barbarischen Akt“ und forderte eine „aktive Zusammenarbeit“ der Weltgemeinschaft im Kampf gegen Extremismus. Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier zeigte sich „besonders entsetzt“ darüber, dass die Täter eine Veranstaltung mit vielen Jugendlichen ins Visier genommen hätten.

http://www.n-tv.de/politik/Anschlag-von-Suruc-erschuettert-die-Tuerkei-article15558586.html

http://antifakoeln.blogsport.de/

http://www.jungewelt.de

http://infopartisan.net/

http://www.trend.infopartisan.net/inhalt.html

www. <http://www.globalresearch.ca/> globalresearch.ca

http://uhurunews.com/

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